Tages-Orakel

Moderator: void

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Definiere deinen Genugpunkt. Bringe das Wachstum deiner weltlichen Wünsche zum Stillstand. Sei zufrieden mit dem was du hast. Lebe äußerlich bescheiden und innerlich reich.

Nils: Heute ist die Beerdigungsfeier meiner Mutter. Meine Schwester wird vom Leben meiner Mutter berichten und ich werde zum Harmonium Lieder singen. Danach gehen wir in das Cafe und reden und essen Kuchen. Ich bin gespannt wie viele Menschen kommen. Ich bin zufrieden wie das Lebensende meiner Mutter verlaufen ist. Sie hatte einen friedlichen Tod, ist einfach eingeschlafen und jetzt bereits zu Asche verbrannt worden. Sie hat es hinter sich und wir haben es noch vor uns. Am besten ist es äußerlich bescheiden und innerlich reich zu leben. Wer den spirituellen Weg geht, wächst im inneren Glück und kommt gut durch das Alter und den Tod. Und was ist danach? Wir werden es erfahren.

Wem möchtest du heute etwas verzeihen (einem Freund, dem Leben, dir selbst)?
"Ich verzeihe ..." Bewege segnend eine Hand und denke das Mantra: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."
Erwecke deine innere Kraft durch deine spirituellen Übungen (Mantra, Yoga, Lesen, Meditation). Gelingen.

Meditation für innere Kraft

Diese Meditation speichert die Energie in unserem Körper, zentriert uns und gibt uns innere Kraft.

1. Körperbewegen = Wir machen Grimassen mit dem Gesicht, bewegen den Kopf, die Schultern, die Arme, die Hände, die Beine und die Füße. Wir drehen uns in der Wirbelsäule hin und her. Wir entspannen uns.

2. Innere Organe = Wir visualisieren unser Gehirn und denken mehrmals das Mantra “Hirn”. Wir denken das Mantra “Hirn” so lange, bis wir das Gefühl haben, dass unser Gehirn gut mit Heilenergie aufgeladen ist. Ebenso laden wir nacheinander alle anderen inneren Organe mit Energie auf: “Lunge, Magen, Darm, Blase, Füße, Po, Nieren, Leber, Milz , Solarplexus, Herz.” Zum Schluß spüren wir alle Organe auf einmal und denken mehrmals: “Alle inneren Organe”.

3. Knochen = Wir visualisieren nacheinander unsere Knochen und denken solange den Namen des Knochens, bis der jeweilige Knochenbereich mit Energie aufgeladen ist: “Schädel, Wirbelsäule, Brustkorb, Arme, Hände, Becken, Beine, Füße, ganzes Gerippe.”

4. Sonne = Wir stellen uns eine schöne Sonne in unserem Bauch vor. Wir denken das Mantra “Sonne” und strahlen dabei Licht in unseren ganzen Körper. Wir massieren Licht in unseren ganzen Körper ein und denken dabei weiter das Mantra "Sonne"".

5. Das Sonnenlicht wird stärker und füllt den ganzen Kosmos um uns herum mit Licht. Wir machen große Kreise mit den Armen, sehen den ganzen Kosmos voller Sterne und denken das Mantra “Sterne”.

6. Blasebalgatmung = Wir legen eine Hand auf den Bauch und praktizieren eine Minute die Blasebalgatmumg. Dabei denken wir das Mantra "Om". Wir atmen in erhöhter Geschwindigkeit mit den Bauchmuskeln und füllen unseren ganzen Körper bewusst mit Energie (Prana, Licht).

7. Wechselatmung = Wir drücken mit dem Daumen das rechte Nasenloch zu, atmen mit der Blasebalgatmung durch das linke Nasenloch und denken das Mantra "Om" im Körper. Wir drücken mit dem Zeigefinger das linke Nasenloch zu, atmen mit der Blasebalgatmung durch das rechte Nasenloch und denken "Om" im Körper. Wir wechseln mehrmals zwischen dem linken und dem rechten Nasenloch hin und her, bis ein Gefühl der inneren Ruhe und Harmonie entsteht.
8. Wir reiben kreisend mit den Händen den Bauch und konzentrieren uns auf den Bauch. Das zentriert die Energie im Bauch und stabilisiert uns innerlich. Wir denken dabei das Mantra "Om" im Bauch. Wir legen die Hände in der Zen-Haltung vor dem Bauch zusammen. Wir kreisen mit den Daumen. Wir visualisieren uns als Buddha und denken: "Ich bin ein Buddha der Ruhe. Ich lebe in der Ruhe. Ich gehe den Weg der Ruhe."

