Memoiren gefunden in der Badewanne

Moderator: void

207 Beiträge
Ellviral hat geschrieben:
Reaktionen auf:
Einstellung zu anderen Menschen (in) Anfängerbereich
...
nach ihrer Vorstellung hin zu brechen.


Wer Schwätzern nicht den Mund verbietet, wird von ihnen zugetextet und beginnt irgendwann ihren Dummtext zu reden, grade so als ob's auf dem eigenen Mist gewachsen wäre.
Doris Rasevic-Benz hat geschrieben:
Irmin82 hat geschrieben:


Ein neuer Versuch.

Offensichtlich können wir jedoch lernen, nicht mehr auf diese Illusion reinzufallen, immer wieder einen Schritt zurück zu treten. Das schafft Freiräume im Handeln. Wenn wir dann tot sind, gibt es gar keine Illusionen mehr – Parinirvana.
Damit ist eine Verbindung geschaffen zwischen Ich-Illusion und Wiedergeburt. Dann ist das so das Wiedergeburt mit Ego verbunden ist. Ohne Ego gibt es auch keine Wiedergeburt.
Dann ist es auch so das Wiedergeburt ein Erziehungsmittel ist. Das zu erziehende Wesen wird auf zu tuende Handlungen hingewiesen mit einer Schuld Drohung wenn es Morgen ist Schaden zu erleiden. Ein Wesens wird also angehalten damit es etwas tun kann um im Später nicht Schaden zu erleiden. Da entsteht ein Dilemma, das Wesen das das Verlangte tut kann nicht feststellen ob es Schaden gibt wenn das Wesen nicht tut und Morgen Schaden erleidet kann nicht eindeutig feststellen ob es diesen Schaden erleidet weil es gestern nicht getan hat. Doch der wieder geborenen Erzieher wird das Wesen dazu bringen seine Schuld oder die gedroht habende Schuld klar zu machen und so den Glauben an seine Weisheit stärken. Dieser Komplex wird noch gestärkt weil der Erzieher darauf hinweist wieviel er schon für das Wesen getan hat und das es dieses nicht wieder gut machen kann, doch der Erzieher verlangt satt Dinge nur Dankbarkeit. Doch gerade das nicht ausgleichen können von Schuld macht immer unfreier. Die Schulden bleiben und werden immer drückender bis es einen Befreiungsschlag gibt und das Wesen aus dem Schuldgefängnis geht und allein seinen Weg macht und dafür sorgt das er Gläubiger geschaffen hat für Schulden an ihn die nicht ausgleichbar sind.

Damit erkennt er aber auch die verlassen geglaubt Schuld gegenüber seinen Ahnen und wenn diese gestorben sind kommt es zu Opferungen an Menschen die angeblich die Ahnen beruhigen können weil sie als Vermittler dienen um das Opfer weiter zu leiten. Die haben angeblich Techniken die dafür sorgen das die zu tilgende Schuld zu Gänze ausgeglichen wird sodass der Schuldner keine Schulden mehr hat an die Ahnen dafür aber bei dem Vermittler, doch der kann bezahlt werden mit dem Deal das wenn das geschehen ist alle Schuld die durch das lebend werden bezahlt sind.

Wiedergeburt ist also ein mächtiges geschicktes Mittel um dauerhafte Unfreiheit zu erschaffen. Es ist gegründet auf Schulden die nie ganz ausgeglichen werden können außer durch das hingeben des Lebens, doch dieses durch Selbsttötung zu erzeugen ist gegen die Spielregeln, denn die Ahnen haben ein Recht darauf das die Schulden das gesamte Leben lang bezahlt werden ohne das dieses geschenkte/geliehene Leben durch selbstsüchtige Akte mit Vorsatz beendet wird.

Wo ist die Lösung dieser unbezahlbaren Schulden?
Na bei den Worten Buddha. Er hat sich befreit, er hat Freiheit erlangt, weil er erkannt hat das alle Schulden die nicht ganz ausgeglichen werden können Schulden sind die nicht ausgeglichen werden müssen, weil sie als Vorstellungen in seinem Denken waren. Die Schuldenbank der unbezahlbaren Schulden war eine Illusion die er durch Erziehung als wahr geglaubt hat. Dieses Erkennen war wichtiger als die der Ich-Illusion die gleich drauf folgt. Denn wenn es keine unbezahlbare Schuld gibt gibt es auch kein Ego das sich immer wieder bemüht Schulden auszugleichen die wissentlich nicht auszugleichen sind.
Da hab ich ein Stück Gold da ist eine Zahl eingeprägt und auf der anderen Seit ein Adler als Zeichen des Landes in dem das Volk lebt das dieses Goldstück in seinem aufgeprägten Wert garantiert.
Da habe ich ein Stück Gold ohne jede Prägung, es ist also ohne Garantiertem Wert und ohne Landes Zugehörigkeit. Das Gold ist immer soviel Wert wie sein Gewicht in Angebot und Nachfrage bewertet wird.
Geld aus Gold hat immer den aufgeprägten,-gedruckten Wert, ganz egal ob der Gewichtswert höher oder niedriger ist.
Geld, egal in welcher Form ist ein Medium um Dinge zu bewerten und ihre Wertunterschiede auszurechnen. Damit ist es möglich ein Auto mit einem Fahrrad im Wert zu vergleichen.
Geld oder Gold kann nicht eingesetzt werden um Schulden ganz zu bezahlen die nicht ganz zu bezahlen sind, es kann aber Schulden ausgleichen die mit Dingen, die ganz bezahlbar sind, entstanden sind.
Muttertag. Es ist mir nicht möglich meiner Mutter zu danken mit irgendwelchen Dingen, Geld oder Gold es wird immer eine Scheinbare Restschuld bleiben, immer bleibt das nicht genug.
Arbeitsvertrag: Die Arbeit die ich leiste kann nicht wirklich bewertet werden es bleibt eine Restschuld, sowohl bei mir (Nicht genug, zuviel) genau so beim Arbeitgeber.

