Tages-Orakel

Moderator: void

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Meister-Yoga. Mit dem täglichen Meister-Yoga siegst du. Verbinde dich regelmäßig mit den erleuchteten Meistern. Das kann durch ein Gebet, einen spirituellen Text oder ein Orakel geschehen. Visualisiere dein spirituelles Vorbild über dir oder vor dir. Denke den Namen als Mantra. Gehe in engem Kontakt mit deiner inneren Weisheit (deinem Gefühl der Richtigkeit) durch den Tag. Es gibt die erleuchteten Meister! Sie verfügen über die Fähigkeit der Allgegenwart. Sie können dich sehen und dir energetisch helfen. Vorwärts. Du wirst beschützt. Gelingen.

Amitabha Song (Mantra für inneren Frieden, Glück und Erleuchtung)

Amitabha ist ein Buddha, er bringt uns alle ins Licht. Das hat er uns versprochen. Er hält es sicherlich. Amitabha ist die Liebe, der Frieden und das Glück. Amitabha ist Erleuchtung. Das ist ein starkes Stück. Amitabha denkt positiv. Er liebt es zu lachen. Er spielt auf der Ukulele, macht viele schöne Sachen. Amitabha sind wir alle. Das ist unser höchster Sinn. Verehren wir Amitabha, gelangen wir dort hin. Wir senden allen Licht, wünschen eine glückliche Welt. Wir kommen ins Paradies, was allen sehr gefällt.

Ein großer Erfolg. Ein großer Sieg. Du hast viel gekämpft. Und du hast gewonnen. Du hast gesiegt. Die Buddhas jubeln dir zu. Was ist dein großer Sieg heute? Feier den Tag. Freue dich über deinen Sieg. Genieße deinen Erfolg.



Durchbruch zur Erleuchtung

Auch wenn einen Menschen Heilung und inneres Glück erwarten, so fehlt vielen Menschen doch der Mut diesen Sprung zu wagen. Yogi Nils wollte seine Depressionen loswerden. Sein Verstand sagte ihm klar, dass er auf dem richtigen Weg war. Er ging deshalb konsequent seinen Weg weiter, auch wenn sein inneres Gefühl dagegen aufschrie. Nils hatte das Gefühl einer Selbstauflösung. Er dachte: "Da geht er hin, der alte Nils." Eine tiefe Wehmut erfasste ihn, als ob er eine langjährige Beziehung beenden würde. Zwei Wochen dauerte der intensive Kampf der negativen Gedanken gegen die innere Weisheit. Es war unklar, wer gewinnen würde. Wenn der Leidensdruck nicht so groß gewesen wäre, hätte Nils vielleicht aufgegeben. So aber war er fest entschlossen seinen Weg immer weiter zu gehen, egal was kommen würde.

Im Januar 1984 löste sich dann plötzlich sein Ego auf. Nils verlor sein Ich-Bewusstsein. Er trat in einen Zustand der Ichlosigkeit ein. Ein tiefer Friede erfüllte ihn. Sein Geist wurde positiv. Nils hatte die Erleuchtung erreicht. Er spürte seinen Körper zwar noch, aber ein Ich gab es nicht mehr. Wo vorher seine Identität war, war jetzt Leere. Er empfand die Leere nicht als unangenehm, sondern eher als interessant. Er fühlte sich als unabhängiger Beobachter, der sich selbst und die ganze Welt einfach nur beobachtete. Er konnte zwar noch handeln. Er war mit seinem Körper und seinem Geist verbunden. Aber in seinem Wesenskern war er einfach nur ein freier Beobachter.

Bei seiner Erleuchtungserfahrung erlebte Nils einen großen inneren Frieden. Aber sein Glück war noch nicht sehr groß. Trotz seiner Ich-Auflösung hatte er noch viele Verspannungen in seinem Körper und in seinem Geist. Diese Verspannungen blockierten die große Entfaltung des inneren Glücks. Nils hatte aber das Gefühl, dass diese erste Erleuchtung der wichtigste und schwierigste Durchbruch in seinem Leben war. Alles, was danach käme, würde leichter sein. Und so war es auch. Er spürte, dass er den größten Sieg auf seinem spirituellen Weg errungen hatte.

Es war der schwerste Sieg und der wichtigste Sieg. Nils dachte: "Die vollständige Reinigung und Entwicklung des inneren Glücks ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit." Diese Zeit dauerte länger, als er sich das damals gedacht hatte. Aber immerhin war Nils jetzt fest auf dem spirituellen Weg angekommen. Zwei Wochen lebte er ohne eine Identität. Dann bildete sich ein neues Ich-Bewusstsein. Er war noch zu verspannt, um dauerhaft auf der Stufe der Ichlosigkeit leben zu können. Aber er war jetzt ein neuer Mensch geworden. Er war positiver, friedlicher und liebevoller. In ihm erwachte ein großes Mitgefühl. Er hatte den Wunsch, soweit er konnte allen Menschen den Weg des inneren Glücks zu zeigen.

Immer wieder erfrischend die Tages-Orakel Ich freue mich sehr hier immer mitlesen zu dürfen :)
Liebe Grüße
Führe ein spirituelles Leben. Verbinde dich jeden Tag mit Buddha Amitabha (den erleuchteten Meistern). Dann ist dein Leben gesegnet. Denke positiv und handele positiv. Lebe so, dass du ins Paradiesbewusstsein gelangst.

Das Amitabha Mantra ist wie ein Rokuro. (Buddhismus krass, Seite 196)

Kommentar = Das Amitabha Mantra ist wie eine Rakete, die dich ins Licht schießt. Das Mantra bringt dich mit Lichtgeschwindigkeit ins Glück. Es macht dich in Sekundenschnelle zu einem Buddha. Rokuro ist ein japanischer Begriff, der in dem Buch mit großartiger technischer Vorrichtung übersetzt wird. Willst du schnell ins Licht gelangen, dann denke so lange das Mantra Amitabha (Namu Amida Butsu), bis dein Geist von den Energieblockaden gereinigt ist und Frieden und Glück in dir einkehren. Am besten verbindest du das Mantra mit einer Visualisierung, einer Körperübung und einer Meditation.

Der Amitabha Buddhismus ist eine unermeßliche Gnade. Er schenkt uns einen einfachen Weg des spirituellen Wachstums. Jeder kann diesen Weg gehen. Jeder wird auf diesem Weg erfolgreich sein, weil wir durch das Amitabha-Mantra in der Gnade leben. Mit der Hilfe von Amitabha und aller erleuchteten Meister werden wir ins Paradies gezogen.

Wir werden auf unsere persönliche Art ins LIcht wachsen und zu einem Buddha des Lichts werden. Wir leben im Paradiesbewusstsein. Wenn wir im inneren Glück sind, wird unsere Weltsicht grundlegend positiv und wir können die Schönheit der Welt genießen. Wir können letztlich unser Leben dann erst richtig genießen, wenn wir im Paradiesbewusstsein leben. Es geht letztlich nicht um das Paradies im Jenseits, sondern um das Paradies im Diesseits. Ein Erleuchteter lebt überall im Paradies. Samsara und Nirwana verbinden sich und sind eins.
Wer abgeschieden lebt und spirituell übt, wächst fünfmal so schnell wie andere Menschen zur Erleuchtung. Die meisten Menschen in der heutigen Zeit fliehen die Ruhe. Sie fliehen vor dem inneren Glück. Nutze jede Möglichkeit der Ruhe, die dir das Leben bietet. Mach deine spirituellen Übungen. Geh durch die unangenehmen Gefühle der Langeweile hindurch und gelange dadurch in den Bewusstseinszustand eines Erleuchteten (in eine Erleuchtungssicht, in ein Einheitsbewusstsein, in die innere Harmonie, in eine von innen heraus kommende positive Sicht des Lebens).


Abgeschiedenheit

Es gibt drei Wege zur Entwicklung der Erleuchtung. Es gibt den Weg des spirituellen Übens (Yoga, Meditation, Lesen, Gehen). Es gibt den Weg der umfassenden Liebe (Gutes tun, der Bodhisattva-Weg, Amitabha, Kuan Yin). Und es gibt den Weg der Ruhe (in der Ruhe leben, Abgeschiedenheit). Der Hauptweg zum inneren Glück ist das Leben in der Ruhe. Die Essenz eines Buddhas ist die innere Abgeschiedenheit von der Welt. Ein Buddha verankert seine Seele in der Transzendenz (in einer höheren Bewusstseinsdimension, im Nirwana, im anhaftungslosen Sein, in der Leere/Einheit, im inneren Frieden und inneren Glück).

Der heilige Antonius ist der Begründer des christlichen Yoga. Er lebte im dritten Jahrhundert in Ägypten. Als junger Mann hatte er in einer Kirche eine Vision. Aus dem leeren Raum heraus sprach eine Stimme zu ihm: "Willst du glücklich werden, dann ziehe in die Wüste." Antonius wurde ein Yogi, durchlebte viele Reinigungskrisen und erreichte nach einigen Jahren die Erleuchtung. Seine spirituelle Verwirklichung sprach sich schnell herum, und bald übten um ihn herum tausende von anderen christlichen Yogis. Manche übten alleine und manche in einer Gruppe.

