Donald Trump - 45. Präsident der USA

Moderator: void

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Angesichts dieser Meldung fällt es mir schon recht schwer, nichts abzulehnen und nichts zu begehren.

... Mein Großvater pflegte zu sagen, dass die Dekadenz den Niedergang einer jeden Hochkultur begleite, und dass ein solcher Niedergang zuvor Kontaminiertes mit in den Abgrund reisse. ...
der Trump bekommt noch keine Aufmerksamkeit von mir

Wahlen laufen nicht logisch ab sondern vorwiegend emotional - Emotionen siegen zumeist auch
wenn das Hirn sagt - absoluter Unsinn - da scheint unser Steinzeitgeist ein Wörtchen mitzureden - bei der der dominanteste Affe der breiten Bevölkerung eine Sicherheit vorgaukelt.
Bei Reagen war es das selbe Spiel "ojeoje, der macht alles kaputt, ich hab Angst" ;) Die Erde dreht sich immernoch.

Hüllari:
https://wikileaks.org/clinton-emails/emailid/23898 <--- Hüllari Clinton und Lybien, sowas geht gar nicht, durchgefallen, 6.

Zumal das meiste was sie verbockte wohl von ihrem Mann kam, bei aller Liebe, aber sowas braucht die Erde auch nicht. Was "er" hinterlassen hat ist ein Kriegsgebiet das weltweit verstreut ist - ne danke ;)

Trump:
Außen- und sicherheitspolitisch ergeben sich durch den Sieg Trumps sogar Chancen. Trump will bessere Beziehungen zu Russland und es ist durchaus wahrscheinlich, dass sich die Ost-West-Beziehungen durch den Sieg Trumps deutlich verbessern. Die Gefahr, dass aus dem neuen kalten Krieg ein heißer Krieg werden könnte, ist durch die Wahl merklich gesunken. Putin war der erste der ihn anrief. Und es kommen andere wichtige Dinge dazu, eventuell kann Europa nun endlich mal unabhängig von Amerika werden. Alleine Entscheidungen treffen, endlich die Waffen der Amerikaner in Deutschland zu entsorgen etc. Mit Clinton wäre das nicht möglich.


Aber selbst wenn Trump ein Dusselkopp ist - wen kümmerts ? ;)
mkha' hat geschrieben:
Angesichts dieser Meldung fällt es mir schon recht schwer, nichts abzulehnen und nichts zu begehren.

... Mein Großvater pflegte zu sagen, dass die Dekadenz den Niedergang einer jeden Hochkultur begleite, und dass ein solcher Niedergang zuvor Kontaminiertes mit in den Abgrund reisse. ...



In dem Buch "Authoritarianism and Polarization in American Politics" untersuchten Marc J. Hetherington und Jonathan D. Weiler, den Anstieg eines autoritären Denkens in der USA. siehe hier. Dabei wurde sichtbar, wie gross der autoritär denkender Teil der Bevölkerung ist.

Und Trump repeäsentiert genau diese Bevölkerungsgruppe ("Trump embodies the classic authoritarian leadership style: simple, powerful, and punitiv")

Von daher ist weniger Donald Trump als Person das Problem sondern er ist quai nur die Manifestation. Und wenn er abtritt, dann wird solange dieses Potential da ist, ein anderer Rechtspopulist seine Stelle einnehmen. ("Authoritarians are a real constituency that exists independently of Trump — and will persist as a force in American politics")
keks hat geschrieben:
Bei Reagen war es das selbe Spiel "ojeoje, der macht alles kaputt, ich hab Angst" ;) Die Erde dreht sich immernoch.

Hüllari:
https://wikileaks.org/clinton-emails/emailid/23898 <--- Hüllari Clinton und Lybien, sowas geht gar nicht, durchgefallen, 6.

Zumal das meiste was sie verbockte wohl von ihrem Mann kam, bei aller Liebe, aber sowas braucht die Erde auch nicht. Was "er" hinterlassen hat ist ein Kriegsgebiet das weltweit verstreut ist - ne danke ;)

Trump:
Außen- und sicherheitspolitisch ergeben sich durch den Sieg Trumps sogar Chancen. Trump will bessere Beziehungen zu Russland und es ist durchaus wahrscheinlich, dass sich die Ost-West-Beziehungen durch den Sieg Trumps deutlich verbessern. Die Gefahr, dass aus dem neuen kalten Krieg ein heißer Krieg werden könnte, ist durch die Wahl merklich gesunken. Putin war der erste der ihn anrief. Und es kommen andere wichtige Dinge dazu, eventuell kann Europa nun endlich mal unabhängig von Amerika werden. Alleine Entscheidungen treffen, endlich die Waffen der Amerikaner in Deutschland zu entsorgen etc. Mit Clinton wäre das nicht möglich.

Aber selbst wenn Trump ein Dusselkopp ist - wen kümmerts ? ;)


NaJa, ein Dusselkopp mit den Startcodes im Köfferchen wäre schon etwas unheimlich :wink:

Ansonsten stimme ich Dir bezüglich der außenpolitischen Grundideen Trumps durchaus zu. Etwas Viel mehr US Isolationismus in den letzten 20 Jahren hätte der Welt einiges erspart. Vielleicht wäre Saddam immer noch Boss im Irak und hätte weiter gefoltert und gemordet, die Gesamtzahl der Opfer wäre ziemlich sicher geringer.
Metta für Trump und Clinton.
Upekkha ist ein Segen, in Zeiten wie diesen.
hm... was sagt der DAX? Minus 1,15 Prozent. Also egal. Seltsam.

Persönlich bin ich betroffen. Der Mann schenkt sich eine 30 Millionen Jacht und schafft es angeblich, 17 Jahre lang keinen Steuerbeitrag zum gemeinsamen Wohl einzuzahlen - und sie wählen ihn zum Präsidenten! Wie kann so etwas möglich sein?
Karnataka hat geschrieben:
hm... was sagt der DAX? Minus 1,15 Prozent. Also egal. Seltsam.

Persönlich bin ich betroffen. Der Mann schenkt sich eine 30 Millionen Jacht und schafft es angeblich, 17 Jahre lang keinen Steuerbeitrag zum gemeinsamen Wohl einzuzahlen - und sie wählen ihn zum Präsidenten! Wie kann so etwas möglich sein?


Vielleicht hat er einfach bessere Steuerberater als Du :rofl:

Ich habe diese Wahl sehr interessiert verfolgt. Wenn ich das richtig verstehe hat Herr Trump für sich genau die gleichen Gesetze genutzt, die jedem anderen Bürger New Yorks zur Verfügung stehen. Er hat Verluste aus Casino Geschäften mit Einkommen in anderen Bereichen verrechnet. Nebenbei, das deutsche Einkommenssteuergesetz erlaubt das auch 8) . Vielleicht sind hier die Fristen anders, aber das Prinzip ist gleich.

Daß der Eigentümer von Firmen - Trump - für Teile seiner Aktivitäten auf Länderebene legal vielleicht keine Steuern abgeführt hat heißt selbstverständlich nicht, daß Firmen, die er kontrolliert keine Steuern geleistet haben oder daß die -zigtausenden seiner Angestellten keine Steuern gezahlt hätten.
Die Amerikaner hatten die Wahl zwischen Pest und Cholera. Sie haben sich für die Pest entschieden. Na dann:

Bye, bye, climate mitigation.
Angesichts dieser Meldung fällt es mir schon recht schwer, nichts abzulehnen und nichts zu begehren.


Aus welchen Grund sollte man gleichgültig sein?

Ich lehne in diesem Fall jedenfalls ganz heftig ab und begehre ebenso heftig. Und das ist gut so.
Karnataka hat geschrieben:
hm... was sagt der DAX? Minus 1,15 Prozent. Also egal. Seltsam.