9. Wir bewegen segnend eine Hand und senden allen Wesen Licht. Wir denken: "Ich sende Licht zu ... ( Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

10. Wir reiben die Handflächen vor dem Herzchakra und denken: "Om Buddha Amitabha. Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg."

11. Wir bringen unsere Gedanken zur Ruhe. Wir verweilen entspannt in der Meditation. Gedanken können kommen und gehen wie sie wollen. Wir haften an nichts an. Wir sind einfach nur ein gelassener Beobachter des Geschehens in uns und um uns. Wir entspannen uns.

12. Was ist heute dein positiver Satz? Mit Optimismus voran.
Es war einmal ein Sufi-Meister, der schenkte seinen Schülern einen Apfel mit einer schlechten Stelle und erklärte: "Das ist der Paradiesapfel." Die Schüler konzentrierten sich auf die schlechte Stelle und waren unzufrieden. Der Meister sah vorwiegend den ganzen Apfel und lebte dadurch im Licht. Alles ist gut so. Erkenne deine Welt als Paradies und sei glücklich. "Ich lebe im Paradies, weil ich ... (im Wesentlichen lebe)."


Der alte Weber

In Indien lebte einmal ein alter Mann, der hieß Tantipa. Von Beruf war er ein Weber gewesen. Er hatte viele schöne Teppiche und Tücher in seinem Leben gewebt. Aber jetzt im Alter waren seine Hände steif geworden. Er konnte seinen Beruf nicht mehr ausüben. Ihm fehlte jetzt eine Aufgabe.

Tantipa saß einsam in seiner Hütte. Seine Frau war vor einigen Jahren gestorben. Sein Beruf und seine Frau waren sein Lebenssinn gewesen. Er hatte zwar Kinder, aber die Kinder gingen ihre eigenen Wege und wollten nichts mehr von ihm wissen. Das Einzige, was sie für ihren alten Vater taten, war, ihm jeden Tag etwas zu essen zu bringen. Äußerlich hatte Tantipa genug zum Leben, und innerlich langweilte er sich. So lebte Tantipa viele Jahre traurig vor sich hin. Lauthals beklagte er sein grausames Schicksal.

Da kam eines Tages ein Yogi vorbei und hörte Tantipa klagen. Er sprach zu ihm: “Du bist ein Dummkopf. Du siehst den großen Schatz in deinem Leben nicht. Du könntest gut als Yogi leben und dein inneres Glück entwickeln. Durch deine täglichen Yoga-Übungen könntest du ein sinnerfülltes Alter erhalten. Statt die große Chance zu nutzen, die dir ein gütiges Schicksal gegeben hat, verbringst du deine Tage damit zu jammern und dein Leid immer weiter zu vergrößern.”

Tantipa wußte, dass es das innere Glück gibt. Das Lebensideal des Hinduismus besteht darin, in der Jugend fleißig zu lernen, als Erwachsener einen guten Beruf zu ergreifen, eine Familie zu gründen, und am Ende seines Lebens als Yogi zur Erleuchtung zu gelangen. Tantipa begriff, dass der Yogi recht hatte. Er fragte den Yogi nach den zu ihm passenden Übungen, entwickelte einen guten Tagesplan und begann sofort mit einer intensiven spirituellen Praxis.

In seinem Beruf als Weber war Tantipa sehr fleißig gewesen. Er hatte sein Leben lang Fleiß und Ausdauer trainiert. Diese Eigenschaften brachten ihn jetzt auf seinem Yogaweg schnell voran. Tantipa praktizierte jeden Tag fleißig Lesen, Gehen, Gedankenarbeit, Yoga und Meditation. Und er erreichte nach zwölf Jahren die Erleuchtung. Alle inneren Verspannungen lösten sich auf, und seine Kundalini-Energie begann zu fließen. In ihm und um ihn herum war eine starke Erleuchtungsenergie. Sein Körper war voller Kraft und sein Geist voller Glück. Er strahlte Liebe und Licht aus. Alle Leute kamen, um ihn zu sehen, seine Weisheit zu hören. Er hatte nie mehr Langeweile.
Spüre genau was jeweils richtig ist. Höre auf deine innere Stimme. Folge deiner eigenen Wahrheit und Weisheit. Gelingen.

Shantideva war ein buddhistischer Yogi, der um 800 nach Christus in Indien lebte. Zuerst lebte er als Mönch in einem Kloster. Dabei praktizierte er hauptsächlich das große Nichtstun. Er reinigte sich von seinen inneren Verspannungen im Schwerpunkt durch den Weg der Ruhe. Er verbrachte seine Zeit vorwiegend mit Essen, Schlafen und Spazierengehen. Von seinen Mitmönchen bekam er den Spitznamen "Bhusuku" (der Faulpelz). Er nahm sich deshalb vor seine Selbstdisziplin zu trainieren und wurde Soldat bei der königlichen Palastwache. Nach zwölf Jahren hatte er so viel Selbstdisziplin erworben, dass er sich zutraute als Yogi zu leben. Er zog in eine einsame Höhle in den Bergen und übte viele Jahre disziliniert nach einem guten spirituellen Tagesplan. Eines Tages gelang ihm der Durchbruch ins Licht. Ab jetzt nannte er sich Shantideva (Gott des Friedens).

Von nun an praktizierte er den mittleren spirituellen Weg, auf dem auch etwas Genuß erlaubt ist.
Gelingen auf dem kreativen spirituellen Weg. Sieh genau hin. Spüre genau hin. Denke gründlich nach. Sei kreativ. Sei undogmatisch. Folge nicht spirituellen Dogmen, sondern deinem eigenen Gespür und deiner eigenen Weisheit. Was tut dir gut? Was ist hilfreich für deine Mitmenschen?Auf welchem Weg erhälst du ein erfolgreiches spirituelles Leben?
Sorge gut für dich. Schaffe dir eine gute Lebensbasis. Gib dir alles, was du brauchst um dich wohl zu fühlen. Wenn du gut für dich sorgst und im Schwerpunkt spirituell lebst, wirst du in deinem inneren Glück wachsen.

Es war einmal in Indien ein König, der wollte gerne als Yogi leben. Er wollte gerne sein inneres Glück verwirklichen. Er wollte gerne zur Erleuchtung gelangen, dauerhaft im Licht (in Gott) leben und nach seinem Tod ins Paradies aufsteigen. Der König wusste, dass das Ziel der spirituellen Selbstverwirklichung schwer zu erreichen ist. Er war bereit, viel spirituell zu üben.

Was er sich aber nicht zutraute, war das Alleinleben über einen langen Zeitraum. Er brauchte zum Glücklichsein eine Partnerin. Er hatte auch bereits eine Frau. Seine Königin liebte ihn, und er liebte sie. Der König konnte es nicht über das Herz bringen, sich dauerhaft oder auch nur für eine lange Zeit von ihr zu trennen.

Der König ging zu einem erleuchteten Meister und fragte ihn um Rat. Der Meister erklärte: “Für ein schnelles Wachstum ins Licht brauchst du viel Ruhe. Du musst abgeschieden leben. Aber du kannst deine Frau in die Abgeschiedenheit mitnehmen. Wenn ihr beide intensiv spirituell übt, könnt ihr gemeinsam den Weg zur Erleuchtung gehen.”

Also nahm der König seine Frau mit in seine Yogi-Hütte. Sie beteten jeden Tag zu ihrem erleuchteten Meister, damit er sie auf ihrem spirituellen Weg führte. Sie praktizierten manchmal gemeinsam und manchmal jeder für sich Yoga und Meditation. Sie sahen sich beide als Karma-Yogis, die für das Glück aller Wesen arbeiteten. Sie genossen auch ihr Leben und ihr intensives Zusammensein. Es gab viele Blumen der Freude in ihrem Leben. Man nannte sie deshalb den Blumenkönig und die Blumenkönigin.
Viele kleine Probleme. Halte dich im Licht. Fließe geschickt mit den Dingen. Suche das Hauptglück innen und nicht außen. Lebe in der Ruhe (im Sein, in Gott). Gehe den Weg der Ruhe (eher langsam). Sei ein Buddha der Ruhe und der Gelassenheit.