Spannend am heiligen Antonius ist die Tatsache, dass er auf seinem spirituellen Weg in Kontakt mit seinen früheren Leben kam. Im Christentum wurde später die Lehre von der Wiedergeburt weitgehend abgelehnt. Erst als der heilige Antonius alle Verspannungen aus seinen früheren Leben aufgelöst hatte, brach er zur Erleuchtung durch. In den Texten heißt es, dass er viele Fresssituationen aus früheren Leben noch einmal durchleben musste. Es tauchten in seinem Geist wilde Tiere auf, die ihn mit ihren Zähnen zerrissen. Auch mit seiner Sexanhaftung hatte er stark zu ringen. Es erschien ihm "der Dämon der Unzucht" und versuchte ihn. Mit der Kraft seines Willens und seiner spirituellen Übungen (Gebete) überwand er seine weltlichen Anhaftungen und gelangte ins Licht.

Der wichtigste Grundsatz des heiligen Antonius lautete: "Setz dich in deine Hütte, und deine Hütte wird dich alles lehren." Erspüre von innen heraus den für dich richtigen Weg des täglichen Übens. Was löst deine inneren Verspannungen auf? Wie kannst du deine Ängste und Süchte überwinden? Welche Übungen bringen dich am besten ins Licht? Sein zweiter Grundsatz war: "Manche Yogis brauchen in ihrer Hütte eine Blume, und manche brauchen keine Blume." Wer jeden Tag etwas Freude auf seinem Weg braucht, sollte sich die Freude geben.
Wem möchtest du heute etwas verzeihen (einem Freund, dem Leben, dir selbst)?
"Ich verzeihe ..." Bewege segnend eine Hand und denke das Mantra: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

Feier den Tag und dein gesegnetes Leben. Was ist heute deine Tat der Freude?

Nils: Was ist mein gesegnetes Leben? Der Segen besteht darin, dass ich den spirituellen Weg kennenlernen durfte. Dadurch habe ich die Chance trotz allem äußeren Chaos ein glückliches Leben zu führen. Heute feier ich mit dem Eurovison Song Contest. Die Idee ist an sich sehr gut. Die Völker Europas singen gemeinsam statt gegeneinander Kriege zu führen. Frieden braucht positive Rituale. Die Musik finde ich allerdings überwiegend schrecklich. Es ist nicht mein Musikstil und es wird der Weg des äußeren Glücks besungen. Dadurch werden äußere Süchte verstärkt und viele Menschen auf den Irrweg geführt. Aber egal. Ich bin ja kein spiritueller Dogmatiker. Ich feier mit. Einen Favoriten habe ich auch schon. Den Yodel-Song.

Lebe als Buddha der Liebe und des Lichts. Verankere dich in der Spiritualität (in deinen spirituellen Übungen, im Amitabha-Mantra) und finde flexibel deinen Weg. "Mein Weg der Weisheit und der Liebe ist ..." Vorwärts. Gelingen.

"Der Weg des nembutsu-Sagen (Amitabha-Mantras) besteht darin, keinen Weg zu haben." (Buddhismus krass, Seite 166)

Kommentar = Es genügt sich jeden Tag geistig mit Buddha Amitabha (den erleuchteten Meistern, Gott, dem Licht und der Liebe) zu verbinden. Dann wird man geistig geführt. Alle Dinge im Leben entwickeln sich so, dass man in das Licht wächst. Es geschehen die Dinge im Leben, die für das spirituelle Wachstum förderlich sind. Wir können gar nicht anders als ins Licht zu wachsen und eines Tages im Licht zu leben.

Grundsätzlich wachsen wir spirituell an dem Geschehen in unserem Alltag. Bei Freude füllt sich unser Körper mit Glücksenergie. Bei Leid üben wir Gleichmut. Und im Schwerpunkt leben und handeln wir für das Glück aller Wesen. Wir gehen als Bodhisattva den Weg der umfassenden Liebe. Wir senden allen Wesen Licht und tun dort Gutes, wo wir Gutes tun können. Wir sind einfach nur da und fließen spontan mit dem Leben.

Die Meisterin des Fließens mit dem Leben. Schwierige Situationen wechseln sich ab. Tanze mit dem Chaos. Wende je nach Situation die passende spirituelle Technik an (Lesen, Gehen, Meditation, Gedankenarbeit, Yoga, positives Denken). Aktiviere immer wieder geschickt dein inneres Glück. Du wirst siegen. Flexibel voran. Gelingen.

In der Mitte der Nacht beklagte die junge Hofdame ihr schweres Schicksal und sang vor dem Tempel: "Lass die Dinge dieser Welt sein, wie sie mögen. Bitte bring mich ins Paradies." (Frei zitiert aus Buddhismus krass, Seite 139)

Kommentar = Wir kennen nicht ihr schweres Sckicksal. Möglicherweise war sie mit einem Mann verheiratet worden, den sie nicht liebte. Oder ihr Mann war in einem der vielen Kriege getötet worden. Sie lebte jedenfalls äußerlich in einer unbefriedigenden Situation, die sie nicht ändern konnte. Ihr ganzes Leben schien ihr verloren. Sie erwartete kein Glück mehr im äußeren Leben. Sie musste ihr Glück in sich selbst erzeugen. Rettung konnte nur durch eine Veränderung ihres Bewusstseins geschehen.

Wir können den Text so verstehen, dass sie ihr Glück im Jenseits suchte. Sie hoffte nach dem Tod ins Paradies zu kommen. Das Paradies ist ein Bewusstseinszustand. Wir können diesen Bewusstseinszustand mit Hilfe des Buddhas Amitabhas im Jenseits erlangen. Noch besser ist es aber ihn im Diesseits zu verwirklichen.Dann können wir auf der Erde und im Jenseits glücklich sein.

Der erste Schritt dahin ist es die Dinge in unserem Leben so anzunehmen wie sie sind. Wir müssen zum inneren Frieden finden.

Der zweite Schritt ist es ein Paradiesbewusstsein zu entwickeln. Wir können einen positiven Gedanken finden, der uns hilft unser Leben anzunehmen. Wir können uns auf das Positive in unserem Leben konzentrieren. Was ist positiv in deinem Leben? Was macht dich glücklich? Wofür bist du dankbar? Welcher Gedanke hilft dir deine Welt als Paradies zu erkennen? "Mein Paradiesgedanke ist ..."

Wer genau sich selbst lebt, lebt entspannt und glücklich. Lebe auf deine Art. Verankere dich in der Weisheit.

Ren-amidabutsu hatte einen Traum, in dem die Gottheit des Hachiman-Schreins verkündigte: "Das Hineingeborenwerden in das Reine Land hängt nicht davon ab, dass das Nembutsu wenigstens einmal ausgesprochen wird; es hängt auch nicht davon ab, dass es mehrfach gesagt wird. Es hängt vom Herzen ab." (Buddhismus krass)

Kommentar = Ob man ins Paradies gelangt, hängt davon ab, dass man ernsthaft praktiziert. Man muss wirklich den Wunsch haben ins Paradies zu kommen. Man sollte so praktizieren, dass sich das Herz immer mehr öffnet. Man sollte kreativ einen Weg finden, bei dem die spirituelle Praxis lebendig bleibt.

Das Reine Land ist ein Bewusstseinszustand. Ein Erleuchteter erfährt seine Welt als richtig so wie sie ist. Er ist glücklich mit dem was ist. Er ruht in seinem inneren Glück, im inneren Frieden, im anhaftungslosen und erleuchteten Sein. Durch sein inneres Glück wird sein Geist positiv und er sieht dadurch automatisch seine Welt grundlegend positiv. Er nimmt seine Welt als Paradies war. Einen derartigen Bewusstseinszustand kann man bereits im Leben auf der Erde oder auch nach dem Tod erlangen. Das Reine Land ist bereits da. Wir erkennen es nur nicht.

Nils: Ich habe heute Geburtstag. Das ist ein trauriger und ein glücklicher Tag. Ein trauriger Tag ist es, weil ich heute 65 Jahre alt geworden bin. Ich bin also ab jetzt ein alter Mann. Gebeugter Rücken, schlurfender Gang, die Nase tropft, nachts muss man ständig auf Klo, die Haare auf dem Kopf werden grau und der Geist vergesslich. Frauen sehen in mir nur noch den alten Opa und nicht mehr den jugendlichen Lover. Dann ist es Zeit sich der Spiritualität zuzuwenden. Im äußeren Leben ist nichts mehr zu gewinnen, aber im inneren Leben ist kann sich noch viel entfalten. Es wird Zeit das innere Glück zu entwickeln, damit man ein glückliches Alter hat. Und genau jetzt zeigen sich bei mir die Früchte eines dreißigjährigen Lebens als abgeschiedener Yogi. Ich wache auf, das innere Glück ist da und ich erfahre meine Welt als Paradies. Zwei junge Mädels aus meinem YouTube-Fankreis rufen mich an und singen mir ein Geburtstagslied. Was kann es Schöneres für einen alten Mann geben? Und sofort danach bekomme ich noch ein Geburtstagsständchen. Und noch eins. Auf Facebook gratulieren mir meine vielen Freunde und das Orakel sagt, dass ich alles richtig gemacht habe in meinem Leben. Ich habe mich selbst gelebt, nach Weisheit geforscht und sie verwirklicht. Und heute wird natürlich noch ordentlich gefeiert. Meine Schwester ist mit ihrem Sohn zu Besuch. Eine halbe Torte haben wir schon aufgegessen. Gleich singen wir zur Ukulele ein Geburtstagslied, dass ich dann bei YouTube hochlade. Damit alle meine Freunde mitfeiern können.
Nun, lieber Nils,

dann wünsche auch ich Dir alles erdenklich Liebe und Gute:
:heart:-lichen Glückwunsch zum Geburtstag, ...