Persönlich bin ich betroffen. Der Mann schenkt sich eine 30 Millionen Jacht und schafft es angeblich, 17 Jahre lang keinen Steuerbeitrag zum gemeinsamen Wohl einzuzahlen - und sie wählen ihn zum Präsidenten! Wie kann so etwas möglich sein?

Die Yacht hat er als Geschäftsfahrzeug abgeschrieben …
Ich versuche das schon seit Jahren vergeblich mit meinem Fahrrad.
Freeman reloaded hat geschrieben:
.....

Na dann:

Bye, bye, climate mitigation.


Stimmt! Einer der wenigen Punkte bei denen sich globalen Ziele von Trump und Clinton deutlich unterschieden haben.

:doubt:
void hat geschrieben:
Von daher ist weniger Donald Trump als Person das Problem sondern er ist quai nur die Manifestation. Und wenn er abtritt, dann wird solange dieses Potential da ist, ein anderer Rechtspopulist seine Stelle einnehmen. ("Authoritarians are a real constituency that exists independently of Trump — and will persist as a force in American politics")

Genau das ist es allerdings, was mir Sorgen macht. Hätte er blos eigentlich (anders) denkende Menschen manipuliert, würde das schnell in sich zusammenbrechen. Dass er aber das Produkt eines solchen Potentials ist, das er eben gerade zur richtigen Zeit erkannt und ausgenutzt hat, ist der gleiche politische Prozess, von dem wir hier in Europa dachten, dass wir aus Erfahrung klüger geworden seien. Ich denke die Konsequenzen werden bei weitem nicht so gravierend sein, erschreckend ist aber, dass so etwas weiterhin möglich ist.

Was die Person angeht - wenn man davon ausgeht, dass er mit der amerikanischen Wirtschaft nach dem Vorbild seines Geschäftsgebarens umgeht, würde uns folgendes erwarten: Er verspricht grosse Gewinne, bekommt viele Kredite (=vergrößert die Staatsschulden), prellt die Kreditgeber, die ohne ihn dann aber auch nicht mehr können, weil sie schon zu viel investiert haben, lässt den Laden (die USA) bankrott gehen - und freut sich am Ende, dass er seine Marke gestärkt hat und selbst glimpflich davon gekommen ist.

Vielleicht ist aber sein Ego letztlich das, was die Sache etwas stabilisiert. Denn einen Staatsbankrott steckt das Image vielleicht nicht so gut weg, wie den Konkurs eines Kasinos in Vegas. Auch wenn das vielleicht persönlich gesehen seine letzte "grosse Show" ist, der Name seiner Familie wird ihm wohl auch darüber hinaus wichtig sein.
Vielleicht ist aber sein Ego letztlich das, was die Sache etwas stabilisiert. Denn einen Staatsbankrott steckt das Image vielleicht nicht so gut weg, wie den Konkurs eines Kasinos in Vegas. Auch wenn das vielleicht persönlich gesehen seine letzte "grosse Show" ist, der Name seiner Familie wird ihm wohl auch darüber hinaus wichtig sein.


Mit Sicherheit nicht.
Ich vermute, er denkt, es wird so laufen wie immer. Schließlich [...] hält [er] sich und seine Familie für genetisch überlegen. Er behauptet, dass er keine Fehler macht und so sieht er logischerweise auch in seinen Konkursen nur Erfolge (O-Ton). Er ist ein Getriebener, und maßloser Selbstdarsteller. Also wird er auch einen Staatsbankrott als Erfolg verbuchen. Das wird dann "das Erbe der Eliten und Obamas" sein, ein "wichtiger Schritt zur Katharsis", usw.
Am Ende wird er sicher scheitern. So was geht eine Zeit lang gut, und dann bricht alles zusammen. Er wird viel kaputt machen. Und dann wird er sagen, dass amerikanische Volk hat es eben so verdient, ihm fehle die genetische Überlegenheit.

