Tages-Orakel

Moderator: void

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Nimm das Leid in deinem Leben an. Erwecke dein inneres Glück durch deine spirituellen Übungen (Amitabha-Yoga, Meditation, positives Denken). Finde den für dich effektiven Weg. Vom Leid ins Licht. Gelingen.

Nils: Zum Abschluss des G20-Gipfels sind auch noch einmal mehrere große Demonstrationen in Hamburg geplant. Die Initiative "Hamburg zeigt Haltung" erwartet am Mittag 20.000 bis 30.000 Demonstranten bei ihrer Veranstaltung, die am Hafenrand entlang bis zum Fischmarkt führen wird. Hinter "Hamburg zeigt Haltung" steht ein breites Bündnis von Kirchen und Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, SPD, Grünen und Künstlern. Sie setzen sich gegen Intoleranz und Gewalt ein.

Schon zuvor beginnt die Demonstration "Grenzenlose Solidarität statt G20", die sich vor allem gegen Armut, Krieg und die Ursachen von Flucht richtet. Diese Veranstaltung wird vor allem von linken Gruppen und Friedensinitiativen unterstützt. Ich überlege gerade wo ich hingehe. Nach der vielen Gewalt in der letzten Nacht habe ich eher Lust auf eine kleine friedliche Demonstration.

http://www.tagesschau.de/inland/hamburg ... e-101.html
Was willst du in deinem Leben erreichen? Was sind deine Ziele? Was ist dein Weg? Vorwärts. Lebe als Sieger. Das Licht ist mit dir.

Spüre genau in dich hinein. Deine innere Wahrheit findest du durch die Verbindung deines klaren Verstandes mit einem guten inneren Gespür für dich selbst. Wer den Weg seiner inneren Weisheit geht, ist in der Tiefe seiner Seele in Übereinstimmung mit sich selbst. Er hat das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein.

Tu erst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst du das Unmögliche.

Franz von Assisi

Nils: Ich war auf der Demonstration Hamburg zeigt Haltung der gemäßigten Linken aus Christen, Grünen und SPD. Hier lag der Schwerpunkt auf Liebe, Frieden und gegen die Gewalt. Gewalttäter des Schwarzen Blocks waren hier nicht zu sehen. Sie hatten drei Tage und Nächte das Chaos nach Hamburg gebracht. Brennende Autos, eingeschlagene Fensterscheiben, geplünderte Geschäfte, Kämpfe mit der Polizei. Zum Schluss musste sogar das SEK mit Sturmgewehren anrücken, um das Schanzenviertel von den Links-Terroristen zu befreien.
Das Bündnis Hamburg zeigt Haltung wollte zeigen, dass die Mehrheit der Hamburger gegen Gewalt ist. Es begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, in der sich alle Menschen die Hände gaben und erklärte: "Friede sei mit dir." Es wurde der christliche Protestsong zum G20-Gipfel "Bring your own chair" gesungen, der für einen fairen Welthandel eintritt.

Ich war seit vielen Jahren das erste Mal wieder in einer Kirche und berührt von der Liebe und dem Frieden, die dort zu spüren waren. Eine ältere Christin teilte mit mir ihren Zettel mit den Liedertexten und sang lauthals mit. Ich habe dann die Demonstration gefilmt und dazu mein eigenes Lied gesungen "We shall overcome".

Insgesamt war ich etwas zerrissen, auf welche der beiden Großdemonstrationen ich gehen sollte. Die Demo der Linken betonte die internationale Solidarität. Es sprachen viele Vertreten von Initiativen aus dem armen Ländern der Welt. Die Demo der Christen betonte die Liebe und den Frieden. Letztlich müssen sozial engagierte und spirituelle Menschen zusammenwirken, wenn eine Welt der Liebe, des Friedens und des allgemeinen Glücks aufgebaut werden soll. Dahin ist es ein langer Weg. Aber jeder lange Weg beginnt mit dem ersten Schritt, und den habe ich diese Woche mit meiner Beteiligung an den G20-Aktionen gemacht.
Der Kosmos ist eine Glücksordnung. Sie zielt auf die Entwicklung des inneren Glücks. Von Leben zu Leben können wir in der Erleuchtung wachsen. Zur Erleuchtung gelangt man oft gerade durch äußeres Leid. Wer sein Ego direkt in das Leid hineinopfert/auf das Leid meditiert, transformiert sich ins innere Glück. Vermeide das Unglück so weit wie möglich und entwickelt das Glück in dir und auf der Welt. Nutze deine Lebenszeit. Mach dir einen guten Plan für dein Leben: "Mein Lebensplan ist ..." Gelingen.

Nils: Die Berichterstattung in den Massenmedien nervt mich. Es dreht sich vorwiegend um die paar hundert gewalttätigen Autonomen vom Schwarzen Block. Auch im Internet interessieren sich die Menschen fast nur für die Gewalttaten und kaum für die friedlichen Demonstrationen. Es ist eine Art Konsumhaltung. Auch im normalen Fernsehen lieben die Menschen Filme mit Gewalt, Abenteuer, Sex and Crime. Und hier haben sie es als Realityshow. Die Polizei lieferte mit ihrer Sexparty den Auftakt, und die Autonomen mit ihren Kämpfen mit der Polizei die ausreichende Spannung.

Immerhin wurde der G20 Gipfel so weltweit beachtet und wird den Menschen dauerhaft in Erinnerung bleiben. Und irgendwie drückt auch die linke Gewalt einen Protest gegen die herrschende Politik aus. Es darf nicht vergessen werden, dass die Hauptgewalt von den globalen Machthabern ausgeht. Die USA zetteln ständig überflüssige Kriege an, haben die islamischen Terroristen groß gemacht und praktizieren einen medienwirksamen Dauerkampf. Dieser Kampf nützt den Herrschenden, weil er von den sozialen Problemen ablenkt, die Bevölkerung im Kampf gegen die Terroristen zusammenschweist und die Rechten die Wahlen gewinnen läßt. Genauso ist es mit dem Schwarzen Block. Er wird schon jetzt wahlkampftaktisch genutzt und beschehrt möglicherweise der CDU und der AfD große Wahlgewinne.

Trotzdem muss die Welt gerettet werden. Wir müssen uns den Schwierigkeiten entgegenstellen. Wir können die Welt nicht von Gewalttätern, Kapitalisten und Egoisten zerstören lassen. Der friedliche Widerstand ist der richtige Weg. Nur gewaltfrei werden wir die Mehrheit der Bevölkerung gewinnen können. Auf der Straße mögen die Chaoten gewinnen, aber nicht bei den Wahlen. Im Internet haben die gewaltfreien Demos zwar sehr wenige Klicks gekriegt, aber das deutsche Fernsehen unterstützt diesen Weg und berichtet viel auch darüber. Und ich glaube daran, dass letztlich die Wahrheit und die Liebe siegen werden. Man darf sich nicht von den Gewaltätern aller Richtungen irritieren lassen. Wir sollten uns auf die großen Probleme der Welt konzentrieren und nicht auf einige wenige Linksradikale. Die Tötung der Menschen durch den globalen Kapitalismus ist die größte Gewalt. Es verhungern eine Milliarde Menschen. Bei den Krawallen in Hamburg wurde keiner getötet. Millionen Menschen sterben durch die Kriege der weltweiten Machthaber, die letztlich nur Egokämpfe um unbedeutende kleine materielle Vorteile sind. Das ist die wirkliche Gewalt. Und dieser Gewalt müssen wir den Weg der Liebe, des Friedens und des Gemeinwohls entgegensetzen.

