Zitate aus dem Theravada

Moderator: Jojo

Die Anleitung beinhaltet alles, was Du brauchst, um bis zum vierten Jhana zu gelangen. ...
Ab dann erst sollst du Metta in alle Richtungen senden, da es nun kräftig genug ist, um dich ins fünfte bis achte Jhana gelangen zu lassen. Und weiter bis zum Ziel von Stromeintritt und Nibbana.
Mirco hat geschrieben:
Die Anleitung beinhaltet alles, was Du brauchst, um bis zum vierten Jhana zu gelangen. ...
Ab dann erst sollst du Metta in alle Richtungen senden, da es nun kräftig genug ist, um dich ins fünfte bis achte Jhana gelangen zu lassen. Und weiter bis zum Ziel von Stromeintritt und Nibbana.


Hallo Mirco,
woher ist das Zitat?

Lg,
Mario
Mirco hat geschrieben:
Die Anleitung beinhaltet alles, was Du brauchst, um bis zum vierten Jhana zu gelangen. ...
Ab dann erst sollst du Metta in alle Richtungen senden, da es nun kräftig genug ist, um dich ins fünfte bis achte Jhana gelangen zu lassen. Und weiter bis zum Ziel von Stromeintritt und Nibbana.

Ja, wo hast du denn das her?
Wenn man den Geist weiter lockert und jede Ablenkung
loslässt, wird die Anhaftung immer schwächer. Schließlich hat
sie nicht mehr genug Kraft, um noch einmal zum Vorschein zu
kommen. An dieser Stelle füllt sich der Geist mit Erleichterung
und Freude. Dieses Loslassen der Anhaftung ist mit »abgeschieden
von unheilsamen Geisteszuständen« gemeint. Wenn man loslässt
und Freude aufkommt, hält sie eine Zeit lang an. Dadurch wird
der Geist sehr ruhig und friedlich und bleibt gern beim Medi-
tationsobjekt. Wenn das wiederholt vorkommt, wird der Geist
auf natürliche Weise ruhig und gesammelt, und man beginnt,
Gleichmut und geistiges Gleichgewicht zu entwickeln.

Bhante Vimalaramsi Mahatera, Anapanasati Sutta, S. 81
Wie ihr wisst, sind Dhamma und Vinaya immer ein Paar. Dies überliest man vielleicht leicht, doch eigentlich wird ganz deutlich gesagt, dass beide, Dhamma und Vinaya, das Erbe sind, das der Buddha uns vermacht hat. Ihr kennt alle die berühmten Worte des Buddha an den Ehrwürdigen Ānanda:

„Ānanda, all das, was ich euch an Dhamma und Vinaya dargelegt und erlassen habe ist nach meinem Dahinscheiden euer Meister.“ (D.16)

Der Buddha spricht hier (und an vielen anderen Stellen) eben nicht nur vom Dhamma, sondern vom Dhamma-Vinaya als Paar.


Vinaya – die unbekannte Seite der Lehre des Buddha
von Kevalī Bhikkhu

http://www.dhamma-dana.de/buecher/kevali-vinaya.pdf
Frage: Besteht ein Unterschied zwischen dem Geist der Asiaten und dem der Abendländer?

Ajahn Chah:

Grundsätzlich gibt es keinen Unterschied.
Äußere Sitten und die Sprache mögen verschieden scheinen,
aber der menschliche Geist hat natürliche Eigenschaften,
die bei allen Menschen gleich sind.
Begierde und Haß sind dieselben in einem östlichen und einem westlichen Geist.
Das Leiden und das Ende des Leidens sind für alle Menschen gleich.


hier
Bhante Vimalaramsi, während eines Retreats:
Ich bin nicht euer Lehrer. Ich war niemals ein Lehrer.
Ich bin eure Orientierungshilfe (guide).
Ich bin ein Übersetzer.
Ich übersetze was ihr sagt, um zu schauen ob es dem gleicht, was der Buddha gelehrt hat,
weil es manchmal etwas knifflig wird.
Doch, je weiter ihr in der Meditation voranschreitet, desto mehr lehrt ihr euch selber, wie man vom Leiden los lässt.
Ajah Chah,
Die meisten Menschen kennen immer noch nicht die Essenz der Meditationspraxis. Sie halten Geh-Meditation, Meditation im Sitzen und das Anhören von Dhamma-Vorträgen für die Praxis.
Das stimmt auch, aber diese sind nur die äußeren Formen der Praxis.
Die wirkliche Praxis findet statt, wenn der Geist einem Sinnesobjekt begegnet. Das ist genau die Stelle, an der man praktiziert, nämlich dort, wo Sinneskontakt auftritt.
Wenn die Leute Dinge sagen, die wir nicht mögen, dann ärgern wir uns; Sagen sie hingegen Dinge, die wir mögen, dann finden wir das angenehm.
Genau dort ist unser Ort der Praxis.

hier
Und, wie machst du das ? hehe
Werte N.orpho
Morpho hat geschrieben:
Und, wie machst du das ? hehe

wie? Sehr gute Frage :). Ich beobachte, was vor sich geht. Beobachte, wie die geistige Aufmerksamkeit wandert. Und manchmal bemerke ich, dass ich bereits in einer Reaktion stecke. Dann lasse ich los. Und vergebe mir die Unachtsamkeit und das Reagieren. Vergebe dem Gegenüber. Enspanne mich. Vielleicht ein Lächeln. Und dann richte ich die Aufmerksamkeit wieder auf etwas heilsames, wie z.B. Vergebung oder Wohlwollen.

Gruß
Beobachte, wie die geistige Aufmerksamkeit wandert.


und wie machst du das ?
Morpho hat geschrieben:
Beobachte, wie die geistige Aufmerksamkeit wandert.

und wie machst du das ?

Das Abwandern macht man oft mehr oder weniger unbewußt und merkt es dann oder auch nicht.
Ein Mönch, ihr Mönche, dem diese vier Dinge eignen, ist keines Rückfalls fähig: er ist dem Nibbāna nahe.

»Gefestigt in der Sittlichkeit,
die Sinnentore wohl bewacht,
hält da beim Mahle Maß der Mönch
und übt sich in der Wachsamkeit.
Wer derart voller Eifer weilt
und tags und nachts nicht lässig ist,
das Gute zur Entfaltung bringt
und nach dem höchsten Frieden ringt,
Solch ein Jünger, freudig strebend,
die Gefahr des Leichtsinns kennend,
ist des Rückfalls nicht mehr fähig,
nahe ist er dem Nibbāna.«
Morpho hat geschrieben:
Mirco hat geschrieben:
Beobachte, wie die geistige Aufmerksamkeit wandert.

und wie machst du das ?

Bisher so: ich bemerke, das ein Unterschied zwischen Ausgangsobjekt und Abwanderungsobjekt besteht.

Was dazwischen im einzelnen vor sich geht, durfte ich noch nicht genau erkennen. Besonders im Alltag nicht. In der formellen Meditation hingegen waren einige Einzelheiten erkennbar.

Grundsätzlich kann ich sagen, dass, je häufiger ich den Fokus darauf lege, desto geschulter wird das innere Auge für's Detail zwischendrinn.

Gruß

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