Buddha hat sich von dem Problem befreit. Er hat ganz klar zwischen dem ideellen Wert von Gold und dem durch Angebot und Nachfrage entstandenen Wert unterschieden. Der ideelle Wert ist immer leer von Substanz. Leer sind alle ideellen Dinge. Das sind gedachte, geglaubte Werte die keinerlei Entsprechung in Dingen haben.
Was ist Buddha geschehen? Er hat erkannt das alle ideellen Werte keinen Wert haben. Egal was ich tue es bleibt immer eine Zuviel oder zu wenig, sie sind immer Dukkha behaftet und nie von Dukkha zu befreien.
Unsere Hecke auf dem Campingplatz muss geschnitten werden. Das wollte ich erst selber machen doch dann habe ich mich entschieden das von einem Gärtner machen zu lassen. Der weiß genau wie diese an diesem Ort zu erscheinen hat. Damit habe ich alle Schulden gegenüber einem nervigen Nachbarn ausgeschaltet. Diese Schuld das ich ihm seine Freiheiten einenge. Hätte ich das selber gemacht wäre nie Ruhe eingekehrt, so hatte er keine Möglichkeiten mehr mich zu erpressen denn ich hatte den Beweis, eine Rechnung, das ich meine Schuld ganz bezahlt habe.

Es existiert keine Schuld mehr mit dem Nachbarn und damit gibt es auch keine Veranlassung mit ihm in Kontakt zu treten, außer vielleicht um Dinge die eben ganz bezahlt werden können denn er hat gelernt das ich mir keine Schuld einreden lasse und die die bezahlt werden können bezahle und fertig.
Die Hinweise der Dualität das da was hinter sein muss lösen sich auf in Freude wenn erkannt wird das der Dualismus das einzige ist was hinter dem steckt was dahinter ist. Der Dualismus ist, wenn er mit Unwissenheit betrieben wird, immer Leid erzeugend. Dualismus umschließt nicht das Dahinter er erzeugt es wie ein aufgeblasener Luftballon. Wenn ich glaube das im Luftballon, wider meines Wissens, etwas anderes ist als außerhalb des Ballons glaube ich an etwas das dahinter ist. Die Haut des Ballons wird zur Grenze der Erkenntnis hinter dieser ist das Paradies. PENG!!!
Dukkha direkt erfahren. Da hab ich mal so richtig in ein Gefühl reinfallen lassen, bekam eine Warnung und machte es trotzdem. Ich lies das Gefühl zu einer sehr großen Emotion werden und fühlte mal wieder das Grundgefühl als Emotion. Die Rechnung war die Erscheinung einer "Migräne" mit einem Schub von vielen Schmerzen die jetzt seit einer Woche anhält. Fibromyalgie bringt mich ganz nah an den mittleren Weg. Du darfst keine Emotionen wollen. Das Gefühl das ich verstärkt habe war das der Liebe. Jede Abweichung vom mittleren und sei es sich über irgendwas zu ärgern oder sich zu freuen ist bezahlt mit Schmerzen. Natürlich alles Einbildung.
Hättest du nun lieber wieder den Zustand davor
Oder ist das eine weitere Erfahrung mit Ergebniss ?

LG :rose:
citröen hat geschrieben:
Hättest du nun lieber wieder den Zustand davor
Oder ist das eine weitere Erfahrung mit Ergebniss ?

LG :rose:
Nein! Ich wollte wieder ganz und gar lieben, eigentlich verliebt sein.
Das geschah natürlich als ich allein war und Arnold schon schlief. Nein ich wollte es, doch anders war das ich das erste Mal wusste das diese Gier einen Firbo Schub auslösen würde, meine Antwort war: Mir egal. Bis er dann auch kam, aber so stark hatte ich das schon lange nicht mehr, der läuft jetzt schon 8 Tage mit immer neuen Schmerzen die nur gedämpft werden können.
Da bestätigt sich dann die Lehre Buddha von der Entstehung von Dukkha. Trotzdem will ich mir mein menschlich sein nicht verbieten. Obwohl das besser wäre, denn der Zustand der in der Meditation erreicht wird ist der der die Schmerzen fast beseitigt. Wie weit soll ich mich denn noch vom "normal" sein entfernen? Nein dann sind Schmerzen der Preis. Was noch als Belastung dazu kommt ist der offene Unglaube.
Jetzt mag ich nicht mehr erfahren was mir bei einer Mettameditation geschieht.
Normal gibt es nicht
Buddha sei dank
Meinen segen hast du :rose:

LG :)
citröen hat geschrieben:
Normal gibt es nicht
Buddha sei dank
Meinen segen hast du :rose:

LG :)
Es gibt aber sehr viele Menschen/Personen die sicher sind das ich eben nicht normal bin was mich dazu bringt mich von diesen zu entfernen soweit es geht. Die "Normalen" haben ganz schön Macht dafür das es sie nicht gibt.
Normal gibt es nicht ist eine Ausrede für Leute die sich nicht damit abfinden wollen das sie nicht normal sind, der nicht existierenden :mrgreen: Norm angepasst.
Dabei sein ist alles ist die Ausrede der Verlierer.
Dann bin ich unnormal
Und sehe den ganzen Tag nur unnormale Leute .
Ich wollte sowieso noch nie dabei sein .
Ich bin ?
Gute Frage !