... und noch´n Gedicht zum Feiertag:

Wie eine :rose:, mit Blüten und Dornen ist das Leben;
wie ein herrlicher :rainbow: der Pfad,
bringe er :sunny: ins Herz
und beim Darüber-Hinausgehen ein Ahhhhh :idea:

LG mkha´ :wink: 8)
Eine gute Beziehung. Gelingen! Welche deiner Beziehungen zu anderen Menschen meint diese Karte heute? Lebe positive Beziehungen zu deinen Mitmenschen. Sende einem Menschen Licht. Schicke ihm einen positiven Satz. Denke den Satz mehrmals als Mantra. Was ist heute dein positiver Satz? "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

Nils: Siehe Video Geburtstagsparty mit meiner Schwester

mkha' hat geschrieben:
Wie eine :rose:, mit Blüten und Dornen ist das Leben;
wie ein herrlicher :rainbow: der Pfad,
bringe er :sunny: ins Herz
und beim Darüber-Hinausgehen ein Ahhhhh :idea:

LG mkha´ :wink: 8)

Danke.
Führe ein spirituelles Leben. Verbinde dich jeden Tag mit Buddha Amitabha (den erleuchteten Meistern). Dann ist dein Leben gesegnet. Denke positiv und handele positiv. Lebe so, dass du ins Paradiesbewusstsein gelangst.

Das Amitabha Mantra ist wie ein Rokuro. (Buddhismus krass, Seite 196)

Kommentar = Das Amitabha Mantra ist wie eine Rakete, die dich ins Licht schießt. Das Mantra bringt dich mit Lichtgeschwindigkeit ins Glück. Es macht dich in Sekundenschnelle zu einem Buddha. Rokuro ist ein japanischer Begriff, der in dem Buch mit großartiger technischer Vorrichtung übersetzt wird. Willst du schnell ins Licht gelangen, dann denke so lange das Mantra Amitabha (Namu Amida Butsu), bis dein Geist von den Energieblockaden gereinigt ist und Frieden und Glück in dir einkehren. Am besten verbindest du das Mantra mit einer Visualisierung, einer Körperübung und einer Meditation.

Vorwärts auf dem schmalen Grat der Richtigkeit. Gelingen.

Gehe heute mit viel innerem Gespür durch den Tag. Lebe genau auf dem schmalen Grat zwischen zu viel Tun und zu wenig Tun. Vermeide die Überaktivität und vermeide die Trägheit. Verbrauche deine Energie nicht. Gehe langsam voran. Mache viele Pausen. Gehe wie ein Buddha der Ruhe durch den Tag.

Nimm die Dinge so an wie sie sind. Lass deinen Eigenwillen los. Fließe positiv mit den Gegebenheiten. Du wirst beschützt. Gelingen.

Das Leben ist größer als der Mensch. Ein Mensch hat auf nichts einen Anspruch. Er ist letztlich den Gesetzen des Kosmos unterworfen. Er kann nur versuchen positiv mit den gegebenen Dingen zu fließen. Werde geistig zu einem Nichts, sieh dich als dem Willen des Lebens untergeordnet, lass deine falschen Wünsche los.

Kyobutsu-bo äußerte während seiner letzten Krankheit, drei Tage vor seinem Tod: "Halte dich einfach an dem Gedanken 'Buddha, rette mich!' fest. Alles andere ist nutzlos. (Zitiert aus Buddhismus krass, Seite 174)

Kommentar = Wer ein Mantra hat, kann damit durch den Tod und durch schwierige Situationen hindurchgehen. Ein Mantra stabilisiert den Geist. Wenn ein Mantra uns mit den erleuchteten Meistern verbindet, werden sie uns in allen schwierigen Situationen helfen. Wir können unser eigenes Mantra finden. Welches Wort oder welche Silben tun uns gut? Amitabha Anhänger können das Mantra "Amitabha" (Namu Amida Butsu) verwenden. Gut ist auch die Silbe "Om" oder der Name eines erleuchteten Meisters. Wichtig ist es schon während des Lebens ein gutes Mantra zu finden und eine starke energetische Verbindung zu den erleuchteten Meistern aufzubauen. Durch diese energetische Verbindung können die erleuchteten Meister uns ins schwierigen Lebensphasen helfen.

Gedicht über den Tod

Wer an den Tod denkt, hat Tiefe.

Wer an das Leben denkt, hat Freude.

Wer an seine Mitwesen denkt, hat Liebe.

Wer sich auf das Wesentliche konzentriert,

verwirklicht das Licht.

Erwecke deine innere Kraft durch deine spirituellen Übungen (Mantra, Yoga, Lesen, Meditation). Gelingen.

Meditation für innere Kraft

Diese Meditation speichert die Energie in unserem Körper, zentriert uns und gibt uns innere Kraft.

1. Körperbewegen = Wir machen Grimassen mit dem Gesicht, bewegen den Kopf, die Schultern, die Arme, die Hände, die Beine und die Füße. Wir drehen uns in der Wirbelsäule hin und her. Wir entspannen uns.

2. Innere Organe = Wir visualisieren unser Gehirn und denken mehrmals das Mantra “Hirn”. Wir denken das Mantra “Hirn” so lange, bis wir das Gefühl haben, dass unser Gehirn gut mit Heilenergie aufgeladen ist. Ebenso laden wir nacheinander alle anderen inneren Organe mit Energie auf: “Lunge, Magen, Darm, Blase, Füße, Po, Nieren, Leber, Milz , Solarplexus, Herz.” Zum Schluß spüren wir alle Organe auf einmal und denken mehrmals: “Alle inneren Organe”.

3. Knochen = Wir visualisieren nacheinander unsere Knochen und denken solange den Namen des Knochens, bis der jeweilige Knochenbereich mit Energie aufgeladen ist: “Schädel, Wirbelsäule, Brustkorb, Arme, Hände, Becken, Beine, Füße, ganzes Gerippe.”

4. Sonne = Wir stellen uns eine schöne Sonne in unserem Bauch vor. Wir denken das Mantra “Sonne” und strahlen dabei Licht in unseren ganzen Körper. Wir massieren Licht in unseren ganzen Körper ein und denken dabei weiter das Mantra "Sonne"".

5. Das Sonnenlicht wird stärker und füllt den ganzen Kosmos um uns herum mit Licht. Wir machen große Kreise mit den Armen, sehen den ganzen Kosmos voller Sterne und denken das Mantra “Sterne”.

6. Blasebalgatmung = Wir legen eine Hand auf den Bauch und praktizieren eine Minute die Blasebalgatmumg. Dabei denken wir das Mantra "Om". Wir atmen in erhöhter Geschwindigkeit mit den Bauchmuskeln und füllen unseren ganzen Körper bewusst mit Energie (Prana, Licht).

7. Wechselatmung = Wir drücken mit dem Daumen das rechte Nasenloch zu, atmen mit der Blasebalgatmung durch das linke Nasenloch und denken das Mantra "Om" im Körper. Wir drücken mit dem Zeigefinger das linke Nasenloch zu, atmen mit der Blasebalgatmung durch das rechte Nasenloch und denken "Om" im Körper. Wir wechseln mehrmals zwischen dem linken und dem rechten Nasenloch hin und her, bis ein Gefühl der inneren Ruhe und Harmonie entsteht.
8. Wir reiben kreisend mit den Händen den Bauch und konzentrieren uns auf den Bauch. Das zentriert die Energie im Bauch und stabilisiert uns innerlich. Wir denken dabei das Mantra "Om" im Bauch. Wir legen die Hände in der Zen-Haltung vor dem Bauch zusammen. Wir kreisen mit den Daumen. Wir visualisieren uns als Buddha und denken: "Ich bin ein Buddha der Ruhe. Ich lebe in der Ruhe. Ich gehe den Weg der Ruhe."

9. Wir bewegen segnend eine Hand und senden allen Wesen Licht. Wir denken: "Ich sende Licht zu ... ( Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

10. Wir reiben die Handflächen vor dem Herzchakra und denken: "Om Buddha Amitabha. Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg."

11. Wir bringen unsere Gedanken zur Ruhe. Wir verweilen entspannt in der Meditation. Gedanken können kommen und gehen wie sie wollen. Wir haften an nichts an. Wir sind einfach nur ein gelassener Beobachter des Geschehens in uns und um uns. Wir entspannen uns.