Er hat nicht das, was wir unter Stolz verstehen. Er ist nur immer beleidigt. Aber Stolz und Ehre hat er nicht. Das ist auch Teil seines Erfolges. Er ist ein Rüpel, und die Leute denken, dass er irgendwie doch nur so tut und in Wirklichkeit ganz anders ist, eigentlich ein Herzielein. Das Rüpelhafte verwechseln sie mit Ehrlichkeit und Geradlinigkeit, so als ob er einfach nur kein Blatt vor dem Mund nähme. Aber es ist Teil seines Wesens. Und das Rüpelhafte ist nicht niedlich, sondern ein Ergebnis seiner Verkommenheit.
Kennst Du das Zitat, in dem seine Tochter erzählt, wie er eines Tages, nachdem er pleite gegangen war und mit 4 Milliarden verschuldet war mit ihr durch New York lief und sie einen Obdachlosen trafen? Er zeigte auf den Obdachlosen und sagte zu seiner Tochter, dass dieser Mann um 4 Milliarden Dollar reicher sei als er.
Das nenne ich verkommen.
Kennst Du sein Vorgehen bei dem Bau des Golfplatzes in Schottland? Oder wie er seine Arbeiter behandelt, seine Geschäftspartner, seine Handwerker? Dieser Mann legt keinen Wert auf ein Image, wie wir es uns vorstellen. Er will einfach nur im Mittelpunkt stehen. Egal wie und was er damit anrichtet.

Er wird jetzt erst mal ein bisschen Präsidenten-Theater spielen. Schließlich ist er Medienprofi.
Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung:

http://tinyurl.com/p2lpzn9
Doris Rasevic-Benz hat geschrieben:
Also wird er auch einen Staatsbankrott als Erfolg verbuchen.

Das meinte ich mit dem Absatz darüber. Ich schätze ihn ansonsten weitestgehend genauso ein wie Du, aber ich hoffe trotzdem noch, dass in der politischen Realität aus verschiedenen Gründen einiges nicht so heiss gegessen werden muss, wie er es gekocht hat.
Na ja, viele hoffen auf ein Impeachment-Verfahren nach ein paar Monaten Amtszeit.
Ich bezweifle das stark.
Neben all seinem Narzissmus ist Trump auch nützlich. Zwar hat er seine Parteikollegen zu einem großen Teil verärgert, aber niemand wird auf die Gelegenheit an der Macht zu sein verzichten. Sicher denken seine Parteigenossen nun, dass sie ihn schon irgendwie zähmen könnten und ihn dann eben als Marionette nach ihrer Pfeife tanzen lassen könnten, aber mir schwant Böses. Außerdem hat er das Werk der Republikaner, das Land zu spalten, vollendet. So was ist brandgefährlich. Dazu noch die völlige rhetorische Enthemmung. Der Freibrief für Zügellosigkeit ist sozusagen von oben gegeben. Und gerade die moralinisierten Christen haben dem noch zugestimmt. Perverser geht es kaum mehr.
kilaya hat geschrieben:
Genau das ist es allerdings, was mir Sorgen macht. Hätte er blos eigentlich (anders) denkende Menschen manipuliert, würde das schnell in sich zusammenbrechen. Dass er aber das Produkt eines solchen Potentials ist, das er eben gerade zur richtigen Zeit erkannt und ausgenutzt hat, ist der gleiche politische Prozess, von dem wir hier in Europa dachten, dass wir aus Erfahrung klüger geworden seien. Ich denke die Konsequenzen werden bei weitem nicht so gravierend sein, erschreckend ist aber, dass so etwas weiterhin möglich ist.


Das Trump mit dem Slogan "Make America Great Again" antritt ist ja das Eingeständnis dafür, dass Amerika eben nicht mehr "great" ist. Es war ja Jahrzente lang so, dass der "Westen" die Welt dominiert und den Reichtum abgeschöpft hat, während jetzt alles in Richtung einer mutlipolaren Welt gehti, in der die bisherigen Mächte verlieren

Wesegen man die Träume der Vergangenheit in karikaturhaft überzeichneter Form beschwört, und das ist in Amerika den "hemtärmelige Selbstmademann", der es zum Milliardär bringt. Wobei das alles ja nicht mehr echt ist, sondern mehr ein schöne Traum, an dem man anhaftet. Wobei es wahrschienlich egnauso ein deutsche Version, franzöische oder englische Version dieser Beschwörung vorstellen kann.
Bild

Ich bin stinkig. Echt stinkig. Ich erinnere mich noch, wie stinkig meine Eltern waren als Ronald Reagan gegen Jimmy Carter gewonnen hat. Als ob wir im fernen Österreich etwas davon gehabt hätten.
Acht Jahre Reagan, vier Jahre Bush senior und acht Jahre Bush junior haben wir überstanden, jetzt werden wir hoffentlich auch diesen Horror-Clown überstehen. :cry:

Rein von der Anzahl der Stimmen her hätte wohl Hillary gewonnen, wie sich nun abzeichnet - ähnlich wie seinerzeit Al Gore gegen George W. Bush mehr Stimmen geholt hat - aber eben weniger Wahlmänner. Komisches Wahlsystem bei den Amis. Allein dafür haben sie sich vermutlich diesen "Trumpel" verdient. :silent:

Das einzig Gute: Der Mann kann eigentlich nur noch positiv überraschen.

Und alles Doofe aus Amerika landet auch in Europa. Demagogen und Populisten werden auch bei uns weiter Aufwind haben. Es ist die Zeit all jener, die Mauern bauern und Grenzen ziehen, die das Trennende beschwören und dumpfe Ängste anstacheln.
void hat geschrieben:
In dem Buch "Authoritarianism and Polarization in American Politics" untersuchten Marc J. Hetherington und Jonathan D. Weiler, den Anstieg eines autoritären Denkens in der USA. siehe hier. Dabei wurde sichtbar, wie gross der autoritär denkender Teil der Bevölkerung ist.


Naja - auch dieses autoritäre Denken kam von oben in die Bevölkerung - es ist ja kein Zufall, dass Leo Strauss und die Neo-Cons Amerika geprägt haben. Trump repräsentiert nicht die Bevölkerung, sondern er bedient sich da, um dem Dark Money weiter zu ermöglichen seine Geschäfte mit Politikern zu machen. Das wird vielleicht ein Erwachen in der Bevölkerung geben, wenn auch hier ihr Messias nach zwei Jahren zeigt, dass er schlapp macht. Man könnte sagen, Trump ist so ein dicker Fisch, der der Wählerschaft vorgaukeln soll, Demokratie würde im "Land of the Free" noch was bewegen.
Deshalb ist es wichtig, dass ein politischer Newbie, ein Außenseiter aufgetaucht ist und den Job macht. Mich würde interessieren, wer ihm diesen Floh (diesen Gedanken) ins Ohr gesetzt hatte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Project_f ... an_Century
https://de.wikipedia.org/wiki/Foreign_Policy_Initiative
Warum meldet jemand meinen Beitrag ohne mich vorher zu fragen wie das gemeint war?
Jetzt muss Europa Erwachsen werden und lernen auf sich selber zu schauen. Der "grosse Bruder" Amerika wird sich wohl zurückziehen. Ob Europa dabei erfolgreich ist hängt auch von den kommenden Wahlen ab. Es droht CSU und Marie Le Pen.

Interessant wird auch sein zu beobachten wie sich die Briten verhalten. Rücken sie näher zu Amerika oder eher wieder zu Europa.