Glücklich :rose:
LG :sunny:
Für einen FMS Menschen ist Buddhas Satz: Leben ist Leiden, absolute Realität!
Es gibt nur den Ausweg sich auf die Suche nach Nibbana zu begeben, der Weg in das menschliche Leben wird verschlossen durch Mauern aus Schmerz. Das Gemeine an der Krankheit ist das sie eben nicht tödlich ist, sie zeigt nur den Weg aus den Schmerzen. Darum habe ich wohl auch die Meditation entdecke die keine Gefühle, keine Gedanken und erst recht kein Nachdenken zulässt, nur sitzen im Nichts aller Sinnesobjekte.
FMS macht es mir auch fast nicht möglich viele Dinge zu unternehmen die meinen Körper gefährden. Die Dukkha passen auf das es keine Übertreibungen gibt. Schmerzen die früh genug einsetzen machen unbotmäßiges Verhalten nicht möglich, wenn es doch dazu kommt werden sie eben lähmend stark und dauern lange an. Witzig nicht, bevor sich das was normale Menschen als Dukkha bezeichnen bekomme habe ich schon lange Schmerzen.
Heute ist mir klar warum ich nicht den Weg gehen konnte des laut Sozialprognose mein Weg sein sollte. Es ist der Schmerz der eintritt wenn ich bereit bin das nicht Hilfreiche zu tun und der stark wird wenn ich es doch getan habe.
Nicht das da Pillen in euren Köpfen entstehen, diese Schmerzen sind nur zu dämpfen oder ich schieß mich ganz ab. Das heißt entweder ertrage ich, wenigstens gedämpft oder ich kann kaum noch handeln. Selbst das unbedingte aufbauen wollen von Systemen macht Schmerz da aber hauptsächlich als Niedergeschlagenheit bis Depression und da wissen die Meisten wie das behindert im handeln.
Wenn ich Buddha als FMS Menschen sehe kann ich sehr gut verstehen das er sich gerade dieses Mahl ausgesucht hat, da ist kein Ende in Sicht und das Dukkha wird immer stärker auch wenn es Wohlverhalten innerhalb der 4 Wahrheiten gibt. Diese dienen dazu das Nibbana zu finden um wenigstens Zeitweise befreit zu sein von der Möglichkeit nicht Hilfreich zu sein oder hilfreich.
Eine Form von sich abschießen in vollem Besitz aller Sinne doch mit dem Ergebnis nicht zu handeln. Nur sitzen ist dann viel mehr als mit Worten beschrieben werden kann.
Dein Dasein allein, ob schmerzhaft, behindert, pflegebedürftig, gebrechlich, wie auch immer, ist so hilfreich für Deine Umgebung, dass Du es kaum verstehen kannst. Man sieht sehr schlecht aus sich heraus wenn man krank ist. Gute Besserung! :)
Mai hat geschrieben:
Dein Dasein allein, ob schmerzhaft, behindert, pflegebedürftig, gebrechlich, wie auch immer, ist so hilfreich für Deine Umgebung, dass Du es kaum verstehen kannst. Man sieht sehr schlecht aus sich heraus wenn man krank ist. Gute Besserung! :)
Danke! Das ist mir bewusst.
Diesmal echte Memoiren aus meinem Profil auf Zen.de, vor meiner Zeit bei Buddhaland erstellt. Bisher hab ich kaum was gefunden was daran zu ändern wäre. Einiges davon kommt mir so vor alsob ich es damals noch garnicht wissen konnte. Das liegt daran das es erst im Nachhinein er-lebt wurde.


Menschen glauben weil sie Angst haben das die Aussage wahr sein könnte oder aus Angst das sie nicht wahr ist.

Eine starke Handlung löst immer auch eine Wirkung aus die nicht bedacht wurde.

Leidenschaft ist stärker als Wahrheit und Wirklichkeit.

Betrachte einen Verlust doch als die reanimierte Anfangssituation des Gewinns. :-)
Von Reiner

Freiheit ist auch die Freiheit sich verletzbar zu machen. Irgendwann ist das Ego so weich geworden das es sich selber nicht mehr so wichtig nimmt, denn nur das Ego kann verletzt werden oder so tun als ob.

Ich weiß nichts vom Tod,
werde auch nie etwas von ihm erfahren.

Wenn ich sterbe wird es sein wie einschlafen, das erlebe ich auch nicht.

Alle werden wissen das ich tot bin,
nur ich nicht.

Wirklichkeit ist Alles das ich mit diesem,
meinem Körper wahr-nehmen kann.

