Enge Schüler von Sogyal Rinpoche erheben schwere Vorwürfe gegen ihn

Moderator: kilaya

446 Beiträge
Liebe Nuovo,
ich bin ganz Deiner Meinung :rose:

Deshalb müssen WIR aber auch genau hinschauen... so sehe ich es...

Ich kann die "Empörung" auch verstehen, aber das ist doch "nur" der erste Schritt... jetzt muss genau reflektiert werden wieso und warum kann so etwas geschehen...

Da nützt es nichts, einfach unreflektierte Aussagen zu machen um eine ganze Schule zu deskriditieren... auch SR hat wohl auch sehr viel gutes getan... usw...

GANZ GENAU müssen wir das aufarbeiten, sonst wird nur schmutzige Wäsche gewaschen (ohne das Leid und Unrecht was da geschehen ist, mit dieser Aussage jetzt nicht anzuerkennen) und weiter geht´s... dass kann doch nicht sein...

Ich habe dieses Bsp. gebracht, weil ich davon ausgegangen bin, dass hier im Westen, auch von ZEN Leuten hier im Forum :wink: , ein weites Bild gewünscht ist... bin dann doch sehr erstaunt wie jetzt meine Aussage derart verdreht wird...

SR ist z.Bsp. auch nicht "MEIN Rinpoche"... volliger Blödsinn... sorry... anders kann ich es gar nicht mehr ausdrücken...

Natürlich funktioniert der Vajrayana Weg... das steht doch ausser Frage... es geht jetzt um die Form und wie man solche Dinge -in gesunder, heilsamer- Art und Weise aufarbeitet und auch etwas ändert...

mit Pauschalisierungen jedenfalls nicht 8)
@choenyi, ich möchte noch einmal verdeutlichen was mir wichtig ist. Sogyal hatte so wie es gerade aussieht keine Ausbildung und somit schlicht und ergreifend nicht das Recht sich rinpoche zu nennen. Diese Lehrer sind eine riesige Gefahr für jeden der sich für dharma intersssiert und das ist was mir wichtig ist. Eine Aufklärung und Transparenz was einen guten Lehrer ausmacht. Ich selbst war nie bei rigpa, und sicher ist dort nicht alles schlecht. Aber die Geschehnisse sind nicht erst seit gestern bekannt und sogyal wurde jetzt auch nicht von aussenstehenden angeklagt, sondern von seinen eigenen engen Schülern die jahrelang bei ihm gelernt haben. Ich bin fest davon überzeugt, dass ein Lehrer nur dann ein guter Lehrer ist wenn er eine Ausbildung hat, jeden Tag wirklich auch praktiziert und sich an die Grundlagen hält, ganz besonders den 8fachen Pfad.
Nuovo hat geschrieben:
@choenyi, ich möchte noch einmal verdeutlichen was mir wichtig ist. Sogyal hatte so wie es gerade aussieht keine Ausbildung und somit schlicht und ergreifend nicht das Recht sich rinpoche zu nennen. Diese Lehrer sind eine riesige Gefahr für jeden der sich für dharma intersssiert und das ist was mir wichtig ist. Eine Aufklärung und Transparenz was einen guten Lehrer ausmacht. Ich selbst war nie bei rigpa, und sicher ist dort nicht alles schlecht. Aber die Geschehnisse sind nicht erst seit gestern bekannt und sogyal wurde jetzt auch nicht von aussenstehenden angeklagt, sondern von seinen eigenen engen Schülern die jahrelang bei ihm gelernt haben. Ich bin fest davon überzeugt, dass ein Lehrer nur dann ein guter Lehrer ist wenn er eine Ausbildung hat, jeden Tag wirklich auch praktiziert und sich an die Grundlagen hält, ganz besonders den 8fachen Pfad.


Liebe nuovo,
Rinpoche ist ja ein Titel den ein Lehrer von seinen Schülern bekommt... das mal vorweg... also den gibt sich niemand selbst ...
und ich weiß worauf Du hinauswillst, jedoch wie kann ich oder Du ermessen wer ein guter Lehrer ist und wer nicht?

Dort könnte mal angesetzt werden... welche Regeln gibt es dort!!!! Auch offizielle und wie werden die gehandelt... von den Tibetern, von uns?
Ich kann sagen, dass es auch für mich persönlich eine Richtschnur gibt... eine innere und eine äußere... klar... das ist meine persönliche Angelegenheit...

Die Schüler von SR haben jetzt offen gelegt, was ihnen schlimmes widerfahren ist mit SR und dass ist gut so. Es wird -hoffentlich- Konsequenzen haben...
denn, SR jetzt "nur" in ein Retreat gehen zu lassen... kann man ja auch schon wieder komisch finden, gelle?

Ich glaube, dass da einfach jetzt mal KLARTEXT geredet werden muss in der Rigpa Gemeinschaft und auch mit anderen Vertretern des Vajrayana, aber natürlich auch generell in der Sangha... das ist aber wirklich sehr schwierig, scheint mir, denn die meisten haben eben so ein "verklärtes" Bild ihrer Lehrer (was ich versucht habe aufzuzeigen und Du ja auch) oder -wie hier- eher ein abwertendes...wenn es dann -vor allem- nicht um die eigene Schule geht.

