Tages-Orakel

Moderator: void

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Neubeginn. Was beginnt neu? Gelingen. Mit Optimismus voran.

Inneres Glück entsteht durch die Entwicklung der positiven Eigenschaften (Liebe, Frieden, Selbstdisziplin, Klarheit) und durch den Abbau der negativen Eigenschaften. Alle negativen Eigenschaften beruhen letztlich auf Anhaftung (an äußere Genüsse, andere Menschen, an sein Ego) oder auf Ablehnung (von Leidsituationen, Schmerz, Unglück). Wenn wir das Leid in unserem Leben annehmen und unsere weltlichen Süchte und Sehnsüchte loslassen, lösen sich die Verspannungen in unserem Geist auf. Wir gelangen in ein Leben im Licht.

Die gefährlichste negative Eigenschaft eines spirituellen Menschen ist der Stolz. Stolz kann selbst erleuchtete Yogis tief fallen lassen. Stolz ist eine Egoverspannung, die einen an der Erkenntnis der Einheit (des Einsseins) aller Wesen hindert. Stolz kann überwunden werden durch Karma-Yoga (als Diener aller Wesen leben), durch das Üben von Demut (Unauffälligkeit, Bescheidenheit) und durch das Leidbewusstsein. Wer im Leid lebt, wird demütig. Sei dir beständig des Leides in deinem Leben bewusst und wachse daran ins Licht.

Der Hauptweg zur Überwindung der negativen Eigenschaften besteht darin, sich auf die Eigenschaften Weisheit, Liebe, Frieden, Selbstdisziplin und Lebensfreude zu konzentrieren. Es ist aber auch hilfreich, direkt an den negativen Eigenschaften zu arbeiten. "Meine negative Eigenschaft ist ... (Stolz, Wut, Angst, Trauer, Neid, Sucht, Sehnsucht oder Unweisheit). Mein hilfreicher Gedanke ist ..."
Amitabha segnet dich. Mit Optimismus voran. Großes Gelingen.

Genza (1842-1930) ist bekannter Heiliger des Shin-Buddhismus. Er lebte als einfacher Bauer, war verheiratet und hatte mehrere Kinder. Trotz schwerer Schicksalschläge blieb er immer glücklich und positiv. Er war für alles dankbar, was ihm widerfuhr. Er sah es als Hilfe auf seinem spirituellen Weg an.

Er liebte es seinen Mitmenschen zu helfen und ihnen Gutes zu tun. Da er sein Ich-Bewusstsein aufgelöst hatte, konnte er nicht mehr wirklich zwischen Mein und Dein unterscheiden. Das führte zu komischen Situationen. Einmal wollte er sein Feld düngen. Als er am Feld seines Nachbarn vorbei kam, merkte er, dass dieses Feld viel dringender Dünger brauchte. Also dünkte er das Feld seines Nachbarn. Als ein Dieb ihm etwas aus seinem Haus stahl, freute er sich mit ihm über den gelungenen Diebstahl.

Erleuchtung bedeutet Heilung. Es kam fast nie vor, dass Genza krank wurde. Aber einmal rutschte er mit Heu beladen am Fluss aus und brach sich einen Arm. Da lobte und pries er Buddha Amitabha. Die Leute wunderten sich sehr. Benza erklärte: "Der eine Arm ist gebrochen. Da kann man nichts ändern. Aber ich habe noch einen zweiten Arm. Damit kann ich weiterarbeiten. Ist das nicht wunderbar?" Des weiteren meinte er: "Auch wenn ich leide, ist es eigentlich kein Leid." Durch sein inneres Glück befand er sich in einer anderen Dimension, die ihn das äußere Leid kaum wahrnehmen ließ. Selbst als ein Sohn und seine Frau starben, blieb er in seiner Lebensfreude.

Oft besuchten die Menschen Genza. In seiner Nähe konnten sie an seiner positiven Energie teilhaben. Wer auch nur etwas mit Genza in Berührung kam, erfuhr den Segen des Buddhas Amitabhas. Eines Tages wurde Genza von einem fremden Dorf eingeladen. Als er kam, baten ihn die Leute etwas über seine Erleuchtung zu erzählen. Genza erklärte, dass es für ihn nichts besonderes dabei gibt: "Alles ist einfach wie es ist. Die Dinge sind so wie sie sind. Das ist alles." Er lebte im Sein, in der Einheit und in der Liebe. Er wurde gefragt, ob er sich nie ärgere. Er meinte, dass er nicht mehr die Fähigkeit habe sich richtig zu ärgern. Der Ärger sei verschwunden und es gäbe in ihm nur noch Frieden und Glück.

Seine Lieblingstätigkeit war es andere Menschen zu massieren und ihnen dabei von Buddha Amitabha und seinem Paradies zu erzählen. Einmal wurde er in einen Tempel eingeladen. Er massierte dem Priester die Füße und übertrug ihm dabei Erleuchtungsenergie. Er meinte: "Jetzt kannst du deine Aufgabe gut wahrnehmen." Dann verschwand er wieder. Sein Rat an seine Mitmenschen war: "Bist du in Schwierigkeiten, berate dich mit dem Nembutsu." Wir sollen zu Buddha Amitabha beten und dann der Stimme unser inneren Weisheit folgen.

Genza war bescheiden und demütig. Er sah sich als Fallenden in die Arme Amitabhas. Er vergaß nie, dass er nur ein einfacher Mensch, ein Armer, ein Nichts war. Er sah sich als Nichthandelnden und ließ Amitabha durch sich wirken. Er lebte nicht aus der eigenen, sondern aus der anderen Kraft und hatte dadurch immer genug Kraft. Zur Erleuchtung war er gelangt, als er seinen Ochsen belud. Da begriff er, dass Buddha Amitabha uns durch unser Leben trägt und wir nichts tun müssen, als uns Amitabha (dem Leben) zu überlassen und anzuvertrauen. Wir werden in unserem Leben immer beschützt und geführt, wenn wir uns jeden Tag mit Buddha Amitabha verbinden.

Gutes Karma. Mit Kraft voran. Gelingen auf dem Weg der umfassenden Liebe. Der Gewinn durch deine spirituelle Praxis und durch deine guten Taten (Karma-Yoga) wird groß sein. Der Segen des Kosmos und der erleuchteten Meister (Buddhas und Bodhisattas) ist mit dir. Vorwärts. Gelingen.


Der Meister des Karma

Der Karmapa ist neben dem Dalai Lama der zweite oberste Meister im tibetischen Buddhismus. Der erste Karmapa wurde 1110 in Tibet geboren. Das Zentrum des Karmapa-Weges ist die Verbindung von Kundalini-Yoga (Aktivierung der Energie) und Meditation.

Der erste Karmapa praktizierte viele Jahre als einsamer Yogi. Er erlangte die Erleuchtung durch den Traum-Yoga. Der Traum-Yoga besteht im Kern darin, dass man als Yogi meditierend in den Schlaf geht. So kann man auch die Schlafzeit für seine spirituelle Entwicklung nutzen. Wer sich vor dem Einschlafen als Buddha visualisiert, kann mit viel Glück durch die Kräfte des Unterbewusstseins am Morgen erleuchtet aufwachen. So geschah es dem ersten Karmapa. Als er erwachte, sah er geistig die schwarze Krone Kalis (der Leidüberwinderin) über seinem Kopf. Der erste Karmapa gelobte daraufhin sich als erleuchteter Karma-Yogi (davon kommt der Begriff Karma-Pa) immer wieder auf der Erde zu inkarnieren, um den leidenden Wesen spirituell zu helfen.

Der 16. Karmapa schenkte der westlichen Welt einen Beweis des Weiterlebens nach dem Tod. Er starb 1981 in einem Krankenhaus in Chicago. Für die behandelnden Ärzte erkennbar demonstrierte er das Sterben und die anschließende Rückkehr der Seele in den Körper. Bericht des behandelnden Arztes Dr. Mitchell Levy: "Er starb. Ich wusste es. Jeder im Team wusste es. Und dann wachte er wieder auf und setzte sich aufrecht. Er öffnete seine Augen und sein Wille brachte ihn wieder hoch. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Trungpa Rinpoche sagte später zu mir: "Jetzt sehen sie, was wirklich möglich ist."

Es war fast, als hätte jemand die Messgeräte ausgesteckt, irgendwas mit ihnen gemacht, sie wieder angeschlossen - und sie zeigten einen Normalzustand. Einige Tage danach starb der Karmapa tatsächlich. 48 Stunden nach seinem Tod war seine Brust über seinem Herzen warm.

Kurz nachdem wir das Zimmer verlassen hatten, kam der Chirurg und sagte: "Er ist warm, er ist warm." Und dann kam es so, dass das Pflegepersonal immer wieder fragte: "Ist er noch warm?" Es war in Übereinstimmung mit der traditionellen tibetischen Erfahrung. Verwirklichte Menschen wie Seine Heiligkeit bleiben, nachdem Atem und Herzschlag aufgehört haben, noch einige Tage in einem Zustand tiefer Meditation in ihrem Körper."

Aus meiner Sicht hat sich der Karmapa dann zweimal inkarniert. Es gibt zwei 17. Karmapas. Beide streiten natürlich darüber, wer der richtige Karmapa ist. Beide haben eine große Anhängerschaft hinter sich gebracht. Urgyen Trinley Dorje wird vom Dalai Lama und der Mehrheit im tibetischen Buddhismus unterstützt. Er verkörpert den Weg des traditionellen asketischen Mönchtums. Thaye Dorje wird insbesondere vom Shamarpa und vom Diamanwegbuddhismus um Ole Nydahl gefördert. Am 30. März 2017 wurde bekannt, daß Thaye Dorje seine Jugendfreundin Rinchen Yangzom geheiratet hat. Mögen sie glücklich sein. Mögen alle Buddhisten zum Wohle der Welt positiv zusammenarbeiten.