Gleichmut bedeutet einen gleichbleibenden Geist zu besitzen. Wir gehen im Zustand von Ruhe durch schwierige Lebenssituationen. Wir halten durch konsequente Gedankenarbeit unsere Emotionen (Wut, Trauer, Angst, Sucht) klein und bewahren dadurch unser inneres Gleichgewicht. Vorwärts. Gelingen.
Mitgefühl. Was ist dein Weg des Mitgefühls? Gelingen. Sieh hin bei dem Leid auf der Welt und bei deinen Mitwesen. Hilf, wenn es dir möglich ist. Mögen alle Wesen glücklich und vom Leid befreit sein.

Nils: Ich neige im Moment dazu einfach nur vor mich hin zu leben und in meinem inneren Glück zu ruhen. Aber ich kann einigen Menschen auf der Welt viel helfen. Ich kann mit meinen Büchern und Texten viele Menschen erreichen und für eine bessere Welt eintreten. Und ihnen Mut und Hoffnung geben. Und ich habe eine krebskranke Bekannte, mit der ich jeden Tag eine Stunde telefonieren. Sie ist noch jung und hat vermutlich nicht mehr lange Zeit zu leben. Sie sagt, dass dieses Telefongespräch das einzige Glück in ihrem Leben ist. Ich versuche sie jeden Tag mindestens einmal zum Lachen zu bringen. Das gelingt mir auch meistens.
Gleichmut. Sei ein Buddha der Ruhe und der Gelassenheit. Gleichmut bedeutet einen gleichbleibenden Geist zu besitzen. Wir gehen im Zustand von Ruhe durch schwierige Lebenssituationen. Wir halten durch konsequente Gedankenarbeit unsere Emotionen (Wut, Trauer, Angst, Genusssucht) klein und bewahren dadurch unser inneres Gleichgewicht. Vorwärts. Gelingen.


Der Buddha der Gelassenheit

Ayya Khema wurde 1923 in Deutschland geboren. Sie heiratete, bekam zwei Kinder und reiste um die ganze Welt. Eines Tages lernte sie den Theravada-Buddhismus (den ursprünglichen Weg Buddhas) kennen. Sie war begeistert, nahm an vielen Meditationskursen teil, las viele spirituelle Bücher und wurde im Alter von 56 Jahren eine buddhistische Nonne. Sie praktizierte intensiv ihren spirituellen Weg und gelangte in sieben Jahren zur Erleuchtung. Ihr Hauptübungsweg war die Visualisierung der Einheit des Kosmos. Sie übte es Freude und Leid mit Gleichmut anzunehmen und das Leben aus einer höheren Perspektive zu betrachten. Eine wichtige Technik war für sie die Liebende Güte-Meditation aus Mitgefühl, Mitfreude, Güte und Gleichmut. Sie betonte im Theravada-Buddhismus anders als viele ihrer Mitübenden den Weg der umfassenden Liebe. Sie nahm ihre Mitwesen wichtiger als sich selbst und konnte dadurch ihr persönliches Leid innerlich überwinden.

Nach ihrer Erleuchtung gründete sie ein Nonnenkloster in Sri Lanka, das auch für westliche Frauen offenstand. 1989 zog sie nach Deutschland, trat im Fernsehen auf und gründete eine spirituelle Organisation. Sie lehrte es als Beobachter aller Dinge zu leben: "Der Beobachter hat viel Mitgefühl und Liebe für die Menschen um sich, aber er läßt sich nicht in ihre Gefühle und Schicksale verstricken."

Ayya Khema litt 14 Jahre an Krebs. 1993 ging sie mit Gleichmut durch eine schwere Operation, indem sie ihren Eigenwillen völlig opferte. Die Ärzte bewunderten sie sehr, aber für sie war es nur die Frucht ihrer spirituellen Praxis. Sie starb 1997. Ihre Urne wurde in ihrem Kloster in Österreich in einem Stupa (buddhistische Kapelle) beigesetzt. Dort können ihre Anhänger sie weiterhin verehren. Ihr Körper wurde zu Asche, aber ihre erleuchtete Seele lebt ewig. Obwohl natürlich Buddhisten nicht an eine ewige Seele glauben. Sie glauben an ein Bewusstsein, dass nach dem Tod weiterlebt, sich reinkarnieren oder ins Parinirvana (Gott, Licht) auflösen kann.