Der Weg der Liebe (Gutes tun) bringt dich ins Licht. Was ist heute deine Tat der Liebe?
Du bist ein Sieger. Mit Kraft und Geschick meisterst du deine Gedanken und Gefühle. Du überwindest alle weltlichen Wünsche und falschen Sehnsüchte. Du überwindest deine Wut, deine Ängste und deine Trauer. Du löst systematisch deine inneren Verspannungen und falschen Gedankenmuster auf. Vorwärts mit Kraft. Gelingen.
Video zu Zenon (eine Art früher Zen-Meister) und Epikur (der mittlere spirituelle Weg)
Baue mit spirituellen Übungen deine innere Kraft auf. Mit Kraft voran. Gelingen.

Kundalini Yoga beinhaltet viele Techniken. Wenn ein Mensch starke Energie besitzt, reicht oft schon eine einfache Geste um die Kundalini Energie zu aktivieren. Manchmal hält man die Hand zur Erde und manchmal vor das Herzchakra. Manchmal legt man die Hände auf die Beine und manchmal faltet man sie im Schoß zusammen. Man kann auch die Hände zum Himmel strecken und so das Scheitelchakra aktivieren. Kundalini Yoga bedeutet, dass sich die spirituelle Energie im mittleren Energiekanal sammelt. Dann entsteht große Kraft, großer Frieden, großes Glück und ein Erleuchtungsbewusstsein. Wenn ein Mensch nur schwache Energien besitzt, dann helfen viel Ruhe, Sport, positives Denken und der Amitabha-Yoga.

Gutes Karma. Mit Optimismus voran.

Das jetzige Lebens ist das Ergebnis des Karmas aus den vergangenen Leben. Das zukünftige Leben wird bestimmt durch das Karma, das man im jetzigen Leben anhäuft. Denke gut, rede gut und handele gut. Setze gute Ursachen, dann bekommst du gute Ergebnisse. Pflanze Blumen der Liebe, der Weisheit und des Glücks. Dann bekommst du eine gute Zukunft.

Sitzen, Gehen und Gedankenarbeit

Inneres Glück entsteht in einem Menschen, wenn die Verspannungen im Körper und im Geist aufgelöst werden. Buddha hat dafür einen genial einfachen Weg entwickelt. Dieser Weg heißt: "Sitzen, Gehen und Gedankenarbeit." Wenn man beständig über einen langen Zeitraum im Wechsel Sitzen und Gehen praktiziert, werden die inneren Verspannungen optimal abgebaut. Wenn man nur sitzt, wird der Geist schnell träge. Die regelmäßige Bewegung macht den Geist klar und hält den Körper gesund. Sie gibt dem Menschen innere Kraft. Sie befähigt den Menschen kraftvoll seinen spirituellen Weg zu gehen. Sie gibt ihm die Kraft als Sieger zu leben. Wenn man nur geht, ist der Geist zu unruhig. Inneres Glück entsteht aus der inneren Ruhe. Wird der Körper ganz ruhig gehalten, kann man gut in tiefere Dimensionen der Meditation gelangen. Neben dem Sitzen und Gehen spielt nach Buddha für die Auflösung der inneren Verspannungen die Gedankenarbeit eine große Rolle. Ein spiritueller Mensch sollte Gedanken der Liebe, Weisheit und Selbstdisziplin entwickeln. Er sollte im Laufe der Zeit seine Gedanken immer mehr zur Ruhe bringen. Bis er ganz in der Ruhe lebt.

Dieses Grundmodell der Verspannungsauflösung hat Nils zu dem Weg der fünf Tätigkeiten weiter entwickelt: Liegen (oder Sitzen/Meditieren), Lesen (Gedankenarbeit), Gehen (Sport, Yoga), Gutes tun (etwas Arbeiten, Karma Yoga) und das Leben genießen (etwas Schönes tun). Diese fünf Tätigkeiten im ständigen Wechsel und jeweils in der persönlich richtigen Dauer sind ein effektiver Weg der Verspannungsauflösung. Als Meditation praktiziert Nils die Zwei Stufen Kundalini-Meditation. In der ersten Stufe reinigt er durch Visualisierungen, Mantras und Atemübungen seine Energiekanäle und aktiviert seine Kundalini-Energie. Diese Techniken praktiziert er so lange, bis ein starker innerer Lösungsprozess entsteht, der von alleine weiter lebt. Dann stoppt er radikal für einige Minuten alle Gedanken. Sein Geist kommt ganz zur Ruhe. Anschließend verweilt er einfach nur in der Ruhe und lässt die Gedanken und Gefühle kommen und gehen, wie sie wollen. Das ist die Stufe des Verweilens in der Meditation. Alle stressbehafteten Gedanken und Gefühle kommen hoch. Würde man jetzt die Gedanken unterdrücken, würde kein tiefer Lösungsprozess entstehen. Diesen Punkt machen viele Yogis falsch und blockieren damit ihre Erleuchtung.

Ab einem bestimmten Punkt der äußeren Ruhe wendet sich die Energie eines Menschen nach innen. Sie lebt sich nicht mehr in äußeren Aktivitäten aus. Sie verlagert vielmehr ihren Schwerpunkt auf die innere Reinigung, die Auflösung der Verspannungen und die Entwicklung des inneren Glücks. Der Yogi wird dann weitgehend von alleine von seiner eigenen Lebensenergie gereinigt. Er braucht nicht mehr sehr viele spirituelle Übungen zu machen. Er muss nur in einem Zustand der ausreichenden körperlichen und geistigen Ruhe bleiben. Diesen Punkt der Umkehr der inneren Energie muss jeder Yogi finden. Er ist schwer zu finden und vor allem schwer zu bewahren. Die Lebensenergie drängt in die Überaktivität oder in die Trägheit. Beides muss ein Yogi mit täglicher Selbstdisziplin konsequent verhindern. Ein effektives Yogi-Leben fühlt sich an wie ein ständiges Schwimmen gegen den Strom der eigenen neurotischen Impulse. Es ist wie ein Leben in einem Dampfkochtopf. Erst ist die Ruhe unerträglich langweilig und dann fängt die Energie plötzlich intensiv an in einem zu arbeiten. Wenn wir den Ruhedruck beständig bewahren, entsteht inneres Glück.
Nach Swami Shivananda entsteht Erleuchtung durch die drei großen Grundsätze Ruhe, Üben und Liebe. Wenn ein Yogi alleine an einem Ort der Ruhe lebt, hat er die Hälfte des Weges zur Erleuchtung schon geschafft. Die zweite Hälfte bewältigt er mit seinen spirituellen Übungen. Durch das große Tor zu einem Leben im Licht schreitet er durch den Weg der umfassenden Liebe. Wenn ein Yogi im Schwerpunkt für das Glück seiner Mitmenschen und für das Ziel einer glücklichen Welt lebt, dann löst sich sein Ego auf. Er gelangt in ein Einheitsbewusstsein. In ihm entstehen Frieden, Liebe und Glück.
Überwinde deine Angst. Wovor hast du Angst? Vorwärts. Gelingen.