Besinne dich auf deine positiven Ziele. Wer große Ziele erreichen will, muss dafür etwas opfern. Er muss auf etwas verzichten und mit Selbstdisziplin seinen Weg gehen. "Meine Ziele sind ... Mein Weg ist... Mein Opfer (Einsatz) ist ..." Vorwärts mit Kraft. Gelingen.

Chinesische Weisheiten

Willst du Erfolg haben, so bitte drei alte Menschen um Rat.
Fürchte nicht das langsame Vorwärtsgehen, fürchte nur das Stehenbleiben.
Mit Reden kocht man keinen Reis.
Wer wütend ist, verbrennt oft an einem Tag das Holz, das er in vielen Jahren gesammelt hat.
Ein freundliches Wort kann drei Wintermonate erwärmen.
Es ist schwer in einem Jahr einen Freund zu gewinnen, es ist leicht, ihn in einer Stunde zu verlieren.
Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.
Nur im ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.

Tempelmeditation

Wir atmen tief in den Bauch. Alle Gedanken kommen langsam zur Ruhe. Wir spüren Frieden in uns. Wir entspannen uns. Vor unserem geistigen Auge taucht eine schöne Insel auf. Sie ist von einem großen Meer umgeben. Das Wasser plätschert sanft am Strand. In der Mitte der Insel erhebt sich ein großer Berg. Seine Hänge sind mit würzig riechenden Sträuchern bewachsen. Oben auf dem Berg steht ein Tempel. Es ist der Tempel deiner inneren Weisheit.

Du gehst den Weg vom Strand hinauf zum Tempel. Wie sieht dein Tempel aus? Du trittst durch die Tür ein. Im Tempel ist es halbdunkel und sehr ruhig. In der Mitte sitzt auf einem Lotus-Thron der Buddha Amitabha. Er ist die Verkörperung deiner eigenen inneren Weisheit. Du kannst jetzt dem Buddha Amitabha eine Frage stellen.

Stelle deine Frage. Meditiere über die Frage, bis du deinen Weg ganz klar siehst. Horche innerlich auf die Antwort. Finde deinen Siegerweg. Was sagt dir deine innere Weisheit? Denke über dein Leben nach. Welche Erfahrungen hast du in deinem Leben gemacht? Wie ist deine momentane Situation? Was sind deine Ziele? Wie stellst du dir deine Zukunft vor? Was ist dein Lebensplan? Was ist dein Weg eines weisen Lebens? Besinne dich auf deine Lebensziele, deine Aufgabe und deinen Weg. Was antwortet dir Amitabha? Lass die Antwort in dir wirken. Formuliere einen positiven Satz. Denke die Antwort mehrmals als Mantra.

Der Weg der Liebe (Gutes tun) bringt dich ins Licht.
Was ist heute deine Tat der Liebe?

"Gib dem Herzen den höheren Platz, der Praxis den niedrigeren." (Sprüche der Hijiri, der buddhistischen Heiligen aus Gerhard Marcel Matin, Buddhismus krass, Seite 171)

Kommentar = Die Liebe ist wichtiger als das Sprechen des Mantras von Buddha Amitabha. Der indische Yogi Sathya Sai Baba erklärte: "Helfende Hände sind heiliger als Lippen die beten." Im Mahayana Buddhismus nehmen wir unsere Mitwesen wichtiger als uns selbst. Wir konzentrieren uns darauf allen Wesen auf dem spirituellen Weg zu helfen. Wir wünschen, dass alle Wesen glücklich sind. Wir wünschen, dass alle Wesen ins Paradies kommen. Wir wünschen, dass alle Wesen gerettet werden (die Erleuchtung erlangen). Wir tun das uns Mögliche. Wir leben vorrangig als Bodhisattvas auf dem Weg der umfassenden Liebe. Wir vernachlässigen nicht unsere spirituelle Praxis, die uns zur Erleuchtung bringen soll. Wir leben im Gleichgewicht von Liebe und Meditation. Aber im Zweifel geben wir der Liebe den Vorrang.

Erwecke deine innere Kraft durch deine spirituellen Übungen (Mantra, Yoga, Lesen, Meditation). Gelingen.

Meditation für innere Kraft

Diese Meditation speichert die Energie in unserem Körper, zentriert uns und gibt uns innere Kraft.

1. Körperbewegen = Wir machen Grimassen mit dem Gesicht, bewegen den Kopf, die Schultern, die Arme, die Hände, die Beine und die Füße. Wir drehen uns in der Wirbelsäule hin und her. Wir entspannen uns.

2. Innere Organe = Wir visualisieren unser Gehirn und denken mehrmals das Mantra “Hirn”. Wir denken das Mantra “Hirn” so lange, bis wir das Gefühl haben, dass unser Gehirn gut mit Heilenergie aufgeladen ist. Ebenso laden wir nacheinander alle anderen inneren Organe mit Energie auf: “Lunge, Magen, Darm, Blase, Füße, Po, Nieren, Leber, Milz , Solarplexus, Herz.” Zum Schluß spüren wir alle Organe auf einmal und denken mehrmals: “Alle inneren Organe”.

3. Knochen = Wir visualisieren nacheinander unsere Knochen und denken solange den Namen des Knochens, bis der jeweilige Knochenbereich mit Energie aufgeladen ist: “Schädel, Wirbelsäule, Brustkorb, Arme, Hände, Becken, Beine, Füße, ganzes Gerippe.”

4. Sonne = Wir stellen uns eine schöne Sonne in unserem Bauch vor. Wir denken das Mantra “Sonne” und strahlen dabei Licht in unseren ganzen Körper. Wir massieren Licht in unseren ganzen Körper ein und denken dabei weiter das Mantra "Sonne"".

5. Das Sonnenlicht wird stärker und füllt den ganzen Kosmos um uns herum mit Licht. Wir machen große Kreise mit den Armen, sehen den ganzen Kosmos voller Sterne und denken das Mantra “Sterne”.

6. Blasebalgatmung = Wir legen eine Hand auf den Bauch und praktizieren eine Minute die Blasebalgatmumg. Dabei denken wir das Mantra "Om". Wir atmen in erhöhter Geschwindigkeit mit den Bauchmuskeln und füllen unseren ganzen Körper bewusst mit Energie (Prana, Licht).

7. Wechselatmung = Wir drücken mit dem Daumen das rechte Nasenloch zu, atmen mit der Blasebalgatmung durch das linke Nasenloch und denken das Mantra "Om" im Körper. Wir drücken mit dem Zeigefinger das linke Nasenloch zu, atmen mit der Blasebalgatmung durch das rechte Nasenloch und denken "Om" im Körper. Wir wechseln mehrmals zwischen dem linken und dem rechten Nasenloch hin und her, bis ein Gefühl der inneren Ruhe und Harmonie entsteht.
8. Wir reiben kreisend mit den Händen den Bauch und konzentrieren uns auf den Bauch. Das zentriert die Energie im Bauch und stabilisiert uns innerlich. Wir denken dabei das Mantra "Om" im Bauch. Wir legen die Hände in der Zen-Haltung vor dem Bauch zusammen. Wir kreisen mit den Daumen. Wir visualisieren uns als Buddha und denken: "Ich bin ein Buddha der Ruhe. Ich lebe in der Ruhe. Ich gehe den Weg der Ruhe."

9. Wir bewegen segnend eine Hand und senden allen Wesen Licht. Wir denken: "Ich sende Licht zu ... ( Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

10. Wir reiben die Handflächen vor dem Herzchakra und denken: "Om Buddha Amitabha. Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg."

11. Wir bringen unsere Gedanken zur Ruhe. Wir verweilen entspannt in der Meditation. Gedanken können kommen und gehen wie sie wollen. Wir haften an nichts an. Wir sind einfach nur ein gelassener Beobachter des Geschehens in uns und um uns. Wir entspannen uns.

12. Was ist heute dein positiver Satz? Mit Optimismus voran.

Gutes Karma. Mit Optimismus voran.

Das jetzige Lebens ist das Ergebnis des Karmas aus den vergangenen Leben. Das zukünftige Leben wird bestimmt durch das Karma, das man im jetzigen Leben anhäuft. Denke gut, rede gut und handele gut. Setze gute Ursachen, dann bekommst du gute Ergebnisse. Pflanze Blumen der Liebe, der Weisheit und des Glücks. Dann bekommst du eine gute Zukunft.
Der Weg des inneren Glücks besteht aus drei Schritten. Wenn wir entspannt in der Ruhe leben, wendet sich unsere Energie nach innen. Mit unseren spirituellen Übungen (Yoga, Meditation, Gedankenarbeit) können wir die Kundalini-Energie aktivieren. Wenn wir allen Wesen Licht senden (Gutes wünschen), gelangen wir in die Liebe und in ein Einheitsbewusstsein. Vorwärts. Gelingen.

"Lass dich nicht da nieder, wo andere bereits ihre Hütten errichtet haben. Zwei Hijiris sollten nicht einen Raum miteinander teilen. Sie werden sich gegenseitig stören. Strebe nach dem Paradies mit dem Geist dessen, der auf ein Ziel ausgerichtet ist. (Frei zitiert aus Buddhismus krass, Seiten 34, 41 und 144)

Kommentar = Warum ist viel Ruhe auf dem spirituellen Weg wichtig? Im tibetischen Buddhismus heißt es, dass man die Häfte des Weges zur Erleuchtung bereits gegangen ist, wenn man abgeschieden als Yogi lebt. Swami Sivananda lehrte: "Die erste Hälfte des Weges erfolgt durch ein Leben in der Ruhe. Die zweite Hälfte geht man durch die spirituellen Übungen. Durch das große Tor schreitet man durch den Weg der umfassenden Liebe." Der optimale Weg der Erleuchtung besteht nach ihm aus der Verbindung von viel Ruhe, effektiven spirituellen Übungen und darin, im Schwerpunkt als Karma Yogi (Bodhisattva, Helfer aller Wesen) zu leben.