Auch in einer unruhigen Welt kann man seinen inneren Frieden bewahren. Was ist heute dein Weg der Gelassenheit? Gelingen.

Bewahre Gleichmut bei Schwierigkeiten. (Frei zitiert aus Buddhismus krass, Seite 33)

Kommentar = Nimm die Dinge so an wie sie sind. Lass deinen Eigenwillen los. Ein Mensch ist den Gesetzen des Kosmos (dem Schicksal, seinem Karma) unterworfen. Er kann nur versuchen positiv mit den gegebenen Dingen zu fließen. Werde geistig zu einem Nichts, sieh dich als dem Willen des Lebens untergeordnet, lass deine falschen Wünsche los. Der Weise ist aus sich selbst heraus glücklich. Er lebt abgeschieden von der Welt und sendet allen Wesen Licht. Er ist in äußeren Dingen genügsam. Er erfreut sich an den kleinen Dingen. Er ärgert sich nicht über das Leid im Leben. Er wächst spirituell daran. So kann er immer im Frieden und im Glück bleiben.

Positiv in fünf Minuten

1. Das Problem: Beschreibe in kurzen Worten deine Situation und dein Problem. Wie ist genau deine Situation? Was ist das Problem? Wo ist das Zentrum des Problems?

2. Die Gefühle: Welche Gefühle gibt es in dir? Angst, Wut, Sucht/Sehnsucht, Trauer. Welches Gefühl ist am stärksten? Wo sitzt das Gefühl in deinem Körper?

3. Die Gedanken: Welche Gedanken sind mit deinem Gefühl verbunden? Warum bist du traurig, ängstlich, wütend oder sehnsüchtig? Zähle alle dich belastenden Gedanken auf. (Meine Gedanken sind …)

4. Das Nachdenken: Was löst dein Problem? Denke so lange über dein Problem nach, bis du eine Lösung gefunden hast. Das kann eine äußere (Umstände verändern, etwas tun) oder eine innere Lösung sein (etwas loslassen/annehmen, ein positiver Gedanke). Überlege dir verschiedene Lösungswege. Sammle alle Informationen, die du brauchst. Wäge ab und triff eine klare Entscheidung.

5. Die Umsetzung: Setze deine Entscheidung mit Kraft um. Folge deinen positiven Gedanken. Verwirkliche deinen positiven Lebensplan. Vermeide ab jetzt sinnloses Grübeln. Jetzt wird nicht mehr gezweifelt, sondern kraftvoll verwirklicht. Gehe deinen Weg, siege und sei zufrieden mit dir. Denke immer wieder deinen positiven Leitsatz als Mantra. Beginne jeden Tag mit einem positiven Vorsatz oder einem Gebet. Was ist jetzt dein positiver Satz? „Mein positiver Satz ist …“
Leidüberwindung. Bringe dich mit deinen spirituellen Übungen ins Licht. Visualisiere dich als Buddha Amitabha (Göttin Tara) und sende allen Menschen Licht. Praktiziere Kundalini-Yoga, Meditation und positives Denken. Was ist heute dein positiver Gedanke? Vorwärts. Gelingen.
Was willst du in deinem Leben erreichen? Was sind deine Ziele? Was ist dein Weg? Vorwärts. Lebe als Sieger. Das Licht ist mit dir. Spüre genau in dich hinein. Deine innere Wahrheit findest du durch die Verbindung deines klaren Verstandes mit einem guten inneren Gespür für dich selbst. Wer den Weg seiner inneren Weisheit geht, ist in der Tiefe seiner Seele in Übereinstimmung mit sich selbst. Er hat das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein.

Nils: Das Leid ist überwunden. Das innere Glück ist wieder da. Ohne inneres Glück ist mein Leben in der Einsamkeit schwer zu ertragen. Aber mit innerem Glück ist alles wunderbar so wie es ist. Und dann werde ich heute auch äußerlich vom Leben reich beschenkt. Mein Buch "Der Yogi, die alte Mutter und der Tod" ist bei Amazon erschienen und gleich auf Platz 1 unter dem Stichwort Altenheim gelandet. Ihr könnte es kostenlos herunterladen und jeden Tag eine kleine humorvolle Geschichte lesen. Ich lebe als Sieger, weil ich das innere Glück in das Zentrum gestellt habe, allen Menschen auf dem Weg des Glücks helfe und jeden Tag eine kleine gute Tat tue. Als Bodhisattva zu leben ist der Weg des größten Glücks.
Lebe heute bewusst deine Trauer. Lass deine Trauer zu. Blockiere sie nicht. Es gibt heute einen wichtigen Grund für deine Trauer. Gönne dir heute viel Ruhe. Gehe sanft mit dir um. Denke über das Leben nach und mache hilfreiche spirituelle Übungen (Yoga, Gehen, Lesen, Meditation).