Es war einmal ein Mann, der war sehr ängstlich. Er liebte seine Angst nicht. Er wollte gerne seine Angst überwinden. Deshalb ging er zu einem erleuchteten Meister und fragte ihn um Rat. Der Meister empfahl dem Mann, als Yogi zu leben und mit seinen spirituellen Übungen seine neurotische Angst aufzulösen. Der Mann zog in eine einsame Hütte in einem großen Wald. Im Wald gab es Tiger, Schlangen und Schakale. Vor allen diesen Tieren hatte der Yogi Angst. Deshalb las er in seinen klugen Büchern nach, was ein Yogi in einem solchen Fall zu tun hat.

Rat eins: Bei jeder Angst genau hinsehen. Wer bei der Angst genau hinsieht, kann die ursächlichen negativen Gedanken erkennen und sie mit geeigneten positiven Gedanken auflösen. Rat zwei: Das Ego opfern. Unabänderbare Dinge nehmen wir so an wie sie sind. Wir lassen unsere falschen Wünsche los. Wir fließen positiv durch alles Leid hindurch. Wer sich in das Zentrum seiner Ängste hineinopfert, löst die Ängste dadurch auf. Alle Ängste sind nur Gedankenkonstruktionen, die auf einer übertriebenen Ablehnungshaltung beruhen. Wer seinen Eigenwillen in schwierigen Situationen dem Kosmos übergeben kann, kann gelassen und positiv seinen Lebensweg gehen. Rat drei: Die großen Meister um Hilfe bitten, gründlich selbst nachdenken und mit Ausdauer den Weg der persönlichen Weisheit gehen. Wer so handelt, kann sich vertrauensvoll dem Leben überlassen. Er wird beständig von seiner inneren Stimme beschützt.

Der Yogi sah genau hin. Schakale heulen nur, tun einem Menschen aber nichts. Schlangen beißen nur, wenn sie sich angegriffen fühlen. Wenn ein Yogi vorsichtig ist und sich langsam bewegt, tun ihm die Schlangen nichts. Tiger fressen zwar Menschen, es ist aber eher selten. Einem solchen Tiger geht man am besten aus dem Weg. Und wenn das nicht möglich ist, opfert man sein Ego und nimmt die Situation an. Dann übt man im nächsten Leben weiter. Man muss das Leben auch loslassen können, wenn es die Situation erfordert. Der Yogi kämpfte jeden Tag konsequent gegen seine Angstgedanken. Er ging mit Mut und Ausdauer seinen Weg. Eines Tages war er erleuchtet, und alle Angst war verschwunden. Da freute sich der Yogi sehr. (Nacherzählt aus Keith Dowman, Die Meister der Mahamudra)
Selbstvertrauen
Glückliche Menschen glauben an sich selbst. Sie glauben an ihre Ziele, ihre Weisheit und ihre Kraft. Sie sehen sich grundsätzlich als Sieger. Sie glauben daran, dass sie langfristig in ihrem Leben siegen werden. Mögen wir alle Sieger auf dem spirituellen Weg sein. Mögen wir an uns selbst, an unsere positiven Ziele und an unsere innere Kraft glauben.

Wer jeden Tag kleine Glücksübungen in sein Leben einbaut, erhöht wissenschaftlich nachgewiesen sein allgemeines Lebensglück um 40 %. Wir sollten jeden Tag ein kleines spirituelles Ritual durchführen, eine positive Tagesbesinnung, eine Meditation, eine Orakelkarte, eine Yogareihe, in einem spirituellen Buch lesen und uns mit einem erleuchteten Meister durch ein Mantra, Buch oder Video verbinden. Wir sollten uns selbst als Amitabha, Buddha oder Göttin visualisieren. Dann werden wir langfristig ein Buddha und eine Göttin. Der Dalai Lama sagt: "Wer auf Buddha meditiert, wird ein Buddha." Wenn unser Unterbewusstsein richtig programmiert ist, führt es uns ins Licht. Wir finden automatisch unseren Weg zur Erleuchtung.
Was ist dein Weg der Wahrheit? "Weise ist es ... Unweise ist ..."

Honen Shonin wurde 1133 als Sohn eines kaiserlichen Beamten in Japan geboren. Im Alter von acht Jahren wurde er Mönch in einem buddhistischen Tempel. Mit 41 Jahren gelang ihm der große Durchbruch. Er las einen Text von Shan-tao über den Buddha Amitabha. Und begriff den tieferen Sinn.

Honen erklärte: "Der Anhänger der Schule vom Reinen Land muss der Narr werden, der er ist." Wenn wir allen Stolz auf unsere Gelehrsamkeit loslassen, alles Wissen vergessen, einfach nur das Amitabha Mantra wiederholen, dann werden wir der, der wir ursprünglich sind.

Als Honen in der Nacht für sich alleine den Namen Amitabhas rezitierte, öffnete sein Schüler Shoshin-bo die Tür und sah, wie Licht von Honen ausging. Es breitete sich im ganzen Raum aus. Der Meister glich einer Sonne, die ihr Licht über die abendlichen Berge ausgießt. Licht strahlte aus seinen Augen.

Als sein Schüler Shoho-bo ein Bild von Honen malte, segnete Honen dieses Bild mit einem Zitat aus dem Suramgama-Sutra: "Zuvor noch unerwacht, ließ ich nie vom Buddha-Namen ab. (...) Alle nehme ich bei der Hand, die dem Nembutsu vertrauen, um sie ins Reine Land zu führen."

Nils: Was ist das Wesentliche im Leben? Das Wesentliche ist die Erleuchtung. Das Wesentliche ist das Leben im inneren Frieden, im inneren Glück, in der Einheit, in der umfassenden Liebe. Wie kommen wir zur Erleuchtung? Das ist ganz einfach. Wir finden ein spirituelles Vorbild und orientieren uns daran. Wir erwecken mit seinem Namen unsere spirituelle Energie. Wir senden allen Wesen Licht, wünschen eine glückliche Welt und gelangen so in die Einheit. Wir verbinden uns jeden Tag mit Buddha, Amitabha, Shiva, Jesus oder unserem erleuchteten Meister. Wir handeln aus der Stimme unserer eigenen inneren Weisheit heraus. Wir werden der Narr, der wir sind. Wir leben genau uns selbst. So finden wir zur Selbstverwirklichung und zu einem Leben im Licht.