Wo bist Du wenn Du schläfst?
Da wo ich bin wenn ich tot bin.

Ich bin der Herr dein Gott!
Ichbin(Bewusstsein), der Herr dein Gott!

Zerbrochen ist des Kruges Werte-Raum
Der Körper lebt den Liebe-Paarung Traum
Die Ichperson erschafft mit Sternstaubsporen
Dem Verstand wird wirklich Dinge sein geboren

Glaube macht Beständigkeit
Liebe bindet Gegenwart
Hoffnung wendet Jetzt in Schlecht

Identifikation findet immer dann statt, wenn man sich von etwas als getrennt erlebt, dinge vergleicht usw...
Spruch von Verwirklicht(Ver wirk licht)

Der Verstand gibt immer richtige Ergebnisse. Die Ergebnisse passen nicht? Prüfe ob Du ihm Daten/Fakten gegeben hast.

Unter Wissen verborgen
der Mensch.

Kein Gott, nur Bewusstsein.

Alles dient mir, wenn dieser Dienst unangenehm ist liegt das an meinem Dienen.

Was kann Arroganter sein als Aufrichtigkeit?

Alles was ich sage kann und wird gegen mich verwendet.

Die Wahrheit tut weh. Vor allem wenn man sie nicht gewohnt ist.

Jeder Text wird von jedem Leser so verstanden wie er ihn verstehen will oder kann.

Die Lösungen sind einfach doch nie einfach durchzuführen.

Die Lösung ist: Dieses Wesen hat nichts mehr zu sagen, hat nie gesprochen, es werden immer wieder Ich entstehen die was zu sagen haben.
Da war ich mal wieder auf der Scientology Seite und hab den Persönlichkeitstest entdeckt. Ausgefüllt, abgeschickt und einen Termin gemacht um den zu besprechen.
Irgendwas zieht mich dahin, irgendwas hab ich da das ich brauch. Was ist das?
Die Frage hat mich sehr beschäftigt und es gab eine Antwort: Das ist ein Persönlichkeitstest!
Genau da erkannte ich was ich bei denen verloren habe. Ich suche meine Persönlichkeit, das was während diesen Test ihn ausgefüllt hat.
Mir ist klar geworden das ich wirklich erkennen möchte welche Persönlichkeit ich bin. Das kann ich aber nur erfahren von diesem Test, für Mich, bei dieser Organisation. Ich traue anderen nicht. Da kann ich sogar verlangen das die Bewertung des Testes in offener Sprache durchgeführt wird, denn da weiß man wenn ich sage das das geht, weil die Person die diesen Test ausgefüllt hat nur eine Rolle ist. Da ist keiner der verletzt werden kann.
Es ist die Rolle die ich normalerweise spiele nur weiß ich nicht ob diese Rolle, Persönlichkeit, so richtig ist wie ich es glaube. Es gibt keine Kontrollstelle an der ich mich wenden kann um die Persönlichkeit zu prüfen die da gezeigt wird.
Was hab ich da verloren?
Meine Persönlichkeit, besser die Identifikation mit meiner ich-Persönlichkeit. Die haben mich ohne ihr Wissen befreit und nun müssen sie die Person die ich spiele überprüfen. Auch dieses Forum hat mich dazu gebracht das endlich mal zu sehen warum es hier so ist wie es in der Umwelt nicht ist.
Wenn ich meine Marionette erkannt habe sage ich es dem der es wissen will. Hier.
Das war mal wieder ein sehr gutes Gespräch. Jemand der wirklich da ist wenn er zuhöre und wo ich da bin und er weiß das ihm zuhöre. Keiner mit irgendwelchen Vorstellung oder Identifikation ein Gespräch wie Meditation.
Es ist auch was für mich dabei rausgekommen, ist noch nicht durchgeübt aber es scheint ein Erkennen zu sein.
Eine ganz absurde Idee ist mir gekommen: Ich brauch nicht nur keine Persönlichkeit ich brauch auch keine zu zeigen. Es reicht ganz einfach nur da zu sein. Alles was auch da ist wird schon so gehandhabt wie es gehandhabt werden möchte. Was braucht es da eine Person und sei es auch nur als Rolle.
Wohl gemerkt ich rede ausschließlich von Person, Persönlichkeit. Ich, Mein, Selbst ist damit nicht gemeint die sind ja auch nur temporär anwesend während eine Person ein Geistesobjekt ist das als stabil geglaubt werden kann. Bis es zu einer vollkommenen Verwirrung kommt ich bin diese Person. So bin ich eben.
Hallo Ellviral,

wirbst Du hier für Scientology???? Oder hab ich da hoffentlich was falsch verstanden?
https://de.wikipedia.org/wiki/Oxford-Pe ... ts-Analyse

Grüße von happygolucky :shock:
happygolucky hat geschrieben:
Hallo Ellviral,

wirbst Du hier für Scientology???? Oder hab ich da hoffentlich was falsch verstanden?
https://de.wikipedia.org/wiki/Oxford-Pe ... ts-Analyse

Grüße von happygolucky :shock:
Das hast Du falsch verstanden oder ist nicht klar. Die sind echt gefährlich für Menschen die glauben, überzeugt sind, das sie eine Person sind die Fehler hat und das diese Fehler durch andere bereinigt werden können. Ich habe und hatte damit keine Probleme weil ich weiß was ich will und wie ich das bekomme. Die konnten und können mich nicht einfangen. Wenn jemand nicht sicher ist was er will sollte sich Hilfe suche bei anderen Menschen. Scientology ist nicht die erste Adresse eher die allerletzte.

