Missbrauch im Theravada

Moderator: void

mukti hat geschrieben:
...so dass es sogar manchmal erscheint jemand ginge in einem Garten mit schönen Blumen und sähe nur den Fliegenschiß auf mancher Blüte....


:D :D :lol:
:like: super Vergleich...

ch. :star: :)
mukti hat geschrieben:
Eine selbsterhebende Variante der Schadenfreude hat Wilhelm Busch ja so ausgedrückt:
"Ach da bin ich wirklich froh, denn Gottseidank, ich bin nicht so" :angel:

Obwohl etwas unklar ist warum und welchen sog. "Gott" er danken möchte.
Es ist ja auch schon etwas komisch einem unbekannten für etwas zu danken
zu dem dieser "Angebliche" gar nichts beigetragen hat.
accinca hat geschrieben:
mukti hat geschrieben:
Eine selbsterhebende Variante der Schadenfreude hat Wilhelm Busch ja so ausgedrückt:
"Ach da bin ich wirklich froh, denn Gottseidank, ich bin nicht so" :angel:

Obwohl etwas unklar ist warum und welchen sog. "Gott" er danken möchte.
Es ist ja auch schon etwas komisch einem unbekannten für etwas zu danken
zu dem dieser "Angebliche" gar nichts beigetragen hat.


Nun Busch war erstens Humorist und zweitens lässt er das den Onkel Nolte sagen.
mukti hat geschrieben:
accinca hat geschrieben:
mukti hat geschrieben:
Eine selbsterhebende Variante der Schadenfreude hat Wilhelm Busch ja so ausgedrückt:
"Ach da bin ich wirklich froh, denn Gottseidank, ich bin nicht so" :angel:

Obwohl etwas unklar ist warum und welchen sog. "Gott" er danken möchte.
Es ist ja auch schon etwas komisch einem unbekannten für etwas zu danken
zu dem dieser "Angebliche" gar nichts beigetragen hat.


Nun Busch war erstens Humorist und zweitens lässt er das den Onkel Nolte sagen.
Und drittens war Busch Anhänger Schopenhauers. Was er so von christlicher Religion hielt, wird deutlich, wenn man 'Die fromme Helene' liest (aus der das Zitat stammt) oder 'Der heilige Antonius von Padua'. Letztere Geschichte führte nach ihrer Veröffentlichung 1870 in Deutschland zu einem Prozess gegen Buschs Verleger, der allerdings mit einem Freispruch endete. In Österreich hingegen durfte die Geschichte erst 1902 veröffentlicht werden.

()
mukti hat geschrieben:
fotost hat geschrieben:
Also, ich suche da nicht. Menschen sind zuallererst einmal Menschen und sie unterliegen den grundsätzlichen menschlichen Problemen.

Ja genau, und Freude am Fehlersuchen ist auch so eine menschliche Schwäche.


Das ist keine Schwäche, sondern dient dem Überleben, also eine Stärke.
Tychiades hat geschrieben:
mukti hat geschrieben:
fotost hat geschrieben:
Also, ich suche da nicht. Menschen sind zuallererst einmal Menschen und sie unterliegen den grundsätzlichen menschlichen Problemen.

Ja genau, und Freude am Fehlersuchen ist auch so eine menschliche Schwäche.


Das ist keine Schwäche, sondern dient dem Überleben, also eine Stärke.


"Freude am Fehlerfinden" Habe ich im Zusammenhang mit Schadenfreude erwähnt. Inwiefern wäre das eine Stärke, die dem Überleben diene?
mukti hat geschrieben:
Tychiades hat geschrieben:
mukti hat geschrieben:
Ja genau, und Freude am Fehlersuchen ist auch so eine menschliche Schwäche.


Das ist keine Schwäche, sondern dient dem Überleben, also eine Stärke.


"Freude am Fehlerfinden" Habe ich im Zusammenhang mit Schadenfreude erwähnt. Inwiefern wäre das eine Stärke, die dem Überleben diene?


Schadenfreude ist ja die Freude an einem Schaden und da ist es üblich, dass man den Fehler zunächst nicht aufdeckt, damit überhaupt ein Schaden durch den Fehler entsteht. Der Fehler selbst ist ja nicht unbedingt ein Schaden - aber er kann zum Schaden führen. Deshalb empfindet man Schadenfreude erst, wenn der Schaden eingetreten ist.
Überlebenswichtig hingegen ist es, wenn ich vor einem Schaden Fehler aufdecke und damit verhindere, dass Menschen zu Schaden kommen. Daher ist die Fähigkeit zur Unterscheidung, z.B. im Buddhismus von heilsam und unheilsam, ein Teil der Schulung. Irgendwo hat Buddha auch gesagt, dass es eben Probleme gibt, wenn man einen Unverständigen auf Fehler hinweist. Das hat der nicht gern. Insbesondere Menschen in sogenannten Führungspositionen, wie Lehrer, sind es gewohnt, andere zu unterweisen und haben es nicht gern, wenn sie auf etwas hingewiesen werden.
Und genau das merkt man hier auch an der Art der Diskussion. Es wird lieber abgewiegelt. Aber um die Dinge wirklich zu ändern, brauche ich Transparenz und
einen positiven Umgang mit Fehlern, denn Fehler an sich sind normal und werden erst zu einem Problem, also Schaden, wenn sie nicht aufgedeckt werden.
Tychiades hat geschrieben:
Überlebenswichtig hingegen ist es, wenn ich vor einem Schaden Fehler aufdecke und damit verhindere, dass Menschen zu Schaden kommen.

Verstehe, ja das macht natürlich Sinn. Auch wenn bereits Schaden entstanden ist sollte der zugrundeliegende Fehler aufgedeckt werden als Beitrag um weiteren Schaden zu verhindern und auch um davor zu warnen sich an Misständen überhaupt erst zu beteiligen. Das wäre dann auch der Zweck von Threads wie diesem.

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