Dazu fällt mir besonders hier im Forum auf, dass auf der einen Seite manche Theravada Leute sich beschweren wenn ihr Fahrzeug als das "kleine/niedere" angesehen wird und zeitgleich gibt es Theravadas die dem Vajrayana die Entsprechung zum Buddhismus absprechen.... tz tz tz... also dass mal so am Rande... was mich hier auch mal wirklich erstaunt...

und wenn hier über einen Vajrayana Lehrer diskutiert wird, dann wäre es vielleicht auch angezeigt, dass gerade die Vajrayana Schüler (die es ja sowieso betrifft) dazu Stellung beziehen oder eben auch -sofern es nicht die eigene Erfahrung im Hintergrund gibt- bitte respektvoll mit den Schwierigkeiten anderer Schulen umgegangen wird...das würde ich mir wünschen :doubt:

Letztendlich sollten wir klären, so meine Meinung, wie gehen wir jetzt mit dieser Problematik um? Das ist doch eigentlich das Kernthema...
vor allem für jene, die sich in der Problematik und im Kern damit auskennen und damit evtl. auch in Berührung kommen 8)



ch. :star:
Choenyi hat geschrieben:
Nuovo hat geschrieben:
@choenyi, ich möchte noch einmal verdeutlichen was mir wichtig ist. Sogyal hatte so wie es gerade aussieht keine Ausbildung und somit schlicht und ergreifend nicht das Recht sich rinpoche zu nennen. Diese Lehrer sind eine riesige Gefahr für jeden der sich für dharma intersssiert und das ist was mir wichtig ist. Eine Aufklärung und Transparenz was einen guten Lehrer ausmacht. Ich selbst war nie bei rigpa, und sicher ist dort nicht alles schlecht. Aber die Geschehnisse sind nicht erst seit gestern bekannt und sogyal wurde jetzt auch nicht von aussenstehenden angeklagt, sondern von seinen eigenen engen Schülern die jahrelang bei ihm gelernt haben. Ich bin fest davon überzeugt, dass ein Lehrer nur dann ein guter Lehrer ist wenn er eine Ausbildung hat, jeden Tag wirklich auch praktiziert und sich an die Grundlagen hält, ganz besonders den 8fachen Pfad.


Liebe nuovo,
Rinpoche ist ja ein Titel den ein Lehrer von seinen Schülern bekommt... das mal vorweg... also den gibt sich niemand selbst ...
und ich weiß worauf Du hinauswillst, jedoch wie kann ich oder Du ermessen wer ein guter Lehrer ist und wer nicht?

Dort könnte mal angesetzt werden... welche Regeln gibt es dort!!!! Auch offizielle und wie werden die gehandelt... von den Tibetern, von uns?
Ich kann sagen, dass es auch für mich persönlich eine Richtschnur gibt... eine innere und eine äußere... klar... das ist meine persönliche Angelegenheit...

Die Schüler von SR haben jetzt offen gelegt, was ihnen schlimmes widerfahren ist mit SR und dass ist gut so. Es wird -hoffentlich- Konsequenzen haben...
denn, SR jetzt "nur" in ein Retreat gehen zu lassen... kann man ja auch schon wieder komisch finden, gelle?

Ich glaube, dass da einfach jetzt mal KLARTEXT geredet werden muss in der Rigpa Gemeinschaft und auch mit anderen Vertretern des Vajrayana, aber natürlich auch generell in der Sangha... das ist aber wirklich sehr schwierig, scheint mir, denn die meisten haben eben so ein "verklärtes" Bild ihrer Lehrer (was ich versucht habe aufzuzeigen und Du ja auch) oder -wie hier- eher ein abwertendes...wenn es dann -vor allem- nicht um die eigene Schule geht.

Dazu fällt mir besonders hier im Forum auf, dass auf der einen Seite manche Theravada Leute sich beschweren wenn ihr Fahrzeug als das "kleine/niedere" angesehen wird und zeitgleich gibt es Theravadas die dem Vajrayana die Entsprechung zum Buddhismus absprechen.... tz tz tz... also dass mal so am Rande... was mich hier auch mal wirklich erstaunt...

und wenn hier über einen Vajrayana Lehrer diskutiert wird, dann wäre es vielleicht auch angezeigt, dass gerade die Vajrayana Schüler (die es ja sowieso betrifft) dazu Stellung beziehen oder eben auch -sofern es nicht die eigene Erfahrung im Hintergrund gibt- bitte respektvoll mit den Schwierigkeiten anderer Schulen umgegangen wird...das würde ich mir wünschen :doubt:

Letztendlich sollten wir klären, so meine Meinung, wie gehen wir jetzt mit dieser Problematik um? Das ist doch eigentlich das Kernthema...
vor allem für jene, die sich in der Problematik und im Kern damit auskennen und damit evtl. auch in Berührung kommen 8)



ch. :star:

:like: ja, das finde ich gut was du schreibst. Ich habe hier schon einmal geschrieben, dass ich den Leuten von djkr "the guru drinks Bourbon" empfehle. Da schreibt er sehr klar wo die Gefahr liegt und wie man einen Scharlatan erkennt. Leider gibt es das Buch bis jetzt nur in Englisch, aber ich halte es als Pflichtlektüre für uns vajrayanis. :rose:
Nuovo hat geschrieben:
Ich habe hier schon einmal geschrieben, dass ich den Leuten von djkr "the guru drinks Bourbon" empfehle. Da schreibt er sehr klar wo die Gefahr liegt und wie man einen Scharlatan erkennt. Leider gibt es das Buch bis jetzt nur in Englisch, aber ich halte es als Pflichtlektüre für uns vajrayanis. :rose:


ach, das kenne ich gar nicht... das werde ich dann vielleicht auch mal lesen :?
Danke für den Tipp :rose:
bei den tibetern ist eben auch nicht alles gold was glänzt. fake-gurus gibt es in allen traditionen. gefährlich sind sie auch alle.

was man tun kann? mit genügend spiritueller reife kann man solche fake-gurus besser erkennen. es sollte mehr offene kritik an lehrern gegeben werden und nicht jeden machen lassen, was er will - von anderen gurus, und auch von schülern.

wenn ich sehe dass sogyal "rinpoche" als laie solch eine sangha erschafft, dann muss das doch schief gehen. wieso hat niemand etwas zu ihm gesagt? oder war ihm das egal und geld wichtiger?

in anbetracht der tatsache, dass das tulku system immer weiter degeneriert, denke ich, dass das erst die spitze des eisberges der fake-gurus ist.


das gefährlichste daran ist das schlimme karma für die fake-gurus. höllenbereiche sind dann kaum noch abzuwenden.
ich verstehe wiederum auch nicht, wie die tibeter scheinbar so wenig ahnung davon haben? oder aber das fake-guru system ist viel immanenter als angenommen.
raterz hat geschrieben:
bei den tibetern ist eben auch nicht alles gold was glänzt. fake-gurus gibt es in allen traditionen. gefährlich sind sie auch alle.

was man tun kann? mit genügend spiritueller reife kann man solche fake-gurus besser erkennen. es sollte mehr offene kritik an lehrern gegeben werden und nicht jeden machen lassen, was er will - von anderen gurus, und auch von schülern.

wenn ich sehe dass sogyal "rinpoche" als laie solch eine sangha erschafft, dann muss das doch schief gehen. wieso hat niemand etwas zu ihm gesagt? oder war ihm das egal und geld wichtiger?

in anbetracht der tatsache, dass das tulku system immer weiter degeneriert, denke ich, dass das erst die spitze des eisberges der fake-gurus ist.


das gefährlichste daran ist das schlimme karma für die fake-gurus. höllenbereiche sind dann kaum noch abzuwenden.
ich verstehe wiederum auch nicht, wie die tibeter scheinbar so wenig ahnung davon haben? oder aber das fake-guru system ist viel immanenter als angenommen.


Ich glaube das auch... also das mit der Spitze des Eisbergs... denn ist gibt ja auch noch einen viel difizzileren Machtmissbrauch...

so traurig es ist, ist es bei SR ja wohl ziemlich "offensichtlich" gewesen und dennoch über Jahre hinweg vertuscht oder "ausgeblendet"... worden... verrückt...

Ich bin auch für offene Kritik und sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema Lehrer/Schüler Verhältnis... aus dem tibetischen Kontext heraus in den westlichen... aber auch in Tibet selbst...

was ist ein guter Schüler überhaupt? Auch mal eine Kernfrage und nicht nur, was ist ein guter Lehrer... usw...

Es gibt einiges aufzuarbeiten... keine Frage...
Choenyi hat geschrieben:
raterz hat geschrieben:
bei den tibetern ist eben auch nicht alles gold was glänzt. fake-gurus gibt es in allen traditionen. gefährlich sind sie auch alle.

was man tun kann? mit genügend spiritueller reife kann man solche fake-gurus besser erkennen. es sollte mehr offene kritik an lehrern gegeben werden und nicht jeden machen lassen, was er will - von anderen gurus, und auch von schülern.

wenn ich sehe dass sogyal "rinpoche" als laie solch eine sangha erschafft, dann muss das doch schief gehen. wieso hat niemand etwas zu ihm gesagt? oder war ihm das egal und geld wichtiger?

in anbetracht der tatsache, dass das tulku system immer weiter degeneriert, denke ich, dass das erst die spitze des eisberges der fake-gurus ist.


das gefährlichste daran ist das schlimme karma für die fake-gurus. höllenbereiche sind dann kaum noch abzuwenden.
ich verstehe wiederum auch nicht, wie die tibeter scheinbar so wenig ahnung davon haben? oder aber das fake-guru system ist viel immanenter als angenommen.


Ich glaube das auch... also das mit der Spitze des Eisbergs... denn ist gibt ja auch noch einen viel difizzileren Machtmissbrauch...

so traurig es ist, ist es bei SR ja wohl ziemlich "offensichtlich" gewesen und dennoch über Jahre hinweg vertuscht oder "ausgeblendet"... worden... verrückt...

Ich bin auch für offene Kritik und sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema Lehrer/Schüler Verhältnis... aus dem tibetischen Kontext heraus in den westlichen... aber auch in Tibet selbst...

was ist ein guter Schüler überhaupt? Auch mal eine Kernfrage und nicht nur, was ist ein guter Lehrer... usw...