Es ist auch so das ich bei diesem kurzen Kontakt nicht das gespürt habe was ich vor 20 Jahren gespürt habe. Dieses unerträgliche getrieben sein der Scientology Menschen, dieses dauernde Gefühl zu versagen, nie zu genügen, nie wirklich ein Ende zu erreichen. Es ist wie mit Versicherungsvertreter die auf Kommission arbeiten, oder Callcenter Mitarbeiter. Ich muss noch mehr bringen, noch mehr Erfolge, ich muss Spitze werden besser als besser.
Für mich der vorsichtig an der Peripherie bleibt ist es eine Freude, denn ich habe da nichts mit den Getriebenen, Angetriebenen zu tun.
Die haben aber was gelernt damit sie befreit von Identifikation erscheinen und dieses auch wirklich sein können, doch wenn ich weg bin ist da wieder der der Erfolge haben MUSS. Geht mich ja nichts mehr an. Wenn die mir schreiben habe ich einen Papierkorb in der Küche und auf dem Bildschirm.

Warum ich das überhaupt mache? Das ist was für ein Buch und erfordert Unmengen an Erklärungen und Rechtfertigungen. Sie hab mir durch einen blöden Zufall etwas gebracht das ich einfach gesagt nie allein geschafft hätte, dafür brauchte ich einen Guru oder Meister und was ist daran besser? Ich sehe keinen Unterschied in der Abhängigkeit von einen Lehrer, Meister irgendeiner Schule welcher Religion auch immer und Scientology. Alles das Gleiche, bring mit die Last deines Geldes und ich werde dich befreien, wenigstens von dem Geld. Alles Geld und Seelenfänger. Tut mir ja leid aber ich habe keine anderen Erfahrungen gemacht. Ich hätte auch in ein buddhistisches Zentrum gehen können. Nur das hätte mir in meinem Ziel nicht geholfen, weil mein Ziel dort überhaupt nicht verstanden würde.

Ich geh da hin mach eine Spende und bin wieder weg. Keine Bindung, keine Verpflichtung, keine Bringschulden, keine Zuneigung, reines Geschäft.
Ich bin ich, unvergleichlich.
Ellviral hat geschrieben:
Ich bin ich, unvergleichlich.


Ja...

Und bleib so 8)
Wie zu erwarten war hat mir der gestrige Tag einen Fibroschub gebracht.
Eigentlich ist der Gedanke daran schuld das es keine Person braucht weder eine gespielte noch eine mit der sich identifiziert wird.
Ich habe keine Idee wie das Problem gelöst werden kann außer durch probieren. Da hilft kein Wissen, denn das Wissen ist ja schon Person, oder nicht?
Das Shinjinmei Problem holt mich jetzt auf einer als sehr elementar (geglaubten) Weise ein.
Alles ist sofort eins, Eins ist sofort alles.
Ich habe das so hingenommen aber nicht bedacht was das wirklich heißt.
Wie kann ich verhindern das die Geistesobjekte die Sinnesobjekte in Gedankenverknüpfungen als Vorstellungen meiner Selbst interpretiert und in Handlungen umsetzt die ich will, die also personal sind obwohl ich diese Person nicht bin.
Das Ding läuft ohne Bewusstsein ab. Wie das Schmerzgedächtnis das sich in den Untergrund begeben hat und nur auf konsequentes nachforschen zu einem anderen handeln gebracht werden kann.
Doch wie ist das mit einer unter-bewussten Person die auch nicht durch Feedback von mir geprüft werden kann, es gibt kein Feedback denn das würde wahrscheinlich die politische Korrekte Verwendung der Sprache aushebelt.
Eine "persönliche" Aufforderung wäre hier zu Reden wie es gerade kommt und nicht die Gedanken durch Filter zu schicken.
Vielleicht ist die Lösung wirklich ein ganz persönlicher Mensch zu sein der die Signatur wirklich absolut ernst nimmt. Das scheint mein Motto zu sein von dem ich noch nicht allzu viel erfahren hab. Was es bedeutet nur das zu sein was ich gerade bin weiß ich ja schon, bin ich es ist Ausgrenzung, bin ich es nicht ist es dauerndes Nachdenken darüber ob das was ich sage richtig ist.
Ich sage, schreibe, nicht genau das was ich schreiben sagen soll. Ich habe das Vertrauen in die Personen verloren und immer wieder statt Auseinander-setzung, nicht Achtung erfahren. Beides macht mir Schmerzen(wirklich). Die Religionen bieten keine Lösung denn sie erwarten das ich eine Person dieser Religion bin, ansonsten bin ich raus.
Sehr selten kommt es zu einem absolut offenen Dialog, dafür bin ich dankbar, dafür das ich auch ohne Person sein kann, die Sinnesobjekte mit den Worten bezeichnen wie sie erscheinen und der andere genau das erfahren will.
Ohne das Christentum, seine Rituale, seine Strukturen, sein Gebundensein An, zu erfahren durch leben, gibt es keinen Grund zum Säkularem. Ich kenne das alles und ich kann mich als Christ unter Christen bewegen obwohl ich nicht wirklich an den Dingen des Christentum gebunden bin. Hier ist das doch so das es überhaupt keinen anderen Buddhismus gibt der nicht säkular ist. Es gibt hier keine buddhistische Gemeinschaft die groß genug ist und lange genug besteht um Gründe für eine andere Sicht zu finden. Säkulare Christen gehen in einen Buddhismus der schon säkular ist und erwarten einen Buddhismus der in seinen Grundfesten durch viele Generationen fest gebaut ist. Kommen sie in buddhistische Länder erfahren sie Buddhismus den sie überhaupt nicht verstehen und der vollkommen anders ist als das was sie als Buddhismus erfahren haben.
Wir sind eigentlich nur Heimatlose Christen und sehr viel dieser glauben eine Spirituelle Heimat zu finden weil sie nicht wirklich befreit worden sind vom Christentum, Christ sein ohne Christ zu sein. Sie werden "Buddhisten" die als Nicht-Buddhisten wohlwollend von Buddhisten aufgenommen werden.
Säkularer Buddhist kann ich nur werden wenn ich den Buddhismus mit der Muttermilch aufgesogen habe um eine spirituelle Heimat zu haben. Für Christen ist die Lehre Buddha eine sehr große Hilfe ein Christ zu werden der kein Christ mehr ist.
Ellviral hat geschrieben:
...
Wir sind eigentlich nur Heimatlose Christen und sehr viel dieser glauben eine Spirituelle Heimat zu finden weil sie nicht wirklich befreit worden sind vom Christentum, Christ sein ohne Christ zu sein.