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Suche dir für deinen spirituellen Weg ein inspirierendes Vorbild. Es ist egal welches Vorbild du hast. Wichtig ist nur, dass es für dich die Erleuchtungsenergie (Sieg, Heilung, Glück) symbolisiert. Verbinde dich regelmäßig mit deinem Vorbild durch eine Meditation, einen Text (Orakel) oder durch ein Mantra (Gebet).

Stelle dir über deinem Scheitelchakra eine große Sonne vor. In der Sonne sitzt ein Buddha. Der Buddha bist du. Der Buddha sieht das Leid auf der Erde und sendet allen Wesen Licht. Bewege segnend eine Hand und denke: "Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben." Gelingen auf dem spirituellen Weg. Vorwärts.
Rette dich durch einen spirituellen Tagesplan. Entwickel einen zu dir passenden Tagesplan und setze ihn konsequent um. Mache spirituelle Übungen und baue dadurch gute Energie auf. Vorwärts. Gelingen.


Der spirituelle Tagespan

Der optimale spirituelle Tagesplan besteht aus Übungen am Morgen, am Mittag und am Abend. Beginne den Tag mit einer Besinnung auf die vor dir liegenden Aufgaben. Verbinde dich mit den erleuchteten Meistern und bitte sie um Führung und Hilfe. Zieh eine Orakelkarte, praktiziere einige Yogaübungen und lies einige Seiten in einem spirituellen Buch. Dann starte in den Tag. Arbeite für das Glück aller Wesen und mach zwischendurch ausreichende Erholungspausen. Mach jeden Tag etwas Sport (Spazierengehen), meditiere etwas (im Liegen oder Sitzen), ernähre dich gesund (viel Obst, rohes Gemüse, wenig Fett, kein Fleisch, keine Zigaretten) und übe dich im positiven Denken. Besinne dich abends auf den zurückliegenden Tag und lies zwei Seiten in einem spirituellen Buch. Meditiere vor dem Einschlafen. Geh mit spirituellen Gedanken in den Schlaf. Wenn du so lebst, wirst du optimal deine körperliche Gesundheit, deine innere Energie und deinen positiven Geist behalten.

Swami Sivananda (1887 bis 1963) ist einer der größten indischen Heiligen der Neuzeit. Er lehrte den gemischten Yoga-Weg aus Hatha-Yoga (Yoga und Meditation), Jnana-Yoga (Lesen, positives Denken), Bhakti-Yoga (Meister-Yoga, Visualisierung von Vorbildern) und Karma-Yoga (für eine glückliche Welt arbeiten).

Er war ein großer Anhänger der spirituellen Technik des Tagesplanes: "Alle spirituell Suchenden müssen sich ein spirituelles Tagesprogramm je nach ihrer Zeit, ihrem Temperament und ihren Neigungen zulegen. Müßiggang macht den Geist stumpf wie Rost das Eisen. Die tägliche Selbstdisziplin ist eine unerläßliche Bedingung für den spirituellen Fortschritt. Säe tägliches Üben, ernte Gnade."
Schwierigkeiten sind für einen spirituellen Menschen Herausforderungen. Er wächst daran zur Erleuchtung. Meistere dein Leben. Gelingen.

Eine gute Beziehung. Gelingen! Welche deiner Beziehungen zu anderen Menschen meint diese Karte heute? Lebe positive Beziehungen zu deinen Mitmenschen. Sende einem Menschen Licht. Schicke ihm einen positiven Satz. Denke den Satz mehrmals als Mantra. Was ist heute dein positiver Satz? "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

Zufriedenheit. Sei mit dem zufrieden, was du hast. Übe die große Zufriedenheit. Laß deine weltlichen Wünsche los. Gelange zur Wunschloskeit. Freue dich über das, was dir das Leben geschenkt hat. Verlange nicht mehr. Komme dadurch zum inneren Frieden und in die Ruhe. Was ist heute dein Grund der Zufriedenheit?



Die Kuh, die alle Wünsche erfüllt

Es war einmal ein König, der hatte die Krankheit der Unzufriedenheit. Er war nie zufrieden. Kaum hatte er sich einen Wunsch erfüllt, entstand sofort ein neuer Wunsch in seinem Kopf. Der König war sehr reich, aber wegen seiner inneren Unruhe konnte er seinen Reichtum nicht wirklich genießen.

In seinem Königreich wohnte ein alter weiser Mann. Er hieß Vashishta und besaß eine Wunschkuh. Wenn man dieser Kuh einen Wunsch ins Ohr flüsterte, dann ging er in Erfüllung. Eines Tages hörte der König von der Wunschkuh und wollte sie sofort haben. Mit seinem Gefolge macht er sich auf zu Vashishta.

Der Weise empfing den König freundlich und fragte, was ihn zu einer so langen und beschwerlichen Reise in die Abgeschiedenheit der Berge veranlasst habe. Der König bat den Weisen, ihm die Wunschkuh zu verkaufen. Aber der Weise lachte ihn nur aus: “Diese Kuh kann man nur durch ein Leben als Yogi erlangen. Diese Kuh entsteht im erleuchteten Bewusstsein. Wer erleuchtet ist, der kann sich kraft seiner Gedanken alle Wünsche erfüllen. Er braucht nur etwas zu visualisieren, und schon verwirklicht es sich in der äußeren Welt. Diese Kuh kann man nicht kaufen. Man kann sie sich nur selbst erarbeiten.”

Da der König die Wunschkuh unbedingt haben wollte, blieb ihm nichts anderes übrig, als ein Yogi zu werden. Er übergab sein Königreich seinen Ministern zur Verwaltung und baute sich neben dem Weisen Vashishta eine Yogihütte. Jeden Tag meditierte er von morgens bis abends. Er las in den heiligen Schriften, übte sich im Yoga und dachte Mantras. Wenn er auf seinem Yogaweg nicht weiterwusste, fragte er Vashishta um Rat.

Seine Minister schickten ihm regelmäßig etwas zu essen und im Winter Brennholz. Der König brauchte nicht zu hungern und zu frieren. Es ging ihm gut in seinem Leben als Yogi, obwohl er auf viele Dinge aus seinem weltlichen Leben verzichten musste. Der Verzicht fiel ihm am Anfang sehr schwer. Immer wenn ein weltlicher Wunsch in seinem Geist auftauchte, sagte der König sich, dass er für ein höheres Ziel jetzt ein Zeitlang darauf verzichten wollte. Das konnte sein Geist akzeptieren. Im Laufe der Zeit wurden seine weltlichen Wünsche immer kleiner.

