Memoiren gefunden in der Badewanne

Moderator: void

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Da war da plötzlich nur eine Zeile "Wer Schmetterlinge lachen hört der weiß wie Wolken schmecken...". Dann hab ich mir das mal gesucht und hatte einen lange nicht mehr bewussten Meister meines Weges gefunden. Für mich gehört das zu den unsterblichen Stücken. Die Scheibe von Novalis: "Novalis" habe ich tagelang gehört und wusste das ich das nicht verstehen kann. Das geht auch nicht mit dem unterscheidenden Geist.
"Nichts ist absolut, alles ist bedingt."

Schule, 5.-6. Schuljahr, Frau Grund, Religionsunterricht: Gott ist nicht der Name Gottes sondern ein Wort für das Namenlose.
Wenn ich Gott als Wesen anrufe, rufe ich, unwissender weise, das Namenlose an. Da Etwas das keinen Namen hat nicht als Gedanke existieren kann ist also auch kein Gott. Gott, Götter sind also Produkte das menschlichen Denken um das Namenlose zu verschleiern. Das Wissen das es Namenloses gibt erschafft darum einen Raum des Glaubens und die Sicherheit das da keinerlei Sinnesobjekte sind nur Objekte der Vorstellung.
DA steh ich auf dem Bahnsteig und sehe eine unansehnliche Person. Da fällt mir ein: Was soll das? Kannst Du dich sehen? Weiß du wie du für den aussiehst? Du siehst deine Form nicht also sehe die andere Form auch einfach als Form ohne Bewertung! und schon waren da Menschen wie ich, kein Unterscheiden. Friede.
Spielen!?
Da habe ich mich erinnert das ich das genau so mache wenn ich mit Menschen einen längeren Kontakt eingehen möchte. Ich spiele mit ihnen so lange bis sie mir zeigen das sie auch spielen wollen. Wenn diese Hürde überwunden ist geht es alles viel flüssiger und leichter, die Schwere des Ernstes des Lebens ist weg, ein Spiel geworden. Wer spielt lernt schneller und ist viel inspirierender für alle Beteiligten. Natürlich nichts für Oberlehrer und Superchefs. Da ist blau blau auch wenn es rot ist.
Der Körper ist das Fahrzeug für den Geist, dann verlässt der Geist tatsächlich den Körper wenn dieser zerfällt. Das ist eine Illusion des Geistes der nicht erkennen will das er vergänglich ist. Ein Geist der Hilfe sucht bei anderem Geist, dem Einen Geist, um diese Illusion aufrecht zu erhalten. Die Befreiung ist das vernichten dieser Illusion. Wirklich erkennen das der Eine Geist nur eine Zuflucht ist zu einem Ort des Unsterblich seins.
Da hab ich doch gerade eine ganze Stunde gesessen. Was hat mich dazu gebracht? Ganz fantastische Erinnerungen, OMD fängt an und schon fließen die Tränen und um da ganze "Night of the Proms" wirklich mal wieder ganz tief eindringen zu lassen hab ich mir gesagt setz dich doch hin und halt die Klappe. Wunderbar wie tief man einsinken kann mit wirklich handgemachter Musik. Uralte Klänge höre ich ganz neu wie frisch gemeißelt. Eigenartig war das da keiner Erinnerungen aufkamen sonder nur ganz und gar nicht sein hier sein. Egal Befreiung ist einfach einfach wenn es einfach einfach ist.
Da ist ein Ich das wider besseren Wissens behauptet kein Ich zu haben. Ein Gläubiger. Buddha sagt: Dies ist nicht Mein, dies ist nicht mein Selbst, dies ist nicht mein Ich. Damit sagt Buddha überdeutlich das es Mein, Selbst, Ich nicht gibt, doch in all seinen Reden schließt er nie aus das es ein Mein, ein Selbst, ein Ich gibt. Er sagt aber das diese Begriffe nur Begriffe sind und nur als Begriffe Stabilität haben für den der sie verwendet aber nicht für den der sie wahrnimmt, den Hörer, den Seher. Dieser hat eine ganz eigene Stabilität für diese Begriffe und Beide müssen sich anpassen bei der Verwendung dieser Begriffe. Die einzig mögliche Einigung ist: Dies ist jetzt und nur jetzt Mein, diese ist jetzt und nur jetzt mein Selbst, dies ist jetzt und nur jetzt mein Ich. Wenn das wirklich durchdrungen ist gibt es keine Hindernisse mehr.
Dieses Hindernis zu erkennen ist Befreiung, aber es ist kein Weg das Ich vollkommen in Frage zu stellen, das führt zu unabwendbarem Leiden.
Ein Mein, ein Selbst, ein Ich gibt es, mMn, erst seit der neolithischen Revolution, als sich ein neuer Mem-Satz (u.a. Gesellschaft, Ich, Macht, Eigentum, Bewußtsein) etabliert hat. Alles, was wir seitdem "erleben", fußt auf diesen Memen.
Buddha hat vlt. diese Dinge noch "gesehen", weil er zeitlich "näher" dran war.