Es ist wichtig, dass wir ausreichend unsere Trauer leben. Trauer löst Verspannungen im Körper und im Geist. Diese Verspannungen sind oft durch andere Übungen nicht erreichbar. Der Weg der Trauer ist nicht leicht zu verstehen. In unserer heutigen Gesellschaft neigen wir dazu, die Trauer und alles Leid in unserem Leben zu verdrängen. Oder wir gehen zu stark in die Trauer und verlieren uns in der Trauer. Beides ist falsch. Der richtige Weg ist es, die Trauer angemessenen zu leben. Und uns gleichzeitig oder danach im Akzeptieren des Leides zu üben und uns auf das Positive im Leben zu besinnen.
Zufriedenheit. Sei mit dem zufrieden, was du hast. Übe die große Zufriedenheit. Laß deine weltlichen Wünsche los. Gelange zur Wunschloskeit. Freue dich über das, was dir das Leben geschenkt hat. Verlange nicht mehr. Komme dadurch zum inneren Frieden und in die Ruhe. Was ist heute dein Grund der Zufriedenheit?
Schwierigkeiten sind für einen Yogi Herausforderungen. Er wächst daran zur Erleuchtung. Lebe als Meister-Buddha. Meister dein Leben. Was sind deine Ziele? Was ist dein Siegerweg? Vorwärts. Gelingen.

Der Buddha Sokrates

Sokrates lebte von 469 bis 399 vor Christus in Athen. Er war verheiratet und hatte drei Kinder. Er war einer der größten erleuchteten Meister des Abendlandes. Sokrates hatte alle Fähigkeiten eines großen erleuchteten Yogis. Er konnte die Zukunft vorhersagen. Er war kälteunabhängig und ging im Winter barfuß über das Eis. Er beherrschte die Umwandlung der Energie auf der atomaren Ebene. So konnte er zum Beispiel Alkohol durch seine Vorstellungskraft in seinem Körper neutralisieren. Er konnte so viel trinken wie er wollte und wurde nie betrunken. Berichtet wird auch, dass er einmal tagsüber in eine Meditation geriet, körperlich im Stehen erstarrte und bis zum nächsten Morgen stehenblieb. Bekannt ist desweiteren, dass Sokrates von Kindheit an durch seine innere Stimme geführt wurde. Er lebte beständig im engen Kontakt mit den Göttern (den erleuchteten Meistern).

Die Hauptlehre von Sokrates besteht darin, dass man konsequent in der Wahrheit leben soll. Man sollte konsequent seiner eigenen Weisheit folgen. Man sollte die positiven Eigenschaften entwickeln und nach einer "guten" Seele streben. Die Hauptfrage von Sokrates war: "Was ist die Wahrheit?" Er gab darauf keine abschließende Antwort. Er brachte die Menschen dazu selbst nachzudenken.
Verwirkliche dich selbst! Vorwärts mit Optimismus. Gelingen.

Der tiefere Sinn des Lebens ist es, glücklich zu sein. Glücklich werden wir, wenn wir nach den Regeln des Glücks leben. Zu einem Buddha des Lichts werden wir, wenn wir das Licht und die Liebe in die Welt bringen.

Siddharta Gautama war ein indischer Prinz, der von 560 bis 480 vor Christus gelebt hat. Er stammte aus dem Geschlecht der Shakya und wird deshalb im tibetischen Buddhismus Buddha Shakyamuni genannt (der Weise aus dem Geschlecht der Shakya). Siddharta Gautama war verheiratet. Im Alter von 29 Jahren trennte er sich von seiner Frau und seinem Sohn und wurde ein Yogi. Er sah das weltliche Leben als sinnlos und oberflächlich an. Er meditierte sechs Jahre in der Einsamkeit und gelangte dann zur Erleuchtung. Nach seiner Erleuchtung spürte er Mitgefühl mit den leidenden Menschen in der Welt. Die restlichen 45 Jahre seines Lebens zog er deshalb als spiritueller Lehrer durch Indien und schenkte den Menschen die Weisheit vom inneren Glück.

Siddharta hat bei vielen Meistern gelernt. Insofern ging er von der Einheit des spirituellen Wissens aus. Er wollte auch keine eigene Religion gründen. Er lehrte nur den Weg, der bei ihm persönlich funktioniert hat. Und er wandte sich gegen die Menschen, die nur formal und dogmatisch üben. Er hat sechs Jahre vor seiner Erleuchtung Yoga (Atemübungen, Meditation) gemacht. Das genügte zwar nicht für den Durchbruch zur Erleuchtung. Es hat Siddharta aber innerlich gereinigt und auf die Erleuchtung vorbereitet.

Zur Erleuchtung gelangte er mit einer Kundalini Meditation. Er entsann sich einer Kindheitsmeditation unter einem Rosenapfelbaum. Buddha knüpfte an eine Kundalini Erfahrung in seiner Kindheit an. Die Visualisierung eines Baumes ist eine Technik zur Aktivierung der Kundalini Energie. Buddhas Weg war es die Kundalini Energie vom Wurzelchakra her zu entwickeln. Dazu richtete er den Blick nach unten. Er streckte eine Hand zur Erde. Bei spirituell sehr fortgeschrittenen Menschen genügt das zur Aktivierung der Kundalini Energie.
Zuflucht. Formuliere deinen Satz der Zufluchtnahme: "Ich suche Zuflucht bei ... (mir selbst, meiner innen Weisheit, bei meinem spirituellen Ziel)." Vorwärts auf deinem Weg der Wahrheit und Weisheit. Gelingen.

Manche Menschen nehmen Zuflucht zum Essen, zur Arbeit oder zu einer Beziehung. Alle äußeren Dinge können einem Menschen aber nur begrenzt einen Halt in seinem Leben geben. Den Haupthalt muss man in sich selbst suchen. Man sollte in sich selbst sein Zentrum haben, damit einen die Stürme des Lebens nicht umwehen. Jeder Buddhist besinnt sich jeden Tag auf das Wesentliche. Er sucht Zuflucht beim Buddha (spirituellen Vorbild), beim Dharma (der Lehre, seinem spirituellen Weg) und beim Sangha (der buddhistischen Gemeinschaft).

Chang Khong rettet sich durch die Spiritualität

Thich Nhat Hanh und Chan Khong sind zwei bekannte Zen-Meister. Thich Nhat Hanh stammt aus Vietnam und hat sich dort während des amerikanischen Vietnamkrieges sehr für den Frieden engagiert. 1982 gründete er zusammen mit der Nonne Chan Khong in Südfrankreich das spirituelle Zentrum "Plum Village". Dort können Menschen aus aller Welt die buddhistische Achtsamkeitsmeditation lernen.

Chan Khong wurde 1938 in Vietnam geboren, traf Thich Nhat Hanh im Alter von 21 Jahren und wurde seine enge Weggefährtin. Chan Khong ist eine promovierte Biologin. In Vietnam leitete sie einen Kindergarten für Waisenkinder. 1968 wurden während eines amerikanischen Bombenangriffes fast alle ihre Kinder getötet. Chan Khong war verzweifelt. Sie konnte lange Zeit nichts als Reis zu sich nehmen. Wie konnte sie ihren inneren Frieden wiedergewinnen?

Sie suchte Zuflucht in der Spiritualität. Mit Hilfe der Meditation gelang es ihr das innere Gleichgewicht wiederfinden. Sie strahlt heute viel Kraft und Liebe aus. Chan Khong ist erleuchtet und hat mit ihrer inneren Kraft vielen westlichen Frauen sehr geholfen. Sie managt klug den Ashram Thich Nhat Hanhs und organisiert seine vielen Reisen. Über ihr Leben gibt es das wunderschöne Buch "Aus Liebe zu allen Wesen" (2005).
Gehe sanftmütig mit dir um. Sei sanftmütig zu deinen Mitmenschen. Sanftmut ist heute dein Weg des inneren Glücks.
Feier den Tag und dein gesegnetes Leben. Was ist heute deine Tat der Freude?
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