So praktizierte der König viele Jahre als abgeschiedener Yogi. Eines Tages verwirklichte er das innere Glück. Da erkannte er, dass er nichts Äußeres mehr brauchte. Alle seine vielen Wünsche waren nur eine Ersatzbefriedigung für das Leben im Licht. Wer erleuchtet ist, der hat so viel Glück in sich, dass es durch äußere Genüsse nicht mehr zu steigern ist. Der König ging nach der Erleuchtung zurück in sein Königreich und diente seinem Volk als Karma-Yogi. Er besaß jetzt zwar die Wunschkuh. Was er sich wünschte, verwirklichte sich. Nur wünschte er sich nichts mehr. Er war mit dem zufrieden, was er hatte.
Geh den Weg der Weisheit. Denke immer wieder gründlich über dein Leben nach. Betreibe eine tägliche Selbsterforschung. Beobachte deine Gedanken, deine Gefühle und deinen Energiezustand. Finde jeden Tag deinen Weg ins Licht. Suche gründlich, finde erfolgreich und verwirkliche dein höheres Selbst (das Glück in dir, das Leben im Licht). Werde ein Shiva, eine Göttin, ein Buddha, ein Bodhisattva, genau du selbst. Lebe im Licht und bringe das Licht und die Liebe in die Welt. Das ist die höchste Erfüllung. Mit Ausdauer voran. Gelingen.

Nils: Jetzt mache ich hier eine Woche Pause. Ich veranstalte bei mir eine Yogalehrer-Ausbildung. Gleich um 14 Uhr kommen die Leute. Ich bin gespannt wie es wird. Ich werde jedenfalls eine Woche von morgens bis abends beschäftigt sein.
Nils hat geschrieben:
Zufriedenheit. Sei mit dem zufrieden, was du hast. Übe die große Zufriedenheit. Laß deine weltlichen Wünsche los. Gelange zur Wunschloskeit. Freue dich über das, was dir das Leben geschenkt hat. Verlange nicht mehr. Komme dadurch zum inneren Frieden und in die Ruhe. Was ist heute dein Grund der Zufriedenheit?



Danke Nils!

Und auch "Die Wunschkuh"- was für eine wunderbare, wahre Geschichte!
Nils hat geschrieben:

Nils: Jetzt mache ich hier eine Woche Pause. Ich veranstalte bei mir eine Yogalehrer-Ausbildung. Gleich um 14 Uhr kommen die Leute. Ich bin gespannt wie es wird. Ich werde jedenfalls eine Woche von morgens bis abends beschäftigt sein.


oh, wie schön, gute Zeit Dir und allen Teilnehmern!

werde in dieser Woche nachlesen- war länger nicht mehr hier und freu mich schon auf Deine Beiträge....
Feier den Tag und dein gesegnetes Leben. Was ist heute deine Tat der Freude?

Die Yoga-Ausbildung war ein großer Erfolg. Schon die Zusammensetzung der Gruppe war außergewöhnlich, drei Männer und zwei Frauen. Daraus ergab sich eine sehr kraftvolle Energie. Der eine Mann war ein Top-Manager eines großen Unternehmens, der durch den Berufsstress einen Burnout erlitten und auf Yogalehrer umgesattelt hatte. Er kam aus Bayern, war groß, schön, stark, intelligent und humorvoll. Eine der Frauen verliebte sich sofort in ihn, aber leider war er schon verheiratet. Der andere Mann war ein rundlicher ruhiger humorvoller Handwerker, der Kraft ausstrahlte und auch Burnoutprobleme hatte. Die beiden Frauen waren sehr schön und sehr unterschiedlich. Die eine im Schlabberlook und die andere modisch gestylt. Die eine extrovertiert und die andere hatte mit ihren Problemen zu kämpfen.

Und dann war da natürlich noch der Meister, der Guru, der Yogi. Er hielt sich weitgehend unauffällig und bescheiden im Hintergrund. Er zog sich öfter zur Meditation in seine Hütte am Fluss zurück und lenkte aus dem Hintergrund die Energien. Er gestaltete spontan den Yogaunterricht aus der jeweiligen Situation heraus. Er verband sich jeden Tag mit seinen erleuchteten Meistern und alles entwickelte sich optimal. Zum Schluss waren alle glücklich, hatten viele spirituelle Durchbrüche, für ihr eigenes Leben viel gelernt und waren glücklich und zufrieden.

Auch der Ausbildungsort war besonders. Ein Haus mitten in der Natur, umgeben von großen Bäumen, Wiesen, Wäldern und einem Fluß. Das Wetter war zwar gemischt, aber meistens war es trocken, wenn sie den täglichen Gruppenspaziergang machten. Sie besuchten den heiligen Wald mit den großen alten Bäumen auf dem kleinen moosbedeckten Hügel, auf den die Sonne durch die hohen Baumwipfel ein geheimnisvolles Licht strahlte. Oder sie gingen zum Mühlenteich, umgeben von einer lieblichen Flußlandschaft. Natürlich wanderten sie auch durch den Wald zum Biohof, wo alle gesund einkaufen und einen Kaffee trinken konnten.

Von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr gab es Yoga in der Yogahalle. Morgens zeigte der Meister den Schülern die besten Yogaübungen und nachmittags versuchten die Schüler es umzusetzen und selbst zu lehren. So entwickelten sie sich schnell zu Yogalehrern und konnten zum Abschluß ihr Zertifikat bekommen.

Nils lehrte den kreativen Glücksyoga. Der Glücksyoga besteht aus einfachen Übungen, die schnell zu erlernen sind. Trotzdem brauchten die Schüler eine Woche, um die Glücksyoga-Grundreihe genau zu verstehen und zu verinnerlichen.

Grundsätzlich werden von einer Yogalehrer-Ausbildung 200 Unterrichtsstunden erwartet. Das kann in einer Woche nicht geleistet werden. Die Teilnehmer wollen sich deshalb drei Jahre lang jedes Jahr Ende Juli eine Woche zum Yogaunterricht treffen. Neue Leute können jederzeit hinzukommen. Der Glücksyoga beinhaltet so viele gute Techniken, dass damit drei Ausbildungswochen gut gefüllt werden können.

Der Glücksyoga nach Yogi Nils ist ein besonderer Yogastil. Er wurde an der Volkshochschule für die normalen arbeitenden Menschen entwickelt. Sie brauchen einfache Übungen, mit denen sie ihren Stress abbbauen, sich schnell entspannen und mit guter Energie aufladen können. Viele Menschen haben Rückenprobleme, so dass die Übungen rückenschonend und rückenstärkend sind. Der wichtigste Punkt ist aber die Aktivierung der inneren Energie. Das unterscheidet diesen Yogastil von vielen anderen westlichen Yogarichtungen, bei denen eher das formale Üben und nicht das innere Gespür im Mittelpunkt steht.