Vlt. stehen wir ja am Beginn einer "Postgesellschaft", mit einem völlig anderen Mem-Satz. Dass der aktuelle seinem unweigerlichen Ende entgegen strebt, kann man u.a. an der aufkommenden Pseudoreligiosität wie auch, als counterpart, @steros Ausführungen (ganz abgesehen von der aktuellen Weltpolitik) sehen.
Spacy hat geschrieben:
Ein Mein, ein Selbst, ein Ich gibt es, mMn, erst seit der neolithischen Revolution, als sich ein neuer Mem-Satz (u.a. Gesellschaft, Ich, Macht, Eigentum, Bewußtsein) etabliert hat. Alles, was wir seitdem "erleben", fußt auf diesen Memen.
Buddha hat vlt. diese Dinge noch "gesehen", weil er zeitlich "näher" dran war.

Vlt. stehen wir ja am Beginn einer "Postgesellschaft", mit einem völlig anderen Mem-Satz. Dass der aktuelle seinem unweigerlichen Ende entgegen strebt, kann man u.a. an der aufkommenden Pseudoreligiosität wie auch, als counterpart, @steros Ausführungen (ganz abgesehen von der aktuellen Weltpolitik) sehen.
Ich sehe das eher so das Buddha zu jeder Zeit näher dran war. Der Weg rückwärts zum Ahnen habe ich oft eingenommen. Der Auszubildende der das Messer behandelt als ob es eine Axt ist habe ich klar zu machen versucht das dieses Messer der absolut unerreichbare Traum eines Menschen war der ein Steinmesser benutzt und sich ein Ding erträumt und dann zu schaffen versucht das seinen Vorstellungen entspricht. "Dieses Messer ist nicht neu es ist Tausende Jahre Entwicklungsgeschichte, achte diese Ahnen um das Messer zu achten."
Ellviral hat geschrieben:
Spacy hat geschrieben:
Ein Mein, ein Selbst, ein Ich gibt es, mMn, erst seit der neolithischen Revolution, als sich ein neuer Mem-Satz (u.a. Gesellschaft, Ich, Macht, Eigentum, Bewußtsein) etabliert hat. Alles, was wir seitdem "erleben", fußt auf diesen Memen.
Buddha hat vlt. diese Dinge noch "gesehen", weil er zeitlich "näher" dran war.

Vlt. stehen wir ja am Beginn einer "Postgesellschaft", mit einem völlig anderen Mem-Satz. Dass der aktuelle seinem unweigerlichen Ende entgegen strebt, kann man u.a. an der aufkommenden Pseudoreligiosität wie auch, als counterpart, @steros Ausführungen (ganz abgesehen von der aktuellen Weltpolitik) sehen.
Ich sehe das eher so das Buddha zu jeder Zeit näher dran war. Der Weg rückwärts zum Ahnen habe ich oft eingenommen. Der Auszubildende der das Messer behandelt als ob es eine Axt ist habe ich klar zu machen versucht das dieses Messer der absolut unerreichbare Traum eines Menschen war der ein Steinmesser benutzt und sich ein Ding erträumt und dann zu schaffen versucht das seinen Vorstellungen entspricht. "Dieses Messer ist nicht neu es ist Tausende Jahre Entwicklungsgeschichte, achte diese Ahnen um das Messer zu achten."

Das ehrt dich!
Es ist ein steter Kampf das pre mit dem post nicht zu verwechseln.
hedin02 @ Re: Was ist der Unterschied zwischen Samatha-Meditation und Vipassana-Meditation? (in) Anfängerbereich

Von daher kann nur ergriffen oder daran angehaftet werden, was bereits vorher durch den Wahrnehmungsprozess (vipaka) „wahrgenommen“ wurde und schon mit Vorstellungen verglichen und angeglichen wurde. Nur was schon mal wahrgenommen wurde kann zu Begehren führen wenn geglaubt wird das es eine Vorstellung bestätigt oder verbessert. Erst wenn schon ein Gedankengebäude besteht kann es zu Begehren kommen.

Es heißt: Durch Begehren bedingt ist Ergreifen

Es gibt vier Arten von Ergreifen:
1. Sinnliches Ergreifen, das wahrgenommene Sinnesobjekt wird mit Emotionen verbunden die schon bei einem Erstkontakt aus Gefühlen und Gedanken zu Erinnerungen/Vorstellungen gebildet worden sind.