Es gibt einiges aufzuarbeiten... keine Frage...


Bzgl. der Höllenbereiche vermute ich auch, dass SR deshalb jetzt im Retreat verschwunden ist... aber das ist meine ganz persönliche Meinung... ob das stimmt? who know´s?
raterz hat geschrieben:
bei den tibetern ist eben auch nicht alles gold was glänzt. fake-gurus gibt es in allen traditionen. gefährlich sind sie auch alle.

was man tun kann? mit genügend spiritueller reife kann man solche fake-gurus besser erkennen. es sollte mehr offene kritik an lehrern gegeben werden und nicht jeden machen lassen, was er will - von anderen gurus, und auch von schülern.

wenn ich sehe dass sogyal "rinpoche" als laie solch eine sangha erschafft, dann muss das doch schief gehen. wieso hat niemand etwas zu ihm gesagt? oder war ihm das egal und geld wichtiger?

in anbetracht der tatsache, dass das tulku system immer weiter degeneriert, denke ich, dass das erst die spitze des eisberges der fake-gurus ist.


das gefährlichste daran ist das schlimme karma für die fake-gurus. höllenbereiche sind dann kaum noch abzuwenden.
ich verstehe wiederum auch nicht, wie die tibeter scheinbar so wenig ahnung davon haben? oder aber das fake-guru system ist viel immanenter als angenommen.

:like: ich glaube das Problem gibt es schon sehr lange. Schon patrul rinpoche warnt in "Words of my perfekt teacher" vor falschen Lehrern.
Was ich wirklich wichtig finde ist wie gesagt neue Schüler zu schützen. Was ich empfinde ist, dass gerade der tibetische Buddhismus auch Menschen mit Problemen anzieht. Diese Leute sind dann auch gefundenes fressen für Fake Lamas mit ihrem versprechen von schneller Verwirklichung etc... Nicht falsch verstehen! Nicht alle haben Probleme, aber ich erlebe doch einige, die schwierige Lebensgeschichten haben die Zuflucht suchen. Und diese Leute müssen m.m.n beschützt werden. Besonders deswegen, weil richtig angewandt der Dharma ihnen wirklich helfen. Sonst haben sie am Ende noch ein Problem mehr in ihrem Leben :x
Morpho hat geschrieben:
Danke für den Newsletter.

Doch noch nicht ein einziges Mal wurde den Betroffenen von Seiten jetzigen Rigpa Mitgefühl ausgesprochen. D.h. dass das was geschehen ist nicht als solches anerkannt wird.
Sieht so aus als hofft man immer noch es handle sich nur um Versehen und Missverständnisse.


ich hatte, weil ich mir überlegte, eine Sangha zu suchen, - bevor ich von dieser Angelegenheit wusste- angefragt, zu einem Rigpatreffen kommen zu dürfen- das hatte ich daraufhin abgesagt mit entsprechender ehrlicher Begründung- und die naive Antwort war, dass das von der Sangha nicht geglaubt wird, dass es stimmt....
Choenyi hat geschrieben:
Ich persönlich sehe in der Angelegenheit eigentlich die kulturellen Unterschiede, die zu diesem allen führte.

Als Buddha nach und nach immer mehr Regeln einführte (für die Mönche) war dies der damaligen Zeit geschuldet und der damaligen Schülern und ihren Schwierigkeiten entsprechend. Wenn man als -moderne Frau- hinschaut, wundert man sich, warum Nonnen zuerst ja mal gar nicht vorkamen und dann später sogar noch wesentlich mehr Regeln bekamen. Dies alles auch wieder aus dem kulturellen Kontext heraus. Wäre ich jetzt eine Feministin würde ich sagen: völlig unfair... aber vom damaligen Standpunkt heraus :?

Als ich die Anschuldigungen der Schüler las und die Geschehnisse erinnerte ich mich einer eigenen Geschichte, die ich mal erlebte. Wir hatten in Halscheid (ein kleines Karma Kagyü Zentrum im Westerwald) mal drei Monate einen Rinpoche leben, der Arzt und Heiler war... ich assistierte ihm oft und er hatte unglaubliche Fähigkeiten.

Er schlief jede Nacht nur 2-3 Stunden, hatte Energie ohne Ende... der Hauslama und ich waren fix und foxi... :lol: denn es war wirklich anstrengend... wir brauchten ja schon a bissl mehr Schlaf und er hielt uns wirklich gut auf Trab...

Einmal gab er eine Einweihung und ich verteilte den Schülern etwas Amrita (so eine Flüssigkeit) und dabei stieg ich über versch. Dharmatexte die verteilt im Raum neben den Schülern lagen. Plötzlich stand er auf (der Rinpoche) und scheuerte mir richtig heftig eine. Alle waren geschockt. Ich nicht minder.... dann setzte er sich wieder... es war Totenstille im Raum und dann erklärte er die Kostbarkeit der Dharmatexte... dass man NIEMALS über solche steigen sollte... usw... und von einer Zeit in der es seeeehr lange Zeit keinen Dharma geben würde und wie kostbar das alles sei...

