Nibbana und die Befleckungen (Kilesas)

Moderator: Jojo

Zum Vergleich verläuft die Loslösung vom Objekt im indischen Yoga in einer Phase, die auch genannt wird (Dharana, dhyana, samadhi). Das bedeutet, dass zwischen Samatha und Vipassana ein Bereich besteht, der die Aufmerksamkeit vom äußeren Objekt auf die innere Wirkung führt, z. B. beim Atmen von den Atemzügen auf die Stille, die sich im Körper durch das Atmen manifestiert. Erst dann folgt Vipassana. Es ist ein Übergang zwischen dem Fokus auf das Körperliche und Geistige indem das Erste ins Zweite übergeht.

Gruß, Yofi
accinca hat geschrieben:
Maytreka hat geschrieben:
Das Problem bei einer "Praxis" ist, das es "die Praxis" gar nicht gibt.

Und wo steht denn sowas?

Der Buddha hat vielleicht keine "Praxis" gelehrt aber doch eine große Anzahl von Übungen.


Ich hatte da ein Deja-vu. Du bist wie mir gekommen ist vielleicht ein Anhänger von den Buddhstischen Seminar Leuten um dem ehemaligen Paul Debes. Der glaubte, dass es nur Übungen sind. Bin ich froh, dass ich schon in Asien war und auch hier in Europa die Chance hatte, intensiv nach den Anleitungen von großen Meditationslehrer zu praktizieren, welche sich nicht nur in Theorie sondern auch in Praxis sehr gut auskennen.
Yofi hat geschrieben:
Zum Vergleich verläuft die Loslösung vom Objekt im indischen Yoga in einer Phase, die auch genannt wird (Dharana, dhyana, samadhi). Das bedeutet, dass zwischen Samatha und Vipassana ein Bereich besteht, der die Aufmerksamkeit vom äußeren Objekt auf die innere Wirkung führt, z. B. beim Atmen von den Atemzügen auf die Stille, die sich im Körper durch das Atmen manifestiert. Erst dann folgt Vipassana. Es ist ein Übergang zwischen dem Fokus auf das Körperliche und Geistige indem das Erste ins Zweite übergeht.

Gruß, Yofi


Also, das verstehe ich nicht. Meinst du etwa vipassana beginnt erst da wo du auf die Stlle gehst?

In Einsichtsmeditation wo das Meditationsobjekt der Atem oder die Bauchdecke ist oder anderer Prozess, muss ich in nichts weiteres gehen um Vipassana zu machen. Der Unterschied von vipassana und samatha ist das Objekt. In Samatha bist du auf einem Konzept und in Vipassana auf einem Prozess. Geht dein Fokus im Prozess auf Einzelheit bist du wieder im Samatha. Der Übergang ist sozusagen der Bereich zwischen Prozesshaftigkeit und Stillstand (Punktualität).
Maytreka hat geschrieben:
Ich hatte da ein Deja-vu. Du bist wie mir gekommen ist vielleicht ein Anhänger von den Buddhstischen Seminar Leuten um dem ehemaligen Paul Debes. Der glaubte, dass es nur Übungen sind. Bin ich froh, dass ich schon in Asien war und auch hier in Europa die Chance hatte, intensiv nach den Anleitungen von großen Meditationslehrer zu praktizieren, welche sich nicht nur in Theorie sondern auch in Praxis sehr gut auskennen.

Mir ist nicht bekannt was Paul Debes in dieser Hinsicht denkt, aber Übungen (bhāvanā),
in was auch immer, gibt es in der Lehre jede Menge. Nur ein Arahat gilt in der Lehre
des Buddha als einer der nicht mehr üben muß.
accinca hat geschrieben:
Maytreka hat geschrieben:
Ich hatte da ein Deja-vu. Du bist wie mir gekommen ist vielleicht ein Anhänger von den Buddhstischen Seminar Leuten um dem ehemaligen Paul Debes. Der glaubte, dass es nur Übungen sind. Bin ich froh, dass ich schon in Asien war und auch hier in Europa die Chance hatte, intensiv nach den Anleitungen von großen Meditationslehrer zu praktizieren, welche sich nicht nur in Theorie sondern auch in Praxis sehr gut auskennen.

Mir ist nicht bekannt was Paul Debes in dieser Hinsicht denkt, aber Übungen (bhāvanā),
in was auch immer, gibt es in der Lehre jede Menge. Nur ein Arahat gilt in der Lehre
des Buddha als einer der nicht mehr üben muß.


Also vipassanā-bhāvanā bedeutet die Entwicklung von Weisheit und das geht über den edlen achtfachen Pfad.

und dann den Arhat als Beispiel bringen, der durch tiefgründige Praxis das höchste Ziel erreicht hat, ist einfach nicht zu fassen.

und wenn du schon so pali Buchstaben gläubig bist dann solltest du auch das lesen:


http://www.palikanon.com/english/wtb/b_f/bhaavanaa.htm
bhāvanā

'mental development' (lit. 'calling into existence, producing') is what in English is generally but rather vaguely called 'meditation'. One has to distinguish 2 kinds:

development of tranquillity (samatha-bhāvanā), i.e. concentration (samādhi), and
development of insight (vipassanā-bhāvanā), i.e. wisdom (paññā).

These two important terms, tranquillity and insight (s. samatha-vipassanā), are very often met with and explained in the Sutta, as well as in the Abhidhamma.
Maytreka hat geschrieben:
...und dann den Arhat als Beispiel bringen, der durch tiefgründige Praxis
das höchste Ziel erreicht hat, ist einfach nicht zu fassen.

Ich habe auch nicht behauptet das du alles fassen könntest.
Nur der Arahat braucht nicht mehr üben.
Und von einem solchen Mönche, ihr Mönche, sag' ich:
'Nicht muß er unermüdlich kämpfen.'
Und warum nicht?
Gekämpft hat er unermüdlich, er kann nicht mehr ermüden.
Also vipassanā-bhāvanā bedeutet die Entwicklung von Weisheit und das geht über den edlen achtfachen Pfad.


- eben, der Pfad ist achtfach, nicht einfach :wink:

LG

Norbert :)
Darüber kann nichts gehen. Das findest du auch bei Sujiva und Bhante Vimalaramsi.

Und die Ethik gehört dazu.

Das Anapanasati-Sutta - Bhante Vimalaramsi

Wer ist online?

Insgesamt ist 1 Besucher online. Im Detail: 0 sichtbare Mitglieder (oder Bots), 0 unsichtbare Mitglieder und 1 Gast
Der Besucherrekord liegt bei 214 Besuchern, die am 27.02.2017 23:21 gleichzeitig online waren.

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast