Tages-Orakel

Moderator: void

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Es ist gut sich regelmäßig an seine spirituellen Ziele zu erinnern.

Ich war auf dem Rolling Stones Konzert in Hamburg. Spontan erwachte in mir gestern der Wunsch bei diesem Jahrhundertereignis dabei zu sein. Ein Ticket war natürlich nicht mehr zu bekommen. Es kostete auch zwischen 85 und 600 €. Aber es war ein Open Air Konzert. Ich dachte mir, dass man vor dem Zaun auch gut die Musik hören kann. Der Yogi ist ja schlau. Und so investierte ich 6,20 € für die Bahnfahrt zum Hamburger Stadtpark. Als ich aus der Bahn ausstieg, tummelten sich bereits die Massen auf dem Bahnsteig. Gemeinsam wanderten wir am Zaun entlang zum Eingangstor. Dort hatten sich einige Tausend Menschen versammelt, um kostenlos die Musik zu hören.

Aber es dauerte noch eine Stunde, bis die Band um 20.30 Uhr auftrat. Jetzt spielte erst die Vorband. Ich nutzte die Zeit um einen Rundgang am Zaun entlang durch den Stadtpark zu machen. Vorbei ging es am Wasserturm (Planetarium), am Kinderspielplatz und am Stadtparksee. Überall standen viele Menschen. Und ein Großteil wanderte wie ich um den Zaun herum, immer auf der Suche nach der besten Stelle, wo man die Musik gut hören kann.

Nach einer Stunde begannen die Rolling Stones zu musizieren und meine Füße wurden mir schwer. Ich wünschte mir eine Bank zum Ausruhen. Und wenn sich ein Yogi etwas wünscht, erfüllt Gott den Wunsch sofort. Kaum war der Gedanke manifestiert, tauchte eine Bank aus dem Dunkel auf. Sie war völlig frei, obwohl man hier die Musik gut hören konnte. Sie wartete wohl auf mich. Ich setze mich gemütlich hin und genoss die Festivalatmosphere.

Es war jetzt dunkel und kalt geworden. Ich war nur leicht bekleidet. Wie sollte ich hier stundenlang sitzen können? Auch hier hatte Gott eine Lösung. Ich medierte und in mir entstand eine große Hitze, so dass ich es die ganze Zeit gemütlich warm hatte. Es ist sehr praktisch ein Yogi zu sein. In mir war es nicht nur warm, sondern ich war auch voller Glück. So konnte ich das Glück in mir und die Musik um mich herum zusammen genießen. Das nennt man die Verbindung von Spiritualität und weltlichem Leben.

Nebenbei beobachtete ich die Menschen, die an meiner Bank vorbei wanderten. Viele waren so alte Säcke wie ich. Die Rolling Stones waren Teil unserer Jugend und so lebte jetzt die Jugendzeit wieder auf. Mein letztes Rockkonzert war vor über 40 Jahren 1970 in Fehmarn, wo ich den legendären Jimmy Hendrix erleben durfte. Dort hatte ich unter der Bühne in einem Zelt gelegen. Das Zelt verließ ich nur selten, weil es stark regnete. In Hamburg hatte Mike Jagger zum Glück mit seinem Regenstock den Regen weggezaubert. Vielleicht konnte er auch Wetterzauber machen wie ich. Ich hatte letzte Woche bei meinem Konzert im Altersheim die Sonne herbeigezaubert.

Neben den alten Säcken gab es aber auch viele jüngere Besucher, oft Pärchen und kleine Gruppen. Die Rolling Stones zogen ein bestimmtes Publikum an. Ich spürte eine starke Suchtenergie. Bei den Männern Sucht nach Sex und bei den Frauen Sucht nach Liebe und Zärtlichkeit. Das passte gut zu dem Titel "I can't get no satisfaction." Die Rolling Stones besangen und verkörperten den Extremweg des weltlichen Glücks aus "Sex, Drugs and Rock'n' Roll". Weltliche Genüsse führen nie zur dauerhaften Zufriedenheit, sondern nur in die Sucht und Unzufriedenheit. Die Menschen waren alle Leidende, weil sie den Weg des inneren Glücks nicht kannten.

Wie glücklich war ich, dass ich ein Yogi war. Ich brauchte nur wenig äußeren Genuss, um zufrieden zu sein, weil mein Schwerpunkt das innere Glück war. Damit ich aber keinen Stolz entwickel, saß bei der Rückfahrt eine schöne junge Frau mir gegenüber. Ich geriet in ihre Energie, unsere Chakren verbanden sich und mich erfaßte die Liebessucht. Zum Glück sah ich rechtzeitig in die Fensterscheibe der U-Bahn. Dort blickte mich ein alter Sack mit grauen Haaren und langem Bart an. Wo der wohl herkam? Ich war wohl doch zwischenzeitlich etwas älter geworden. Ich sollte die Finger von den Frauen lassen und mich wieder auf meine Erleuchtung konzentrieren. Erleuchtung ist der Sex des Alters. Die junge Frau stieg aus. Und der alte Rocker ging zurück in seinen Yogiwald und meditierte auf sein inneres Glück. Und wenn er nicht gestorben ist, dann lebt er noch heute.
Der Kosmos ist eine Glücksordnung. Sie zielt auf die Entwicklung des inneren Glücks. Vermeide das Unglück so weit wie möglich und entwickelt das Glück in dir und auf der Welt. Nutze deine Lebenszeit. Mach dir einen guten Plan für dein Leben: "Mein Lebensplan ist ..." Gelingen.

Nils: Ich sah gestern einen Film über Afrika. Mir erschien danach alles so hoffnungslos. Die afrikanischen Eliten haben nur ein Interesse daran sich persönlich zu bereichern. Es interessiert sie nicht, dass 40 % ihrer Landsleute unter der Armutsgrenze leben, ins Slums leben, in einer Welt des Verbrechens, des Hungers und des Elends. Die Menschen in den Slums bekommen sehr viele Kinder für die es keine Arbeitsplätze gibt. Das Elend vervielfacht sich. Da jede afrikanische Frau im Durchschnitt mehr als 4 Kinder bekommt, verdoppelt sich die Bevölkerung in den nächsten Jahrzehnten. Es gibt ein Heer von arbeitslosen Jugendlichen ohne Hoffnung. Sie wandern nach Europa aus, werden kriminell oder schließen sich den radikalen Islamisten an.

Es gibt Lösungen, aber die deutsche Bundesregierung unterstützt nur die wirtschaftliche Ausbeutung Afrikas, die Kapitalisten und Diktatoren. Selbst die Hilfsorganisationen geben den Menschen vorwiegend etwas zu essen, so dass die noch mehr Kinder kriegen und ihre Fähigkeit zur Selbsthilfe verlieren. Und selbst wenn es Ansätze zur Selbsthilfe gibt, dann ist es das Ziel so zu werden wie die Menschen in Europa, also innerlich unglücklich Konsumidioten. Äußerer Konsum macht nicht glücklich, nur die Entwicklung einer positiven Psyche, nur die Entwicklung von innerem Glück durch spirituelle Techniken. Das hat hier bei uns kaum jemand begriffen, obwohl die Glücksforschung die Dinge sehr klar untersucht hat. Die Welt muss von der Glücksforschung her neu organisiert werden. Ein langer aber notwendiger Weg. Es gibt viel zu tun für Weltretter. Und als erstes sollten wir uns selbst retten.
Mitgefühl. Was ist dein Weg des Mitgefühls? Gelingen. Sieh hin bei dem Leid auf der Welt und bei deinen Mitwesen. Hilf, wenn es dir möglich ist. Mögen alle Wesen glücklich und vom Leid befreit sein.

Nils: Gerade fühlte ich mich etwas einsam, weil ich so alleine im Wald lebe und kein Mensch mich liebt. Wie dumm ich bin!! Es genügt, wenn man sein inneres Glück erweckt und Liebe zu allen Wesen bringt. Ich konzentrierte mich auf die drei unermesslichen Eigenschaften Ruhe, Liebe und Einheit. Und schon war ich wieder im Glück, im Frieden und in der Liebe. Ich spürte wieder die vielen Menschen, mit denen ich energetisch verbunden bin und denen ich durch meine Bücher spirituell helfen kann. Und dann entdeckte ich noch ein wundervolles kostenloses Zen-Buch. Mit vielen kleinen Aussprüchen erleuchteter Meister inspiriert es uns auch den Weg des großen Glücks zu gehen und über das Leid des Lebens zu lachen.
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Bildquelle Wikimedia Commons
Suche dir für deinen spirituellen Weg ein inspirierendes Vorbild. Es ist egal welches Vorbild du hast. Wichtig ist nur, dass es für dich die Erleuchtungsenergie (Sieg, Heilung, Glück) symbolisiert. Verbinde dich regelmäßig mit deinem Vorbild durch eine Meditation, einen Text (Orakel) oder durch ein Mantra (Gebet).

Stelle dir über deinem Scheitelchakra eine große Sonne vor. In der Sonne sitzt ein Buddha. Der Buddha bist du. Der Buddha sieht das Leid auf der Erde und sendet allen Wesen Licht. Bewege segnend eine Hand und denke: "Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben." Gelingen auf dem spirituellen Weg. Vorwärts.
Wem möchtest du heute etwas verzeihen (einem Freund, dem Leben, dir selbst)?
"Ich verzeihe ..." Bewege segnend eine Hand und denke das Mantra: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

Wahlkampf
Ein Sturm brauste über Deutschland. Ich saß zitternd in meiner Hütte im Wald. Ein dicker Ast donnerte krachend auf das Dach. Bald sind Bundestagswahlen. Wird Angela Merkel die Wahlen gewinnen? Und was kommt danach? Weitere vier Jahre eine große Koalition. Stillstand wie jetzt? Oder gar ein Jamaikabündnis aus CDU, FDP und Grünen? Ein Alptraum.

Die Reichen werden weiter reicher. Die Armen werden weiter ärmer. In Afrika hungern immer mehr Menschen. Deutschland befindet sich weiterhin im Krieg mit Afghanistan, Syrien, Mali, den islamischen Terroristen. Wird es weitere terroristischen Anschläge in Deutschland geben? Und dann die Klimakatastrophe. Wobei ich heute erkennbar schon mittendrin war. Dabei musste ich gleich zu meiner Mutter fahren. Die Alten warteten auf das Großereignis der Woche, das Konzert von Meister Om Om, genannt der Musiker. Jetzt prasselte erstmal schwerer Regen auf Deutschland hernieder. Ein göttliches Zeichen für die kommenden Jahre.

Zum Glück gibt es mich. Ich bin der Sonnenmann. Mit meiner Musik zaubere ich die Sonne an die Himmel und in die Herzen der Menschen. Vielleicht sollte ich mich doch doch wieder politisch engagieren. Ich könnte der Partei "Menschliche Welt" beitreten. Sie vertritt in etwa die Punkte, die ich in meinem Weltretterbuch aufgelistet habe.

Im Altersheim stärkte ich mich erstmal mit einer Runde Torte, bevor ich zum Zimmer meiner Mutter wanderte. Sie hatte inzwischen ausgeschlafen und saß in ihrem Rollstuhl am Tisch. Eine ganz liebe Altenpflegerin saß bei ihr, fütterte sie und unterhielt sich mit ihr. Auch solche Menschen gibt es hier. Ich fragte sie über den Zustand meiner Mutter. Meine Mutter hält sich trotz ihrer Demenz im Moment wacker. Als ob sie noch hundert Jahre alt werden wollte.

Da die Sonne so schön schien, schob ich meine Mutter erstmal durch den Park, damit sie Frischluft tanken konnte. Nach sechs Runden hatte ich keine Lust mehr und ging wieder rein. Die Alten entdecken mich und strömten zum Musikplatz. Stühle wurden herangerückt und bald erschallte der fröhliche Gesang aus etwa zwanzig alten Kehlen durch die Gänge. Meine Mutter war heute etwas wacher und konnte wieder mitsingen.

Nach zwei Stunden war mein Repertoire erschöpft und ich radelte zurück in den Yogiwald. Dort hatte der Sturm heftig gewütet. Äste und Blätter lagen wüst verstreut auf den Wegen. Kaum war ich in meiner Hütte, fing es wieder an zu regnen. Es soll heute noch einen Sturm geben. Lassen wir ihn kommen. Ich will fernsehen. Wahrscheinlich läuft wieder eine der vielen Wahlkampfsendungen. Man könnte ja mal eine Fragerunde machen. Wie löse ich als Yogi alle Probleme der Welt in einer Minute? Ganz einfach. Ich schalte die Erleuchtung an und die Welt ist ein Paradies.
Fünf Freuden. Geh deinen Weg mit Freude. Was brauchst du, um dich wohl zu fühlen? Wenn die Freude auf dem spirituellen Weg im richtigen Maß (nicht zuviel und nicht zuwenig) gelebt wird, verhilft sie einem Menschen zum spirituellen Sieg.

Mahakaccana

Mahakaccana war ein Schüler Buddhas. Er lebte als spiritueller Meister in dem Land Avanti. Das Klima in Avanti war rauh. Die Menschen waren eher weltlich gesonnen und wenig spirituell. Mahakaccana musste die Lehre Buddhas so abwandeln, dass die Menschen in seinem Land sie erfolgreich praktizieren konnten. Als Hauptweg lehrte er das spirituelle Leben in einer Beziehung (Partnerschaft, Familie). Nur Einzelnen riet er zu einem Leben als Yogi. Er lehrte vorwiegend den mittleren spirituellen Weg mit viel Lebensfreude. Insgesamt war seine Lehre halb so streng wie die von Buddha.

Mahakaccana selbst war ein undogmatischer Yogi. Er lebte zwar alleine, nahm seine Abgeschiedenheit aber weniger ernst als andere Schüler Buddhas. Eine Besonderheit von ihm war seine goldene Haut. Seine Erleuchtungsenergie strahlte aus ihm heraus und machte seine Haut weich und golden. Er war ein kleiner goldener Buddha in einem weltlichen Land mit vielen unspirituellen Menschen. Bemerkenswert war seine Honigkugelrede, in der er für Harmonie zwischen den Religionen eintrat. Er lehrte die Einheit aller Religionen, weil sich die Wahrheit letztlich über allen spirituellen Systemen befindet.

Dein Weg ist schwierig, aber du wirst siegen. Du besitzt ein gutes Gespür für den richtigen Weg. Gehe im ständigen Kontakt mit deiner inneren Weisheit (Richtigkeit) deinen Weg. Was sind deine Ziele? Was sind deine Gegner (innere oder äußere Hindernisse)? Auf welchem Weg kannst du deine Ziele erreichen? Der Kosmos macht dir heute das Geschenk des Gelingens. Du wirst siegen. Mit Optimismus voran. Gelingen.


Yoga-Walking

Yoga-Walking ist Erleuchtung beim Gehen. Das ist der ultimative Kick! Das ist Gesundheitstraining, Stressabbau und inneres Glück in einem. Yoga-Walking ist deine tägliche Pilgerfahrt ins Licht. Wenn du richtig pilgerst, verwandelst du dich beim Pilgern in eine Göttin des Glücks. Yoga-Walking besteht aus 10 Punkten. Gehe am Anfang eher schnell (Power-Walking) und am Ende eher langsam (Slow-Walking).

1. Stampfe deine Wut beim Gehen in den Boden. Lass alle aufgestaute Wut heraus. Denke das Mantra “Wut”. Was ärgert dich heute?

2. Löse danach beim Gehen deine Trauer. Spüre in deine Trauer hinein. Was macht dich heute traurig? Denke mehrmals das Mantra: “Ich bin traurig, weil…”.

3. Schultern kreisen. Löse die Verspannungen in deinen Schultern und im Nacken. Auf welche Art musst du die Schultern bewegen, damit du eine gute Wirkung erzielst?

4. Wirbelsäulendrehen. Drehe dich beim Gehen mehrmals in der Wirbelsäule nach rechts und links. Drehe auch den Kopf mit.

5. Massiere eine Heilfarbe vom Kopf bis zu den Füßen in deinen Körper ein und denke den Namen der Farbe als Mantra. Welche Farbe brauchst du heute? “Gold, gold, gold …”.

6. Konzentriere dich beim Gehen auf den Erdboden. Spüre die Erde. Denke das Mantra “Erde”. Bewege die Füße. Atme in die Erde hinein.

7. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras und sende der ganzen Welt Licht: “Ich sende Licht zu allen meinen Freunden. Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.”

8. Denke die Zahlen von 1 bis 20 im Kopf, Brustkorb, Bauch, in den Beinen, Füßen und in der Erde (unter den Füßen). Löse so jeden Tag schnell und effektiv die Verspannungen in allen wichtigen Körperbereichen.

9. Stoppe alle Gedanken und bewege beim Gehen allen Stress aus dir heraus, bis dein Geist ganz ruhig wird. Verweile einige Zeit in der Ruhe. Lass alle Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen.
10. Freies Gehen. Gehe so, wie du gerade Lust hast. Genieße es.
Denke über den Sinn des Lebens nach. Was sind deine Ziele? Was ist dein Weg?

Der Sinn des Lebens ist eine Grundfrage der Philosophie. Die Religion sieht den Sinn des Lebens in Gott, in der Erleuchtung (Heiligkeit) und im Aufstieg ins Paradies nach dem Tod. Das westliche Fernsehen orientiert auf Werte wie Konsum, Karriere, Sex und äußeren Reichtum. Gibt es einen Weg des dauerhaften Glücks, des inneren Friedens und der umfassenden Liebe? Betrachte das Leben, sammel Wissen und finde deinen Weg.

1. Geh in die Stille. Ich spreche von der tiefen Stille, ganz tief in Dir. Dort findest Du das ICH BIN, und das ist verantwortlich für Deinen Lebenssinn. Wenn Du die Anbindung an diese innere Stille verlierst, verlierst Du Deinen Lebenssinn und jagst nur unsinnigen Dingen hinterher, um diese Lücke auszufüllen. Aus der inneren Ruhe entsteht Positivität. Dann kannst du plötzlich deinen Weg des positiven Lebens erkennen.

2. Am besten ist es in sich selbst glücklich zu sein und aus der Verankerung im eigenen inneren Glück (im Ich Bin) heraus für eine glückliche Welt zu arbeiten. Die höchste Erfüllung im Leben bringt der Doppelweg aus Liebe zu Gott (spirituelles Üben, Erleuchtung, inneres Glück) und Liebe zu allen Mitwesen (Gutes tun, als “Weltretter” leben). Das ist die Essenz des Christentums, des Buddhismus, des Yoga und der Glücksphilosophie (Epikur). Finde deinen persönlichen Weg. Betrachte genau deine Fähigkeiten, deine Lebenssituation und die Welt um dich herum. Dann weißt du, was du zu tun hast.

3. Lenke deinen Blick auf das Positive. Denke positiv. Erkenne die Chancen und Möglichkeiten in deinem Leben. Und nutze sie. Was sind deine Fähigkeiten? Welche Chancen hat dir das Leben gegeben? Ein sinnvolles Leben entsteht aus positiven Gedanken und Zielen. Man erfährt sein Leben als sinnvoll, wenn man eine positive Aufgabe in seinem Leben hat.

4. Lebe nach einem klugen Plan. Die Zeit des Lebens ist begrenzt. Nutze sie optimal. Definiere deine Ziele. Finde den Weg, auf dem du sie verwirklichen kannst. Was sind deine Ziele? Was ist dein Siegerweg? Was ist dein Weg eines erfüllten Lebens?
Die meisten Menschen haben keine Ausdauer auf dem spirituellen Weg. Sie verlieren den großen Schatz schnell wieder und enden eines Tages im inneren und äußeren Unglück (in einer Leidwelt, in der Hölle). Definiere klar deine spirituellen Ziele: "Meine Ziele sind ... Mein Siegerweg ist ..." Mit Ausdauer voran. Gelingen.

Der Weg der Erleuchtung besteht nach Buddha aus täglicher Meditation (Sitzen und Gehen), Gedankenarbeit (richtiges Denken, positives Denken) und umfassender Liebe (allen Wesen Gutes wünschen). Aussprüche: "Niemals in der Welt hört Hass durch Hass auf. Hass hört durch Liebe auf." Übe Dich in liebender Freundlichkeit, um Ärger zu überwinden. Liebende Freundlichkeit hat die Fähigkeit, Anderen Glück zu bringen, ohne etwas als Gegenleistung zu verlangen.

Übe Dich in Mitfühlen, um Grausamkeit zu überwinden. Mit-Fühlen hat die Fähigkeit, Andere von ihren Leiden zu befreien, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten. Übe Dich in Mit-Freude, um Hass zu überwinden. Mit-Freude entsteht, wenn wir uns an der Freude Anderer erfreuen und wenn wir ihnen Glück und Freude wünschen. Übe Dich in der Nicht-Anhaftung, um Vorurteile zu überwinden. Nicht-Anhaftung ist das offene, unvoreingenommene Schauen auf die Dinge; Schauen auf die Dinge, wie sie sind. Ich nenne diese Vier die vier Unermesslichen. Übe Dich in ihnen und Du wirst eine erfrischende Quelle der Kraft und des Glücks für Andere sein." „Wie eine Mutter ihre einziges Kind mit ihrem Leben schützt, so möge man Liebe zu allen Lebewesen entwickeln.“

Lebe als Buddha der Liebe und des Lichts. Verankere dich in der Spiritualität (in deinen spirituellen Übungen, im Amitabha-Mantra) und finde flexibel deinen Weg. "Mein Weg der Weisheit und der Liebe ist ..." Vorwärts. Gelingen.

"Der Weg des nembutsu-Sagen (Amitabha-Mantras) besteht darin, keinen Weg zu haben." (Buddhismus krass, Seite 166)

Kommentar = Es genügt sich jeden Tag geistig mit Buddha Amitabha (den erleuchteten Meistern, Gott, dem Licht und der Liebe) zu verbinden. Dann wird man geistig geführt. Alle Dinge im Leben entwickeln sich so, dass man in das Licht wächst. Es geschehen die Dinge im Leben, die für das spirituelle Wachstum förderlich sind. Wir können gar nicht anders als ins Licht zu wachsen und eines Tages im Licht zu leben.

Grundsätzlich wachsen wir spirituell an dem Geschehen in unserem Alltag. Bei Freude füllt sich unser Körper mit Glücksenergie. Bei Leid üben wir Gleichmut. Und im Schwerpunkt leben und handeln wir für das Glück aller Wesen. Wir gehen als Bodhisattva den Weg der umfassenden Liebe. Wir senden allen Wesen Licht und tun dort Gutes, wo wir Gutes tun können. Wir sind einfach nur da und fließen spontan mit dem Leben.

Es ist natürlich besser weise zu handeln als unweise. Wir sollten Leid vermeiden, soweit es möglich ist. Wir sollten Samen des Glücks und der Liebe pflanzen. Wir sollten so leben, dass wir optimal spirituell wachsen und unsere spirituellen Ziele erreichen. Aber alles geschieht letztlich von alleine. Wir haben keinen bestimmten spirituellen Weg. Wir können viele Wege gehen. Unser Weg entfaltet sich von alleine. Wir müssen nur in unserem Leben genau hinsehen, mit Weisheit nachdenken, und dann wissen wir was zu tun ist.

Wir können als Eremit den Weg des intensiven spirituellen Übens gehen. Wir können uns als Bodhisattva in der Welt sozial engagieren. Wir können eine Beziehung haben, eine Familie gründen, einen Beruf ausüben, und daran spirituell wachsen. Wenn wir das Gute wünschen, denken und tun, wird sich das Gute in unserem Leben entfalten. Welche spirituellen Übungen wir machen, hängt von uns ab. Wir probieren aus, was uns gut tut. Wir finden die spirituelle Praxis, die wir machen können und die uns persönlich vorwärts bringt. Das kann das tägliche Gebet, das Lesen in einem spirituellen Buch, ein Orakel, eine Meditation, Yoga, Gehen oder sonst etwas sein. Alle spirituellen Übungen der Welt stehen uns offen.

Unsere Hauptorientierung ist der Buddha Amitabha. Wir orientieren uns daran ein Buddha des Lichts zu werden und ins Paradies zu gelangen. Wir finden spontan und kreativ, was uns dabei hilft. Wir leben aus dem erleuchteten Sein, der umfassenden Liebe, dem inneren Frieden und dem inneren Glück heraus. Und gegen etwas weltlichen Genuss ist auch nichts einzuwenden. Was ist heute deine Tat der Freude?
Gutes Karma. Glück erwartet dich. Du kannst optimistisch in die Zukunft blicken.
Vorwärts!!

Wer regelmäßig spirituell übt, wächst ins Licht. Wer der Welt und seinen Mitmenschen Gutes tut, erntet eines Tages ein gutes Leben. Das ist das Gesetz des Karmas.

Anuruddha

Anuruddha war ein Schüler Buddhas mit der Fähigkeit zum zielstrebigen Üben. Anuruddha bedeutet übersetzt auf (anu) das Ziel (Rudra/Shiva/das Licht) hin zu üben. Anuruddha wuchs als Prinz in äußerem Reichtum auf. Als er vom Ziel der spirituellen Selbstverwirklichung hörte, entstand in ihm der Wunsch es zu erreichen. Aber er war klein, schwach und hing an den Genüssen der Welt fest. Wie sollte ein Mensch wie er den langen und schweren Weg zur Erleuchtung gehen können? Er besann sich auf seine Klugheit. Er machte sich immer wieder klar, dass die Erleuchtung der größte Genuß auf der Welt ist. Er konzentrierte sich jeden Tag auf sein Ziel, visualisierte sich als Buddha (erleuchteter Yogi) und fachte mit speziellen Übungen seine Kundalini-Energie an. Er übte vom Ziel her (Gottheiten-Yoga). Und er gab sich jeden Tag genügend Freude auf seinem Weg. So siegte er.
Leidüberwindung. Bringe dich mit deinen spirituellen Übungen ins Licht. Visualisiere dich als Buddha (Göttin) und sende allen Menschen Licht. Praktiziere Kundalini-Yoga, Meditation und positives Denken. Was ist heute dein positiver Gedanke? Vorwärts. Gelingen.
Es war einmal ein Sufi-Meister, der schenkte seinen Schülern einen Apfel mit einer schlechten Stelle und erklärte: "Das ist der Paradiesapfel." Die Schüler konzentrierten sich auf die schlechte Stelle und waren unzufrieden. Der Meister sah vorwiegend den ganzen Apfel und lebte dadurch im Licht. Alles ist gut so. Erkenne deine Welt als Paradies und sei glücklich.

Gutes Karma. Mit Kraft voran. Gelingen auf dem Weg der umfassenden Liebe. Der Gewinn durch deine spirituelle Praxis und durch deine guten Taten (Karma-Yoga) wird groß sein. Der Segen des Kosmos und der erleuchteten Meister (Buddhas und Bodhisattas) ist mit dir. Vorwärts. Gelingen.