Bild
Meister Om Om:

Beginne den Tag mit einer Besinnung auf die vor dir liegenden Aufgaben.Verbinde dich mit den erleuchteten Meistern und bitte sie um Führung und Hilfe. Dann starte in den Tag. Denke positiv. Arbeite für das Glück aller Wesen und mache zwischendurch ausreichende Erholungspausen. Treibe etwas Sport (Spazierengehen, Yoga), meditiere etwas und ernähre dich gesund. Meditiere vor dem Einschlafen. Geh mit spirituellen Gedanken in den Schlaf. Wenn du so lebst, wirst du optimal deine körperliche Gesundheit fördern, deine innere Energie entwickeln und einen positiven Geist bewahren.

"Ein Hijiri (Heiliger) weiß, dass es gut ist ein Nichtsnutz zu sein." (Buddhismus krass, Seite 51)

Kommentar = Ein Heiliger (Erleuchteter) lebt im erleuchteten Sein. Er lebt in der Ruhe und aus der Ruhe heraus. Er lebt im Licht (Einheitsbewusstsein, Nirwana, Gott) und aus dem Licht heraus. Er ist ein Nichtsnutz in Bezug auf weltliche Ziele. Weltliche Ziele ziehen ihn in die Anhaftung und blockieren sein inneres Glück. Er folgt spirituellen Zielen. Spirituelle Ziele bringen ihn auf dem Weg der Erleuchtung voran. Spirituelle Ziele sind das Glück aller Wesen, das Wachsen der Erleuchtungsenergie und der Aufstieg in immer höhere Bewusstseinsebenen. Wir müssen zwischen einem erleuchteten Nichtsnutz und einem weltlichen Nichtsnutz unterscheiden. Beide können äußerlich gleich aussehen. Aber innerlich gibt es einen großen Unterschied. Der weltliche Nichtsnutz versinkt auf die Dauer in seinen weltlichen Genüssen, der Trägheit und dem inneren Unglück. Der spirituelle Nichtsnutz dagegen wächst immer weiter in seinem Frieden, seinem Glück, seiner Kraft und seiner Liebe.

Sei ein Meister des Lebens. Besinne dich auf deine Lebensziele, mache jeden Tag deine spirituellen Übungen und gehe kraftvoll deinen Weg. Finde deinen Weg des täglichen Pilgerns und wachse daran ins Licht. Sieh dein Leben als einen Pilgeweg. Pilger ins Licht. Lebe positiv und glücklich. Vorwärts mit Kraft. Gelingen.


Die 24 Orte der Kraft

Ein junger Mann in Indien wollte gerne das Ziel der Erleuchtung erreichen. Er sehnte sich danach, sein inneres Glück zu entwickeln, dauerhaften inneren Frieden zu haben und in der umfassenden Liebe zu leben. Leider hatte er viele Verspannungen in seinem Körper und seinem Geist. Er war innerlich sehr unruhig. Er wechselte beständig seine Wohnorte, seine Beziehungen und seinen Beruf. Er konnte nicht längere Zeit im Sitzen meditieren und auch nicht über Jahre hinweg an einem Ort Yoga machen. Sein Meister gab ihm deshalb als Übung das Pilgern zu den 24 Orten der Kraft.

Zwölf Jahre wanderte der junge Mann von einem Ort zum anderen. Er blieb immer mit innerem Gespür auf dem für ihn persönlich richtigen Grat zwischen zu viel Ruhe und zu viel Handeln. Während des Gehens sprach er Mantras oder dachte über das Leben nach. Während des Sitzens betete oder meditierte er. Er verehrte alle heiligen Statuen am Wegesrand. Er erkannte in ihnen sein höheres Selbst und identifizierte sich mit ihnen.

Die vielen leidenden Menschen in seinem Land berührten ihn. Er sah nicht weg, sondern half ihnen, soweit er konnte. Er teilte sein Essen mit ihnen und seine Weisheit. Er stärkte sie materiell und geistig. Er wurde eins mit der Freude und dem Leid seiner Mitmenschen. So wuchs er langsam immer mehr in ein kosmisches Bewusstsein. Damit er an den Schwierigkeiten auf seinem Weg nicht zerbrach, übte er sich beständig im positiven Denken. Nach zwölf Jahren ausdauernder Pilgerschaft erwachte in ihm das Licht. Das kluge Pilgern zu den 24 äußeren Orten der Kraft hatte seine 24 inneren Kraftquellen geöffnet.

Pilgern ist für viele Menschen eine hilfreiche Übung. In Indien existieren 24 offizielle Orte der Kraft. Viele liegen am heiligen Fluss Ganges, wie Benares, Allahabad und Rishikesh. Es gibt den heiligen Berg Kailash und den Geburtsort Buddhas. Sehr gut ist es jedes Jahr eine spirituelle Reise zu machen, an einem spirituellen Retreat teilzunehmen, einen erleuchteten Meister zu besuchen oder sich auf eine andere Weise spirituell zu inspirieren.