Nein.

Keine Ahnung, wo Du regional oder kulturell herkommen magst. Ich bin kein heimatloser Christ.
In ganz vielen Beiträgen in unserem Forum habe ich die wichtige Bedeutung und den sehr bedeutenden Einfluß der christlichen Religion für unser (mein) Denken, für unsere Sprache, unsere Meme immer wieder betont,

Ich bin nicht heimatlos und ich bin kein Christ. Christ sein ohne Christ oder was auch immer.

Etwas falsch. Meine Heimat ist die buddhistische Weltgemeinde 8)
Buddhaland - ihr steht in einer ziemlichen Verantwortung :mrgreen:
Kann es sein das ein Mensch nach der Pubertät in diesen Zweifel gerät zwischen dem was er gelernt oder was im eingeübt wurde und dem was er durch seine eigenen Gedanken als wirklich erfährt gerät. Das er in der Zeit sich nicht entscheiden kann zwischen dem was Tradition ist und den was Wirklich ist. Mein Auszubildender schneit mir in diesem Zweifel zu sein das einfach hinnehmen zu müssen was seine bisherigen Leiter sagen, gesagt haben und dem was er als JetztPerson wirklich erlebt. Das jetzt das Empfinden des auch Person mit Leitung beginnt, Ich habe auch was zu sagen,sprechen. Da bin auch ich als ein ich und nicht nur als ein sich so und so zu verhaltenden habendes Wesen da ist.
Mir kommt es derzeit so vor alsob es jetzt beginnt das identifizieren, das Heilsame, mit dem auch Ich sein. Das Ich wirklich auch als Ich bin so und so erkennen und damit der Große Zweifel an Den Meistern der bisher nur als Zweifel an den eigenen Gedanken beseitigt werden konnte. Der Glaube wird durch Wissen aus eigenem Erfahren ersetzt und dieses eigene Erfahren der Wirklichkeit steht oft mit dem Erlernten, einüben müssen, im Widerspruch. Mein Problem ist nun das ich Weiss wie weit die Identifizierung mit dem Ichsein gehen darf um nicht zu einem Echten Ich/Ego zu werden. Andererseits weiss ich auch das es zu einem echten Ego kommen muss weil sonst das Ichsein nicht erkannt werden kann. Ein großer Konflikt ist bei dem Menschen zu erkennen zwischen dem Egosein der anderen und den eigenen Egosein. Er erfährt jetzt das auch er ein Ego ist und nicht nur ein Wesen das nur tun muss was verlangt wird.
Wie seid ihr damit umgegangen, wenn euch das überhaupt aufgefallen ist oder euch jetzt erst auffällt. Wie macht man das das Ichsein fördern, das Egosein erfahren lassen um dann wieder das Ichsein trotz Egosein zu ermöglichen, das spielen von Personen die jetzt erforderlich sind. Mein Gedanke ist, da ich in der Hauptsache den Menschen sehe und somit Leiden verringern möchte doch erkennen muss das ich hilfreich sein muss und Dinge tun muss die das sich entwickelnde Ego als nicht gut ansieht. Es ist also notwendig Dinge zu tun die diesem Menschen nicht gefallen und Dinge die ihm gefallen doch oft im Widerspruch stehen zu dem Zwang der Einübung von Verhalten.