Morgen ist Bundestagswahl. Wenn ich in der Politik mitmachen würde, hätte ich folgendes Grundsatzprogramm: Unsere Vision ist eine Welt des Friedens, der Liebe und des allgemeinen Glücks. Alle Menschen leben frei, gleich und brüderlich zusammen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollte sich die Menschheit an den fünf Grundsätzen Liebe, Frieden, Wahrheit, Glück und Einheit orientieren. Sie sollten zur Richtschnur in der Politik und bei den Politikern werden. Der Egoismus einzelner und einzelner Gruppen muss zugunsten des Allgemeinwohls überwunden werden.

Letztlich geht es um die Verwirklichung des inneren Glücks bei allen Menschen. 90 % des Glücks eines Menschen kommt aus seinem Inneren (aus ihm selbst, aus seiner Psyche). Eine glückliche Welt kann nur entstehen, wenn die Menschen ihr inneres Glückspotential entfalten. Derzeit ist die Mehrheit der Menschheit auf den äußeren Konsum orientiert. Daraus ergeben sich eine überstarke Betonung des Leistungsgedankens, des Konkurrenzkampfes, des materiellen Reichtums und des Egoismus. Einzelne Menschen versuchen sich auf Kosten der Mehrheit zu bereichern. Weltweit sind viele Menschen arbeitslos, werden extrem ausgebeutet, werden körperlich und geistig durch die Arbeit krank, leiden an Burnout, Ängsten und Depressionen.

Die Welt zerfällt innerlich und äußerlich. Die Welt muss auf der Grundlage der Glücksforschung neu organisiert werden. Im Mittelpunkt der Politik sollte nicht die Mehrung des äußeren Wohlstandes, sondern das Wachstum des inneren Glücks und der Liebe unter den Menschen stehen. Äußerlich brauchen die Menschen angemessene Lebensverhältnisse, damit sie sich wohl fühlen können. Sie brauchen angemessene Wohnungen, angemessene Arbeitsplätze, eine gesunde Umwelt und gute mitmenschliche Beziehungen.

Wesentlich ist aber das innere Glück. Und das beruht auf der Entwicklung von positiven Werten wie Liebe, Weisheit, Frieden, innerer Kraft, Lebensfreude, Gelassenheit und Gemeinschaftssinn. Diese Werte sollten in den Elternhäusern, in der Schule und in den Massenmedien vermittelt werden. Sie sollten gesellschaftlich belohnt und nicht bestraft werden.

Im Fernsehen und im Internet sollten Gewaltfilme und Gewaltspiele eingeschränkt werden. Die Menschen im Fernsehen sollten ein Vorbild für Weisheit, Liebe und inneren Frieden werden. Gleiches gilt für die Politiker. Hass, Krieg und Machtkämpfe müssen überwunden werden. Miteinander statt Gegeneinander ist die Devise der Zukunft.

In den Schulen sollte das Schulfach Glück eingeführt werden. Das Ziel der Volkswirtschaft sollte die Mehrung des Bruttosozialglücks sein. Dazu gibt es viele Vorschläge in der wirtschaftswissenschaftlichen Glücksforschung.

Deutschland muss international wettbewerbsfähig sein. Es sollte aber nicht durch wirtschaftliche Ausbeutung, Kriege und Umweltzerstörung das Leid auf der Welt vergrößern, sondern das allgemeine Glück durch den Export von Werten wie Liebe, Demokratie, Gerechtigkeit und fairen Handel vergrößern. Die Entwicklungshilfe sollte nicht mehr das Ziel der Unterstützung der wirtschaftlich und politisch Mächtigen haben, sondern den Hunger und die Armut auf der Welt überwinden. Dazu sollte die Politik stärker mit den Hilfsorganisationen (NGOs) zusammenarbeiten. Sie weisen uns einen Weg in eine menschlichere Zukunft. https://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2017/
Schwierigkeiten. Fließe flexibel durch die Situation. Und vergiß das Lachen nicht. Nimm deine Probleme nicht zu ernst. Wichtig ist nur die Erleuchtung.

Heute ist Bundestagswahl. Natürlich gehe ich wählen. Es ist besser in einer Demokratie zu leben als in einer Diktatur. Es ist besser unter Merkel und Schulz zu leben als unter Hitler. Sein Wahlrecht nicht zu nutzen ist eine Dummheit. Die Verhältnisse in Deutschland können sich schnell ändern. Die AfD kann sehr stark werden. Es kann eine Koalition zwischen CDU und AfD geben. Das halte ich langfristig durchaus für möglich. Der Gauleiter der AfD Gauland hat gerade erklärt, dass wir die Leistung der deutschen Soldaten im 2. Weltkrieg wieder mehr schätzen sollten. Die CDU ist für eine starke Erhöhung des Wehretats, damit Deutschland weltweit noch besser Kriege führen kann. Hier gibt es starke Gemeinsamkeiten. Wir haben die Wahl in welche Richtung Deutschland marschiert.

Zur Wahl steht auch eine Koalition von FDP und CDU. Dann werden die Reichen noch reichen und die Armen noch ärmer. Wollen wir das wirklich? Ich engagiere mich für eine Welt der Liebe, des Friedens, des Umweltschutzes und des allgemeinen Glücks. Insofern bin ich eher für die Linke, die Grünen und die SPD (begrenzt, einige ihrer Politiker finde ich gut, insbesondere die Umweltministerin Hendriks). Am meisten entspricht die Partei Menschliche Welt meinen politischen Vorstellungen. Nur leider wird sie wohl noch nicht einmal in den Bundestag einziehen. Eine Stimme für sie wäre also ein symbolischer Akt. Ich verrate nicht wen ich wähle. Das bleibt mein Wahlgeheimnis. Mein Großvater hat im Widerstand gegen Adolf Hitler gekämpft und sein Leben für die Demokratie riskiert. Ich ehre ihn, indem ich wählen gehe. Und indem ich weiter für die Liebe und den Frieden auf der Welt eintrete. Und dabei das Lachen nicht vergesse.
Was ist heute deine Tat für eine glückliche Welt? Gelingen. Lebe als Hoffnungsbringer in deinem Land. Bringe den Menschen in deinem Lebensumfeld den Weg des weisen Lebens, des inneren Glücks und der umfassenden Liebe. Es gibt den Weg des Glücks. Jeder Mensch kann ins Glück wachsen. Jedes Land kann in ein Glücksland verwandelt werden. Erbringe deinen Baustein für eine glückliche Welt: "Mein Weg des Helfens ist ...". Gelingen auf dem Weg des Karma-Yoga. Mit Kraft voran.

Nach der Wahl. Deutschland hat sich verändert. Die Regierungsparteien CDU und SPD haben sehr stark verloren. Grüne und Linke sind in etwa gleich geblieben. Die FDP hat ihre frühere starke Position wieder erlangt. Und die AFD ist neu mit gleich 13 % als drittstärkste Partei in den Bundestag eingezogen.

Die rotgrüne Koalition wird beendet und wir werden wahrscheinlich bald eine Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Grünen haben. Mit dem inneren Glück und dem Aufbau glücksfördernder Strukturen beschäftigt sich keine große Partei. Dabei werden Themen wie extremer Leistungsdruck in der Berufswelt, Burnout, soziale Verelendung, Ängste und Depressionen für die Zukunft in Deutschland sehr wichtig sein.


Politologe zur Wahl "Jamaika ist alternativlos" 25.09.2017
http://www.tagesschau.de/inland/bundest ... w-101.html

tagesschau.de: Die Union wird erneut stärkste Kraft, hat aber ihr schlechtestes Wahlergebnis seit 1949 eingefahren. Was hat die Union, was hat auch Angela Merkel persönlich falsch gemacht?

Thorsten Faas: Man hat wohl unterschätzt, dass auf der Zielgeraden noch viel Dynamik ins Spiel gekommen ist. Dem nicht sehr polarisierenden Wahlkampf der CDU fehlte hier das mobilisierende Element. AfD und FDP haben beispielsweise gerade auf der Zielgeraden ihre Punkte gemacht.

tagesschau.de: Auch die SPD hat einen Denkzettel erhalten und das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte kassiert. Dabei hat sie in den vergangenen vier Jahren viele ihrer Projekte umgesetzt. Was ist schief gelaufen?

Faas: In der SPD lernt man gerade, dass man als Juniorpartner in der Koalition unter Merkel sehr gute Arbeit machen kann, dass die aber keine guten Wahlergebnisse garantiert. Die SPD ist mit ihrem Wahlkampf, der auf Gerechtigkeit ausgerichtet war, einfach nicht durchgedrungen. Es gab in Teilen der Bevölkerung die Haltung: 'Deutschland geht es wirtschaftlich doch gut, wie kann man da einen Gerechtigkeitswahlkampf führen?'

tagesschau.de: Die FDP kommt nach dem Wahldebakel von 2013 nicht nur wieder in den Bundestag, sondern wird sogar zweistellig. Hat die Partei sich wirklich erneuert?

Faas: Optisch in jedem Fall. Es war eine sehr sichtbare Kampagne, die sich abgehoben hat von vielem, was die anderen Parteien gemacht haben. Das kann in einer Zeit, in der wir sehr viele unentschlossene Wähler haben und viele Menschen sich nicht mehr so sehr für die Details von Politik interessieren, funktionieren.

tagesschau.de: Wie erklären Sie sich das gute Ergebnis der Grünen? Zuletzt lagen sie in den Umfragen deutlich schlechter.