Ein Schwerpunkt war die tägliche Schüttelmeditation, bei der in Gefühle wie Wut, Trauer, Angst und Sucht hineingespürt wurde. So kamen alle schnell in Kontakt mit ihren persönlichen Problemen und konnten vieles auflösen.

Das Ziel des Glücksyoga ist die Erleuchtung. Es ist das Ziel dauerhaft im Frieden, im Glück und in der Liebe zu leben. Die Wege zu diesem Ziel sind aber unterschiedlich. Jeder darf seinen eigenen spirituellen Weg gehen. Jeder darf sein eigenes spirituelles Vorbild verehren und die persönlich hilfreichen Übungen finden. Dazu muss man das innere Spüren lernen. Das ist der zentrale Punkt im Glücksyoga. Man muss ein gutes Gespür für sich selbst, seinen Körper und seinen Geist entwickeln.

Zum Glücksyoga gehört auch das positive Denken. Erleuchtung entsteht grundsätzlich durch die Verbindung von Meditation und Gedankenarbeit, durch Körperarbeit und durch die Arbeit am eigenen Geist (an der Psyche). Die Verspannungen im Körper wurden durch die täglichen Spaziergänge, die Yogaübungen und die Meditationen gelöst. Für den Geist gab es geistige Übungen, jeden Abend um 20 Uhr einen Vortrag zu einem wichtigen Yogathema und natürlich das gemeinsame Mantrasingen zum Kerzenschein vor dem Schlafengehen.

Das Singen war sehr beliebt. Meister Om Om sang zum indischen Harmonium und der schöne Mann zur Guitarre. Meister Om Om war für die schiefen Töne zuständig, so dass die Frauen den anderen Mann anschließend noch mehr mit seiner schönen Stimme bewundern konnten. Alles war perfekt so wie es war. Alles hat im Kosmos seinen Platz und dient der spirituellen Weiterentwicklung.

Die Themen des Abendvortrages waren das Lehrer-Schüler-Verhältnis, Gott und Erleuchtung und Wie meditiert man richtig. Nächstes Jahr kommen noch so wichtige Dinge wie die richtige Gedankenarbeit, der Weg der umfassenden Liebe und der Meister-Yoga zur Sprache.

Am meisten interessierte die Teilnehmer die Frage "Sex zwischen Yogalehrer und Schülern." Es gibt viele Skandale im Yoga. Es ist wichtig sich nicht in den weltlichen Energien zu verlieren und sich in der Spiritualität zu zentrieren. Dabei sollten die gesellschaftlichen Regeln beachtet werden. Gruppensex im Yogaunterricht ist keine gute Idee. Andererseits darf ein Yogalehrer aber eine Beziehung haben, wenn sie auf den Grundsätzen Wahrheit, Liebe und Treue beruht. Das war die einstimmige Meinung der Gruppenteilnehmer.

Ein großes Thema war auch die richtige Geisteshaltung eines Yogalehrers. Ein Yogalehrer sollte seinen Geist an den Eigenschaften Frieden, Liebe, Wahrheit, Glück und Selbstdisziplin ausrichten. Er sollte schlechte Eigenschaften wie Stolz, Überheblichkeit und Streben nach Macht, Sex und Geld vermeiden. Er muss beständig seinen Geist beobachten und an sich arbeiten, damit er sich nicht in den weltlichen Energien seiner Schüler verliert. Natürlich leben die Schüler vorwiegend in weltlichen Energien und dürfen sie auch haben. Aber der Yogalehrer sollte kein Opfer werden, sondern die Schüler zu sich selbst und ins Licht führen. Das geschieht, indem der Yogaunterricht aus der Liebe, der Wahrheit und der Ruhe heraus gestaltet wird. Etwas Humor darf auch sein. Ein Buddha kann über sich selbst lachen. Ein Ganesha hat einen dicken Bauch vom guten Essen und ein Shiva steckt gerne seine Mitmenschen mit seiner Heiterkeit an. Und natürlich auch mit seiner Erleuchtung und seiner umfassenden Liebe.

Vorwärts auf dem schmalen Grat der Richtigkeit. Gelingen.

Gehe heute mit viel innerem Gespür durch den Tag. Lebe genau auf dem schmalen Grat zwischen zu viel Tun und zu wenig Tun. Vermeide die Überaktivität und vermeide die Trägheit. Verbrauche deine Energie nicht. Gehe langsam voran. Mache viele Pausen. Gehe wie ein Buddha der Ruhe durch den Tag. Höre sofort auf zu handeln, wenn du merkst, dass du anfängst deine Energie zu verbrauchen. Wenn in dir Unruhe entsteht, du nicht mehr kannst, du nicht mehr aus dem Sein (der Ruhe) heraus handelst. Dann mache eine Pause. Meditiere, praktiziere Yoga, gehe spazieren oder entspanne dich einfach im Liegen oder im Sitzen. Spüre genau, wie lang die Pause sein muss. Wann bist du wieder erholt? Wann entsteht in dir der Wunsch nach Aktivität? Dann handele wieder. Spüre den ganzen Tag genau, wann es Zeit für eine Pause und wann es Zeit für eine Aktivität ist. Spüre genau, wie intensiv dein äußeres Handeln sein darf.
Hilf deinen Mitmenschen. Gib ihnen das große Wissen vom inneren Glück und der umfassenden Liebe. Die Arbeit als spiritueller Helfer gibt dir die Kraft dich selbst zur Erleuchtung zu bringen. Halte dich bei deiner Arbeit als spiritueller Lehrer klein. Bleibe bescheiden, demütig und ein Diener aller Wesen. Verbinde dich jeden Tag mit den erleuchteten Meistern (Gebet, Orakel). Die erleuchteten Meister werden dich führen und beschützen.

Ein großer Schatz ist es einen erleuchteten Meister zu haben. Wer sich jeden Tag auf seine Art mit einem erleuchteten Menschen oder mit Gott verbindet (Gebet, Meditation, Orakel, Lesen), der wächst ins Licht.