Aus eigener Erfahrung weiss ich das es sehr verwirrend ist wenn die Meister verlangen eine Person/Ego zu sein, diese Identifikation geht sehr schnell. Ich selber aber keine Techniken gelernt habe dieses Ego aufrecht zu erhalten. Mein Konflikt ist das ich das erste Mal erkenne wie ein Ego gebildet wird doch selber keine Ahnung davon habe. Das kann ich auch nicht mehr erfahren weil es bei mir sowas nie gegeben hat in der Zeit in der das geschieht. Ich muss sehen wie ein Ego natürlich entsteht, wissend was es bewirkt und auch wissend das das sehr wichtig ist. Ich erfahre die Entstehung von Leiden im sinne von Dukkha und darf nichts tun bis das Ichsein durch sein auch Egosein Leid erfährt. Es ist schwierig VaterMutter zu sein.
Ellviral hat geschrieben:
Kann es sein das ein Mensch nach der Pubertät in diesen Zweifel gerät zwischen dem was er gelernt oder was im eingeübt wurde und dem was er durch seine eigenen Gedanken als wirklich erfährt gerät.

Sicher. Hoffentlich :mrgreen:

Wenn ich mir überlege, was für einen Blödsinn ich in der Zeit meiner Pubertät gelernt habe :rofl:

Und davor. Und überhaupt...

Buddha hat nebenbei bis zum 27ten oder 28ten Lebensjahr gebraucht (falls die Biographie stimmt) um die Konsequenzen aus seinen Zweifeln zu ziehen. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung in seiner Zeit von vielleicht 35 ist das sehr spät..

Ellviral hat geschrieben:
...
Wie seid ihr damit umgegangen, wenn euch das überhaupt aufgefallen ist oder euch jetzt erst auffällt. Wie macht man das das Ichsein fördern, das Egosein erfahren lassen um dann wieder das Ichsein trotz Egosein zu ermöglichen, das spielen von Personen die jetzt erforderlich sind.

Wie bin ich damit umgegangen? - dämlich! Ewige Suche in falschen Winkeln, die dümmsten Umwege...

Wie lange hat es gedauert, bis ich verstanden habe, daß Begriffe wie ich oder Ichsein leer, ohne Bedeutung sind und die Ironie der Selbstbezüglichkeit dieses Satzes schätzen konnte..
fotost hat geschrieben:

Wie bin ich damit umgegangen? - dämlich! Ewige Suche in falschen Winkeln, die dümmsten Umwege...

Wie lange hat es gedauert, bis ich verstanden habe, daß Begriffe wie ich oder Ichsein leer, ohne Bedeutung sind und die Ironie der Selbstbezüglichkeit dieses Satzes schätzen konnte..
Mir scheint es so das dieses "leer" erkennen gerade dieses Schreiben auslöst. Ich könnte es mir ja einfach machen und den Chef spielen und so ein weiteres Einüben der Anleitungen dieses Chefs verlangen und durchsetzen. Da seh ich aber das es gerade zu einem entgegengesetztes Ego führt. Wie soll ich dann die Glaubwürdigkeit anderer Chefs wenigstens Ansatzweise retten wenn ich später zugeben muss das das NUR eine Rolle war? Die anderen Chefs wissen ja nur sehr selten das sie nur eine Rolle sind, sie sind überzeugt das sie Chef sind.
Ellviral hat geschrieben:
fotost hat geschrieben:

Wie bin ich damit umgegangen? - dämlich! Ewige Suche in falschen Winkeln, die dümmsten Umwege...

Wie lange hat es gedauert, bis ich verstanden habe, daß Begriffe wie ich oder Ichsein leer, ohne Bedeutung sind und die Ironie der Selbstbezüglichkeit dieses Satzes schätzen konnte..


Mir scheint es so das dieses "leer" erkennen gerade dieses Schreiben auslöst. Ich könnte es mir ja einfach machen und den Chef spielen und so ein weiteres Einüben der Anleitungen dieses Chefs verlangen und durchsetzen. Da seh ich aber das es gerade zu einem entgegengesetztes Ego führt. Wie soll ich dann die Glaubwürdigkeit anderer Chefs wenigstens Ansatzweise retten wenn ich später zugeben muss das das NUR eine Rolle war? Die anderen Chefs wissen ja nur sehr selten das sie nur eine Rolle sind, sie sind überzeugt das sie Chef sind.


Mir hat mal jemand erzählt, daß es im Verständnis eines Lehrling/Meister Verhältnisses im europäischen im Gegensatz zum zum asiatischen Kontext einen ganz erheblichen Unterschied gegeben hat (gibt?)

In Asien wurde eine Lehrling dann aus dem Lehrlingsverhältnis entlassen, wenn er eine so gute Kopie der Arbeit seines Lehrers abliefern konnte, daß niemand die Ergebnisse unterscheiden konnte (Statik). In Europa wurde von einem Lehrling erwartet, daß in einem 'Gesellenstück' etwas Neues, Originelles steckt (Entwicklung).

Im Prinzip kommt darin genau die Position asiatischer Industrieproduzenten zum Ausdruck, die sich wundern, wenn im Westen ihre Produkte wegen 'Diebstahl geistigen Eigentums' verfolgt werden. Für Asiaten ist Nachahmung höchster Lob, höchster Respekt.

Mach es Dir nicht so schwer! Auch Siddhartha hat wenigstens 2 wichtige Lehrer (Alara Kalama und Uddaka Ramaputta) als Zwischenstufen benötigt.

Spiele den Chef, solange es nötig ist. Laß los, sobald es möglich ist.
Mach Deinem Adepten klar, daß Du von ihm vernünftige Arbeit erwartest, aber langfristig etwas Eigenes. Zur Arbeit eines Koch gehört im Sonderfall auch Töpfe schrubben und Gemüse putzen!!