Im Inneren eines Menschen befinden sich nach der Yogalehre 24 Orte der Kraft. Je weiter man spirituell entwickelt ist, desto besser kann man sie spüren. Versuche sie in deinem Körper zu finden. Wenn aus einem Punkt Energie sprudelt, ist es eine innere Kraftquelle. Wenn du sie regelmäßig alle besuchst, versorgen sie dich jeden Tag mit Glücksenergie und bringen dich eines Tages ins dauerhafte Licht. Die bekanntesten Orte der Kraft sind die sieben Chakren (Scheitel, Stirn, Kehle, Herz, Solarplexus/Nabel, Unterbauch, Beckenboden/Wurzelchakra). Es gibt aber auch Chakren am Hinterkopf, auf dem Rücken entlang der Wirbelsäule, im mittleren Energie-Kanal, in den Händen und in den Fußsohlen. Es gibt sogar Chakren außerhalb des Körpers über dem Kopf, im Himmel, direkt unter den Füßen, einen halben Meter unter dem Sitz und tief in der Erde. Das größte Chakra ist die Einheit. Wer auf die Gesamtheit des Kosmos meditiert, erweckt am schnellsten seine innere Kraft.
Definiere deinen Genugpunkt. Bringe das Wachstum deiner weltlichen Wünsche zum Stillstand. Sei zufrieden mit dem was du hast. Lebe äußerlich bescheiden und innerlich reich.

Eine Nachbarin von Nils veranstaltete ein Afrikafest. Afrikanische Frauen kochten leckeres Essen aus gebratenen Bananen, Bohnen, Fladenbrot und irgendetwas Fleischigem. Afrikaatmospäre. Schwarze Frauen beim Reden und Kochen. Schwarze Kinder wuselten überall herum. Schwarze Männer waren wenig zusehen. Dafür gab es Meister Om Om, der seine Tarotkarten mitgebracht hatte und allen eine glückliche Zukunft vorhersagte. Jeder durfte eine Karte ziehen. Wahrsagen ist bei afrikanischen Frauen sehr beliebt. Wie Meister Om Om. Ein Scherz.

Da begann schon das Trommeln. Alle strömten zum Versammlungsplatz und begannen zu tanzen. Ein kleiner Junge übte seine ersten Trommeltöne. Eine dicke schwarze Mutti tanzte und begeisterte alle mit ihrer Lebensfreude. Davon können die Deutschen noch viel lernen. Sie standen steif um die Trommelgruppe herum. Wenigstens die Sonne lachte vom Himmel herab. Und so wurde es ein schönes Treffen der Kulturen und ein gelungener Beitrag zur Integration.

Die schöne Türkin vom Fest vor zwei Jahren war auch wieder da. Nils hatte ihr einen Traummann geweissagt. Jetzt hatte sie zwei Kinder und ihr Traummann war verschwunden. So ist das manchmal mit Traummännern. Zum Orakel kam sie vorsichtshalber nicht mehr. Sie wollte wohl die nächste Enttäuschung vermeiden. Aber die Zukunft läßt sich nicht vermeiden. Mit oder ohne Orakel. Am besten geht man mit Weisheit, Liebe und Erleuchtung durch das Leben. Dann hat man immer eine glückliche Zukunft.
Feier den Tag und dein gesegnetes Leben. Was ist heute deine Tat der Freude?

Nils: Irgendwie bin ich heute in meinem Leben angekommen. Alles ist gut so wie es ist. Das äußere Leben ist gut so wie es ist. Ich habe verschiedene Phasen durchlebt. Zuerst war ich Student und politisch aktiv. Dann war ich Rechtsanwalt und hatte eine Familie. Dann wurde ich Yogi, strebte nach Erleuchtung und arbeitete als Yogalehrer.

Dann schrieb ich mein spirituelles Wissen auf und fand einen Weg es erfolgreich zu veröffentlichen. Inzwischen wurden meine Bücher weltweit fast 400 000 mal heruntergeladen. Mein Bestseller ist mein Buch über positives Denken in Amerika mit 111 000 Verkäufen. Es folgen meine Bücher in Deutschland über Yoga (67 000) und über den Buddhismus (50 000). Ich bin glücklich, dass ich durch meine Bürcher vielen Menschen auf dem spirituellen Weg helfen kann.

Jetzt bin in in die dritte Phase gelangt. Ich habe mein Haus modernisiert und kann es jetzt als Retreathütte verwenden. Ich gebe Ausbildungen in Yoga und spiritueller Therapie. Das erste Seminar habe ich erfolgreich durchgeführt und demnächst kommt das zweite Seminar. Das Wetter ist gut, die Natur um mich herum herrlich und ich bin optimistisch.

Und dann habe ich einen kleinen Freundeskreis. So ist mein Leben als Eremit nicht mehr so einsam. Alles ist im richtigen Gleichgewicht, das Leben in der Ruhe, in der umfassenden Liebe als Bodhisattva, das spirituelle Üben und der Genuss des Lebens. Ich lebe im Frieden und im Glück. Was will man mehr von seinem Leben?

Wie kann ich meine Dankbarkeit ausdrücken und mein glückliches Leben feiern? In dem ich meine Ukulele nehme und spirituelle Lieder zu Ehren Buddhas, Shivas und meiner erleuchteten Meister singe. Sie haben mir das größte Geschenk gemacht, was man auf der Erde erhalten kann. Sie habe mir das Wissen vom spirituellen Weg geschenkt und führen mich beständig weiter ins Licht.