Nach Amritanandamayi (Amma) gibt es im Kosmos große erleuchtete Wesen (vollständig erleuchtete Seelen). Bei einem Gebet fühlt sich immer eines dieser höheren Wesen angesprochen und reagiert. Dabei ist es egal, welchen Namen ein Mensch verwendet. Es ist egal, ob man Allah, Gott, Jesus, Krishna oder Buddha Amitabha anruft. Wichtig ist nur, dass man von einer höheren Instanz im Kosmos Hilfe haben möchte. Es ist auch möglich, dass ein erleuchteter Meister gleichzeitig auf der Erde in einem Körper und als Seele im Jenseits anwesend ist. Als Seele kann er oder sie uns immer sehen und uns helfen. Alle erleuchteten Meister haben ihr Ego aufgegeben und verfügen über ein Einheitsbewusstsein. Sie sind durch die Erleuchtungsenergie miteinander verbunden. Sie befinden sich über der Ebene der religiösen Dogmen und Begriffe. Sie helfen jedem, der Hilfe haben möchte. Sie unterscheiden nicht nach Religionen. Alle erleuchteten Meister bilden ein kosmisches Helfersystem. Sie sind sozusagen ein Meister. Wir können sie mit den Begriffen Gott, Buddha oder Amitabha anrufen. Wir können uns auch an alle erleuchteten Meister (Buddhas und Bodhisattvas) wenden. Wichtig ist nur, dass ein Hilferuf in der spirituellen Dimension des Kosmos ankommt. Wer diesen Ruf spürt oder über die speziellen Fähigkeiten zu helfen verfügt, der reagiert.
Erwecke deine innere Kraft durch deine spirituellen Übungen (Mantra, Yoga, Lesen, Meditation). Gelingen.
Zufriedenheit. Sei mit dem zufrieden, was du hast. Übe die große Zufriedenheit. Laß deine weltlichen Wünsche los. Gelange zur Wunschloskeit. Freue dich über das, was dir das Leben geschenkt hat. Verlange nicht mehr. Komme dadurch zum inneren Frieden und in die Ruhe. Was ist heute dein Grund der Zufriedenheit?
Mit welchen spirituellen Übungen kannst du dein inneres Glück erwecken? Praktiziere heute Yoga, Gehen (Sport), Achtsamkeit auf deine Gedanken und Meditation (Zeiten der Ruhe und Erholung). So gelingt dein Tag.
Geh den Weg des inneren Glücks und der umfassenden Liebe. Werde eine Göttin des Lichts. Mit Selbstvertrauen voran. Gelingen.

Ambapali

Ambapali war eine Prostituierte. Alle Männer lagen ihr zu Füßen. Sie war schön, reich und intelligent. Ambapali war sehr stolz auf sich und ihren Körper. Als sie eines Tages eine Predigt von Buddha hörte, wurde ihr bewusst, dass aller äußere Reichtum und auch ihr schöner Körper vergänglich waren. Nur ihre Seele würde ihren Tod überleben. Um im Jenseits eine glückliche Seele zu haben, musste sie im Diesseits ihr inneres Glück pflegen. Ambapali veränderte ihr Leben radikal. Sie wurde zu einer Yogini und praktizierte intensiv ihre spirituellen Übungen. Sie löste systematischen den Stolz auf ihren schönen Körper auf, in dem sie immer wieder über die Vergänglichkeit aller Dinge auf der Erde meditierte. Sie visualisierte sich als alte Frau, als leidende Frau, den Tod ihres Körpers und den Übergang ins Nirwana (in ein Leben im Licht, in eine Existenz als Buddha und Bodhisattva). Nach einigen Jahren verwirklichte sie die Erleuchtung. Alle ihre negativen Eigenschaften verschwanden und aus einer Hure wurde eine Heilige. Ein beliebtes Motiv auch in der christlichen Literatur. In der Erleuchtung realisiert sich das Urgute eines Menschen. Wir erfahren, dass der Mensch von Natur aus gut ist und dass ihn seine negativen Eigenschaften letztlich nur an der Erleuchtung und am tiefen Glücklichsein hindern. Mögen wir das alle erkennen und allen Egoismus auf der Welt überwinden. Dann wird es eine glückliche Welt geben, möglicherweise auch mit Prostituierten. Letztlich zählt für die Erleuchtung nicht das Äußere eines Menschen, sondern seine innere Geisteshaltung.
Gehe sanftmütig mit dir um. Sei sanftmütig zu deinen Mitmenschen. Sanftmut ist heute dein Weg des inneren Glücks.
Alles ist gut so. Erkenne deine Welt als Paradies und sei glücklich. "Ich lebe im Paradies, weil ich ... (im Wesentlichen lebe)."

Nils: Heute ist mein Weltretter Buch fertig. Ich schalte es jetzt für Amazon und den Internetbuchhandel frei. Es gibt viel Leid und viele Probleme auf der Welt. Es ist wichtig, dass wir den leidenden Mitmenschen helfen. Es gibt Lösungen. Ich habe sie aus dem Internet zusammengetragen. Aber wir brauchen viele Menschen, die sich für eine Welt des Friedens, der Liebe und des Glücks engagieren.

Wie können wir eine Welt des Friedens, der Liebe und des Glücks aufbauen? Was können wir tun, um eine bessere Welt zu erschaffen? Der Weg besteht darin inneres und äußeres Glück zu verbinden. Spiritualität und soziales Engagement müssen zusammenfinden. Das Wissen für eine glückliche Welt ist da. Wir müssen es nur umsetzen. Beginnen wir dort, wo wir persönlich handeln können.

Einleitung

Berühmte Weltretter

G20-Gipfel in Hamburg 2017

Globalisierung

Der Fluch des Oligarchentums

Die Reichen werden immer reicher

Eine psychisch kranke Welt

Die Glücksforschung

Das Ziel einer glücklichen Welt

Philosophie des Glücks

Glück als Schulfach

Für ein besseres Fernsehen

In was für einer Gesellschaft wollt ihr leben?

Der Weg der Liebe

Den Hunger auf der Welt überwinden

Rettet Afrika
Armut in Indien

Den Krieg abschaffen

Die Klimakatastophe verhindern

Club of Rome

Weltparlament der Religionen

Eine neue soziale Weltordnung

Aufrüttelnde Worte von Jean Ziegler

Die Umweltschützerin Vandana Shiva

Tara Stella Deetjen hilft Menschen in den Slums
Joan Baez singt für den Frieden

Weltretter und Frustration

Weltretterprojekte

Gewaltlos für Frieden, Glück und Liebe auf der Welt

https://sites.google.com/site/nilshorn2 ... rundwissen
Die meisten Menschen haben keine Ausdauer auf dem spirituellen Weg. Sie verlieren den großen Schatz schnell wieder und enden eines Tages im inneren und äußeren Unglück (in einer Leidwelt, in der Hölle). Definiere klar deine spirituellen Ziele: "Meine Ziele sind ... Mein Siegerweg ist ..." Mit Ausdauer voran. Gelingen.


Wie schnell wir ins Land des Lichts kommen können, hängt von unseren Fähigkeiten und unseren Möglichkeiten ab. Es gibt verschiedene Wege ins Licht. Wir können jeden Tag am Morgen oder am Abend zu unserem erleuchteten Meister beten (Buddha, Amitabha, Jesus, Shiva, Gott).

Wenn es uns möglich ist, sollten wir nach einem spirituellen Tagesplan leben. Wir sollten so viele spirituelle Übungen über den Tag verteilt machen, dass ein beständiger innerer Reinigungsprozess entsteht, wir beständig unseren inneren Frieden bewahren und unser inneres Glück wächst. Auf diesem Weg haben wir die Möglichkeit bereits in diesem Leben zur Erleuchtung zu gelangen. Wir sollten erspüren, welche Übungen wir wann machen. Am besten sollten wir etwas Sport (Gehen, Yoga), Meditation, Lesen, Beten und Nachdenken (tägliche Selbstbesinnung, positive Tageseinstellung) miteinander verbinden. Je mehr wir praktizieren, desto schneller wachsen wir ins Licht. Wichtig ist es beständig auf die Effektivität der Übungen zu achten und sie gegebenenfalls kreativ zu variieren.