Faas: Für die Grünen ist das ein ambivalentes Ergebnis. Sie sind jetzt kleinste Fraktion im Deutschen Bundestag. Es hätte aber natürlich noch viel schlimmer kommen können. Den Grünen ist es schwer gefallen, im Wahlkampf mit einer eigenen Position durchzudringen.

tagesschau.de: Neben der FDP ist der Wahlsieger des Abends die AfD. Insbesondere in Ostdeutschland hat sie - mit mehr als 20 Prozent der Wählerschaft - große Zustimmung erfahren. Welche Botschaft steckt dahinter?

Faas: Wir haben aktuell eine Lesart, dass es Deutschland insbesondere ökonomisch sehr gut geht, vielleicht besser denn je. Das heißt aber nicht, dass sich auch jeder Einzelne in seiner Situation ökonomisch sicher oder gerecht behandelt fühlt. Und wenn man sich die Ergebnisse im Detail anschaut, ist die AfD gerade dort besonders stark, wo es ökonomisch schwierig ist, wo die Zukunft durch Ängste geprägt ist.

Das sehen wir besonders stark in Ostdeutschland. Dort gibt es auch nicht so starke Bindungen an klassische Parteien, insofern fallen die Reaktionen dort immer sehr deutlich aus. Im Fall der AfD kommt noch das Thema Flüchtlinge hinzu, weil das die ökonomischen Ängste nochmal verstärkt. Gerade, wenn man sich die Altersverteilung anguckt: Die AfD ist besonders stark bei 35 bis 50-Jährigen. Das sind Menschen, die Konkurrenz am Arbeitsmarkt und knappen Wohnraum fürchten. Diese Ängste konnte die AfD für sich nutzen.

tagesschau.de: "Die Bundesregierung kann sich warm anziehen, wir werden sie jagen", kündigte AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland bereits an. Wie wird sich der neue Bundestag durch den Einzug der AfD verändern?

Faas: Gauland hat das am Abend extra zweimal gesagt, damit es auch jeder mitbekommt. Das zeigt, worauf wir uns einstellen können: Bewusste Provokationen, die die anderen Parteien und auch Medien und Öffentlichkeit in eine schwierige Lage bringen. Man kann bestimmte Dinge nicht unkommentiert stehen lassen, aber wenn man sie kommentiert, bedient man das strategische Kalkül der AfD: Nämlich, dass man über die Partei spricht, dass sie als anders wahrgenommen wird, dass sie von den anderen Parteien in eine Schmuddelecke gedrängt wird, dass sie sich als Opfer betrachten kann.

Das wird eine Herausforderung für die Debattenkultur. Wir müssen da ein wenig entspannter werden, so schwer das auch ist. Aber wenn die Öffentlichkeit über jedes Stöckchen springt, das die AfD hinhält, bedient sie in letzter Konsequenz das Kalkül der AfD.

tagesschau.de: Auch die Linkspartei hat hinzugewonnen, wenn sie auch ihre Rolle als stärkste Protestpartei einbüßt. Wie erklären Sie diesen Erfolg der Parteien an den Rändern?

Faas: Wenn man sich die Wählerwanderung anschaut, sieht man, dass es auch Bewegung weg von der Linkspartei hin zur AfD gegeben hat. Das deutet darauf hin, dass es Teile unserer Gesellschaft gibt, die wirklich unzufrieden sind und die wählen Parteien, die nicht in der Mitte stehen. Die sind offen für Experimente und da ist es nicht so wichtig, ob das jetzt links oder rechts ist.

Profitieren konnte die Linke auf der anderen Seite von Stimmen, die sie aus dem SPD-Lager geholt hat. Das zeigt, dass es durchaus eine Wahrnehmung von Ungerechtigkeit in Deutschland gibt, und dass die Linke das in diesem Wahlkampf vielleicht sogar glaubwürdiger vertreten konnte als die SPD. Für die Linke wird es also jetzt - mit einer SPD in der Opposition - schwieriger werden, sich als glaubwürdige Partei für Gerechtigkeit zu etablieren, weil sie dadurch ein gewisses Alleinstellungsmerkmal verliert.

tagesschau.de: Die SPD hat noch am Wahlabend eine erneute Große Koalition ausgeschlossen. Stielt sich die Partei aus der Verantwortung?

Faas: Letztlich ist dieser Schritt aus Sicht der SPD alternativlos. Man hat gelernt, dass man nach Großen Koalitionen historisch schlechte Wahlergebnisse einfährt. Wo soll das hinführen? Die Partei liegt jetzt schon nur noch bei 20 Prozent. Und zum Stichwort staatspolitische Verantwortung kann man auch genau andersherum sagen: Wenn die SPD wieder in eine Große Koalition gehen würde, hätten wir einen Oppositionsführer Alexander Gauland und das kann so verhindert werden.
"Jamaika ist alternativlos"

tagesschau.de: Bleibt nur "Jamaika" als einzig verbliebene Koalitionsmöglichkeit. Aber wie lassen sich die zum Teil weit auseinanderliegenden Positionen von Grünen und FDP beziehungsweise CSU in Einklang bringen?

Faas: Das eine sind die thematischen Schwerpunkte. Die Grünen haben gestern Abend schon deutlich gemacht: Klimaschutz ist uns ganz wichtig. Die CSU oder die FDP werden andere Akzente setzen. Da lässt man dem Partner in Koalitionen Spielräume, wo er sich thematisch profilieren kann.

Schwierig wird es, wo echte Gegensätze aufeinander treffen - Stichwort Verbrennungsmotor. Da haben die Grünen mal gesagt: Mit uns gibt es keine Koalition, die nicht das Ende des Verbrennungsmotors besiegelt, die CSU hat das genaue Gegenteil gesagt. Gleichwohl denke ich, dass alle wissen, diese Koalition ist letztlich alternativlos.
Yetnebersh_Nigussie.jpg
Bildquelle Wikimedia Commons, Yetnebersh Nigussie


Nimm die Dinge so an wie sie sind. Lass deinen Eigenwillen los. Fließe positiv mit den Gegebenheiten. Du wirst beschützt. Gelingen.

Das Leben ist größer als der Mensch. Ein Mensch hat auf nichts einen Anspruch. Er ist letztlich den Gesetzen des Kosmos unterworfen. Er kann nur versuchen positiv mit den gegebenen Dingen zu fließen. Werde geistig zu einem Nichts, sieh dich als dem Willen des Lebens untergeordnet, lass deine falschen Wünsche los.

Alternativer Nobelpreis
http://www.tagesschau.de/ausland/altern ... s-119.html

Der Alternative Nobelpreis wird in diesem Jahr dreigeteilt: Preisträger sind der indische Menschenrechtsanwalt Colin Gonsalves, die Journalistin Khadija Ismayilova aus Aserbaidschan und die Äthiopierin Yetnebersh Nigussie.

Der indische Anwalt Colin Gonsalves: Er hat vor dem Obersten Gerichtshof das Recht auf Nahrung für viele arme Inder erstritten. Dadurch hat sich für 400 Millionen Menschen der Alltag dahingehend geändert, dass jetzt ihre Nahrungsmittel anders subventioniert werden als vorher und dass jeder Schüler und jeder Student in Indien das Recht auf ein freies Mittagessen hat".

Ausgezeichnet wird auch die Journalistin Khadija Ismayilova aus Aserbaidschan für ihren "Mut und ihre Hartnäckigkeit", Korruption auf höchster Regierungsebene durch hervorragenden investigativen Journalismus aufzudecken.

Die dritte im Bunde der diesjährigen Preisträger ist die seit ihrem sechsten Lebensjahr blinde Äthiopierin Yetnebersh Nigussie: "Sie hat mehrere Organisationen gestartet und aufgebaut. Zum Beispiel eine Organisation für die Rechte von Menschen, die mit Behinderungen leben", sagt von Uexküll.
So.
jetz kannste wieder orakeln....
Mitgefühl. Was ist dein Weg des Mitgefühls? Gelingen. Sieh hin bei dem Leid auf der Welt und bei deinen Mitwesen. Hilf, wenn es dir möglich ist. Mögen alle Wesen glücklich und vom Leid befreit sein.

https://www.tagesschau.de/ausland/rohingya-147.html
Derart deutliche Worte sind im UN-Sicherheitsrat selten: Als "ethnische Säuberung" hat nicht nur Generalsekretär Guterres das Vorgehen des Militärs gegen die Rohingya in Myanmar verurteilt. Mehr als 500.000 Menschen flohen nach Bangladesch.
Das Wort machte die Runde: Ethnische Säuberung. Schon bevor der UN-Sicherheitsrat überhaupt zusammensaß, um zu lösen, was UN-Generalsekretär Antonio Guterres später einen Alptraum für die Rohingya, eine Katastrophe für Myanmar nennen würde. Das Wort von der ethnischen Säuberung.
UN-Generalsekretär Guterres selbst war gekommen, um seinerseits zu sagen, was ist. Die Situation habe sich zur am schnellsten wachsenden Flüchtlingskrise entwickelt und zu einem humanitären Alptraum auch für die Menschenrechte, so der Generalsekretär der Vereinten Nationen.
Guterres bat nicht mehr, sondern forderte von der Regierung in Myanmar ein sofortiges Ende aller militärischen Operationen, sofortigen Zugang für UN-Helfer, der erst an diesem Tag wieder verweigert worden war, und die sichere Rückkehr aller Rohingya.