Gestern Abend saß ich mit meiner Ukule draußen vor dem Haus. Es war dunkel, die Temperatur angenehm und ich sang "Ganga Ma)". Schließlich wohne ich am Fluss. Symbolisch ist das ganze Leben ein Fluß, der von Quelle (Geburt) bis in den großen Ozean (die Einheit) fließt. Einige Vögel gesellten sich zu mir und zwitscherten laut von den Bäumen herab. Ein idyllischer Abend.

Wandlung. Bringe dich mit deinen spirituellen Übungen ins Licht. Erwecke deine Energie des inneren Glücks (die Kundalini-Energie). Welche Übungen brauchst du? Yoga, Meditation, Lesen, Gehen, Gutes tun, etwas Genuß? Gelingen!
Erkenne deine Welt als Paradies. Welcher Gedanke hilft dir in eine Paradiessicht zu gelangen? "Positiv in meinem Leben ist ... Ich bin dankbar für ..."

Drukpa Künleg: Gedicht über das Glück

Ich bin glücklich, dass ich als freier Yogi lebe.
So wachse ich immer weiter in meinem inneren Glück.

Äußerlich lebe ich als Narr nach meinem Vergnügen
und innerlich nach einem klaren spirituellen System.

Äußerlich genieße ich Wein, Weib und Gesang.
Und innerlich wirke ich zum Wohle aller Wesen.

Äußerlich scheine ich maßlos zu sein
und innerlich tu ich alles im richtigen Moment.

Äußerlich bin ich ein zerlumpter Bettler
und innerlich ein glückseliger Buddha im ewigen Licht.

Wem möchtest du heute etwas verzeihen (einem Freund, dem Leben, dir selbst)?
"Ich verzeihe ..." Bewege segnend eine Hand und denke das Mantra: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

Ho'oponopono

Sage oder denke das Mantra
für dich, deinen Freund, deinen Feind, das Leben
(jeden Satz jeweils so lange, bis du ein echtes Gefühl spürst)
1. Ich liebe dich (I love you)
2. Bitte verzeih mir (Please forgive me)
3. Es tut mir leid (I am sorry)
4. Ich danke dir (Thank you)

Frau: Verzeihen ist etwas für Heilige. Es genügt, dass ich mir selbst verzeihe. Was mir andere angetan haben, mögen sie mit sich selbst ausmachen. Das muss genügen.

Nils: Das genügt nicht. So bleibst du innerlich verhärtet. Du blockierst deine Glücksenergie. Du belastest alle deine zukünftigen Beziehungen. Es ist sehr wichtig zum Verzeihen zu gelangen. Auch wenn es manchmal sehr schwierig ist. Verzeihen ist etwas für Heilige und für Unheilige, damit sie innerlich heil (ganz, gesund) werden. Wer Frieden in sich möchte, sollte es lernen zu verzeihen.
Wer segnet, positioniert das Gegenteil der Segnung - die Schuld.
Hast du "Schuld" verstanden?
Lebe heute bewusst deine Trauer. Lass deine Trauer zu. Blockiere sie nicht. Es gibt heute einen wichtigen Grund für deine Trauer. Gönne dir heute viel Ruhe. Gehe sanft mit dir um. Denke über das Leben nach und mache hilfreiche spirituelle Übungen (Yoga, Gehen, Lesen, Meditation).

Es ist wichtig, dass wir ausreichend unsere Trauer leben. Trauer löst Verspannungen im Körper und im Geist. Diese Verspannungen sind oft durch andere Übungen nicht erreichbar. Der Weg der Trauer ist nicht leicht zu verstehen. In unserer heutigen Gesellschaft neigen wir dazu, die Trauer und alles Leid in unserem Leben zu verdrängen. Oder wir gehen zu stark in die Trauer und verlieren uns in der Trauer. Beides ist falsch. Der richtige Weg ist es, die Trauer angemessenen zu leben. Und uns gleichzeitig oder danach im Akzeptieren des Leides zu üben und uns auf das Positive im Leben zu besinnen.

Gotami war eine Schülerin von Buddha. Sie hatte ein Kind, das sie sehr liebte. Eines Tages starb ihr Kind. Gotami lief weinend mit ihrem toten Kind auf dem Arm durch ihr Dorf. Sie konnte keinen inneren Frieden finden. Sie konnte den Wunsch ihr Kind zurück zu haben nicht loslassen. Sie wandte sich an Buddha, damit er sie von ihrem seelischen Leid befreit. Buddha beauftragte sie ihm ein kleines Senfkorn zu bringen. Es musste aber aus einer Familie des Dorfes kommen, in der noch nie ein Mensch gestorben war. Gotami machte sich auf die Suche. Sie fand keine Familie ohne Sterbefall. Gotami begriff dadurch, dass Leid zu jedem Leben dazugehört. Über das Leid des Lebens kann sich nur erheben, wer sich im inneren Glück verankert. Letztlich ist nur der vom Leid befreit, der erleuchtet ist. Das wird im Yoga Moksha (Erlösung) genannt. Ein vom Leid Befreiter ist ein Jivanmukta, eine befreite Seele.

Spacy hat geschrieben:
Wer segnet, positioniert das Gegenteil der Segnung - die Schuld.
Hast du "Schuld" verstanden?

Christlich gesehen sind wir durch unsere Schuld aus dem Paradies gefallen. Wir haben vom verbotenen Apfel gegessen. Aus der Sicht des Buddhismus ist nicht der Apfel das Problem, sondern die Anhaftung an den Apfel. Wenn wir an äußere Genüsse anhaften, verlieren wir unseren inneren Frieden und die Erleuchtung. Wer erleuchtet ist, hat eine Paradiessicht der Welt. Wir kommen ins Paradies zurück, wenn wir die Erleuchtung verwirklichen. Unsere Schuld besteht darin den Weg des Egos und der äußeren Genüsse und nicht den Weg des inneren Glücks und der Erleuchtung zu gehen. Wenn wir das erkennen, können wir die Schuld auflösen und dauerhaft im Paradies leben. Der wahre Grund der Trauer ist es nicht erleuchtet zu sein. Der wahre Weg besteht darin einfach die Erleuchtung (Gott, das anhaftungslose Sein und die umfassende Liebe) in den Mittelpunkt unseres Lebens zu stellen. Wir sollten spirituell und nicht weltlich leben. Die erleuchteten Meister (Buddha, Jesus, Sokrates, Krishna) haben es uns vorgelebt.
Viele kleine Probleme. Halte dich im Licht. Fließe geschickt mit den Dingen. Suche das Hauptglück innen und nicht außen. Lebe in der Ruhe (im Sein, in Gott). Gehe den Weg der Ruhe (eher langsam). Sei ein Buddha der Ruhe und der Gelassenheit.

Amitabha-Gehmeditation

In fünf Minuten aktivieren wir jeden Tag unsere innere Kraft und bringen uns ins Licht. Du kannst in deinem Zimmer, auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der freien Natur gehen. Du kannst überall gehen. Du musst es nur tun. Und es ist ganz einfach.

1. Konzentriere dich beim Gehen auf die Erde und die Fußsohlen. Spüre wie die Füße die Erde berühren. Denke in den Füßen das Mantra A-Mi-Ta-Bha. Das sind drei Schritte. Dann beginne mit dem Mantra neu. Du kannst das Mantra mit dem Atem verbinden. Aktiviere so deine Fuß-Chakren und erwecke die Kraft in dir.

2. Konzentriere dich beim Gehen auf deinen Körper und denke das Mantra A-Mi-Ta-Bha in deinem Körper. Fülle so deinen Körper mit Energie, Kraft und Glück.

3.Mache beim Gehen die drei Gesten und denke das jeweilige Mantra.
a) Gebetsgeste (Handflächen vor dem Herzchakra aneinander legen) = "Om Buddha Amitabha. Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg."
b) Meditationsgeste (Hände vor dem Bauch zusammen) = "Ich bin ein Buddha des Lichts. Ich lebe im Licht. Ich gehe den Weg des Lichts."
c) Segnen (Hand hin und her bewegen, allen Wesen Licht senden) = "Ich sende Licht zu ... (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

4. Verweile beim Gehen in der Ruhe. Bringe deine Gedanken zur Ruhe.

5. Gehe positiv in dein Leben. Was ist dein positiver Satz? Mit Optimismus voran.
Bringe heute viel Freude in dein Leben. Was brauchst du, damit du deinen Weg positiv gehen kannst? Geh mit dem Lustprinzip durch den Tag. Folge deinen spontanen Bedürfnissen. Was brauchst du jetzt? Wozu hast du jetzt Lust?

Hotei war ein Zen-Meister. Er lebte während der Tang-Dynastie in China. Man nannte ihn auch den Lachenden Buddha oder den Glücklichen Chinesen. Hotei lebte konsequent das Nichtstun. Er genoß einfach nur das Glück seiner Erleuchtung. Er lebte im Sein-Bewusstsein-Glück (Sat-Chid-Ananda). Er lachte gerne, naschte gerne und spielte gerne mit den Kindern. Hotei hatte immer einen großen Sack dabei, in dem viele schöne Sachen versteckt waren. Die verschenkte er an die Kinder. Er war bei allen Kindern sehr beliebt. Und die Erwachsenen liebten es in seiner guten Energie zu verweilen und sich von dem Stress des Lebens etwas auszuruhen. Einmal wurde Hotei gefragt, was Erleuchtung ist. Er streckte die Arme in die Höhe, lächelte glückselig und verschwand danach sofort in der Menschenmenge. Er lebte im Glück und als Nichts. Er folgte seinen spontanen Bedürfnissen. Er lehnte es sogar ab ein Zen-Meister zu sein und eine Lehre zu haben. Er war einfach nur ein glücklicher dicker Buddha. Das genügte.
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