Wenn deine Ausdauer nicht von Dauer ist, dann solltest du das bewusst trainieren. So habe ich auch meine Ausdauer erlangt. Da du ein Kopfmensch bist, bekommst du am besten Ausdauer durch ein klares Ziel und einen klaren Weg. Ein glücklicher Buddha zu werden ist doch sehr inspirierend. Für mich ist es auch ein gutes Ziel die Welt zu retten. Also mache ich jeden Tag zwei Schritte. Der erste Schritt sind meine spirituellen Übungen und der zweite Schritt ist meine tägliche gute Tat. Dabei überfordere ich mich nicht. Finde die Übungen, die du jeden Tag machen kannst, ohne deine Ausdauer zu überfordern. Formuliere dein spirituelles Ziel so, dass es dir Kraft für deinen täglichen Weg gibt. So leben Sieger. Und ich hoffe doch, dass du auch als Sieger leben möchtest.

Überwinde deine Angst. Wovor hast du Angst? Vorwärts. Gelingen.
Es war einmal ein Mann, der war sehr ängstlich. Er liebte seine Angst nicht. Er wollte gerne seine Angst überwinden. Deshalb ging er zu einem erleuchteten Meister und fragte ihn um Rat. Der Meister empfahl dem Mann, als Yogi zu leben und mit seinen spirituellen Übungen seine neurotische Angst aufzulösen. Der Mann zog in eine einsame Hütte in einem großen Wald. Im Wald gab es Tiger, Schlangen und Schakale. Vor allen diesen Tieren hatte der Yogi Angst. Deshalb las er in seinen klugen Büchern nach, was ein Yogi in einem solchen Fall zu tun hat.

Rat eins: Bei jeder Angst genau hinsehen. Wer bei der Angst genau hinsieht, kann die ursächlichen negativen Gedanken erkennen und sie mit geeigneten positiven Gedanken auflösen. Rat zwei: Das Ego opfern. Unabänderbare Dinge nehmen wir so an wie sie sind. Wir lassen unsere falschen Wünsche los. Wir fließen positiv durch alles Leid hindurch. Wer sich in das Zentrum seiner Ängste hineinopfert, löst die Ängste dadurch auf. Alle Ängste sind nur Gedankenkonstruktionen, die auf einer übertriebenen Ablehnungshaltung beruhen. Wer seinen Eigenwillen in schwierigen Situationen dem Kosmos übergeben kann, kann gelassen und positiv seinen Lebensweg gehen. Rat drei: Die großen Meister um Hilfe bitten, gründlich selbst nachdenken und mit Ausdauer den Weg der persönlichen Weisheit gehen. Wer so handelt, kann sich vertrauensvoll dem Leben überlassen. Er wird beständig von seiner inneren Stimme beschützt.

Der Yogi sah genau hin. Schakale heulen nur, tun einem Menschen aber nichts. Schlangen beißen nur, wenn sie sich angegriffen fühlen. Wenn ein Yogi vorsichtig ist und sich langsam bewegt, tun ihm die Schlangen nichts. Tiger fressen zwar Menschen, es ist aber eher selten. Einem solchen Tiger geht man am besten aus dem Weg. Und wenn das nicht möglich ist, opfert man sein Ego und nimmt die Situation an. Dann übt man im nächsten Leben weiter. Man muss das Leben auch loslassen können, wenn es die Situation erfordert. Der Yogi kämpfte jeden Tag konsequent gegen seine Angstgedanken. Er ging mit Mut und Ausdauer seinen Weg. Eines Tages war er erleuchtet, und alle Angst war verschwunden. Da freute sich der Yogi sehr.
Mit welchen spirituellen Übungen kannst du dein inneres Glück erwecken? Praktiziere heute Yoga, Gehen (Sport), Achtsamkeit auf deine Gedanken und Meditation (Zeiten der Ruhe und Erholung). So gelingt dein Tag.

Atem-Meditation

Durch die Atem-Meditation können wir spirituelle Energie aufnehmen und unseren Körper mit Licht füllen. Unser Geist wird friedlich und positiv.

1. Ausatmen = Wir konzentrieren uns auf das Ausatmen. Wir atmen tief ein und aus. Wir atmen alle unsere Sorgen aus. Wir geben alle unsere Sorgen an den Kosmos (Gott, das Leben) ab. Benenne alle deine Sorgen: "Mein Kummer, meine Sorgen, meine Probleme sind ... ". Zähle alle deine Sorgen auf. Atme alle deine Sorgen aus. Gib sie an die Erde ab: "Ich lasse meine Sorgen los. Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind."

2. Einatmen = Wir konzentrieren uns auf das Einatmen. Wir visualisieren eine Sonne am Himmel und atmen Licht ein. Wir füllen mit jedem Atemzug unseren Körper mehr mit Licht. Wir verbinden uns dem Positiven: "Positiv in meinem Leben ist ...". Wir zählen alle positiven Dinge in unserem Leben auf.

3. Besinnung = Wir besinnen uns auf den tieferen Sinn des Lebens? Was ist wichtig in deinem Leben? Was ist dein Weg der Wahrheit, Weisheit und Richtigkeit? Was ist dein Weg der umfassenden Liebe? Was willst du für das Glück der deiner Mitmenschen und der Welt tun? Denke das Mantra: "Mein Weg der Weisheit ist ...".

4. Mantra = Wir denken "Om" beim Einatmen und "Om" beim Ausatmen. Wir konzentrieren uns auf das Atem-Mantra und laden uns so mit Atemenergie auf. Unser Geist wird ruhig und positiv.

5. Atem beobachten = Wir beobachten zwei Minuten einfach nur unseren Atem. Wir atmen ganz normal ein und aus. Wir können den Atem im Bauch, im Brustkorb oder in der Nase beobachten. Wir konzentrieren uns auf unseren Atem und stoppen dadurch alle Gedanken. Wir entspannen uns einige Minuten.

6. Lebensbetrachtung = Der tiefere Sinn des Lebens ist es, glücklich zu sein. Glücklich werden wir durch das tägliche Üben der Eigenschaften innerer Frieden, umfassende Liebe, Weisheit, Selbstdisziplin und Lebensfreude. Du bist gut. Du bist in deinem Leben angekommen. Alles ist gut so wie es ist. Was ist heute dein Weg der Lebensfreude: "Mein Weg eines positiven Lebens ist ...". Fühle, wie Glück in dir entsteht. Genieße dein Leben und deinen Tag. Vorwärts mit Optimismus.
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