Zen-Zitate die mich berühren

Moderator: void

Unbekannt hat geschrieben:
Keine Meinungen, sondern Verständnis.
Kein Geld, sondern Menschlichkeit.
Kein Gesetz, sondern Gemeinschaft.
Keine Waffen, sondern Kultur.
Kein Blut, sondern Wasser.
Keine Trauer, sondern Mutter Erde.
Keine Lehrer, sondern Lernende.
Keine Leistung, sondern Bildung.
Keine Wolken, ist nur der Himmel.
Kein Himmel, ist nur das All.
Kein All, ist nur das Nichts.
Kein Leben ohne Tod und kein Tod ohne Leben.
Ohne Begriff kein Verständnis, aber Verständnis ohne Begriff.
Keine Trennung, sondern Einheit und ohne Vielfalt keine Einheit.
Eine Linie, doch unendlich viele Punkte.
Eine Welt und viele Menschen.
Keine Menschen, sondern eine Welt.
Kein Leben ohne Chaos und keine Ordnung ohne Chaos.
Ohne Böses kein Gutes, aber Gutes ohne Böses.
Keine Verwirrung, sondern Pflicht.
Keine Pflicht, sondern Selbstverständlichkeit.
Keine Selbstverständlichkeit, sondern Wissen.
Keine Verständlichkeit, sondern Meinung.
Ob man das Leben lachend oder weinend verbringt, es ist dieselbe Zeitspanne

Quelle: Das Zen entstand im 6./7. Jahrhundert in China aus Meditationsbuddhismus und Taoismus
nochmal extra fuer mich - ich liebe diese Sätze

Einmal nur noch möcht ich wandern, in der großen Wanderschaft,
Einsam, ohne einen andern, bis verhaucht die letzte Kraft.
Sterbend möcht den Blick ich lenken auf das Schneeland himmelhoch,
Sterbend noch des Lehrers denken und der Lehre, die nie trog.

Signatur von yoni
Heute im Blog von Satyamnitya gefunden

Frage: Was existiert im Nichtgeist?

Antwort: Nichtgeist ist zugleich Nicht-Ding. Nicht-Ding ist zugleich Natur an sich. Natur an sich ist bereits der Große Weg.

Frage: Wie können die Täuschungen der Menschen vernichtet werden?

Antwort: Solange man Täuschungen und ihre Vernichtung sieht, wird man sie nicht los.

Frage: Ist es möglich, mit dem Weg eins zu sein, ohne Vernichtung der Täuschungen?

Antwort: Solange man über Einssein und Nicht-Einssein nachdenkt, ist man von den Täuschungen nicht frei.

Frage: Was soll man tun?

Antwort: Nicht-Tun. Das ist es.

Frage: Was ist es, was ein Buddha vernichtet und was ist es, was er erlangt, damit er Buddha genannt wird?

Antwort: Ohne etwas zu vernichten, ohne etwas zu erlangen ist er bereits ein Buddha.

Frage: Wenn er nichts vernichtet und nichts erlangt, wie unterscheidet er sich dann von gewöhnlichen Menschen?

Antwort: Sie sind nicht gleich, weil alle gewöhnlichen Menschen fälschlicherweise etwas haben, was sie vernichten wollen, und irrtümlicherweise etwas haben, was sie erlangen wollen.

Frage: Nun sagst Du, daß gewöhnliche Menschen etwas zu erlangen haben, und Buddhas nicht. Was ist der Unterschied zwischen Erlangen und Nicht Erlangen?