12. Was ist heute dein positiver Satz? Mit Optimismus voran.

Schwierigkeiten sind für einen spirituellen Menschen Herausforderungen. Er wächst daran zur Erleuchtung. Meistere dein Leben. Gelingen.

Das Lied von der Grasdach-Klause
Sekitô Kisen Zenji (alter Zen-Meister)

Ich habe eine Grashütte gebaut, in der es nichts von Wert gibt.
Nach dem Essen entspanne ich mich und erfreue mich an einem Schläfchen.
Als die Hütte fertig war, begann das Unkraut zu wachsen.
Jetzt wird sie bewohnt und ist ganz eingeschlossen von Pflanzengrün.

Der Mensch in der Hütte hier lebt gelassen,
ist nicht betroffen von Innerem, Äußerem oder Sonstigem.
Wo weltliche Menschen leben, da lebt er nicht;
was weltliche Menschen lieben, das liebt er nicht.

Obwohl die Hütte klein ist,
enthält sie den ganzen Kosmos.
Auf neun Quadratmetern erleuchtet ein alter Mann alle Formen.
Ein Bodhisattva lebt im großen Vertrauen und in der umfassenden Liebe.

Fest gegründet in Beharrlichkeit –
nichts kann dies übertreffen.
Ein leuchtendes Fenster unter grünen Kiefern –
damit können sich Jadepaläste nicht messen.

Einfach nur sitzen mit einem Dach über dem Kopf,
und alle Dinge sind in Ruhe.
Dieser alte Eremit strebt nicht mehr nach Weisheit.
Er arbeitet nicht länger daran, sich zu befreien.

Wer wollte denn da seine Hütte schön machen, um Gäste anzulocken?
Lass dich innerlich erleuchten,
und dann gehe einfach wieder nach Hause.
Die unfassbare Quelle kann man nicht begreifen.

Begegne dem alten Meister,
werde vertraut mit seinen Anweisungen,
binde Grasbüschel, um eine Hütte zu bauen,
und gib nicht auf.

Entspanne dich vollkommen.
Öffne deine Hände und sei ganz natürlich.
Wenn du den Unsterblichen in dieser Hütte kennen lernen willst,
so wende dich nicht ab von diesem alten Nichtsnutz.

Gestalte dein Leben als einen Lichtweg. Verwirkliche das innere Glück. Schreite in deiner Geschwindigkeit voran. Was brauchst du, um positiv deinen spirituellen Weg gehen zu können? Gib es dir.

Wikipedia: Tendzin Gyatsho. Der Dalai Lama hat versprochen alle Wesen zu retten. Aber er tut es auf seine Art. Er geht schlendernd durch das Leben. Er übt etwas, rettet etwas die Welt, lehrt etwas die Weisheit und lacht vor allem viel. Er überzeugt die Menschen im Westen, weil er ein Buddha der Freude ist. Sein größter Witz ist die Behauptung, dass er nicht erleuchtet ist. Der Dalai Lama liebt es bescheiden aufzutreten. Dadurch wird er von allen Menschen geliebt. Seine Lehre ist ganz einfach: "Sei ein guter Mensch. Wenn alle Menschen gut sind, gibt es eine gute Welt. Es ist egal, ob du Christ, Atheist oder Buddhist bist. Wichtig ist es nur, dass wir alle uns bemühen gute Menschen zu werden.


1991 weihte der Dalai Lama Nils in den tibetischen Gottheiten-Yoga (Vorbild-Meditation) und 1998 in den Weg der umfassenden Liebe (Bodhisattva-Initiation, Avalokiteshva/Chenrezig) ein. Dabei spürte Nils, wie die Energie des Dalai Lama durch das Scheitelchakra in ihn hineinfloß. Später erschien der Dalai Lama ihm oft im Traum und gab ihm hilfreiche Belehrungen für seinen Weg als spiritueller Lehrer im Westen. Die wichtigste Lehre des Dalai Lama an alle westlichen Menschen ist: "Die Menschheit ist eine große Familie. Wir müssen alle Verantwortung für unsere Erde übernehmen, damit eine Welt des Friedens und der Liebe entstehen kann. Alle positiven Menschen sollten für das große Ziel einer glücklichen Welt zusammenarbeiten." Als spezielle Botschaft für alle Yogis erklärte der Dalai Lama: "Im tibetischen Buddhismus gehen wir davon aus, dass es im Kosmos erleuchtete Wesen gibt. Wenn man sie anruft, bekommt man Hilfe."

Vermeide zu viel Stress in deinem Leben. Baue ausreichende Erholungsphasen in dein Leben ein. Meditiere jeden Tag.

Eine Frau schrieb Nils sie sei sehr glücklich, dass sie Yoga kennengelernt habe. In den letzten Jahren habe es beruflich und privat viel Stress in ihrem Leben gegeben. Sie habe dadurch ihre Positivität und Lebenszufriedenheit weitgehend verloren. Durch Yoga sei es ihr gelungen, ihren inneren Stress wieder abzubauen. Sie sei jetzt wieder glücklich in ihrem Leben. Sie fühle sich nur noch selten gestresst. Sie könne sich wieder über das Leben freuen. Dafür sei sie Nils sehr dankbar.

Yoga habe ihr die Fähigkeit gegeben, zwischen wichtigen und unwichtigen Dingen klar zu unterscheiden. Dadurch könne sie sich mehr auf das Wesentliche im Leben konzentrieren. Sie würde sich selbst nicht mehr so viel stressen, auf überflüssige Dinge verzichten und so viel Kraft sparen. Sie würde jeden Tag das positive Denken üben und dadurch weitgehend dauerhaft in einem Zustand positiver Energie und Lebensfreude leben können. Wenn sie aber ein paar Tage nicht Yoga und positives Denken übe, dann würde ihre gute Energie schnell wieder verschwinden. Also habe sie beschlossen, ihren Yogaweg jeden Tag konsequent immer weiter zu gehen.

Im Laufe der Zeit seien ihre positiven Gefühle immer intensiver geworden. Sie sei aber auch empfindlicher gegenüber negativer Energie. Doch damit könne sie umgehen. Sie haben einen Weg gefunden, Schwierigkeiten aller Art positiv zu bewältigen. Sie frage sich einfach: “Wie würde der Dalai Lama die Sache sehen?” Und dann würde ihr schnell der jeweils richtige Umgang mit den Dingen einfallen. Die Frau beschrieb in ihren Briefen ein typisches Problem auf dem spirituellen Weg. Die positive Energie nimmt zu. Aber man wird auch empfindlicher gegenüber negativen Energien.

Mit negativen Energien kann man auf verschiedene Weise umgehen. Man kann versuchen negative Situationen und Energien so weit wie möglich zu meiden. Man kann den Kontakt zu negativen Menschen aufgeben oder stark verringern. Man kann sich während des Kontaktes durch das konsequente positive Denken und durch Mantras im inneren Gleichgewicht halten. Und man kann sich nach dem Kontakt durch spirituelle Übungen (Yoga, Lesen, Meditation) wieder geistig aufbauen. Sehr gut ist es, jeden Tag die großen erleuchteten Meister um Führung und Hilfe zu bitten. Und dann mit einer klugen positiven Strategie durch den Tag zu gehen. Hilfreich sind viele kleine Pausen der Entspannung und positiven Besinnung. Im Beruf ist es wichtig, sich nicht stressen zu lassen und die Aufgaben in der persönlichen Geschwindigkeit zu erledigen. Wer aus der Ruhe heraus handelt, spart viel Kraft und kann seinen Geist länger im positiven Bereich halten.
Bescheidenheit. Inmitten einer Gruppe von Menschen bleibe eher im Hintergrund. Du kannst deine Energie am besten bewahren, wenn du aus der Ruhe heraus handelst. Praktiziere Mauna (Schweigen). Rede nur, wenn es notwendig und hilfreich ist. Positioniere dich klein, unauffällig und bescheiden. Sieh dich kleiner als deine Leute (als unbedeutender). Sieh dich primär als Diener deiner Leute. Stell nicht dich, sondern den großen Schatz (die Lehre vom Glück, von der Erleuchtung, von einer glücklichen Welt) in den Mittelpunkt. Lebe als geheimer Yogi (klein, unauffällig, bescheiden) und als Lobpreiser (Verbreiter) der Weisheit vom inneren Glück und der umfassenden Liebe. Dann siegst du.



Der bescheidene Mönch

Ananda war ein Hauptschüler Buddhas. Er war 25 Jahre lang der persönliche Diener Buddhas und begleitete seinen Meister auf allen Reisen. Er kannte alle Reden und alle Lehren Buddhas. Nach dem Tod von Buddha gab er sein umfassendes Wissen an die buddhistische Gemeinschaft weiter. Er erhielt die Weisheit Buddhas für die Nachwelt.