Das verrückte war, ich habe keinerlei Aggresion verspürt von seiner Seite während des Schlages... Wirklich... ich war ihm nicht böse... oder fühlte mich angegriffen... ich habe NIE WIEDER in meinem Leben einen Dharmatext achtlos irgendwo überschritten oder überhaupt als achtlos gesehen ^^ somit hatte diese eine krasse Unterweisung in Form eines Schlages voller Erfolg bei mir :angel:

man kann natürlich sagen, dass hätte nu auch gereicht es einfach nur zu sagen und er hätte mir keine scheuern müssen... klar, aus dem "westlichen" Kontext heraus... aber in Tibet herrschten wirklich auch andere Sitten... dieses verklärte "heilige" Tibet...war in seinem Ausdruck nicht immer sanft und "peacy"...

Ich habe mit zwei Kinder im Zentrum gelebt und natürlich schlage ich meine Kinder nicht. Der Hauslama fand immer, ich sei die beste Mutter der Welt, smile, weil er so etwas gar nicht kannte... meine Kinder waren sehr ruhige kids und sehr lieb... und er fand das irgendwie strange... dass sie so waren ohne dass ich sie schlug... dass ist völlig anders in Tibet gewesen...

und jetzt kommen wir nochmal zu der Rolle der Frauen... die Frauen hatten -bis heute- die absolute Arschk.... in Tibet... also nix Gleichberechtigung... es gab für sie fast überhaupt keine Möglichkeit den Dharma zu studieren, geschweige denn z.Bsp. lesen zu lernen und zu praktizieren... usw... also jetzt kommen hier Tibeter in den Westen (geprägt natürlich von ihrem eigenen kulturellen Hintergrund) und sind fast nur von Frauen umgeben... die dem Lama an den Lippen hängen...

Ich will mit meinen Zeilen in keinster Weise die Problematik und das daraus entstandene Leid der Frauen schmälern. Ich will es auch nicht gutheißen... es geht mir mehr darum, aufzuzeigen, dass es eben, wie Anfangs gesagt, der kulturellen Unterschiede entsprechend geschehen konnte...

Mir persönlich ist es immer wieder ein großes Anliegen gewesen den Lehrer nicht zu verklären... man sagt ja nicht umsonst, der beste Lehrer lebt drei Täler weit entfernt... wenn man nämlich nah an einem Lehrer ist, dann ist das richtig schwierig... da ist der Mensch und da ist der Lehrer und da sind alltägliche Dinge...

Es gibt nur ganz wenige Schüler die in der Lage sind NAH an einem Lehrer zu sein... ohne das es zu Komplikationen kommt (dass sie die Weisheit des Lehrers erkennend stabil halten können)... ganz wenige... und das liegt nicht daran, dass ein Schüler alles machen muss was ein Lehrer ihm sagt, sondern das liegt an der kulturellen Historie und auch an der "unterscheidenen Weisheit" die zum einen natürlich der Lehrer haben sollte (die hier wohl teilweise fehlte) und natürlich an den Schülern selbst... die sich benehmen als sei der Lehrer gottesähnlich... dass ist Humbug... wirklich...

Ich habe lange Jahre vielen Lehrern assistiert und je "normaler" ich sie behandelte umso lieber war es ihnen... ist doch klar... natürlich ist bei einem "Interview" z.Bsp. oft so eine Kraft am wirken und da wir das nicht gewöhnt sind verklären wir es... aber richtig ist es nicht... meine Meinung...

Hingabe ja, aber bitte nicht völlig den Verstand ausschalten...und keiner von uns möchte hier so behandelt werden wie die tibetischen Frauen... ja, geht´s noch? Also ist es sehr sehr wichtig, dass dies jetzt auch -endlich- mal relativiert wird... meiner Meinung nach...

und klar, die Hingabe, die im Vajayana als ein geschicktes Mittel gilt (und ja auch in ganz vielen Geschichten erzählt wird, ob Milarepa mit Marpa, etc.) ist natürlich Vorbild aber sollte doch auch als eine "Metapher" gesehen werden und nicht als Anleitung wirklich ALLES vorbehaltlos zu machen was ein Lama sagt... auch Milarepa hat rebelliert... sich aufgeregt... geschmollt... usw.... ja, richtig so....Vajrayana bedeutet ja nicht, sich selbst völlig zu verleugnen... das ist doch falsch verstandene Hingabe... meiner Meinung nach...

Die jetzige Diskussion um SR ist für mich persönlich ein Ausdruck einer neuen Ebene, die jetzt stattfinden darf... SR wird -hoffentlich- anerkennen dass es eben hier eine andere Kultur ist und dass man Frauen und Menschen nicht auf diese Art -erzieht- oder -ausnutzt- ... und die interne Sangha wird sich auch genau anschauen müssen wo ihr eigener Part dabei war, es derart lange mitzuspielen wo sich wohl alle sehr sehr schlimm gefühlt haben... und sich somit auch selbst verleugneten... und andere ebenso...

die Kritik an der Kritik, die stört mich im Vajrayana eigentlich am meisten, wenn ich ehrlich bin... denn, man kann sagen, dass es dafür kaum Vorbilder in Tibet gab... und hier im Westen sind wir daran gewöhnt Dinge in Frage zu stellen und da ist meiner Meinung nach, auch der tibetische Lehrer gefragt das zu lernen... wie wir hier ticken... und wir umgekehrt auch... wie tickt denn eigentlich dieser Lehrer...

Es ist auch -in meinen Augen- nicht immer nur hilfreiche wenn alles ganz besonders "harmonisch" läuft... auch so ein verklärtes Bild in spirituellen Kreisen... gerade die Konflikte, das hadern, der Schmerz, die Zweifel.. all das gehört zum Pfad dazu...

mögen wir es als Chance begreifen... ^^
und möge es zu einem besseren Verständnis untereinander führen...

so meine Gedanken und Gefühle dazu
ch.

Liebe Choenyi,

danke für deinen aufschlussreichen Beitrag.

Zu Machtmissbrauch und interkulturellen Missverständnissen und dieser ganzen Thematik findet sich bei Jack Kornfield "Nach der Erleuchtung Wäsche waschen und Kartoffeln schälen", Kap.10 "Die schmutzige Wäsche" (S.173-194) einiges zum Verständnis der Bedingungen für solche Entwicklungen zu lesen.

Dein Erlebnis fällt mit den beschriebenen Wirkungen sicherlich nicht darunter. Es wurde kein Vertrauen gebrochen, du hast die Intention gefühlt und es hat -wieviele- Leute auf dem Weg einen Schritt weiter gebracht. So mein Verständnis. Im Zweifel kannst du ja immer nochmal mit Zeugen des damaligen Vorfalls über ihre damalige emotionale Reaktion während dessen und infolge persönlich das Gespräch suchen.

Liebe Grüße

:rainbow: :om: :rose:
Und frag mal deine Kinder wie sie diese Zeit erlebt haben. Kinder sind nicht mal eben so (von sich aus) "brav"("ruhig"). 'Feine Antennen' haben sie aber.
Die eine Sache ist, ob sie von sich aus einwilligen, eine andere, ob sie sich einordnen(anpassen).
Carneol hat geschrieben:

Zu Machtmissbrauch und interkulturellen Missverständnissen und dieser ganzen Thematik findet sich bei Jack Kornfield "Nach der Erleuchtung Wäsche waschen und Kartoffeln schälen", Kap.10 "Die schmutzige Wäsche" (S.173-194) einiges zum Verständnis der Bedingungen für solche Entwicklungen zu lesen.

Dein Erlebnis fällt mit den beschriebenen Wirkungen sicherlich nicht darunter. Es wurde kein Vertrauen gebrochen, du hast die Intention gefühlt und es hat -wieviele- Leute auf dem Weg einen Schritt weiter gebracht. So mein Verständnis. Im Zweifel kannst du ja immer nochmal mit Zeugen des damaligen Vorfalls über ihre damalige emotionale Reaktion während dessen und infolge persönlich das Gespräch suchen.

Liebe Grüße

:rainbow: :om: :rose:


danke... Carneol... fühle mich gesehen... von Dir... ^^
und schon wieder so nen toller Buchtipp... :rose:

Dieser Vorfall liegt lange Jahre zurück... es gab nie ein Problem und gibt keines ... :)

ch. :star:
Nuovo hat geschrieben:
Sie hat chogyam trungpa rinpoche geheiratet und nach der Hochzeit hat er ihr gesagt, dass Tibeter ihre Frauen schlagen. Sie hat ihn während er geschlafen hat mit einem Stock verprügelt. Danach hat er das wohl nie wieder erwähnt :rofl:


:lol: :lol: :lol: :lol: und :cry: :cry: :cry: :cry: :cry:

ein lachendes, ein weinendes Auge... :wink:

Ich war auch nie das Mäuschen was immer gekuscht hat... das hat meine Lehrer teilweise wahnsinnig gemacht :lol: auf der anderen Seite haben sie das immer geschätzt... ^^

richtig so 8)
Für mich ist das ne Selbstverständlichkeit den Lehrern gegenüber autonom aufzutreten.
Ist auch die einzige Form von echtem Respekt.
Moderation:
Ich hab diesen Thread lange nicht mehr gelesen und brauche etwas Ruhe, um zu gucken, was hier los ist.

Das bedeutet: Atempause für alle erstmal. Thema vorerst gesperrt.
Moderation:
Ich habe nun gelesen und gesehen, dass das Thema gestern sehr schnell aus dem Ruder gelaufen ist.
Im Versuch, die Diskussion zu versachlichen und um weitere Antworten auf unsachliche Beiträge zu verhindern, habe ich viele Beiträge in einen anderen unsichtbaren Bereich verschoben. Es waren in erster Linie Beiträge mit ungerechtfertigten Aversionen, Unterstellungen, Fehlurteilen und die Antworten darauf.

Ich bitte alle Beteiligten, die Existenz des tibetischen Buddhismus zu akzeptieren und sich hier in dessen Bereich nicht respektlos gegen den tibetischen Buddhismus im Allgemeinen zu äußern.

In diesem Thread geht es um traurige Ereignisse, die kaum jemanden nicht schockieren. Bleibt also bitte beim Thema und vergesst den Respekt vor dem Anderen nicht.