https://info-buddhismus.de/Burma-Gewalt ... uddha.html

Seit Sommer 2012 gibt es immer wieder Berichte und Nachrichten über Gewalt in buddhistischen Ländern gegen muslimische Minderheiten, vor allem aus Burma (Myanmar), gelegentlich auch Sri Lanka. Im Dezember 2012 haben sich 18 renommierte buddhistische Persönlichkeiten aller Traditionen, unter ihnen S.H. der Dalai Lama, Thich Nhat Hanh, Bhikkhu Bodhi, Harada Roshi und Dr. A.T. Ariyaratne, in einem offenen Brief an das burmesische Volk gewandt, zum Frieden aufgerufen und die buddhistischen Prinzipien der Gewaltlosigkeit, des Mitgefühls und der Fürsorge beschworen. S.H. der Dalai Lama hat auch in diesem Jahr wiederholt betont, dass Gewalt für Buddhisten kein akzeptables Mittel sei.
TP: Sind denn die gegenwärtigen Konflikte z. B. in Burma überhaupt religiös motiviert? Fast alle Medien haben das bisher suggeriert.
TD: Nein, das sind keine primär religiös motivierten Konflikte, sie sind ganz klar ethnisch-sozial motiviert.
TP: Lässt sich die Gewalt seitens der Buddhisten in Burma mit den Lehren des Buddha rechtfertigen?
TD: Grundsätzlich nicht! Grundsätzlich gilt, dass Gewalt negatives Karma und Leid mit sich bringt und mehr Probleme schafft, als sie löst. Aber es gibt auch Grenzfälle, in denen Gewaltanwendung als legitim gilt und angewandt werden kann, ja sogar muss, z. B., um größeres Übel abzuwenden. Der Buddhismus geht sehr geschickt und flexibel mit den klassischen moralischen Dilemmas um, und seine Einstellung zur Gewalt hat viel mit dem gesunden Menschenverstand zu tun.

Allerdings ist die Gewalt, über die wir hier sprechen, die in Burma und Sri Lanka, in keiner Weise mit den Lehren des Buddha zu rechtfertigen. Hier geht es um Gruppenego, um den Zusammenstoß zwischen verschiedenen Volksgruppen. Dem Buddhismus zufolge sollte man ein Problem erkennen, daran arbeiten und es lösen, aber eben nicht mit Gewalt! Hassreden sind mit der Ordensdisziplin für Mönche, dem Vinaya, nicht vereinbar. Interessant ist, dass die Gewalt bisher auch nicht mit buddhistischen Glaubensbekenntnissen gerechtfertigt wird, sondern immer mit sozialen Begründungen wie „die muslimische Bevölkerung wächst zu schnell“ oder „die Muslime nehmen uns unsere Frauen weg“ etc.
Wie sehr man den Buddhismus auch schätzen mag, muss man doch erkennen, dass Buddhisten nicht unbedingt die besseren Menschen sind. Wo immer der Buddhismus zum festen Bestandteil von Kulturen geworden ist, wurde auch er für Identitätsstiftung, für Gruppenegoismus und Nationalismus der schlimmsten Art missbraucht. Dabei basiert der Buddhismus auf Reflexion und Einsicht in komplexe Zusammenhänge und nicht auf der Konstruktion von Identitäten, die danach trachtet, sich von anderen Identitäten abzugrenzen, die man dann zerstören und niedermachen muss. Wer das tut, missbraucht den Buddhismus!
TP: Gibt es viele buddhistische Mönche in Burma, die Gewalt gegen Minderheiten bzw. Muslime unterstützen? Gibt es auch Gegenstimmen von Buddhisten oder Gegenbewegungen?
TD: In Burma ist die Lage verworren. Die Mönche, die Gewalt gegenüber Muslimen predigen, sind eine kleine Minderheit. Aber die Frage ist natürlich immer, wie einflussreich diese kleine Minderheit ist. Gäbe es keine Probleme und keine Unterstützung durch Teile der Bevölkerung, könnte diese Minderheit auch nichts bewerkstelligen. Ein entschiedenes, kraftvolles Veto, das diesen Mönchen Einhalt gebieten könnte, kann in solch einem Land allerdings nur von anderen buddhistischen Mönchen kommen. Die Staatsmacht wird für Ordnung sorgen, aber mit den Mönchen wird sie sehr vorsichtig umgehen, weil die Gesellschaft sie so hoch verehrt. Mit anderen Worten: Die Hassreden schwingende Minderheit im Sangha kann nur dann wirksam in Schach gehalten werden, wenn die Mehrheit der Mönche Verantwortung übernimmt, ihre Autorität einsetzt. Das ist meiner Ansicht nach ein entscheidender Faktor bei der Lösung des Konfliktes auf der buddhistischen Seite.
Was die Regierung betrifft, so gibt es, soweit ich weiß, keine Beweise dafür, dass die gewalttätigen Mönche bei ihren Aktivitäten gegen Muslime vom Staat unterstützt werden – auch wenn dies immer wieder behauptet wird. Die staatlichen Stellen schauen häufig weg, das ist wahr, und sie sind natürlich mit Buddhisten besetzt. Aber man kann keinen direkten Zusammenhang zwischen regierungsnahen Gruppen und denen, die Gewalt verbreiten, feststellen. Auch wenn es in Burma in der Vergangenheit von Regierungsseite Hetze gegen die Rohingyas gab – die gegenwärtige Regierung unterstützt Forderungen von Extremisten nicht, weder das Verbot von Ehen zwischen Muslimen und buddhistischen Frauen noch eine geforderte Geburtenkontrolle für Muslime.
Dazu kommt aber auch, dass in der Presse kaum berichtet wird, wenn mal etwas Positives geschieht. Ruft aber ein buddhistischer Mönch zum Töten von Muslimen auf oder zur Vertreibung aus dem Land, dann geht das durch alle Medien. Das ist ein Problem unserer modernen Zeit: Ausschlaggebend für die Verbreitung von Fakten ist nicht deren Repräsentativität sondern ihre mediale Wirkung. Schließlich muss die Quote stimmen! Hier müssten diejenigen unterstützt werden, die positiv auf die Konflikte einwirken können, und man müsste denen eine Plattform geben, die das tun. ■
Vorwärts auf dem schmalen Grat der Richtigkeit. Gelingen.

Gehe heute mit viel innerem Gespür durch den Tag. Lebe genau auf dem schmalen Grat zwischen zu viel Tun und zu wenig Tun. Vermeide die Überaktivität und vermeide die Trägheit. Verbrauche deine Energie nicht. Gehe langsam voran. Mache viele Pausen. Gehe wie ein Buddha der Ruhe durch den Tag. Höre sofort auf zu handeln, wenn du merkst, dass du anfängst deine Energie zu verbrauchen. Wenn in dir Unruhe entsteht, du nicht mehr kannst, du nicht mehr aus dem Sein (der Ruhe) heraus handelst. Dann mache eine Pause. Meditiere, praktiziere Yoga, gehe spazieren oder entspanne dich einfach im Liegen oder im Sitzen. Spüre genau, wie lang die Pause sein muss. Wann bist du wieder erholt? Wann entsteht in dir der Wunsch nach Aktivität? Dann handele wieder. Spüre den ganzen Tag genau, wann es Zeit für eine Pause und wann es Zeit für eine Aktivität ist. Spüre genau, wie intensiv dein äußeres Handeln sein darf.
Visualisiere dich in deinem Zielzustand. Erwecke dein inneres Glück (die Kundalini-Energie), indem du dich als Buddha, Göttin oder erleuchteten Meister siehst.

Welches spirituelle Vorbild bringt dich ins Glück? Wer möchtest du sein? Was inspiriert dich? Hänge dir ein Bild von deinem spirituellen Vorbild an die Wand. Stelle eine Statue auf deinen Altar. Kopiere dir ein Bild aus dem Internet und poste es in deinen Desktop. Verehre es jeden Tag. Bete zu deinem spirituellen Vorbild und fühle dich real mit ihm verbunden. Identifiziere dich mit deinem Vorbild. Lass seine Energien durch dich hindurch in die Welt fließen. Sieh dich als Buddha, verhalte dich wie ein Buddha und werde ein Buddha.

Der schnellste Weg ins Licht ist es sich als ein erleuchtetes Wesen (Buddha, Yogi, Göttin) zu visualisieren (Gottheiten-Yoga).

1. Goldener Buddha = Wir visualisieren am Himmel über unserem Scheitelchakra einen goldenen Buddha (unser Glücksvorbild). Wir reiben die Handflächen über dem Kopf und denken: "Om goldener Buddha im Himmel. Om alle erleuchteten Meister. Om innere Weisheit.Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg." Wir denken das Mantra so lange, bis sich das Himmelschakra öffnet, die Himmelsenergie auf uns herab fließt und unseren Körper mit Licht füllt.