2. Ergreifen von falschen Ansichten, es werden Gedankengebäude die aus "sich Gedanken machen" über Sinnesobjekte gebildet wurden als Sinnesobjekte ergriffen. Die Prüfung ob die Gedankengebäude den Sinnesobjekten entsprechen wird nicht durchgeführt und so kann ein Glaube entstehen der den Platz der Sinnesobjekt einnimmt. Die Sicht der Vorstellung wird gegen die Sinnesobjekte gesetzt und erhalten so mehr Gewicht als das wahrgenommene Sinnesobjekt.

3. Haften an Regeln und Ritualen, es werden Funktionsweisen ausgeführt die nicht durch eigene Vorstellungen entstanden sind. Es kommt zur Übernahme von Funktionen die nicht selber erfahren sind, weil es eine Vorstellung gibt mit bestimmten Menschen zusammen sein zu müssen um besser leben zu können. Gruppenbildung sichert Überleben des Menschen, doch wenn es Regeln und Riten gibt die nicht mit dem Leben als Individuum erfahren wurden kommt es zum ergreifen von Regeln und Riten wobei Bedenken weggedacht werden weil es eben in dieser Gruppe so gemacht wird auch wenn es keine Erfahrungswerte gibt oder gegeben werden. Es kommt zum einhalten eines Glaubens der nicht durch eigene Erfahrungen mit den zugrunde liegenden Sinnesobjekten gibt.

4. Haften am Glauben an ein Selbst. Das ist die Ursache allen Leidens. Die Vorstellung das es EIN Ich gibt und das es KEIN Ich gibt. Das ergreifen einer dieser Möglichkeiten ist der Auslöser für Leiden. Es gibt ein ich doch dieses Ich ist von Augenblick zu Augenblick weder das Eine Ich noch Nicht ich. Das erfassen wollen des ich ist unmöglich da das Erfassen wollende Ich schon eine Vorstellung ist, ein Glaube. Das Ich das das ich erfassen will ist schon das geglaubte stabile ich das eine Illusion ist. Eine Illusion will ein Ding erfassen das es ermöglicht hat das die Illusion entstehen konnte. Die Mutter versucht das nicht gezeugte Kind zu erkennen.

Während der Vipassana Meditation gilt, nur durch die Wahrnehmung von Objekten kann das „Nicht Ergreifen“ geübt werden.
Reflexionen beim lesen von "Schulden"
Ursprünglich sind Schulden Schulden die nie zurück gegeben werden können. Es ist nicht möglich diese zurückzugeben weil sie Menschen betreffen. Die Schulden die ich der Mutter dem Vater schulde. Die die ich Gott schulde weil er mich geschaffen hat dadurch das er mir seine Atem gegeben hat. Das sind meist Schulden die uns nur selten wirklich bewusst werden. Bewusst werden sie wenn wir unseren Gläubigern nicht mehr die Schuld abzahlen. Das heißt das ich mich weigere weiterhin die Lebensspenden annehme. Wenn ich nicht mehr bereit bin Kredit zu nehmen. Wenn ich denen die mir was Schulden nicht mehr die Möglichkeit gebe ihre Schuld gegenüber mir bezahlen zu können. Im Grunde ist es so das ich die sozialen Beziehungen einstelle und nur noch Schulden habe und erlaube mit den Menschen mit denen ich jetzt Kontakt habe. Bei mir ist das so das wenn es zu Trennungen kommt die Konten ausgleiche. Der Nachteil ist das es keine Kontakte mehr gibt nachdem ich das getan habe. Es ist nicht wichtig ob der andere Schuld empfinden denn das baue ich ab indem ich sagte das da keine sind. Ich weigere mich Schuldzahlungen anzunehmen mit der Begründung das ich keine Schulden mehr im Gedächtnis habe. Bisher hab ich mich immer gefragt warum familiäre und soziale Beziehungen bei mir so leicht von mir beendet werden können, doch nun weiß ich das es daran liegt das ich als Gläubiger die Schulden lösche. Wenn ein Schuldner merkt das er keine Schulden bei mir mehr hat gibt es für ihn auch keinen Grund weiterhin mit mir Kontakt zu halten. Was ich möchte sind Beziehung ohne Schuldverschreibungen. Ich möchte keine Beziehungen die sich durch Kreditaufnahme bilden damit Schulden diese Beziehung aufrecht erhalten.
Das muss noch durchgearbeitet werden ist nur die Leerung des derzeitigen Speichers.
Was hat Buddha erkannt das die Formel ergibt das Dukkha entsteht und wie Dukkha beseitigt wird. Nicht vermindert sonder komplett überwunden und Nichtig gemacht?
Dukkha entsteht durch eingebildete und geglaubte Schulden. Echte Schulden kann jeder durch Arbeiten beseitigen. Echte Schulden sind immer die Schulden die komplett ausgeglichen werden können. Heute macht man das mit Geld. Geld ist aber nur ein Mittel der Übertragung. Zu Buddhas Zeiten waren es aber Waren und Güter die verrechnet wurden, "Geld" wurde verwendet für Schulden die nicht mit Waren ausgelöst werden konnten und "Geld" (ein Gegenstand mit dem nicht gehandelt wurde) wurde auch nur und ausschließlich für Schulden verwendet die niemals ganz ausgeglichen werden konnten. Das sind Schulden gegenüber den Göttern, den Eltern, Ahnen, Kindern, Kindeskindern, als Brautpreis.
Schulden die auf dem Gedanken beruhen das es Schuld gegenüber Menschen gibt die darin bestehen das sie mich geschaffen, unterstützt, gepflegt und behütet haben. Diese Schulden sind unbezahlbar. Ein geliehener Kredit zählt nicht dazu sonder das mir jemand einen Kredit gegeben hat. Das Kredit geben ist unbezahlbar im Gegensatz zu den Dingen die als Kredit gegeben werden.

Dukkha entsteht aus dem Glauben das es wirklich Schulden gibt die nicht ganz zurück gegeben werden können. Das ist die Illusion der Realität gegeben wird durch Philosophie und verschleiern der Wirklichkeit. Die Unverschämtheit der Gläubiger ist das sie Schulden erzeugen die nicht existieren.
Priester die erklären das wir den Göttern die uns geschaffen haben genau dieses Leben schuldig sind. Wie will ich meine, diese Schuld begleichen an Wesen die schon alles haben, also auch das schon besitzen was ich ihnen zurück zahlen will? Die Priester zeigen den Weg das ich lebend etwas zahlen kann, sozusagen Zinsen bis ich mit meinem Leben bezahle das ich von Göttern erhalten habe. Wie kann ich meinen Eltern die Erzeugung dieses Lebens je bezahlen? Sie erzeugen das Gefühl das ich durch ihnen dauernd zu helfen, Zinsen zahle bis sie ihr Leben zurückgeben, dafür das sie mich geboren haben.
Buddha erkannte die Illusion der Götter denen er angeblich etwas schuldet, seine eingebildete Schuld seiner Eltern gegenüber, seine Schuld gegenüber seinem Palastleben die ihm andere erst aufdrängten. Korruption entsteht so, ich gebe etwas unter der offenen Hand und bekomme so den Nehmer in meine Hand, ich gebe Ware und erhalte Leben. So beginnt das Beidseitige Leiden ich muss den Nehmer bei Laune halten und der Nehmer hat sich nach meinem Willen zu verhalten. Eine Schuld die nie ganz zurück gezahlt werden kann, außer durch den Richter oder Henker.
Dukkha, Leiden am Leben, entsteht durch erzeugen von Gläubigern die nie existiert haben und nur mit Druck erhalten werden können. Wenn ein Brautgeld bezahlt wurde ist das eine Entschädigung für die Familie der Braut, doch da ein Mensch nicht gehandelt werden kann bleibt immer eine Restschuld die nie beglichen werden kann. Die einzige Möglichkeit ist das ein Mensch der eigenen Familie in die Familie der Braut gegeben wird, doch das ist garnicht gewollt denn damit verliert die Brautfamilie die Option auf Rest Schulden.
Es geht nicht der Gedanke das die eine Familie ja einen Sohn und die andere eine Tochter bekommen das funktioniert nur in einem Rahmen in dem Geld nicht nur für imaginären Schulden benutzt wird. Außerdem bildet die neue Ehe ja eine neue Familie. Ahnenkult ist in diesem Sinn nur noch ein Versuch des Schulden Ausgleichs der wissentlich nie ausgeglichen werden kann.
Befreiung kann dann auch ganz anders gesehen werden. Die Befreiung von jeder unausgleichbaren Schuld. "Leben ist Leiden" heißt dann das das Leiden erst beginnt wenn es Schulden gibt die nie ausgeglichen werden können und damit das gewusst wird das es nie ein Ende dieser Schuld gibt, ganz gleich wie ich mich immer auch bemühe. Die Urschuld gegenüber den Lebengebenden Göttern/Gott ist nur durch mein Ableben beglichen, aber bis dahin ist es immer ein bezahlen ohne das die Schuld jemals weniger wird.
Diesen Knoten hat Buddha zerschlagen. Er war ein Befreiter weil er alle imaginären Konten geschlossen hat und keinerlei Rückzahlungen oder Einzahlungen imaginärer Schuld erlaubt hat. Er hat das Mitgefühl erreicht das ohne Illusionen dafür sorgt das es Menschen bei Laib und Leben gut geht. Das Gutleben der Götter war ihm vollkommen gleichgültig, weil es wusste das es weder Götter noch Gutleben der Götter gibt. Er hat erkannt das kein Gott ihm das Leben gegeben hat sonder das es einfach entstanden ist, bedingtes Entstehen ohne jede Möglichkeit der Einflussnahme durch irgendein Wesen.
Befreiung ist nicht anerkennen imaginärer Schulden und begleichen echter Schulden.
Was ist Schuld? Was sind Schulden?
Schulden weiß ich das sind Verbindlichkeiten die sich aus einem Vertrag ergeben der bestimmt was in welcher Zeit ausgeglichen werden muss. Es geht bei Schulden immer um Dinge die ausgewogen werden sollen. Dinge werden mit Dingen verrechnet und mit dem ausgeglichen der Dinge die auf Kredit zur Verfügung gestellt werden. Es ist ein Vorschuss auf Dinge die noch erwirtschaftet werden um die Konten wieder auszugleichen.

Schuld ist ein ganz anderes Kaliber und wird immer erzeugt um Druck auszuüben, Schuld ist immer etwas das sich auf das zurückzahlen von nicht Dingen bezieht. Schuld ist immer Unausgleichbar. Schuld bezieht sich immer auf Gedankengebäude, Schuld ist immer mit Glauben verbunden. Als Jude trage ich eine Urschuld die sich darauf bezieht das Gott seinen Atem spendete um den Menschen zu schaffen. Gott gibt mir das Leben durch seinen Atem. Schuld ist nie ganz zurück zu bezahlen, nur mit dem zurückgeben des Atems der mich belebt hat. Bis dahin zahle ich Zinsen im Sinn von Opfern für die Gabe Gottes, damit ich am Leben bleibe und seinen Atem so lange wie möglich behalte. Als Christ ist es sogar noch deutlicher, ich trage die Schuld daran das Jesus die Schuld der Welt auf sich nahm und dadurch schwer zu leiden hatte. Gott hat den Christen seinen eingeborenen Sohn geschickt damit er das Werk Gottes tut um dann mit seinem Tod die Schuld der Welt von der Welt nahm. Meine Schuld ergibt sich daraus das Gott erst seinen Sohn schicken musst um mich an die Umkehr zu erinnern. Gott gab für Christen nicht nur den Atem sonder auch noch seinen Sohn. Der Sündenfall ist dagegen ein Fliegenschiß.
Vergiss Schuld! Schuldig sein- fühlen ist immer Erpressung, immer Mobbing immer Erniedrigen und immer arrogante Erhöhung des Schuld Erzeugers.
Es gibt Fehler und diese Fehler werden mit Dingen wieder gut gemacht. Wenn aber ein Fehler dazu benutzt wird Schuld zu erzeugen dann beginnt die Vernichtung von Menschen, das erniedrigen auf etwas das nie wirklich ist, ein Schuldiger zu sein wo nur ein Fehlender ist. Familie hat die meisten dieser Bestien erzeugt die Schuldigmacher, vor allem Eltern sind die grauenhaftesten Ungeheuer wenn sie ihren Kinder Schuldig sein einreden.
Ellviral hat geschrieben:
Familie hat die meisten dieser Bestien erzeugt die Schuldigmacher, vor allem Eltern sind die grauenhaftesten Ungeheuer wenn sie ihren Kinder Schuldig sein einreden.

Lieber Helmut,

da gibt es ein schönes Gedicht, das hing aus im Wartezimmer meiner Frauenärztin und auch im Kindergarten am Info-Brett:

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.

Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen, denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.

Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.

Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.

Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.

Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und er spannt euch mit seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.

Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein; denn so wie er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.

Khalil Gibran
(geb. 1883 gest. 1931) libanesisch-amerikanischer Dichter
(aus: Der Prophet)


Quelle des Zitats: http://pro-kinderrechte.de/von-den-kindern/

Liebe Grüße :rainbow:
Hab auch noch das ganze Buch dazu gefunden:
http://www.wolfgangdorr.de/buch/prophet.html#Kapitel
Es scheint, dass man Ende einer jeden Pyramide, diese (und andere) Gedanken immer mehr Raum gewinnen... (wie auch jede andere Perversion des Ursprungs auch. Wobei der Ursprung auch immer nur Perversion ist.)
Das ganze ist eigentlich die Frage zu klären: Was ist Dukkha? Das geht nicht um die rumdeuterei von Dukkha sonder darum was ist das Leiden der Menschen und zwar ausschließlich der Menschen. Welches Leiden betrifft nur Menschen?
Dieses einzige Leiden das nur Menschen betrifft und nur von Menschen erzeugt wird ist Schuld ohne Schulden. Fehlverhalten in einer Weise aufzubauschen das es keine Möglichkeit mehr gibt dieses wieder gut zu machen. Keine Möglichkeit zu haben seine Schulden zu bezahlen. Es wird immer wieder auf das Fehlverhalten hingewiesen und damit bekannt gegeben das es eine Schuld gibt die nicht ausgeglichen werden kann egal wie sich der der den Fehler gemacht hat auch anstrengt. Es reicht nicht! Die Schuld ist ein Leiden geworden weil sie entweder durch andere immer wieder aufgeworfen wird oder das sich jemand Schuld einredet die nicht abgelöst wird. Es hilf kein Gebet zu Gott, der Mensch dem etwas geschehen ist das mir leid tut vergibt mir nicht.
Ist ganz einfach sich zu befreien. Es gibt keine Schuld, es gibt nur Schulden und die können ausgeglichen werden und wenn das geschehen ist ist der Dienst zu ende. Doch das erzeugen von Schulden die nicht ganz beglichen werden können erzeugen Schuld, sich schuldig fühlen, Gewissensbisse zu haben um Dinge die nie bezahlt werden können weil sich das Gegenüber weigert zu sagen das die Schulden beglichen sind. Sie wollen Schuldige haben denn nur Schuldige kann man zu Diensten bringen die sie nicht tun müssen aber selber glauben das sie diese tun müssen weil sie glauben eine Schuld zu haben.
Ich bin weder einem lebenden Wesen noch irgendeinem anderen Wesen (Eltern, Ahnen, Heiligen, Göttern) irgendetwas schuldig. Schulden habe ich immer bezahlt und werde sie auch weiterhin mit Freude bezahlen. Mehr gibt es nicht sucht euch andere Schuldige die eurem Willen zu Dienste ist.
Schuldenbefreiung ist ein Problem des Insolvenzverfahren.
Schuld-befreiung ein Problem des Mitgefühls. Hab ich wenig erfahren, ist mir egal es gibt viele Tote die noch nicht gestorben sind.
Eben - ... - diese dukkha ist nur eine Imagination...
Ellviral hat geschrieben:
Es wird immer wieder auf das Fehlverhalten hingewiesen und damit bekannt gegeben das es eine Schuld gibt die nicht ausgeglichen werden kann egal wie sich der der den Fehler gemacht hat auch anstrengt. Es reicht nicht! Die Schuld ist ein Leiden geworden weil sie entweder durch andere immer wieder aufgeworfen wird oder das sich jemand Schuld einredet die nicht abgelöst wird. Es hilf kein Gebet zu Gott, der Mensch dem etwas geschehen ist das mir leid tut vergibt mir nicht.

Sie wollen Schuldige haben denn nur Schuldige kann man zu Diensten bringen die sie nicht tun müssen aber selber glauben das sie diese tun müssen weil sie glauben eine Schuld zu haben.
Ich bin weder einem lebenden Wesen noch irgendeinem anderen Wesen (Eltern, Ahnen, Heiligen, Göttern) irgendetwas schuldig.

Schuld-befreiung ein Problem des Mitgefühls. Hab ich wenig erfahren, ist mir egal es gibt viele Tote die noch nicht gestorben sind.

Lieber Helmut,

du sagst du bist niemandem (mehr) etwas schuldig, dennoch leidest du. Darunter, dass dir etwas vorgeworfen wird, was man dir nicht zu vergeben bereit ist, egal was du tust. Du erwartest also, dass man dir vergibt. Eigentlich leidest du nicht mehr unter dem Empfinden von Schuld sondern unter deiner eigenen Erwartungshaltung - kann das sein?

Grüße :moon:
So simpel kannst du aber auch nicht mit "Schuld" umgehen/spielen..
Carneol hat geschrieben:

Lieber Helmut,

du sagst du bist niemandem (mehr) etwas schuldig, dennoch leidest du. Darunter, dass dir etwas vorgeworfen wird, was man dir nicht zu vergeben bereit ist, egal was du tust. Du erwartest also, dass man dir vergibt. Eigentlich leidest du nicht mehr unter dem Empfinden von Schuld sondern unter deiner eigenen Erwartungshaltung - kann das sein?

Grüße :moon:
Ganz kurz: Ich weiß das ich keine Schuld habe, doch die noch nicht Gestorbenen wissen nicht das auch sie keine Schuld bei mir haben. Sie glauben weiter und vielleicht wird die Erkenntnis keine Schuld zu haben ja zu einer Wiedergeburt führen. Ich kann und darf sie nicht wecken.
Ellviral hat geschrieben:
Ganz kurz: Ich weiß das ich keine Schuld habe, doch die noch nicht Gestorbenen wissen nicht das auch sie keine Schuld bei mir haben. Sie glauben weiter und vielleicht wird die Erkenntnis keine Schuld zu haben ja zu einer Wiedergeburt führen. Ich kann und darf sie nicht wecken.

Alles nur Hirnfürze beruhend auf christlicher Schuld-Konditionierung vermengt mit dem buddhistischen Wiedergeburts-Unsinn.
Solltest du das als künstlerische Ausdrucksform gewählt haben, überreiche ich dir den Satire Preis, wenn nicht bekommst du einen Arschtritt mit schallendem Hohn-Gelächter :lol:

Du bist für mich eh der Prototyp des durch Texte emotional Berührten. Du hast doch bereits mit vielen Worten irgendwelche Zentexte wiedergegeben. Aber wenn du dich selbst ausdrückst, ist von der Botschaft dieser Zentexte nichts zu vernehmen. Woran liegt das? Es liegt an deiner Emotionalität, die du mit Zentexten befeuerst. Du verwendest solche Texte als Selbstzweck. Das ist aber gleichzeitig der Nachteil dieser Texte ... dass sie sich dazu verwenden lassen. Was für deine Zentexe gilt, gilt z.B. ebenso für Longchen Rabjam's Dzogchen Texte. Auch diese befeuern lediglich die Emotionalität.

Deswegen solltet ihr all eure Meister zum Verstummen bringen. Auf dass ihnen ihre Scheiße im Hals gefriere, bevor sie sie auskacken können durch ihre Münder. Sie mögen an dieser Scheiße ersticken. Wenn nicht, dann solltet ihr sie töten. Tötet sie. Und bespuckt und bepisst ihre Leichname. Sie verdienen es nicht anders. Sie sind Abschaum und aus ihnen quillt nur Abschaum.

Wenn ihr aber Wert legt auf Abschaum, was bitte seid ihr dann selbst?


Spürst du auch diese Sinnlosigkeit bzw Sinnfreiheit all dieser Worte? Wenn nicht, hängst du noch ziemlich drin und wenn ja .. na und, es ginge auch anders.
Es sind nur Worte! Gedanken einfach so dahin geschmissen, raus mit meinem Gedankengebäuden um zu verhindern das sie sich als Gebäude verfestigen können. Keine Emotionalität, einfach nur Gerede. Abgeben von Resten.
Was die Zentexte angeht ging es mir darum zu erkennen was ein normaler Chinese wohl lesen würde wenn er diese Gedichte einfach so vorgelegt bekommen würde ohne eine Ahnung von Buddhismus oder sonstigen Worthülsen zu wissen. Ein Chinese liest einen Text in seiner Sprache ohne zu wissen das die Zeichen die er sieht auch ein Buddhistische Bedeutung haben könnten.
Ist auch nur Geschreibe um die immer wieder erscheinenden Meister zu beseitigen. Was hast Du geglaubt was ich hier mache? Was machst Du hier? Du erlöst dich auch nur von den Gedanken die versuchen eine Stabilität zu erreichen. Auch nur eine Meistervernichtung.
Ellviral hat geschrieben:
Es sind nur Worte! Gedanken einfach so dahin geschmissen, raus mit meinem Gedankengebäuden um zu verhindern das sie sich als Gebäude verfestigen können. Keine Emotionalität, einfach nur Gerede. Abgeben von Resten.

Ok. Aber egal aus welcher Motivation heraus, absichtsvoll gewählt oder "einfach so dahin geschmissen", Worte inspirieren ... also vielleicht nicht jeden in jeder Situation ... aber jeden in geeigneten Situationen.
Das finde ich das interessante. Dabei ist es ziemlich einfach emotionale Reaktionen mit Worten auszulösen, z.B. im Kontext sog. "Beleidigungen" oder der "Verhöhnung" was anderen lieb und teuer ist, grade Gläubigen ... deutlich schwieriger ist es sog. "Einsichten" auszulösen mit Worten. Dies führt zurück zum Thema "Rationalität und Meditation."

Ellviral hat geschrieben:
Was die Zentexte angeht ging es mir darum zu erkennen was ein normaler Chinese wohl lesen würde wenn er diese Gedichte einfach so vorgelegt bekommen würde ohne eine Ahnung von Buddhismus oder sonstigen Worthülsen zu wissen. Ein Chinese liest einen Text in seiner Sprache ohne zu wissen das die Zeichen die er sieht auch ein Buddhistische Bedeutung haben könnten.

Chinesen sind mir fremd. Andere Konditionierung.

Ellviral hat geschrieben:
Ist auch nur Geschreibe um die immer wieder erscheinenden Meister zu beseitigen. Was hast Du geglaubt was ich hier mache? Was machst Du hier? Du erlöst dich auch nur von den Gedanken die versuchen eine Stabilität zu erreichen. Auch nur eine Meistervernichtung.

Na ja, das mit der "Meistervernichtung" hat bei mir eine weitere Bedeutung, eigentlich eine politische. Meine Befreiung geht eigentlich weiter als die buddhistische. Aber so Aufrufe wie der von mir sind ja im Grunde albern, weil es gar nicht möglich ist Konditionierungen einfach absichtsvoll abzulegen und jemand der auf Autoritäten konditioniert ist, wird es nicht tun wollen, wenn er von einem anderen wie mir, der ihm nicht als Autorität erscheint, dazu aufgefordert wird. Und wird es dann tatsächlich mal beabsichtigt, dann ist es so, dass je leidenschaftlicher (Emotion!) der Entschluss, desto größer das Hindernis.
Wie in allen Fällen ist Gleichgültigkeit wohl das probateste Mittel gegen Konditionierung ... also die Konditionierung zu grenzenloser Gleichgültigkeit. Aber wie sollte diese Konditionierung gelingen? Und wie sollte sie ohne Worte gelingen können? Sie kann gar nicht ohne Worte gelingen. Aber welche Worte müssen es sein?
Aber welche Worte müssen es sein?


Es bleibt nicht so.
Piti hat geschrieben:
Aber welche Worte müssen es sein?


Es bleibt nicht so.

Hier wäre "es" zu definieren und Vergänglichkeit (die damit wohl gemeint ist) ist relativ, weil selbst wenn alle Phänomene, deren Variable "es" hier sei, vergänglich wären, die Vergänglichkeit als solche ja bliebe. Ob solche Worte aber grenzenlose Gleichgültigkeit auzulösen vermögen, das wage ich zu bezweifeln. Da gehört wohl mehr dazu.
Grenzenlose Gleichgültigkeit kann sich nicht äußern, mit Worten.
Sie ist verborgen hinter der Äußerung von grenzenloser Gleichgültigkeit. Was das ist kann nur durch Worte und dem Einverstanden sein mit Worten inspiriert werden.
Die richtigen Worte für "etwas einfach so" kann es nicht geben denn die Worte heben das Grenzenlose auf und Gleichgültigkeit ist nicht mehr sichtbar wenn Worte fallen die immer interpretiert werden können. Ich kann darauf reagieren wie ich glaube das ich reagieren soll, doch es gibt kaum noch einen Satz der die grenzenlose Gleichgültigkeit erschüttern kann, mag der erschüttern Wollende das auch anhand meiner Worte glauben inspirieren. Ist nicht mein Glaube.

"Leben im Hier und Jetzt!" ist so ein blödes Ding das sehr inspirieren kann: Wo sollte dieses Universum sonst sein wenn nicht im Hier und Jetzt? Ich bin immer dort, doch mein Nachdenken ist immer aus dem Hier und jetzt. Die Trennung Körper, Gedanken geschieht also immer wenn ich Nachdenke, Gedanken mit Erinnerungen verknüpfe, mir eine Wirklichkeit baue.
Stero hat geschrieben:
Wie in allen Fällen ist Gleichgültigkeit wohl das probateste Mittel gegen Konditionierung ... also die Konditionierung zu grenzenloser Gleichgültigkeit. Aber wie sollte diese Konditionierung gelingen? Und wie sollte sie ohne Worte gelingen können? Sie kann gar nicht ohne Worte gelingen. Aber welche Worte müssen es sein?

Also erstmal das in Worte fassen, was man will und nicht das was man nicht will - die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Sagst du einem Kind "lauf nicht auf die Straße" setzt du ihm das Bild "auf die Straße laufen" in den Kopf. Sagst du "bleib auf dem Fußweg" hat es dieses Bild im Kopf. Willst du grenzenlose Gleichgültigkeit konditionieren, kannst du das mit Begrifflichkeiten grenzenloser Gleichgültigkeit tun. :wink:

Schöne Grüße :rainbow:
Carneol hat geschrieben:
Stero hat geschrieben:
Wie in allen Fällen ist Gleichgültigkeit wohl das probateste Mittel gegen Konditionierung ... also die Konditionierung zu grenzenloser Gleichgültigkeit. Aber wie sollte diese Konditionierung gelingen? Und wie sollte sie ohne Worte gelingen können? Sie kann gar nicht ohne Worte gelingen. Aber welche Worte müssen es sein?

Also erstmal das in Worte fassen, was man will und nicht das was man nicht will - die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Sagst du einem Kind "lauf nicht auf die Straße" setzt du ihm das Bild "auf die Straße laufen" in den Kopf. Sagst du "bleib auf dem Fußweg" hat es dieses Bild im Kopf. Willst du grenzenlose Gleichgültigkeit konditionieren, kannst du das mit Begrifflichkeiten grenzenloser Gleichgültigkeit tun. :wink:

Die Worte sind nicht die Begrifflichkeiten. Es müssen also Worte sein, die entsprechende Begrifflichkeiten verursachen. Und diese Begriffliichkeiten müssen demzufolge eine Nicht-Involviertheit auslösen oder erkennen lassen, ein Nicht-Involviertheit in Wahrnehmung, Gefühl, Wollen, Wünschen, Begehren, Hassen, Lieben, Ablehnen, Bejahen, eine Nicht-Involviertheit in sich selbst also. Welche Worte müssen es also sein?
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