Kritik an meiner Moderation bitte persönlich an mich (PM). Vielen Dank.

Thread entsperrt.
Es wird immer wieder von Muslimen gefordert, sich unseren Gepflogenheiten anzupassen, das Schlagen einer Frau, auch wenn die Rechtfertigung dem Koran entnommen wird, betrachten wir als rückständig, frauenverachtend und inakzeptabel, aber wenn es Tibeter machen, dann soll das in Ordnung gehen, weil es ihrer Kultur entspricht? Ich verstehe diesen Widerspruch nicht und kann ihn nicht akzeptieren. Für einen Tibeter gilt dasselbe wie für einen Muslim, der in unser Land kommt: Er hat die Landesgesetze zu beachten.
Wenn Choenyi das nicht persönlich genommen hat, dann ist das für mich in Ordnung. Es war wahrscheinlich auch nicht persönlich gemeint. Dennoch halte ich eine solche Erziehungsmaßnahme für inakzeptabel. Man kann auch erklären, dass man nicht über die Schriften drüberläuft. Ich verstehe den Respekt für "totes Papier", der ja auch aus der Tatsache resultiert, dass Bücher früher unendlich mühsam in der Herstellung waren und eine Seltenheit. Man hat diese Kostbarkeiten mit großer Umsicht behandelt, umso mehr, als ihr Inhalt den Leuten besonders wertvoll und erhaltenswert erscheinen. Der Respekt für den Dharma wird auf die Gegenstände erweitert, die ihn repräsentieren. Das machen alle Kulturen so. Wir tapsen für gewöhnlich auch nicht mit unseren fettigen Wurstlfingern auf einem Van Gogh herum, und tun wir es doch, dann wird sich kaum einer der Umstehenden empören, wenn der Museumswächter diesen vor die Tür setzt und notfalls am Krawattl packt. Aber diese Renitenz war bei Choenyi sicher nicht gegeben. Von daher war eine Ohrfeige unangemessen. Die Tat war wohl dem Temperament und dem Selbstverständnis des Mediziners geschuldet, und dieses Verhalten womöglich durch die Ideologie seiner Kultur gestützt. Aus meiner Sangha kenne ich so was allerdings nicht. Es muss also auch eine alternative Haltung geben. Wahrscheinlich wie bei uns, wo manche meinen, dass eine Ohrfeige nicht schade und andere meinen, dass das gar nicht ginge.
Für mich persönlich ist der thread hier gestern ein Paradebeispiel gewesen für Gewalt in der Sprache... die wohl ja auch SR genutzt hat. Wenn Vergleiche gezogen werden die andere verletzen oder emotional triggern sollen (ganz offensichtlich)... soviel ich weiß ist das von SR auch ausgegangen...

Mein Bsp. gestern, offen und frei erzählt, ebenso von meinen Kindern, wurde dermassen "verdreht" dass ich mich entschlossen habe dieses BUDDHALAND zu verlassen...

Zu behaupten, @morpho, Kinder sind nicht von sich aus ruhig... und so zu tun, als wäre jetzt die geschlagene Mutter und eine Art Unterdrückung daran schuld, ist an niederer Sicht und Unterstellung kaum noch zu toppen... wirklich... Du kennst uns doch gar nicht, was masst Du Dir da an? Natürlich gibt es Kinder die von sich aus ruhig und lieb sind... ob Du es glaubst oder nicht... und diese Unterstellungen sind im höchsten Maße unsachlich und mal KLARTEXT richtig fies... da kann ich jetzt auch kein anderes Wort mehr für finden...

Oder auch mich ständig hier als "Gewalt-Opfer" hinzustellen... ja, geht´s noch? Und egal was ich sage, es wird einfach weiter darauf rumgeritten...
Da stelle ich mir jetzt die wirklichen Opfer der Rigpa Sangha und Schüler von SR vor, da kann ich nur wünschen, dass sie NIEMALS solchen herzlosen und Menschen begegnen, wie ich hier getroffen habe... wirklich

Dann bin ich ja auch noch ein "Neuling" hier im Buddhaland, so ungefähr kann man sich das ja auch im tibetischen Buddhismus vorstellen wenn dann Lehrer kommen und die Schüler sich mit der Thematik nicht auskennen... im Prinzip habt Ihr mir hier aufgezeigt, wie man das "ausnutzt" im negativen Sinne... also, bevor hier jemand über SR wettert oder einen hervorragenden Arzt aus Tibet, kehrt einfach mal vor der eigenen Tür... tz tz tz... unfassbar... wirklich

Ich bin in vielen Foren schon unterwegs gewesen... kenne hitzige Diskussionen, aber wenn jemand etwas sehr persönliches erzählt dann ist da auch -für alle die sich dann daran beteiligen- Achtsamkeit gefragt, die ich hier absolut vermisse...(was ja wohl auch merkwürdig ist, denn wenn dass Atheisten, Muslime, Christen, Spirituelle, usw. in anderen Foren schaffen, warum dann keine Buddhisten)... komisch, komisch... sowas wie hier ist mir wirklich noch nicht passiert. Keinerlei Sachlichkeit von -nicht nur einer Person- sondern mehreren...