Antwort: Weil gewöhnliche Menschen etwas haben, was sie erlangen möchten, entsteht sogleich Täuschung. Weil Buddhas nichts haben, was sie erlangen möchten, sind sie frei von Täuschung. Innerhalb der Täuschung entsteht sofort Gleich oder Nicht-Gleich. Ohne Täuschung gibt es

keine Verschiedenheit oder Nichtverschiedenheit.

aus: Niu-t´ou Fa-jung, “Dialog über das Auslöschen der Anschauung”
wenn ich dazu noch was sagen darf :->) ...
°°° hat geschrieben:
keine Verschiedenheit oder Nichtverschiedenheit.
ich würde sagen:
keine Verschiedenheit ohne Nichtverschiedenheit

((so habe ich es am anfang auch gelesen; also ich hatte mich verlesen :->))

das schlechte kann nur durch das gute existieren
Zitatesammlungen können gerne neu angelegt werden oder hier fortgeführt. Wenn immer mal jemand was neu postet, bleiben die Sammlungen auch im Fokus.
"Der Finger, der zum Mond zeigt ist nicht der Mond"

Eine Anspielung darauf, dass das Absolute durch Worte nicht erfasst, sondern nur angedeutet werden kann..
Meditation24 hat geschrieben:
"Der Finger, der zum Mond zeigt ist nicht der Mond"

Eine Anspielung darauf, dass das Absolute durch Worte nicht erfasst, sondern nur angedeutet werden kann..
Wohin der Finger zeigt weiss nur der dem der Finger gehört. Das er auf den Mond zeigt ist eine Vermutung der dem Zeigen Folgenden und wenn er da denn Mond sieht, zeigt der Finger auf den Mond, auch wenn er auf den Raum in dem der Mond zu sehen ist zeigt.
Der Finger zeigt auf den Himmel und der das sehende sagt Mond. Offensichtlich ein Mißverstehen durch Schweigen.
In Weiterführung von @Meditation24

10 Finger zeigen auf den Mond. Und schon sind 10 Schulen entstanden. Und doch gibt es nur einen Mond.

_()_
Ellviral hat geschrieben:
Meditation24 hat geschrieben:
"Der Finger, der zum Mond zeigt ist nicht der Mond"

Eine Anspielung darauf, dass das Absolute durch Worte nicht erfasst, sondern nur angedeutet werden kann..
Wohin der Finger zeigt weiss nur der dem der Finger gehört. Das er auf den Mond zeigt ist eine Vermutung der dem Zeigen Folgenden und wenn er da denn Mond sieht, zeigt der Finger auf den Mond, auch wenn er auf den Raum in dem der Mond zu sehen ist zeigt.
Der Finger zeigt auf den Himmel und der das sehende sagt Mond. Offensichtlich ein Mißverstehen durch Schweigen.
Alter Scherzkeks :D Danke für diese solide Stellungnahme :) .

Bin ein wenig amüsiert, wie mit diesem Spruch meist umgangen wird. Wie die Schmeißfliegen zum Kuhfladen flattern die meisten da sofort auf den Mond zu. Und meinen, an dem Finger sei nichts weiter dran. Der Punkt ist doch: der Finger, der den Mond weist, ist der Mond. Wie sonst sollte man ihn da nennen? Und auf den Mond zeigt immer derselbe Finger. So verlor Guteis Schüler den seinen. Dass er aufhört, überflüssigerweise damit herumzuspielen ...

()
Weder Mond noch Fingen nur zeigen und strahlen antworten sich ohne Fragen.
Da sieht man, dass die Wissenschaft die Spiritualität längst überholt hat.
Die Amerikaner sind einfach hin geflogen und drauf herum spaziert :clown:
Gedanken nach dem Tod ...

Ein paar bunte Blüten, vom Wind auf die Stufen geweht,
sind Stoff für´s Gedicht, wenn man sie richtig zu sammeln versteht

Ein Wölkchen vor´m Fenster, das hell über den Himmel schweift,
bringt höchste Freude dem, der es richtig begreift.

Im duftenden Garten die emsigen Bienen zu seh´n
hilft einem besser des Lebens wirres Geschäft zu versteh´n.

In einsamer Hütte die nistenden Schwalben schau´n
hilft einem, dem kühlen Glück der Ruhe noch mehr zu vertrau´n.

(Aus "Gespräche bei Gemüsezwiebeln" um 1580)
@jianwang
:hug:

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