Erlaube Experimente und Dir selbst, manchmal wütend/enttäuscht/verzweifelt zu sein.
Das hast Du gut erkannt und ich bin eher der asiatische Meister. Auch ich bin dann "stolz" wenn ich kopiert werde und es keinen Unterschied mehr gibt. Und ein Westlicher der weiss das großer Wert auf Entwicklung von "Neuem" gibt. Also verlange ich auch das ich überwunden werde und auch das macht mich "stolz". Ein Meister wird dann zum Schüler, das macht mich wirklich glücklich.

Es ist ein entwickeln von Ego und ein ent-auswickeln dieses Ego. Das geht aber erst wenn sich ein Echtes Ego entwickelt hat. Ich muss dem Schüler klar machen können wann er als Ich die Rolle des Ego spielen muss und das kann nur gehen wenn es ein Ego gibt.

Ich mach mir keine Sorgen darum. ich berichte hier von Problemen von denen ich nichts mehr weiss wenn ich auf der Arbeitsstelle bin. Da gibt es nur: Einen Scheiß muß ich, ich tu was zu tun ist. Hier bin ich der Nachdenkende, wobei fast ausschließ0lich hier bin ich der Nachdenkende. Hier sind betrachtung von möglichen Wendungen, vielleicht das finden von Lösungen für Zeiten in denen keine Zeit ist Lösungen zu suchen. :mrgreen: :mrgreen:
Zuflucht nehmen zum Lama obwohl die "allgemeine" Zuflucht schon genommen ist ? (in) Tibetischer Buddhismus

Vielleicht ist das ein Hinweis.
Kann ich der Zufluchtnahme des Schülers gerecht werden? Bin ich ich genug um ein ICH zu sein das er einerseits erwartet und ihn andererseits überraschen kann. Kann ich mich von Gefühlen befreien ohne ihm die Möglichkeit zu nehmen Gefühl zu haben, also nicht abweisend, nicht verlangend sein. Es geht mir ja nicht nur darum einen zum Koch auszubilden, da hängt ja noch ein Mensch dran.
Es geht also um Zweifel die in mir geweckt werden weil ich da das erste Mal bewusst erlebe wie ein Ego entsteht. Diesen Prozess nicht durch meine Besserwisserei zu unterbrechen scheint mir wichtig zu sein. Denn ich weiss ja nicht ob das was da entsteht hilfreich ist oder nicht. Da hilft eben nicht der Allgemeinplatz das ein Ego immer schlecht ist.
Wenn jemand im Rahmen seiner Tätigkeit bemüht ist zu tun, was er tun kann, dann läuft das mit dem Ego aufbauen, Ego lassen eigentlich von selbst.... Es ist aber leider nicht einfach bzw. möglich, für jeden überall ein günstiges Umfeld dazu zu schaffen....
Aus dem Sauerei-Homo Bereich.
Da entwickeln sich auch Gefühle zwischen mir und Lehrling. Es sind die natürlichen Gefühle die auch aber anders zwischen Eltern und Kind entstehen. Hier wie da muss eine Fähigkeit unbedingt erkannt werden. Die, das Gefühle die sich zwischen Menschen entwickeln immer betrachtet werden können. Wenn ich die Gefühle die mir mein Lehrling entgegenbringt fehlinterpretiere kommt es zu sexuellen Handlungen die nicht dem Verhältnis zwischen uns entsprechen. Eigentlich führt das zum Bruch des Vertrages der zwischen uns besteht. Wir verlassen unsere Positionen im sozialem Zusammensein.

Es ist oft ein Problem der Fehlinterpretation von Gefühlen das Probleme mit den vorher gemachten Vereinbarungen führen. Das ich dieses erkennen kann liegt einfach daran das ich meinen Gefühlen nur ein Mal getraut habe und voll auf die Schnauze fiel. 1978. Danach hab ich auf die bedingungslose Liebe geachtet und das war sehr hilfreich beim erkennen welche Gefühle mir da entgegengebracht werden UND ob ich wie darauf reagiere. Ich hab mir also ein torloses Tor eingebaut.

Bei bekannt gewordenen Verletzungen dieser Schranke fällt mir immer wieder mein Tor ein und gleichzeitig die Frage: Warum haben spirituell ausgebildete Menschen dieses nicht so fest eingebaut? Für mich war das einfach, da es bei mir keinerlei sexuell auslebbare Techniken gebildet haben die ein überschreiten dieser Grenze möglich gemacht haben, außer dieses eine Mal. Ich bin asexuell aber nicht Gefühllos und doch, wenn ich es zulasse, zu sexuellen Handlungen fähig doch das ist immer nur Situationsbedingt und genau abgegrenzt. Sexuelle Handlungen sind nicht in der Lage mein Denken länger als diese Handlungen andauern zu beeinflussen.

Also ist es nicht nur ein Meister Schüler sondern auch ein Partner Problem.
Da dies hier Verarbeitung ist bleibe ich frei von Anhaftungen weil es mir schon seit einigen Leben (jeder Tag ist ein neues Leben) so ist das ich ohne Anhaftungen bin. Hier sind also Infos für den der das liest, mich eingeschlossen.
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