Ich kann hier natürlich endlose Zitate irgendwelche PK Textstellen oder links einfügen und smalltalk halten, aber wenn ich hier nichts "persönliches" einstellen kann ohne hier zerissen zu werden (es war jetzt das zweite mal)... weiß ich, muss ich ehrlich sagen, auch nicht, wozu ich hier bin... denn für mich zählt auch das "erleben" und eben die eigene "Erfahrung"... das scheint hier wohl wirklich nicht gewünscht zu sein... verstehen muss ich dass nicht...

Ich habe extra, da ich Vajrayana Schülerin bin im tibetischen (hier, öffentlichen Bereich) geschrieben und merke, dass gerade im tibetischen Bereich ZEN und Theravada Leute sind die sachlich zu einer Vajrayana Problematik gar nichts sagen können, bzw. wohl auch nicht wollen, sondern hauptsächliche "negative" und "negativ bewertende" Kommentare loslassen... es scheint wohl hier üblich zu sein... habe ja einige private pn. bekommen mit Warnungen und lieben Worten... aber muss man sich hier verstecken und "vorsichtig" sein????? Da hab ich doch wirklich Fragezeichen... denkt vielleicht mal darüber nach. Ich hab da keinen Bock drauf und ich werde mich auch nicht in einem -extra- Unterforum "verstecken"...

Ständige Grundsatzdiskussionen, nicht nur hier, sondern auch in anderen threads, ob und wie und warum Vajrayana, hab ich irgendwie noch nie in meinem langen buddh. Leben führen müssen... hier scheint das wohl ständig Thema zu sein... könnt Ihr ja gerne machen... aber ich brauch das nicht, wirklich nicht...

Ich habe auch ganz viele schöne Begegnungen gehabt hier und mit manchen wird auch ein Kontakt weitergehen... hope so ... :rose:

Es ist wirklich schade, dass es jetzt so ist, aber so wie ich mich gefreut habe hier anzukommen, freue ich mich jetzt, hier wieder fortzugehen... 8)

Ich verabschiede mich nun mit einem Zitat von Buddha:
Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat. Glaube nichts, weil alle es glauben. Glaube nichts, weil es geschrieben steht. Glaube nichts, weil es als heilig gilt. Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt. Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast.


alles Gute euch
von Herzen
meint eine -nicht ironische-
choenyi :star:
Bitte, Choenyi, lass uns nicht allein. :rose:
Hallo Choenyi

vielleicht liest Du ja noch Antworten auf Deinen letzten Beitrag.

Ich erwidere Deinen Wunsch: alles Gute Dir, von Herzen :rainbow:
Hoffentlich findest Du ein Forum, das für Dich weniger Probleme bereitet.
Da helfen auch keine Blümchen mehr. Einfach mal innehalten, wenn man merkt, dass man mal wieder anprangert, wo ein Dialog viel angebrachter wäre.

Mir scheint, das Thema Sogyal ist jetzt hier durch.

Ich schließe es für eine Woche, da voraussichtlich erstmal nichts Neues zum Thema kommt.
Losang Lamo hat geschrieben:
Da helfen auch keine Blümchen mehr. Einfach mal innehalten, wenn man merkt, dass man mal wieder anprangert, wo ein Dialog viel angebrachter wäre.

Hast Du den Eindruck, ich hätte was angeprangert?
Doris Rasevic-Benz hat geschrieben:
Losang Lamo hat geschrieben:
Da helfen auch keine Blümchen mehr. Einfach mal innehalten, wenn man merkt, dass man mal wieder anprangert, wo ein Dialog viel angebrachter wäre.

Hast Du den Eindruck, ich hätte was angeprangert?



Nein, nicht dass Du's wolltest.
Aber findest Du nicht, dass hier ein Auseinandernehmen einer Einzelperson stattgefunden hat?

Lass uns das woanders weiter diskutieren.
Ich sperre diesen Thread für eine Woche, weil hier offensichtlich erstmal nichts mehr zum Thema kommt.
Moderation:
So viel OT nach bereits so viel differenzierter Kritik - ich denke der Thread kann geschlossen bleiben. Sollte das Thema neu aufflammen warum nicht als Neustart.
Ein paar Hintergrundinfos von den 8 Autoren des Briefs an Sogyal:

https://whatnow727.wordpress.com/2017/0 ... -a-rumour/

Zusammenfassung: sie wollten es eigentlich nur intern ansprechen und Veränderungen anstossen. Der Brief ging ursprünglich an einige wenige Lamas, u.a. Dzongsar und den Dalai Lama. Er wurde dann von einer unbekannten Person an eine buddhistische Zeitschrift "geleakt".

Von Sogyal gab es keine individuellen Antworten, nur eine mehr oder weniger abwiegelnde Antwort die "wirkte wie von einem Anwalt aufgesetzt um jegliche Schuldzugeständnisse zu vermeiden". Da ist von "Missverständnissen" die Rede und statt einer Entschuldigung heisst es lediglich "es täte ihm leid, dass sie so fühlen würden"...

Bis jetzt sieht es also nicht so aus, als würde der aktuelle Skandal Rigpa-intern etwas verändern.
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