Anapanasati bei Buddhadasa (Atem konktrollieren???)

Moderator: Jojo

@ sati zen:
dass gibt es wahrscheinlich nicht denn Thich Nhat Hanh hat völlig andere Ansichten die Meditation im Westen zu praktizieren.


Glaub ich nicht.
Auch Thích Nhất Hạnh war nicht unbeeinflusst von seiner Tradition - und dürfte ihr vertrauensvoll gefolgt sein ( Er ist übrigens krank )
Was er aber erlebt hat sind unsere Neurosen. Die gibt es in der Art in Asien nicht. So hat er eine Lösung dafür gesucht. Das ist auch sein Verdienst. Er hätte sich in den Busch zurückziehen, einfach in einem Kloster dort bleiben können.

PS: Ich habe wenig von ihm gelesen, da weiß ich keine "Anapanasati -Anleitung".
blue_aprico hat geschrieben:
@ sati zen:
dass gibt es wahrscheinlich nicht denn Thich Nhat Hanh hat völlig andere Ansichten die Meditation im Westen zu praktizieren.


Glaub ich nicht.
Auch Thích Nhất Hạnh war nicht unbeeinflusst von seiner Tradition - und dürfte ihr vertrauensvoll gefolgt sein ( Er ist übrigens krank )


Heißt das, er wird irgendwann sterben? :o

Was soll der Zusatz, dass er krank ist? Entschuldige die Nachfrage, aber es liest sich halt so, als würdest du damit etwas implizieren wollen.
Schildkröte hat geschrieben:
Das Buch heißt: das Wunder des bewussten Atmens.


Sieht ja sehr interessant aus, danke, kommt bei mir auf die Bücherliste.
Gerne, kann aber ein Weilchen dauern. Überzeugt hat mich das Inhaltsverzeichnis. Das Buch behandelt die 16 Übungen nach dem Anapanasati Sutta (http://www.palikanon.com/majjhima/m118n.htm)
Konzentration auf die Atmung ist am einfachsten, die Einspitzigkeit des Geistes zu gewinnen.

Als Theravada-Buddhist glaube ich, dass die Konzentration auf den Atmungsprozess zu einer Spitze des Geistes führt und letztlich zu einer Einsicht führt.Die Konzentration auf den Atmungsprozess ermöglicht jemandem, die Arahatschaft zu erreichen.
Mohan Gnanathilake hat geschrieben:
Die Konzentration auf den Atmungsprozess ermöglicht jemandem, die Arahatschaft zu erreichen.

Wenn alle anderen notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind schon.
Siehe D22 oder M10 Satipathana
"Voraussetzungen"... naja.

Hier kommt es ja auch auf die Lesart der Med-Sutten an. Die bilden den Prozess ab, sollten daher nicht als Meditations-Vorlage interpretiert werden.
Die Vergegenwärtigung der Unbeständigkeit und Elementarhaftigkeit der Körperlichkeit (Artung)
z.B. scheint mit erst mal mit einem sensibilisierten Reflektieren der ersten edlen Wahrheit zu tun zu haben.
Mohan Gnanathilake hat geschrieben:
Konzentration auf die Atmung ist am einfachsten, die Einspitzigkeit des Geistes zu gewinnen.

Als Theravada-Buddhist glaube ich, dass die Konzentration auf den Atmungsprozess zu einer Spitze des Geistes führt und letztlich zu einer Einsicht führt.Die Konzentration auf den Atmungsprozess ermöglicht jemandem, die Arahatschaft zu erreichen.


Es wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass Ānāpāna-sati den natürlichen Alterungsprozess des Gehirns verlangsamt.
Mohan Gnanathilake hat geschrieben:
Mohan Gnanathilake hat geschrieben:
Konzentration auf die Atmung ist am einfachsten, die Einspitzigkeit des Geistes zu gewinnen.

Als Theravada-Buddhist glaube ich, dass die Konzentration auf den Atmungsprozess zu einer Spitze des Geistes führt und letztlich zu einer Einsicht führt.Die Konzentration auf den Atmungsprozess ermöglicht jemandem, die Arahatschaft zu erreichen.


Es wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass Ānāpāna-sati den natürlichen Alterungsprozess des Gehirns verlangsamt.


Liebe Mitglieder,

es gibt einen Fehler von mir.

Ich habe geschrieben: „ Es wurde wissenschaftlich nachgewiesen,dass Ānāpāna-sati den natürlichen Alterungsprozess des Gehirns verlangsamt.“ Das ist nur ein Vorteil von Ānāpāna-sati . Sonst gibt es keinen Zusammenhang zwischen dem natürlichen Alterungsprozess des Gehirns und der Arahatschaft.

Wenn man diese Konzentration auf den Atmungsprozess übt, fühlt man sich sehr friedlich. Das führt zur Verlangsamkeit des natürlichen Alterungsprozess des Gehirns.

Ich entschuldige mich bei euch für meinen Fehler.

Beste Grüβe an euch aus Sri Lanka!

Mohan Barathi Gnanathilake
Als Theravada-Buddhist habe ich noch eine Meinung zu diesem Thema. Laut des Wegs der Reinheit „ Visuddhi-Magga“ ist die Konzentration auf den Atmungsprozess eine der schwierigsten Meditationsfächer . Da der Atem sehr subtil ist, kann jede Person sich nicht auf den Atem konzentrieren.
Mohan Gnanathilake hat geschrieben:
Als Theravada-Buddhist habe ich noch eine Meinung zu diesem Thema. Laut des Wegs der Reinheit „ Visuddhi-Magga“ ist die Konzentration auf den Atmungsprozess eine der schwierigsten Meditationsfächer . Da der Atem sehr subtil ist, kann jede Person sich nicht auf den Atem konzentrieren.


Ich möchte bezüglich meiner obigen zitierten Meinung unten ein paar Sätze schreiben.

Es ist äußerst schwierig, sich richtig auf den Atem zu Konzentrieren. Zum Beispiel, wenn wir blasen, ist es anders als das Atmen. Die Konzentration auf die Bewegung des Bauchs ist nicht die Konzentration auf den Atem. Wenn man keine Konzentration auf den Atem hat, soll man sich nicht zwingen, dieses Meditationsfach zu üben.
Mohan Gnanathilake hat geschrieben:

Das Denken schweift gern ab,
man hält es schwer zurück;
Es zähmen, das ist gut;
gezähmt bringt Denken Glück.”
( Dhammapada 35 Citta – Denken )


Eine sehr gute Erinnerung.

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