Ananda war ein sanfter Mönch mit viel Liebe für seine Mitmenschen. Seine größte Tat war die Öffnung des buddhistischen Ordens für die Frauen. Buddha wollte keine Frauen in seiner Gemeinschaft. Er litt vermutlich noch immer unter der Trennung von seiner Familie und hatte deshalb eine Neigung dazu die Existenz von Frauen zu verdrängen. Ananda hatte Mitgefühl mit den Frauen und wollte auch ihnen den Weg der Erleuchtung ermöglichen. Er argumentierte so lange für die Frauen, bis Buddha nachgab. Nach der Gründung des Nonnenordens war Ananda der spirituelle Lehrer der Frauen. Er kümmerte sich um sie wie eine Mutter. Dafür wurde er von den Frauen sehr geliebt. Manchmal verliebten sich auch einzelne Frauen in Ananda. Er musste sehr aufpassen, dass er nicht vom Pfad der Weisheit abkam. Was ihm nach einigen emotionalen Wirrnissen auch gelang.

Der Name "Ananda" weist darauf hin, dass Ananda ein Mensch mit innerem Glück war. Wenn man viel mit anderen Menschen zusammen ist, kann man leicht seine spirituelle Energie verlieren. Ananda bewahrte seine Energie, indem er sich eher im Hintergrund hielt, das Dienerbewusstsein pflegte und als Lobpreiser des großen Wissens lebte. Er trat immer unauffällig, bescheiden und als Freund aller Menschen auf. Gleichzeitig war er aber auch ein Meister der begeisternden Rede. Er konnte er seine Mitmenschen gut motivieren und sie auf dem spirituellen Weg stärken.

Feier den Tag und dein gesegnetes Leben. Was ist heute deine Tat der Freude?

Nils: Mein Leben ist wahrlich gesegnet. Alles entwickelt sich. Die Glücksenergie fließt immer mehr. Ich ruhe im Glück, im Frieden, in der Liebe und in der Einheit. Ich bin gesund. Ich habe viele Freunde. Die Früchte eines langen Lebens als Yogi zeigen sich langsam immer mehr. Werden der Körper und der Geist durch die spirituellen Übungen gereinigt (Gedankenarbeit, Gehen, Meditation, Mantren singen), entstehen Gesundheit, Frieden und Glück. Alle Ängste verschwinden. Der Yogi ruht in seiner wahren Natur. Er lebt ein selbstverwirklichtes Leben.

Auch äußerlich ist mein Leben perfekt. Ich muss ein gutes Karma haben. Vielleicht liegt das am Karma-Yoga, den ich seit 40 Jahren praktiziere. Wer der Welt und seinen Mitmenschen Gutes tut, der erntet äußerlich und innerlich Glück. Ich habe ein schönes Haus in der Natur. Heute ist sogar das Wetter schön, was in Hamburg eher ein Glücksfall ist. Die Sonne scheint, die Vögel singen, die Natur grünt und der kleine Yogi macht gleich seinen Spaziergang.

Nächste Woche findet bei mir das Pfingstretreat mit dem Thema "Spirituelle Therapie" statt. Viele Menschen haben sich angemeldet. Es wird eine schöne Zeit voller Gesang, Meditation und guter Gespräche. Ich werde mein spirituelles Wissen und mein Glück an meine Mitmenschen weitergeben, damit auch sie ein gesegnetes Leben führen können. Meine Hauptlehre ist ganz einfach. Folge den Erkenntnissen der Glücksforschung und du wirst glücklich. Denke positiv, lebe positiv und unterstütze deine Mitmenschen auf dem Weg des inneren Glücks.

Wo soll man hin mit so viel Glück? Man kann es nur weitergeben. Dann verdoppelt sich das Glück und es entsteht eine glückliche Welt. So erschaffen wir das Paradies auf der Erde. Wir beginnen erstmal in unserem Leben und weiten das Glück dann auf alle Wesen aus.

Dankbarkeit.
Wofür bist du heute dankbar?


Gedicht über die Dankbarkeit

Was wäre ich ohne das Ziel des inneren Glücks?

Was wäre ich ohne Buddha?

Ich würde den Weg der Ruhe nicht kennen.

Ich könnte nicht im anhaftungslosen Sein leben

Was wäre ich ohne meine erleuchteten Meister,

ohne ihre Lehren und ihre Bücher?

Ich würde weiter verzweifelt durch das Leben irren,

immer auf der Suche nach dem Sinn und dem Glück.

Ohne das Wissen von der Erleuchtung wäre ich verloren.

Ich würde oberflächlich vor mich hin vegetieren.

Ich bin meinen Meistern sehr dankbar,

dass sie ihr Wissen aufgeschrieben haben

und ich es so finden und leben kann.
Komm zur Ruhe. Erhole dich vom Stress des Lebens. Meditiere, entspanne dich, genieße das Leben.

Zensho-bo sagte: "Das Paradies ist für einen Amitabha Anhänger so gewiss wie die Tatsache, dass wir eines Tages sterben müssen." Mit einem gläubigen Herzen verlasse ich mich auf Amitabhas Gelübde. Wir sollten beim Anrufen von Buddha Amitabha einfach fest daran glauben, dass die Geburt im Paradies dadurch sicher ist. (Frei zitiert aus Buddhismus krass, Seiten 178, 184, 189 und 192)

Kommentar = Gerade ist der 36. evangelische Kirchentag in Wittemberg zuende gegangen. Er stand unter der Losung "Du siehst mich" aus dem 1. Buch Mose, Kapitel 16, Vers 13. Dieser Kirchentag war ein besonderer. Er fand 500 Jahre nach der Reformation von Martin Luther statt. Die Kirchenleitung erhoffte sich davon einen Neubeginn, einen spirituellen Aufbruch in Deutschland.

Die Zahl der Christen in Deutschland schrumpft, Es gibt beständig viele Kirchenaustritte und wenige Eintritte. Viele Kirchen müssen schließen. Die Gottesdienste werden nur noch von wenigen, meist alten Menschen besucht. Wir leben in einer atheistischen Zeit, in der es schwerfällt den Glauben zu bewahren. Die Hauptreligion ist das weltliche Konsumfernsehen. In der Wissenschaft glaubt man überwiegend, dass es keinen Gott gibt, sondern die Welt einfach aus der Materie entstanden ist. Wir Menschen sind nur kleine Materieklumpen.

Wie soll in einer solchen Zeit ein Neubeginn gelingen? Der Kirchentag war zwar ein begeisterndes Ereignis mit vielen Besuchern, Vorträgen und Liedern. Aber in der Resonanz waren sich die Kommentatoren überwiegend darin einig, dass ein neuer Aufbruch, eine neue Reformation nicht stattgefunden hat. Aus meiner Sicht konnte das auch nicht mit den Inhalten geschehen, die die Kirche in den Mittelpunkt gestellt hat. Sie versuchten Begeistung durch die Verbindung der Kirche mit linker Politik zu erwecken. Gegen die AfD, für Obama, für die Flüchlinge, Homosexuelle und gesellschaftliche Randgruppen.

Spirituelle Menschen können aus meiner Sicht aber nur dann gewinnen, wenn sie sich auf die Wahrheit und Weisheit besinnen. Die Wahrheit ist, dass das Glück eines Menschen zu 90 % aus seinem Inneren kommt. Nicht der äußere Konsum, sondern Gedankenarbeit und Meditation machen glücklich. Das hatte schon Buddha erkannt. Es wird durch die Glücksforschung bestätigt.

Es gibt das innere Glück. Es gibt die Erleuchtung. Es gibt eine höhere Dimension im Kosmos, egal ob wir sie jetzt Gott, Nirwana, Brahman oder Energie nennen. Erleuchtung ist zumindest eine psychische Tatsache. Allein deshalb lohnt es sich den spirituellen Weg zu gehen und sein inneres Glück zu pflegen. Religion ist wichtig für den Einzelnen und für die Gesellschaft.

Darüber hinaus gibt es natürlich die großen philosophischen Fragen, über die man gerne nachdenken kann. Hier kann jeder seine persönliche Antwort finden, wie es in der Philosophie seit jeher üblich ist. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Gibt es Gott? Wird man langfristig für ein spirituelles Leben belohnt?

Meine Antworten ergeben sich aus meinen Erfahrungen. Ich kenne das innere Glück und weiß wie man es entwickeln kann. Ich kenne die spirituelle Energie, durch die man mit allen Wesen über eine höhere Dimension verbunden ist. Ich weiß, dass es höhere spirituelle Kräfte gibt. Ich kenne meine früheren Leben. Ich weiß, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Die große Frage für mich ist, wie weit meine erleuchteten Meister oder nennen wir es Gott (Shiva, Buddha Amitabha) mir spirituell helfen und mein Leben führen können. Die Frage kann ich nicht mit absoluter Sicherheit beantworten. Auch in meinem Leben gibt es Leid, vor dem mich das Schicksal nicht beschützt. Aber ich habe erfahren, dass eine höhere Macht manchmal in mein Leben eingreift, meinem Lebensweg eine neue Richtung gibt und mir in Krisen hilft. Insofern glaube ich an das Motto des Kirchentages: "Du wirst gesehen." Dieser Glaube gibt mir Vertrauen und Zuversicht in das Leben.
Was ist dein Weg der Wahrheit? "Weise ist es ... Unweise ist ..."