2. Licht = Wir bewegen segnend eine Hand vor dem Herzchakra und denken: "Ich sende allen Menschen, die ich kenne, Licht. Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben." Wir fühlen uns dabei real mit unseren Mitmenschen verbunden.

3. Gedankenstopp = Wir stoppen eine Minute alle Gedanken völlig. Wenn Gedanken auftauchen, schieben wir sie mit Kraft wieder weg.

Nils: Eine spannende Frage. Wenn man in einer Beziehung lebt, ist der Partner oder die Partnerin energetisch mit einem verbunden. Nach Sai Baba wächst man dann nur gemeinsam spirituell. Wenn man zur Erleuchtung kommen möchte, muss man den Partner mitnehmen. Im Yoga und im Buddhismus geschieht das dadurch, dass wir die Partnerin als Göttin visualisieren. Wir sehen sie als erleuchtet und unterstützen sie auf dem Weg der Erleuchtung. Wir sehen das Licht in ihr und erwecken dadurch in ihr und in uns die Erleuchtungsenergie (Kundalini-Energie). Wir helfen allen Wesen auf dem Weg der Erleuchtung, wünschen eine glückliche Welt, senden allen Licht und gelangen dadurch in die Einheit.
Konzentriere dich auf die Menschen, denen es schlechter geht als dir. Gib den Armen. Rette die spirituell Schwachen und Kleinen, Sie brauchen deine Hilfe besonders. Spende Hilfsorganisationen. Unterstütze Organisationen, die für den Frieden, den Umweltschutz, das Gemeinwohl, gegen den Hunger, gegen Ausbeutung und gegen Unterdrückung (von Frauen, Kindern, Naturvölkern) sind. Tritt ein für den Frieden und die Liebe unter den Religionen.

Das Massaker in Las Vegas. Überall Krieg, Hunger und Zerstörung auf der Welt. Wie können wir die Welt positiv verändern? Das Kernproblem ist der menschliche Egoismus. Deshalb scheitert sowohl der Kapitalismus als auch der Kommunismus. Ein ungezügelter Raubtierkapitalismus führt zur Zerstörung von Mensch und Natur. Weltweit beuten einige wenige Superreiche ihre Mitmenschen aus. Der Kommunismus führt zur Dikatur einer kleinen Parteielite, die ebenfalls die Mitmenschen unterdrückt. In der Praxis haben sich wirtschaftliche Mischsysteme aus gesamtgesellschaftlicher Planung und Marktwirtschaft am besten bewährt, verbunden mit einer parlamentarischen Demokratie. Aber auch dort herrscht der Egoismus und der Materialismus. Letztlich hilft nur die klare Verankerung in der Erleuchtung und die Orientierung an positiven Werten wie Frieden, Liebe, Wahrheit und Glück.

Wir müssen als Philosoph leben. Wir müssen immer wieder genau hinspüren, was unser persönlicher Weg des Glücks ist. Wir müssen uns jeden Tag immer wieder neu besinnen, unseren Weg der Weisheit finden und sehen, wie wir die Welt positiv verändern können. Es gibt viele Dinge, die wir auch in Deutschland tun können. Wir können jeden Tag Yoga und Meditation praktizieren. Wir können in den Schulen das Fach Glück einführen. Wir können in den Universitäten das Studienfach Erleuchtung einrichten. In Indien gibt es schon Erleuchtungsuniversitäten. Im Westen müssen wir die dogmatische Erstarrung der Psychologie, der Philosophie und der Theologie auflösen und zu einem offenen Weg der Sinnfindung kommen. Es gibt viele erleuchtete Meister auf der Welt. Warum sollen sie nicht auch an den deutschen Universitäten lehren?

Wir können in die Volkswirtschaft die Erkenntnisse der Glücksforschung einbringen. Wir können in der Politik die Streitkultur zu einer Weisheitskultur verändern, in der das Miteinander und nicht das Gegeneinander herrscht. Wir können die Inhalte des Fernsehens von der Gewalt zur Liebe und Weisheit verändern. Es ist sogar möglich, dass weise und erleuchtete Menschen im Fernsehen gezeigt werden. Müssen nicht kollektiv in der Lüge leben. Es gibt die Wahrheit. Und sie ist für jeden Menschen mit gutem Willen leicht zu finden. Jeder kann für sich den Weg der Weisheit und Liebe gehen. Wenn wir unsere Welt postiiv verändern wollen, können wir das aber nur zusammen tun. Alle Menschen guten Willens sollten zusammenarbeiten. Dann können wir Berge versetzen.
Denke über dein Leben nach. Finde deinen Weg.
"Mein Weg der Weisheit ist ... Unweise ist ..."
Vorwärts. Du wirst beschützt. Mit Vertrauen voran. Gelingen.

Die Fähigkeiten eines voll Erleuchteten können mit Allgegenwart, Allwissenheit und Allmacht beschrieben werden. Ich verstehe diese Fähigkeiten so, dass ein vollständig Erleuchteter überall mit seinem Geist (seiner Energie) anwesend sein kann. Wer an den Erleuchteten denkt, den kann er sehen und spüren. Er kann genau die Situation (den Menschen) sehen. Und er kann ihm umfassend mit seiner Energie helfen. Das ist die Grundlage des Amitabha Weges. Wer sich jeden Tag durch ein Gebet, ein Orakel oder eine Meditation mit Buddha Amitabha verbindet, wird in seinem Leben geführt und beschützt. Ich verstehe Amitabha als ein Symbol für alle erleuchteten Meister. Die erleuchteten Meister besitzen ein kosmisches Bewusstsein (Einheitsbewusstsein). Sie sind auf einer hohen Ebene alle eins und arbeiten alle zusammen. Wenn man sich geistig mit ihnen verbindet und sie um Hilfe bittet, helfen sie. Immer. Dass haben meine Meister deutlich erklärt und mir oft auch gezeigt. Dabei ist es egal, mit welchem Namen wir sie anrufen, weil sie über allen Namen stehen. Wir können sie mit Buddha, Amitabha, Jesus, Gott, Göttin, Shiva, Krishna, Ganesha (Glücksgott) oder mit ihrem persönlichen Namen anrufen.

Ich kann die Fähigkeit der energetischen Verbindung bestätigen. Durch meine Bücher verbinden sich viele Menschen mit mir. Ich helfe ihnen energetisch soweit ich kann. Und leite sie ansonsten an meine erleuchteten Meister weiter (Mutter Meera, Sai Baba, Dalai Lama, Swami Sivananda, Amma). Besonders stark spüre ich die Verbindung durch mein Glückyoga-Buch, weil dort viele Bilder und Videos von mir enthalten sind. Ich praktiziere faktisch gemeinsam mit den Lesern die Yogaübungen. Dadurch haben sie eine sehr starke Wirkung.
Genieße dein Leben. Baue jeden Tag so viele Elemente der Freude in dein Leben, dass du deinen Weg positiv gehen kannst. Was ist heute deine Tat der Freude?

Drei Tage war ich vom Internet und Telefon abgeschnitten. Der Sturm hatte einen Baum auf die Telefonleitung geweht. Da es sehr viele Sturmschäden in Hamburg gab, brauchte die Telefongesellschaft drei Tage um zu mir in den Wald vorzudringen. Es waren drei Tage voller Sturm, Stress und Chaos. Jetzt erhole ich mich und mache etwas Schönes. Das ist heute mein neues Video. Singen macht glücklich.
Nils hat geschrieben:
...
Drei Tage war ich vom Internet und Telefon abgeschnitten. Der Sturm hatte einen Baum auf die Telefonleitung geweht. Da es sehr viele Sturmschäden in Hamburg gab, brauchte die Telefongesellschaft drei Tage um zu mir in den Wald vorzudringen. Es waren drei Tage voller Sturm, Stress und Chaos. Jetzt erhole ich mich und mache etwas Schönes.


Hi Nils, ich bin froh, daß es Dir gut geht.

Den vielen Menschen, die bei den Stürmen der letzten Tage ihr Leben verloren haben, ihren Angehörigen, ihren Freunden und Nahen mein tiefes Mitgefühl.

Ich wohne wenige Kilometer von Dir entfernt, aber mitten in der dicht besiedelten Stadt. Selbst hier waren die letzten Tage übel. Abgerissene dicke Äste, überall Schäden und Behinderungen.

Natürlich können und dürfen wir unsere Situation hier nicht mit den Sturmschäden in Jamaika oder Kuba vergleichen, trotzdem sollten solche Situationen unseren Blick auf unsere Verantwortung für diesen Planeten und unsere Mitmenschen vielleicht schärfen..
Du bist ein Sieger. Mit Kraft und Geschick meisterst du deine Gedanken und Gefühle. Du überwindest alle weltlichen Wünsche und falschen Sehnsüchte. Du überwindest deine Wut, deine Ängste und deine Trauer. Du löst systematisch deine inneren Verspannungen und falschen Gedankenmuster auf. Vorwärts mit Kraft. Gelingen.
Gutes Karma. Glück erwartet dich. Du kannst optimistisch in die Zukunft blicken.
Vorwärts!! Wer regelmäßig spirituell übt, wächst ins Licht. Wer der Welt und seinen Mitmenschen Gutes tut, erntet eines Tages ein gutes Leben. Das ist das Gesetz des Karmas.

Anuruddha

Anuruddha war ein Schüler Buddhas mit der Fähigkeit zum zielstrebigen Üben. Anuruddha bedeutet übersetzt auf (anu) das Ziel (Rudra/Shiva/das Licht) hin zu üben. Anuruddha wuchs als Prinz in äußerem Reichtum auf. Als er vom Ziel der spirituellen Selbstverwirklichung hörte, entstand in ihm der Wunsch es zu erreichen. Aber er war klein, schwach und hing an den Genüssen der Welt fest. Wie sollte ein Mensch wie er den langen und schweren Weg zur Erleuchtung gehen können? Er besann sich auf seine Klugheit. Er machte sich immer wieder klar, dass die Erleuchtung der größte Genuß auf der Welt ist. Er konzentrierte sich jeden Tag auf sein Ziel, visualisierte sich als Buddha (erleuchteter Yogi) und fachte mit speziellen Übungen seine Kundalini-Energie an. Er übte vom Ziel her (Gottheiten-Yoga). Und er gab sich jeden Tag genügend Freude auf seinem Weg. So siegte er.
Führe ein spirituelles Leben. Verbinde dich jeden Tag mit Buddha Amitabha (den erleuchteten Meistern, deinem spirituellen Vorbild). Dann ist dein Leben gesegnet.

Das Amitabha Mantra ist wie ein Rokuro. (Buddhismus krass, Seite 196)

Kommentar = Das Amitabha Mantra ist wie eine Rakete, die dich ins Licht schießt. Das Mantra bringt dich mit Lichtgeschwindigkeit ins Glück. Es macht dich in Sekundenschnelle zu einem Buddha. Rokuro ist ein japanischer Begriff, der in dem Buch mit großartiger technischer Vorrichtung übersetzt wird. Willst du schnell ins Licht gelangen, dann denke so lange das Mantra Amitabha (Om Amitabha), bis dein Geist von den Energieblockaden gereinigt ist und Frieden und Glück in dir einkehren. Am besten verbindest du das Mantra mit einer Visualisierung, einer Körperübung und einer Meditation.

Der Amitabha Buddhismus ist eine unermeßliche Gnade. Er schenkt uns einen einfachen Weg des spirituellen Wachstums. Jeder kann diesen Weg gehen. Jeder wird auf diesem Weg erfolgreich sein, weil wir durch das Amitabha-Mantra in der Gnade leben. Mit der Hilfe von Amitabha und aller erleuchteten Meister werden wir ins Paradies gezogen.
Schwierigkeiten. Es gibt etwas Leid in deinem Leben. Fließe flexibel durch die Situation. Und vergiß das Lachen nicht. Nimm deine Probleme nicht zu ernst. Wichtig ist nur die Erleuchtung.
Yoga-Witze

1. Kommt der Yogi in den Wald... Den Witz darfst du zuende denken. Sei kreativ. Auch du kannst witzig sein. Stell dir eine lustige Situation vor. Vielleicht begegnest du dem Yogi im Wald. Was geschieht dann? Ihr lacht zusammen.

2. Lacht der Yogi. Warum? Weil das Leben so verrückt ist.

3. Sitzt der Yogi in seinem Haus. Trifft er eine kleine Maus. Die Maus ist frech. Da läuft der Yogi wech.

4. Regnet es im Yogiwald. Geht der Yogi im Matsch spazieren und bekommt nasse Füße. Freut sich der Yogi.

5. Der Yogi ist traurig, weil es so viel Leid auf der Welt gibt. Er übt sich in den vier Yoga-Eigenschaften umfassende Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut. Er rettet die Welt und macht danach eine Runde Lach-Yoga.

6. Ist der Yogi verliebt. Lacht er über seine Dummheit.

7. Ist der Yogi glücklich. Ist die Welt in Ordnung.

8. Besucht der Yogi seine alte Mutter im Altersheim. Trifft er seine alten Freundinnen. Lachen sie gemeinsam. Und singen viele fröhliche Lieder. Froh zu sein bedarf es wenig. Und wer froh ist ist ein König.

9. Tritt der Yogi beim Spazierengehen in ein Stück Hundescheiße. Gelangt er zur Erleuchtung.

10. Trifft der Yogi im Yogiwald eine schöne Frau. Was tut er? a) Er läuft weg. b) Er verführt sie. c) Er macht einen Witz. d) Er denkt sehnsüchtig an seine wilde Jugend. e) Er bemerkt es nicht, weil er in anderen Sphären schwebt. f) Er lädt sie zu einer Tasse Tee ein. g) Er freut sich, dass es auch die Schönheit in der Welt gibt. h) Er segnet sie und geht weiter. i) Er freut sich an seinem Kopfkino j) Er hat kein Kopfkino. k) Alles im Kosmos ist gleich. Er sieht in jedem Menschen die Schönheit. l) Er sieht überall im Kosmos den Witz.

11. Das weltliche Leben besteht aus Freude und Leid im ewigen Wechsel. Der Yogi verweilt in der Ruhe und im inneren Glück.

12. Der Yogi ist genügsam in äußeren Dingen. Er ißt jeden Tag einen Schokokeks. So genießt er das Leben.

13. Das normale Leben auf der Erde besteht aus Sucht, Wut, Egoismus und Unweisheit. Der Yogi bevorzugt es unnormal zu sein.

14. Der Yogi haftet nirgends an, lehnt nichts ab und bewahrt so sein inneres Glück. Statt im Nehmen lebt er im Geben. Statt in der Unruhe lebt er in der Ruhe. Er ist radikal unnormal.

15. Der Yogi spielt auf der Ukulele. Er singt ein Lied für seine Mitmenschen oder verehrt sein spirituelles Vorbild. Also sich selbst. So kommt er ins Glück.

16. Es gibt zwei spirituelle Wege, den Weg der Liebe und den Weg der Kraft. Auf dem Weg der Kraft kommt man schnell zur Erleuchtung. Auf dem Weg der Liebe öffnet man alle Chakren. Vor allem sollte man über sich selbst lachen können. Sonst hält man sich am Ende noch für großartig.

17. Der Yogi hält sich für großartig. Und lacht über seine Dummheit.

18. Der Yogi zeigt seinen Mitmenschen verrückte Yogaübungen. Und alle machen sie nach. So entsteht eine verrückte Welt voller unnormaler Menschen.

19. Der Yogi lebt im großen Nichtstun. Er tut nichts und alles geschieht von alleine. Er fließt einfach nur mit dem Leben so wie es gerade kommt. Er denkt: "Ich bin."

20. Der Yogi lebt im großen Tun. Er hat große Ziele. Er strebt nach Erleuchtung und will die Welt retten. Und lacht über seine Dummheit. Es gibt nichts zu tun. Alles ist richtig so wie es ist. Aber es bringt Spaß große Ziele zu haben. Der Yogi denkt: "Ich bin ein Bodhisattva. Ich rette alle Wesen."

21. Der Weg des Yoga heißt Sat-Chid-Ananda. Ein Yogi lebt im Sein, im Einheitsbewusstsein und im inneren Glück. Er ist bescheiden in äußeren Dingen.

22. Der Yogi liebt es unbescheiden zu sein. Er tut alles das, was ein Yogi nicht tun sollte. Aber er folgt seiner inneren Wahrheit.

23. Der Yogi macht jeden Tag seine spirituellen Übungen. Er macht Yoga, geht spazieren, meditiert, liest in einem spirituellen Buch, singt spirituelle Lieder und achtet auf seine Gedanken. Er visualisiert sich als Buddha der Liebe. Er lebt aus einer Buddha-Identität heraus. So bleibt er im Glück und im Lachen.

24. Der Yogi erinnert sich immer wieder daran, dass er ein Nichts ist, eines Tages vergeht und letztlich bedeutungslos ist. Alles ist vergänglich. Nur das Nirvana (Gott, das Licht, das Erleuchtungsbewusstsein) ist ewig. Alles ist aus dem Licht entstanden und geht immer wieder ins Licht zurück. Und entsteht ewig neu. Im nächsten Leben wird sich der Yogi als Buddha inkarnieren und weiter die Welt retten.

25. Ist der Yogi ein Buddha, ist die Welt in Ordnung. Ruht der Yogi in seiner Buddhanatur, ist das Glück in ihm. Er lebt im Licht und die Welt ist ein Paradies. Alles ist gut so wie es ist.

26. Rennt der Yogi durch den Wald, erwacht die Kundalini bald. Schnauft er wie ein Schwein, tritt er in die Einheit ein. Mit einem guten Scherz, vertreibt er Kummer und Schmerz. Wenn am Himmel scheint die Sonne, ist der Yogi voller Wonne. Er bringt die Liebe in die Welt, was den Menschen sehr gefällt. Er schenkt den Menschen Weisheit und Kraft. Sie finden es fabelhaft. Glücks-Yoga ist ein großes Glück. Er bringt uns ins Licht Stück für Stück.

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