Zitate aus dem tibetischen Buddhismus, die mich berühren

Moderator: kilaya

"Im Buddhismus gibt es keinen Punkt. Im Buddhismus gibt es immer ein weil."

(Dagyab Rinpoche)
"Dein Geist hat eine angeborene Leuchtkraft / Klarheit,
und wenn diese Leuchtkraft sich zeigt, dann erleuchtet
diese Klarheit augenblicklich alles, was von ihr berührt wird."

(Khenchen Thrangu Rinpoche)
"Alle Worte sind wir Echos", sagt der Buddha
Dieser Tage sind sie aber eher wie das Echo der Echos.
Was die Echos sagen und was sie meinen, sind zwei verschiedene Dinge,
Nimm keine Notiz von diesen trügerischen Echo Worten


Patrul Rinpoche

Kommentar von Dilgo Khyentse Rinpoche:

Alle Worte und Reden des samsarischen Lebens, angenehme oder unangenehme, freundliche oder kritische, sind nur der Widerhall der Leerheit. Wenn man Beleidigungen oder Schmeicheleien gegen eine Felswand schreit und das Echo einem die Worte zurückträgt, gibt es da einen Grund, sich darüber zu ärgern oder zu freuen? Die Töne des Universums - das Knistern des Feuers, das Brausen des Windes, das Rauschen von Wasser, der Ruf der Tiere, die menschliche Sprache - alle sind bar jeder Substanz, unangreifbar, leere Echos. Erzählungen über vergangene Ereignisse, Reden über die Gegenwart und Diskussion zukünftiger Pläne sind meist nur ein Ventil für das sinnlose Ausdrücken von Begehren oder Aggression. Die Worte kommen und gehen, haben keine wirkliche Grundlage, hinterlassen keine Spuren. Man kann am Morgen gelobt und am Nachmittag getadelt werden. Menschen können einem Liebenswürdigkeiten sagen und dabei Unfreundliches denken und umgekehrt können ihre Worte grausam klingen, obwohl die Absicht freundlich war. Diesem allen Beachtung zu schenken, führt zwangsläufig zur Verwirrung. Beachten Sie also das übliche weltliche Gerede nicht, rezitieren Sie lieber Gebete und Mantras und lesen laut aus den Schriften


zitiert aus "Das Herzjuwel der Erleuchteten" von Dilgo Khyentse (Grundtext: Patrul Rinpoche)
Ein alter Tibetteppich

Deine Seele, die die meine liebet,
ist verwirkt mit ihr im Teppichtibet.

Strahl in Strahl, verliebte Farben,
Sterne, die sich himmellang umwarben.

Unsere Füße ruhen auf der Kostbarkeit,
Maschentausendabertausendweit.

Süßer Lamasohn auf Moschuspflanzenthron,
wie lange küßt dein Mund den meinen wohl
und Wang die Wange buntgeknüpfte Zeiten schon?
(Else Lasker-Schüler, 1869-1945
"Ihr, die Ihr gefangen seid von Zuneigung und Abneigung, macht wie Ihr es wollt."
Chögyal Namkhai Norbu
Welcher Religion wir auch angehören mögen, wir sollten uns nach Möglichkeit darauf vorbereiten, ohne Reue zu sterben.


Dalai Lama
Mega pragmatisch-


"Doing things right today
takes care of tomorrow."

Ringu Tulku
Wenn man Angst hat vor dem Tod, hat man die buddhistische Praxis nicht richtig verstanden


Dagyab Rinpoche im Rahmen seiner Unterweisungen zunm Lojong (Geistestraining) im September 2016
Aus buddhistischer Sicht ist der Geist etwas anderes wie Materie, weil er andere Eigenschaften hat als jen, die z.B. dem Gehirn zugeschrieben werden, denn dieses ist etwas Sicht- und Berührbares. Das Gehirn mit seinen Funktionen dient lediglich als physische Grundlage für Bewusstseinsvorgänge, es ist jedoch nicht der Geist an sich. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Geist lediglich ein Nichts wäre. Vielmehr ist er lebendige Erfahrung, die intensiv und dynamisch ist. Die Natur des Geistes ist klar, leer und ungehindert....


Shamar Rinpoche (zitiert aus: "Grenzenloses Erwachen")

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