Honen Shonin wurde 1133 als Sohn eines kaiserlichen Beamten in Japan geboren. Im Alter von acht Jahren wurde er Mönch in einem buddhistischen Tempel. Mit 41 Jahren gelang ihm der große Durchbruch. Er las einen Text von Shan-tao über den Buddha Amitabha. Und begriff den tieferen Sinn. Honen erklärte: "Der Anhänger der Schule vom Reinen Land muss der Narr werden, der er ist." Wenn wir allen Stolz auf unsere Gelehrsamkeit loslassen, alles Wissen vergessen, einfach nur das Amitabha Mantra wiederholen, dann werden wir der, der wir ursprünglich sind.

Nils: Was ist das Wesentliche im Leben? Das Wesentliche ist die Erleuchtung. Das Wesentliche ist das Leben im inneren Frieden, im inneren Glück, in der Einheit, in der umfassenden Liebe. Wie kommen wir zur Erleuchtung? Das ist ganz einfach. Wir finden ein spirituelles Vorbild und orientieren uns daran. Wir erwecken mit seinem Namen unsere spirituelle Energie. Wir senden allen Wesen Licht, wünschen eine glückliche Welt und gelangen so in die Einheit. Wir verbinden uns jeden Tag mit Buddha, Amitabha, Shiva, Jesus oder unserem erleuchteten Meister. Wir handeln aus der Stimme unserer eigenen inneren Weisheit heraus. Wir werden der Narr, der wir sind. Wir leben genau uns selbst. So finden wir zur Selbstverwirklichung und zu einem Leben im Licht.

Wandlung. Bringe dich mit deinen spirituellen Übungen ins Licht. Erwecke deine Energie des inneren Glücks (die Kundalini-Energie). Welche Übungen brauchst du? Yoga, Meditation, Lesen, Gehen, Gutes tun, etwas Genuß? Gelingen!

Erleuchtung ist ganz einfach

Die Nonne Chiyono studierte jahrelang, aber konnte keine Erleuchtung finden. Eines Abends trug sie einen alten Eimer voll mit Wasser. Während sie ging, beobachtete sie den Vollmond, der sich im Wasser des Eimers spiegelte. Plötzlich rissen die Bambusstreifen, die den Eimer zusammenhielten, und das Gefäß brach auseinander. Das Wasser schoss heraus, das Spiegelbild des Vollmonds verschwand - und Chiyono wurde erleuchtet. Sie schrieb folgendes Gedicht:

Auf diese und auf jene Art
wollte ich den Eimer zusammenhalten,
hoffend, der schwache Bambus
werde nicht reißen.
Plötzlich fiel der Boden heraus.
Kein Wasser mehr -
kein Mond mehr im Wasser.
Leere in meiner Hand.

+++

Jeden Monat schickte der getreue Schüler seinem Meister weisungsgemäss einen Bericht über seine Fortschritte. Im ersten Monat schrieb er:"Ich verspüre eine Weitung meines Bewusstseins und fühle mich eins mit dem Universum." Der Meister warf einen Blick auf die Nachricht und warf sie weg. Im nächsten Monat hatte der Schüler dies zu melden:"Ich habe endlich herausgefunden, dass das Göttliche in allen Dingen gegenwärtig ist." Der Meister verzog das Gesicht. Im dritten Monat waren die Worte des Schülers voller Begeisterung:"Das Mysterium des Einen und der Vielen hat sich meinem staunenden Blick offenbart." Der Meister schüttelte den Kopf und warf den Brief weg. Der Brief des vierten Monats lautete:"Niemand wird geboren, niemand lebt und niemand stirbt, denn das Ego-Ich ist nicht." Der Meister hob seufzend die Arme und liess sie wieder fallen.

Im fünften Monat kam kein Brief, auch im sechsten und in den weiteren Monaten nicht, bis schliesslich ein ganzes Jahr vergangen war. Da fand es der Meister an der Zeit, seinen Schüler an die Berichtspflicht zu erinnern. Die Antwort kam schnell, doch in diesem Brief stand nur:"Wen kümmerts?" Ein Lächeln der Zufriedenheit breitete sich über das Gesicht des Meisters aus...

+++

Nils interessierte sich sehr für den Zen-Buddhismus. Er bewunderte die Kraft und Selbstdisziplin der Zen-Mönche. Er selbst würde gerne auch so viel Kraft haben. Er las viele Bücher über Zen. Das inspirierte ihn sehr auf seinem spirituellen Weg. Wenn er einen Bericht über das harte Leben in einem Zen-Kloster las, dann packte ihn immer ein heiliger Schauer. Er freute sich über sein bequemes Yogileben. Lange im Bett liegen, etwas meditieren, aufstehen wenn er Lust hatte, etwas Schönes essen, mit Freunden im Internet chatten und einen gemütlichen Spaziergang in seinem Yogiwald machen. Manchmal schlaffte er allerdings etwas auf seinem spirituellen Weg ab und drohte in der Faulheit zu versinken. Dann las er ein Zen-Buch und schon hatte er die Kraft einen kleinen gemütlichen Spaziergang zu machen. Einige kleine spirituelle Übungen zu praktizieren. Und plopp war er in der Einheit. Er spürte Glück und Frieden in sich.


***

Gerade schrieb mir eine Frau, dass sie das Vertrauen in das Leben verloren hat. Sie ist jetzt 62 Jahre alt und an Brustkrebs erkrankt. Ich schrieb ihr, dass das Leben nach der Lehre des Buddhas Leiden ist. Es gibt in jedem Lebem Alter, Krankheit und Tod. Es gibt in jedem Leben inneres und äußeres Leiden. Über das innere Leiden kann man sich durch den Weg der Erleuchtung erheben. Man kann an jedem Leid innerlich wachsen oder zerbrechen. Man sollte jedes Leiden nutzen, um spirituell voranzukommen. Man sollte an seinen Gedanken arbeiten, meditieren, die Kundalini-Energie erwecken und sich in die Bewusstseinsdimension des Lichts erheben. Man sollte als Bodhisattva leben und so immer im Licht und in der Liebe bleiben.
Nimm das Leid in deinem Leben an. Erwecke dein inneres Glück durch deine spirituellen Übungen (Amitabha-Yoga, Meditation, positives Denken). Finde den für dich effektiven Weg. Vom Leid ins Licht. Gelingen.

Leidbewältigungsrituale

Wenn mich ein Problem emotional stark berührt, praktiziere ich meistens ein Leidbewältigungsritual. Als erstes ziehe ich eine Orakelkarte. Was sagt das Orakel zu meinem Problem? Welche hilfreichen Gedanken gibt es mir? Bereits durch das Lesen des Orakels und das Nachdenken über den Text komme ich meistens wieder auf den Weg des Positiven. Es beruhigt mich zu erkennen, dass es für jede Situation eine positive Strategie gibt. Die positiven Sätze des Orakels stärken das Positive in mir. Das Nachdenken führt mich zur konstruktiven Auseinandersetzung mit meinem Problem. Ich merke, dass ich etwas tun kann. Ich bin kein hilfloses Opfer. Ich kann als Sieger leben. Ich kann das Problem auf irgendeine Weise lösen.

Nach dem Ziehen der Orakelkarte lese ich einige Seiten in einem spirituellen Buch. Ich überlege, welches Buch ich jetzt gerade brauche. Welches Buch gibt mit Kraft? Welches Buch stärkt meine positiven Energien? Nach dem Lesen gehe ich spazieren. Ich bewege meine Wut und Aufregung aus meinem Körper heraus. Ich praktiziere Mantras (positive Sätze wiederholen) und mache eine Meditation (fünf Minuten Gedankenstopp). Dann denke ich über das Problem nach. Meistens komme ich nach einer halben Stunde geistig zur Ruhe. Eine halbe Stunde gehe ich dann einfach nur so vor mich hin. Ich sehe die Dinge langsam wieder klarer.

Nach dem Spazierengehen mache ich noch einige Yogaübungen und eine längere Meditation im Liegen. Ich schalte eine schöne Musik an und bleibe so lange liegen, bis mein Geist ganz zur Ruhe gekommen ist. Dann stehe ich wieder auf, esse etwas Schönes und überlege, was ich jetzt noch brauche. Das gebe ich mir dann. Sehr hilfreich ist es oft, etwas Kreatives zu tun. Wir können malen, schreiben, Musik machen und unsere Gefühle auf unsere Art ausdrücken. Wir können unseren Mitmenschen etwas Gutes tun und uns dadurch in die Energie der Liebe bringen.

Bei großen Problemen mache ich oft mehrere Runden Lesen, Gehen, Gutes tun, Genießen und Meditieren. Meistens komme ich dann irgendwann an den Punkt, wo Frieden in mir entsteht. Dann gehe ich noch eine Zeit lang sehr sanft mit mir um und heile seelisch immer mehr aus. Wenn sich ein Problem nicht an einem Tag lösen lässt, stoppe ich nach einiger Zeit meine Gedanken. Ich verbiete mir das weitere Nachdenken. Ich vermeide das schädliche Grübeln, das zu nichts führt und nur den inneren Stress verstärkt.