Mir schwant nichts Gutes. Nach einem Jahrhundert Stabilität scheint die Welt wieder im Populismus und Nationalismus (Trump: "America first") zu versinken.
Bereits deuten sich Länderdeals im Stil der Kolonialzeit an: Statt tausche Helgoland für Sansibar heisst es nun vielleicht tausche Aleppo für die Krim.
Doris Rasevic-Benz hat geschrieben:
Warum meldet jemand meinen Beitrag ohne mich vorher zu fragen wie das gemeint war?


Du bezeichnest Trump als "Killer" und nur wenn man googelt wird klar, dass damit kein Mörder bezeichnet ist, sondern das Donald mit dem Diktum “Sei ein Killer” seines Vaters aufgewachsen ist, was natürlich im Bezug auf Business gemeint war.

"Killer" sollte normalerweise eine Beleidigung sein, und das Wort wie Trump und sein Vater es als was positives auzufassen "ein Killer zu sein" ist schon bezeichnend.
@bakram:
Die Kolonialzeit war nie vorbei. Die "Herren" haben sich nur geändert - so what, so ist das Leben.

@doris:
Das Pendel schwingt ewiglich...

@freeman:
Better than nuclear winter. ;)
Tychiades hat geschrieben:
Trump und die Simpsons

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 20321.html

Was soll nur werden?
Wir werden alle störben!
mkha' hat geschrieben:
Angesichts dieser Meldung fällt es mir schon recht schwer, nichts abzulehnen und nichts zu begehren. ...

Wie sollte es dir auch nicht schwer fallen? Gelingen tut es dir doch niemals. Bloß fällt es dir nicht auf, wenn's so läuft wie es dir gefällt.

Politik, die von Zustimmung des Kollektives abhängt, gründet ausschließlich auf Irrationalität. Eine Irrationalität, die gefällt, von einer anderen, die nicht gefällt zu unterscheiden, ist das Geschäft der Irrationalen.
Wer Emotionalität kultiviert, darf sich nicht über Irrationalität beklagen, und wer diese Rationalität kultiviert, für den gibt es nichts zu beklagen.

Aus der Perspektive der Rationalität ist Herr Trump ein außerordentlich interessantes Phänomen. Warum? Weil völlig unklar ist wie sich der Präsident zum Wahlkämpfer verhalten wird.
void hat geschrieben:
Doris Rasevic-Benz hat geschrieben:
Warum meldet jemand meinen Beitrag ohne mich vorher zu fragen wie das gemeint war?


Du bezeichnest Trump als "Killer" und nur wenn man googelt wird klar, dass damit kein Mörder bezeichnet ist, sondern das Donald mit dem Diktum “Sei ein Killer” seines Vaters aufgewachsen ist, was natürlich im Bezug auf Business gemeint war.

"Killer" sollte normalerweise eine Beleidigung sein, und das Wort wie Trump und sein Vater es als was positives auzufassen "ein Killer zu sein" ist schon bezeichnend.

Wie albern ist das denn? :lol:

Killer ist üblicherweise die Bezeichnung für jemanden der selbst killt oder andere killen lässt.

Deshalb wäre es zwar angemessen Noch-Präsident Obama als Killer zu bezeichnen, aber doch nicht das Wort "Killer" im Kontext von Trump derart misszuverstehen. Trump muss ja erst noch das Amt übernehmen, damit er wie Obama Killer sein kann. 8)
Liebe Doris,

Aus welchen Grund sollte man gleichgültig sein?

Vielleicht Missverständnis?

Nichts ablehnen/ nichts begehren => nicht gleichgültig, sondern gelassen

Gleichgültig => Mir-doch-egal-Mentalität
Gelassenheit => unaufgeregt => ermöglicht klares Denken
...
De facto: nicht maulen, jammern etc., (vergeudet unnötig Kraft), sondern stets aus dem, was ist, nach bestem Wissen und Können das Bestmögliche machen :wink:

LG mkha´
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