Bei schwierigen Problemen nehme ich mir jeden Tag eine bestimmte Zeit zur Problembearbeitung. Leidbewältigung ist ein kreativer Prozess. Man muss genau spüren, was man gerade braucht. Was ist im Moment der beste Weg zum inneren Frieden und inneren Glück? Die Menschen sind unterschiedlich und brauchen unterschiedliche Strategien.
Heilung. Gelingen.

Es war einmal ein Bauer in Indien, der hatte einen großen Kropf am Hals. Der Kropf schmerzte und sah sehr häßlich aus. Der Bauer war verzweifelt. Er fragte viele Ärzte. Aber keiner konnte ihm helfen. In seiner Not pilgerte er zu einem heiligen Ort, an dem ein erleuchteter Meister lebte. Der Bauer hieß Kukcipa. Der Name des erleuchteten Meisters war Nagarjuna. Nagarjuna ist einer der Begründer des Mahayana-Buddhismus, der Verbindung des Weges des inneren Glücks mit dem Weg der umfassenden Liebe (Karma-Yoga).

Nagarjuna wies Kukcipa an, jeden Tag auf seinen Kropf zu meditieren. Er sollte mit Yogaübungen die Verspannungen in seinem Halschakra auflösen. Er sollte sich mit Licht einhüllen und allen Menschen auf der Welt Heilung wünschen. Er sollte das Mantra "Licht" so lange denken, bis sein Geist ganz zur Ruhe gekommen war. Dann sollte er einige Zeit in der Ruhe verweilen. Kucipa praktizierte viele Jahre als Yogi. Zuerst wurden die Schmerzen im Hals immer größer. Vor der Heilung entsteht beim Yoga oft eine Phase der Energetisierung. Dann klangen die Schmerzen ab, der Kropf verschwand, und Kucipa war geheilt. Er wurde äußerlich und innerlich heil. Äußerlich erhielt er einen gesunden Körper und innerlich Frieden und Glück. (Nacherzählt aus Keith Dowman, Die Meister der Mahamudra).


Heil-Meditation

1. Sonne = Wir sitzen entspannt oder legen uns hin. Wir visualisieren über uns eine schöne Sonne, heben beide Hände seitlich in Kopfhöhe an und denken mehrmals das Mantra “Sonne”. Wir lassen das Licht der Sonne auf uns herab fließen und massieren es in den Körper ein.

2. Erdkugel = Wir visualisieren unter uns die Erdkugel, reiben mit den Händen (oder Füßen) die Erde und denken: “Ich sende Licht zur ganzen Erde. Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein.”

3. Heilmassage = Wir überlegen, welcher Körperteil von uns im Moment der Heilung bedarf. Wir lassen Licht in ihn hineinfließen, massieren ihn kreisend und denken längere Zeit das Wort “Licht” als Mantra. Durch die Lichtmassage lösen wir die Verspannungen in dem jeweiligen Körperbereich und ermöglichen ihm dadurch die Selbstheilung. Wir können das Licht in einer Farbe visualisieren, bei der wir das Gefühl haben, dass sie uns heilt. Wir denken den Namen der Farbe als Mantra. Wir können nacheinander auch in mehrere Körperteile Licht einmassieren.

4. Kosmos = Wir visualisieren um uns herum den Kosmos voller Sterne, machen große Kreise mit den Armen und denken: “Om Kosmos. Ich nehme das Leid in meinem Leben an. Ich gehe konsequent den Weg der Gesundheit und der Heilung.”

5. Buddha der Heilung = Wir visualisieren vor oder über uns den Buddha der Heilung. Wir reiben die Hände vor dem Herzchakra und denken: “Om Buddha der Heilung. Om innere Weisheit. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.”

6. Heilfrage = Wir konzentrieren uns auf den heilungsbedürftigen Körperbereich oder auf ein persönliches Problem. Wir denken darüber nach, was der Weg unserer Heilung ist. Was sagt unsere innere Weisheit, was wir zu tun haben? Welche hilfreichen Gedanken fallen uns ein? Wir denken so lange nach, bis wir mit der Problemlösung zufrieden sind. Wenn wir keine Antwort hören, sind wir entweder blockiert (wir wollen die wahren Ursachen des Problems nicht sehen) oder wir können nur schlecht Kontakt mit unserer inneren Stimme aufnehmen (wir spüren uns selbst nur schlecht). Der beste Weg ist es dann, langsam ins Nachdenken zu kommen.

7. Mitmenschen = Wir bewegen eine Hand segnend in Höhe des Herzchakras und denken: “Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Menschen, die das gleiche Problem wie ich haben, geheilt werden.” Wir hüllen sie geistig mit Licht ein und lassen Licht in sie hineinfließen. Wir fühlen uns real mit ihnen verbunden.

8. Entspannung

http://wiki.yoga-vidya.de/Spirituelle_Therapie
Es ist gut sich regelmäßig an seine positiven Ziele zu erinnern und sie immer wieder durch ein Gelöbnis zu bekräftigen. So trainiert man Willenskraft. So erwirbt man Ausdauer auf dem spirituellen Weg. So verändert man sich Schritt für Schritt zu einem Buddha. So gelangt man zu einem Leben im Licht. So bleibt man immer auf dem Weg der Weisheit, der Gesundheit und der Selbstverwirklichung. Was willst du dir, deinen Meistern oder den Wesen auf der Welt heute versprechen? Formuliere dein persönliches Gelöbnis: "Mein Gelöbnis ist ... . (Ich gehe den Weg der Weisheit, der Liebe und des inneren Glücks. Ich erreiche meine Ziele. Ich habe Ausdauer. Ich lebe als Sieger.)



Bodhidharma

Bodhidharma ist der Begründer des Zen-Buddhismus. Er brachte im sechsten Jahrhundert den Buddhismus von Indien nach China. Es gab zwar bereits einige Buddhisten in China. Aber sie beschäftigten sich vorwiegend mit der Theorie. Sie lasen regelmäßig ihre heiligen Bücher und lebten ansonsten vorwiegend ein weltliches Leben. Bodhidharma erklärte ihnen, dass nicht das Reden über den Buddhismus, sondern nur die konsequente Praxis zur Erleuchtung führt. Er stellte dem Weg der Gelehrsamkeit den Weg der Meditation gegenüber. Zen bedeutet konsequente Meditation. Es bedeutet strenges spirituelles Üben. Dann gelangt man auch zu spirituellen Erfolgen. Bodhidharmas Klarheit überzeugte die Menschen. Der Zen-Buddhismus breitete sich erst in China, dann in Japan, in Korea und heute im Westen aus.

Alle Zen-Buddhisten geloben jeden Tag morgens und abends: "Die Zahl der Wesen ist unendlich; ich gelobe, sie alle zu erlösen. Gier, Hass und Unwissenheit entstehen unaufhörlich; ich gelobe, sie zu überwinden. Die Tore des Dharmas sind zahllos; ich gelobe, sie alle zu durchschreiten. Der Weg des Buddha ist unvergleichlich; ich gelobe, ihn zu verwirklichen."

Kommentar von Juen: "Es ist unmöglich, alle Dharmatore zu durchschreiten, wenn sie unendlich sind. Es ist ferner unmöglich, alle fühlenden Wesen zu retten, wenn sie zahllos sind. Und dennoch werden diese „Vier Gelöbnisse“ als eine der Grundlagen unserer Praxis immer wieder rezitiert. Soll uns das vor Augen führen, dass wir hoffnungslose Fälle sind? Oder ist das ein Ausdruck der verwegenen Kühnheit alter Meister? Oder eines dieser berühmten Paradoxe im Zen, mit denen man sich so prima den Kopf heiss denken kann? Was unterscheidet einen Zen-Übenden, der das obige häufig rezitieren wird, von jemandem außerhalb einer spirituellen Praxis? Der Mahayana-Buddhismus, zu dem unsere Praxis gehört, beantwortet diese Frage zum Beispiel so: „Ein Bodhisattva ist eine gewöhnliche Person, die sich entschlossen hat, ein Buddha zu werden“."

Nils: Wenn du alle Wesen retten willst, bringt dich das in ein Einheitsbewusstsein. Es bringt dich dahin, deine Mitwesen grundsätzlich positiv zu sehen. Du siehst das Erleuchtungspotential im ihnen. Wenn du dann erleuchtet bist, erkennst du, dass sie alle bereits im Licht leben. Alles ist richtig so wie es ist.
Nach dem Erfolg. Großes Lob. Genug gearbeitet. Mach eine Pause. Erhole dich. Komm zur Ruhe. Lass alle großen Ziele los. Entspanne dich. Genieße das Leben.

Am Ende des 8.Jahrhunderts lebte in China der alte Bettelmönch Kang. Kang besaß das große Wissen vom Amitabha-Weg. Er kannte den einfachen Weg ins Paradies, den jeder Mensch gehen kann. Eines Tages kam aus einer Inschrift in einem Tempel ein heller Energiestrahl. Kurze Zeit später hatte der alte Kang eine Vision von dem vor vielen Jahren gestorbenen Amitabha-Meister Shan-tao, der aus dem leeren Raum heraus zu ihm sprach: "Shao Kang, gehe nach Yanzhou. Die Menschen dort brauchen dich und deine Weisheit vom Paradies-Yoga. Wenn du nach meinem Vorbild tätig bist, wirst du nach deinem Tod in das Paradies von Amitabha gelangen." Shan Tao war ein chinesischer Amitabha-Meister, der etwa 200 Jahre vor dem alten Kang in China gelebt hatte. Shan Tao war zur Erleuchtung gelangt und konnte von der Lichtwelt aus alle Menschen sehen, die an ihn dachten und die sich mit dem Buddha Amitabha beschäftigten. Er konnte insbesondere durch seine Bücher, Bilder und Namenszeichen Energie und hilfreiche Gedanken senden. Er konnte sich deshalb auch mit dem alten Kang verbinden. Der alte Kang wanderte nach seiner Vision in die Stadt Yanzhou. Die Menschen dort waren jedoch nicht an Spiritualität interessiert. Sie strebten nur nach äußerem Reichtum und Liebesbeziehungen. Was sie aber nicht wirklich auf Dauer glücklich machte. Kang strahlte immer mehr Licht aus, je älter er wurde. Viele Menschen kamen, um ihn zu sehen. Bei seinem Tod versprach er, dass er jeden, der ihn als erleuchtet visualisiert (sich seinen Meister als erleuchtet vorstellt), mit ins Paradies nimmt.https://www.youtube.com/playlist?list=P ... LrKeGFH660
Definiere deinen Genugpunkt. Bringe das Wachstum deiner weltlichen Wünsche zum Stillstand. Sei zufrieden mit dem was du hast. Lebe äußerlich bescheiden und innerlich reich.

Pfingstretreat Spirituelle Therapie mit Meister Om Om

Samstag 14 Uhr Beginn. Vorstellungsrunde. Alle Teilnehmerinnen sagen, was sie sich von diesem verlängerten Wochenende erhoffen und erwarten. Einige wollen über ihre Probleme reden und einige sind einfach nur gespannt was passiert. Wie Meister Om Om. Er hat keinen Plan. Er geht einfach nur mit der Energie und spürt, was ihm dazu konkret einfällt. Erstmal fällt ihm ein einen langen Spaziergang im Schweigen durch den Wald zu machen. Die Frauen sind von ihrem Beruf und ihrem Alltag gestresst. Sie brauchen Ruhe. Sie brauchen Erdung. Sie müssen bei sich und in der Gegenwart ankommen.

Die Gegenwart ist der grüne Wald. Die Sonne scheint. Die Vögel singen. Wir gehen. Einfach nur gehen. Wir spüren den Waldboden unter den Füßen. Wir spüren uns. Wir gelangen in die Einheit mit der Natur. Es entsteht inneres Glück. So einfach geht spirituelle Therapie. Einfach nur entspanntes Sein in der Gegenwart. Und natürlich spielt die Gegenwart von Meister Om Om auch eine Rolle. Seine erleuchteten Meister führen die Gruppe ins Licht und ins Glück. Aus der Ruhe und der Liebe entstehen Heilung und inneres Glück.

Nach dem Spaziergang sind alle hungrig. Es wartet ein kaltes Büfet mit leckeren Broten, Aufstrich und Salaten auf die Wanderer. Die Stimmung ist nach dem langen Gang durch den Wald locker und entspannt. Es wird viel geredet und gelacht. Die anfangs sich fremden Teilnehmer überwinden ihre Unterschiedlichkeit, Verletztheit und können sich annehmen wie sie sind. Die Gruppe wächst zusammen. Ein Wunder bei den sehr unterschiedlichen Frauen.

Abends wird gesungen. Meister Om Om holt sein indisches Harmonium und sie singen eine Stunde lang Bhajans. Bhajans sind Lieder zur Verehrung Gottes, der Erleuchtung und des spirituellen Weges. Der spirituelle Weg ist ein großer Schatz. Durch ihn entstehen Heilung, Frieden, Liebe, Glück und Erleuchtung. Die Menschen finden zur Selbstverwirklichung durch einfache spirituelle Übungen wie Singen, Gehen, Meditation und Nachdenken über sich selbst.

Aber ganz so einfach geht es doch nicht. Ohne einen erleuchteten Meister kann kaum ein Mensch ins Licht gelangen. In der Nacht spürt Meister Om Om was es bedeutet ein Guru zu sein. Er spürt die Energien der Teilnehmer. Er muss sie reinigen und heilen, damit er selbst wieder ins Licht gelangen kann. Es ist eine harte spirituelle Arbeit, von der die Menschen nichts merken. Sie schlafen süß und sanft und wachen am Morgen innerlich gereinigt auf. Durch die Gnade der erleuchteten Meister von Om Om werden die Heilungsenergien erweckt, damit alle Teilnehmerinnen zu ihrer Zeit ins Licht gelangen können.

In der Nacht zieht ein kräftiges Unwetter über die Retreathütten. Es stürmt und regnet wie aus Wasserkübeln. Um 10 Uhr treffen sich alle zu einem ausgiebigen Frühstück im Wintergarten und danach ist der Regen vorbei. Die Gesprächsrunde beginnt. Alle ziehen eine Tarotkarte und überlegen, was diese Karte für sie bedeutet. Durch die Karte werden sie angeregt über sich und ihr Leben nachzudenken. Tiefe und gute Gespräche sind die Folge. Menschen finden den Weg, auf dem sie heilen und spirituell wachsen können. Zum Abschluss gibt es eine Meditation, bei der die Chakren aktiviert und die Teilnehmerinnen mit dem Licht verbunden werden.

Sie erkennen, dass sie sich zwischen einem Leben im Licht oder in der Dunkelheit entscheiden müssen. Die Entwicklung des inneren Glücks erfordert eine klare Entscheidung. Aus dieser Entscheidung folgen dann tägliche Übungen wie eine positive Tagesbesinnung, Meditation, Sport, Yoga und das Lesen in einem spirituellen Buch. Meister Om Om nennt die fünf Dinge, die systematisch praktiziert zu einem glücklichen und erleuchteten Leben führen: Liegen (Meditation), Lesen (Verbinden mit den erleuchteten Meistern), Gehen (Yoga oder andere spirituelle Übungen), Gutes tun (aus der umfassenden Liebe heraus leben, allen Wesen jeden Tag Licht senden) und das Leben genießen. Wir sollten bewusst auch jeden Tag Elemente der Freude und des Glücks in unser Leben bringen.

Danach gibt es einen zweistündigen Spaziergang durch den Wohldorfer Wald, vorbei an dem Wildschweinrevier, grünen Lichtungen und sprudelnden Bächen. Heute läßt sich kein Wildschwein blicken. Dafür aber viele Wanderer, die das schöne Wetter zu einem Ausflug in der freien Natur nutzen. Die Wildschweine schlafen vermutlich. Vielleicht haben sie auch Angst vor Meister Om Om und seiner wilden Horde, die versucht die Geräusche der Wildschweine nachzuahmen. Dazu erzählt der Meister viele lustige Geschichten von seinen Begegnungen mit den Wildschweinen. Wie sich eine Wildschweinfrau in ihn verliebte, wie ein Wildschweinmann mit ihm kämpfen wollte und wie ein Wildschweinbaby zwischen seinen Beinen hindurchlief.

Abends gibt es heute eine leckere Gemüsesuppe. Danach singt Meister Om Om zur Ukulele. "Gottes Liebe ist so wunderbar" und "Mein Hut der hat drei Ecken", wobei jede Teilnehmerin gesehen und mit ihrem Namen erwähnt wird. Es sind alles Menschen mit Ecken und Kanten, wunderbar in ihrer Einzigartigkeit.

Nach einer ruhigen Nacht wachen alle am nächsten Morgen entspannt auf. Es gibt ein langes Gespräch über den spirituellen Weg und danach eine Ho'Oponopono-Meditation. Das ist ein altes Heilungsritual aus Hawai. Alle fassen sich bei den Händen und sprechen die vier Mantren: "Ich liebe dich. Bitte verzeih mir. Es tut mir leid. Ich danke dir." Langsam entsteht eine tiefe Energie der Liebe, die den heutigen Tag prägt. Die Teilnehmerinnen besinnen sich darauf, was gut in ihrem Leben und an ihnen ist. In der Energie von Liebe, Frieden und Glück klingt das Retreat aus.

Bevor alle nach Hause fahren, gehen sie aber noch gemeinsam zu ihrem Kraftplatz im Heiligen Wald und machen eine Runde Lach-Yoga. Bei Meister Om Om geht es fröhlich zu und so endet auch das Seminar. Alle Teilnehmer sind beglückt und wollen nächstes Jahr zu Pfingsten wiederkommen. Letztlich hat alles wunderbar funktioniert, das Essen, die Übernachtungen, das Bad mit der Dusche und das Wetter. Es war ein großes Abendteuer, weil Meister Om Om das erste Mal Menschen zu sich eingeladen hat. Er vertraute einfach seiner Intuition und alles gelang.

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