Einrichtung der geschlossenen Gruppe buddhistischer Zen-Praktizierender

Moderator: void

Liebe Zen-Praktizierende im Buddhaland!

Nach dem Konzept des Forengründers ajung ist es möglich, neue Gruppen zu bilden. Nachdem Baika im Thread "Interesse an geschl. Zen-Gruppe?" die Einrichtung eines geschlossenen Zen-Forums angeregt hatte, haben sich mehrere Buddhaland-Mitglieder gefunden, die ihr Interesse an einer geschlossenen Zen-Gruppe bekundet haben und sich nach ihren Mitteln und Möglichkeiten dort einbringen wollen. Wir haben uns untereinander koordiniert und folgendes Konzept ausgearbeitet:


1. Sinn der neuen Gruppe ist die Errichtung eines Raumes, in dem Zen-Praktizierende aller Schulen und Richtungen miteinander im Zen über Zen reden und schweigen können.
2. Der Name ist "Gruppe buddhistischer Zen-Praktizierender", weil wir der Lehre des Buddha folgen, unabhängig davon, welcher Zen-Schule wir angehören. Dennoch, oder besser: daher sind ausdrücklich auch Zen-Praktizierende Christen und andere Zen-Praktizierende herzlich willkommen, wenn sie die buddhistische Ausrichtung dieser Gruppe akzeptieren.
3. Administration und Moderation übernehmen vorläufig Baika und Andreas, wobei wir auf Dauer grundsätzlich eine nach Zen-Schulen paritätisch besetzte Gruppenleitung anstreben.
4. Mitmachen kann jede*r, der oder die ein ernsthaftes Interesse an der Mitgliedschaft bekundet.
Der oder die Interessent*in wendet sich bei Interesse bitte per PN an Baika oder Andreas.
Über die Aufnahme in die Gruppe stimmt dann die bestehende Gruppe ab. Bei nicht einstimmigem Votum für die Aufnahme kann auch eine Mitgliedschaft auf Probe erfolgen.

Der oder die Interessent*in sollte sich dem Zen-Buddhismus wirklich verbunden fühlen und die folgenden Regeln von ganzem Herzen bejahen und bereit sein, sie in dieser Gruppe zu leben:

Lege am Tor Deine Waffen ab, die am Körper und die in Deinem Herzen.
Sieh' die Äußerungen der Anderen als Ausdruck ihres So-Seins und akzeptiere es.
Versuche nie, Deine Erfahrungen den Anderen aufzuzwingen.
Störe nie Unterhaltungen über das Dharma durch profanes Plappern.
Versuche nie, jemanden zu provozieren, diese Regeln zu brechen.

Es ist uns wichtig, diesen Raum einzurichten.
Es ist uns ebenso wichtig, niemandem damit auf die Füße zu treten.
Wir wollen und werden uns nicht ausgrenzen, aber ebenso wie die bestehenden geschlossenen Gruppen der anderen buddhistischen Schulen hätten wir als Zen-Praktizierende gern einen Raum, der etwas unabhängiger vom täglichen Forumstreiben leben darf.

Wir sind von der globalen Moderation des Buddhalands gebeten worden, Euch als Mit-Buddhaland-User zu fragen, ob es grundsätzliche und erhebliche Bedenken gegen die Namensgebung dieser Gruppe gibt. Das wendet sich im wesentlichen an alle Zen-Praktizierenden hier.

Ist die Einrichtung dieser Gruppe so für Euch in Ordnung, auch, wenn Ihr nicht daran teilnehmen wollt?

Danke Euch!

Herzliche Grüße
Andreas
Alles schick.

Klingt, als hättet ihr sehr gründlich gearbeitet.

Viel Freude und Segen!

:vajra:
@Lucy
Ich nehme Deine Wünsche gerne, stellvertretend für die Gruppe, dankend an. :-)
1.
Aus prinzipiellen Gründen bin ich nicht für eine solche Gruppe, wenn sie nicht auch für Nicht-Mitgleider lesbar ist. Wir sollten gerade angesichts der neuerlichen Vorkommnisse ein Beispiel an Transparenz geben. Nur weil das andere Richtungen das anders handhaben, müsse wir das auch so machen ... und wie schon erwähnt, gibt es ausserhalb von BL schon geschlossene Gruppen von BL-Mitgliedern, die ganz gut laufen und wo man beliebig Privatspäre haben kann.
2.
Der Name entspricht m.E. nicht den neuen Regeln. Er vereinnahmt quasi alles traditionelles Zen.
Lucy hat geschrieben:
Alles schick.

Klingt, als hättet ihr sehr gründlich gearbeitet.

Viel Freude und Segen!

:vajra:

Du gibst doch in deinem Profil als Richtung nun nicht grad Zen an, oder?
Moosgarten hat geschrieben:
1.
Aus prinzipiellen Gründen bin ich nicht für eine solche Gruppe, wenn sie nicht auch für Nicht-Mitgleider lesbar ist. Wir sollten gerade angesichts der neuerlichen Vorkommnisse ein Beispiel an Transparenz geben. Nur weil das andere Richtungen das anders handhaben, müsse wir das auch so machen ... und wie schon erwähnt, gibt es ausserhalb von BL schon geschlossene Gruppen von BL-Mitgliedern, die ganz gut laufen und wo man beliebig Privatspäre haben kann.
Wieso sollte man Menschen einen Platzverweis ("raus dem Buddhaland") aussprechen, wenn sie sich einen zusätzlichen Raum wünschen, der als Schutzraum begriffen wird?
Moosgarten hat geschrieben:
2.
Der Name entspricht m.E. nicht den neuen Regeln. Er vereinnahmt quasi alles traditionelles Zen.
Vereinnahmen im Sinne von "wegnehmen" kann ich aus unserer Gruppenbeschreibung nicht herauslesen.
Vergleiche hierzu bitte die Forenbeschreibung des öffentlichen Zen-Forums:
Zen ist eine Strömung des Mahayana-Buddhismus. Die Praktiken des Rinzai-Zen bestehen hauptsächlich aus Zazen (Sitzen in Stille) und "Koanarbeit". Im Soto-Zen übt man v.a. Shikantaza. Neben diesen beiden Hauptströmungen des jap. Zen gibt es noch verschiedene andere Richtungen.
Ich möchte Deine Bedenken aber gerne besser verstehen, ich bitte Dich daher, den Begriff "traditionell" sehr scharf und klar zu definieren.
Baika hat geschrieben:
Moosgarten hat geschrieben:
1.
Aus prinzipiellen Gründen bin ich nicht für eine solche Gruppe, wenn sie nicht auch für Nicht-Mitgleider lesbar ist. Wir sollten gerade angesichts der neuerlichen Vorkommnisse ein Beispiel an Transparenz geben. Nur weil das andere Richtungen das anders handhaben, müsse wir das auch so machen ... und wie schon erwähnt, gibt es ausserhalb von BL schon geschlossene Gruppen von BL-Mitgliedern, die ganz gut laufen und wo man beliebig Privatspäre haben kann.
Wieso sollte man Menschen einen Platzverweis ("raus dem Buddhaland") aussprechen, wenn sie sich einen zusätzlichen Raum wünschen, der als Schutzraum begriffen wird?

Also wenn Deine Antwort ein Beispiel für die Art der Diskussion, hier: demagogische Unterstellungen, in der Gruppe sein soll, na dann Mahlzeit. So'n zusätzlichen Scheiss braucht kein Mensch, um es ganz deutlich zu sagen und da verschwindet bei mir auch der letzte Rest an Verständnis.
Moosgarten hat geschrieben:
2.
Der Name entspricht m.E. nicht den neuen Regeln. Er vereinnahmt quasi alles traditionelles Zen.
Vereinnahmen im Sinne von "wegnehmen" kann ich aus unserer Gruppenbeschreibung nicht herauslesen.
Vergleiche hierzu bitte die Forenbeschreibung des öffentlichen Zen-Forums:
Zen ist eine Strömung des Mahayana-Buddhismus. Die Praktiken des Rinzai-Zen bestehen hauptsächlich aus Zazen (Sitzen in Stille) und "Koanarbeit". Im Soto-Zen übt man v.a. Shikantaza. Neben diesen beiden Hauptströmungen des jap. Zen gibt es noch verschiedene andere Richtungen.
Ich möchte Deine Bedenken aber gerne besser verstehen, ich bitte Dich daher, den Begriff "traditionell" sehr scharf und klar zu definieren.

Mindestens: Rinzai, Soto, Soen, ggf was aus China oder Vietnam, was hier aber selten vorkommt :)
Christliches Zen oder andere Neugründungen eben nicht.
Die Regeln besagen nicht, dass allgemeiner Name grundsätzlich nicht erlaubt ist,
sondern dass

1. das inhaltliche Spektrum entsprechend offen sein muss
2. es vorher mit den Nutzern der entsprechenden Tradition abgestimmt sein muss ("mehrheitlich getragen")

Genau das passiert hier gerade.
"geschlossenen Gruppe buddhistischer Zen-Praktizierender" klingt wirklich so, als würde man darin "die buddhitischen Zen-Praktizierenden" finden.

In Wirklichkeit ist es so:
1. Dass man drin auch christliche Zen Praktizierende treffen kann, die sich nicht als Buddhisten begreifen.
2. Dass das Zen Forum genauso ein Forum der Zen-Praktizierenden ist.

Es klingt also so, als wäre das mit den "Zen-Praktizierenden" ein Unterschediungskriterium, was es in Wirklichkeit nicht ist.

Kann man nicht einfach schreiben "Geschlossene Zen-Gruppe"?
void hat geschrieben:
"geschlossenen Gruppe buddhistischer Zen-Praktizierender" klingt wirklich so, als würde man darin "die buddhitischen Zen-Praktizierenden" finden.

In Wirklichkeit ist es so:
1. Dass man drin auch christliche Zen Praktizierende treffen kann, die sich nicht als Buddhisten begreifen.
2. Dass das Zen Forum genauso ein Forum der Zen-Praktizierenden ist.

Es klingt also so, als wäre das mit den "Zen-Praktizierenden" ein Unterschediungskriterium, was es in Wirklichkeit nicht ist.

Kann man nicht einfach schreiben "Geschlossene Zen-Gruppe"?


Das ist ja noch vereinnahmender.
Dennoch, oder besser: daher sind ausdrücklich auch Zen-Praktizierende Christen und andere Zen-Praktizierende herzlich willkommen, wenn sie die buddhistische Ausrichtung dieser Gruppe akzeptieren.

@void
So lautet die Formulierung des Konzepts.
kilaya hat geschrieben:
Die Regeln besagen nicht, dass allgemeiner Name grundsätzlich nicht erlaubt ist,
sondern dass

1. das inhaltliche Spektrum entsprechend offen sein muss
2. es vorher mit den Nutzern der entsprechenden Tradition abgestimmt sein muss ("mehrheitlich getragen")

Genau das passiert hier gerade.


Mehrheit von wem? Wer genau sind die Abstimmungsberechtigten?
Und die beiden Initiatoren sind wie lange im Forum?
Pragmatischerweise wird es so gehandhabt, dass geschaut wird, von wie vielen Leuten im Zenbereich wie massiver Widerstand kommt. Sollten zu viele Leute massiv dagegen sein, muss lediglich der Name geändert werden. Da das nicht quantifizierbar ist, bleibt ein gewisser Spielraum.
@Moosgarten

Zeit ist niemals ein Kriterium für Qualität, oder?
Egal, wie lange man übt, man ist weder nah noch fern.

Du hast nun Deine Vorbehalte deutlich gemacht, doch ist dies nur seine persönliche Meinung. Zu akzeptieren, doch nicht massgeblich.

_()_

PS: und leider fällt mir bei Deiner Erwiederung zu @Lucy Dein scheinbar nicht vorhandener Respekt vor Anderen auf.
Zu Anfang, als ich das von der geschlossenen Gruppe gelesen habe, da habe ich mir gedacht, "das ist doch so notwendig wie ein Kropf". Aber ich habe meine Einstellung geändert. Ich sehe den Wunsch, sich einfach mal ungestört und ruhig unterhalten zu können als legitim an.
Diese Gruppe kann einen Raum dafür bieten und sie will es ja auch. Ich halte es auch für wichtig, das diese Gruppe für Nichtmitglieder nicht lesbar ist, so wie andere geschlossene Gruppen auch. Dafür kenne ich meine Pappenheimer hier viel zu gut.
Man kann unterschiedlicher Meinung darüber sein, wie "sinnvoll" das ist, aber ich finde, man sollte diese Wunsch respektieren. Und wer nicht will, der muss ja nicht.
Und dann erst einmal abwarten, ob es wirklich der Untergang des Abendlandes ist.
Ich bin jetzt übrigens auch in dieser Gruppe. Als ich es mir anders überlegt hatte, habe ich Baika eine Mail geschickt.

Moosgarten hat geschrieben:
...Also wenn Deine Antwort ein Beispiel für die Art der Diskussion, hier: demagogische Unterstellungen, in der Gruppe sein soll, na dann Mahlzeit. So'n zusätzlichen Scheiss braucht kein Mensch, um es ganz deutlich zu sagen und da verschwindet bei mir auch der letzte Rest an Verständnis...

Ich sehe hier keine demagogische Unterstellung. Jemanden darauf zu verweisen, das es ja außerhalb von BL Möglichkeiten gibt, halte ich auch für unglücklich.
Baika hat geschrieben:
Wieso sollte man Menschen einen Platzverweis ("raus dem Buddhaland") aussprechen,..

Und Baika hier gleich Demagogie zu Unterstellen, zählt auch nicht gerade zu den gesprächsfördernden Maßnahmen. Genauso wenig wie die Gruppe als zusätzlichen Scheiß zu bezeichnen.
Ein Grund, warum ich diese Gruppe so langsam aber sicher immer mehr zu schätzen weiß, ist, dass wir dort wirklich anders mit einander reden.

void hat geschrieben:
...Kann man nicht einfach schreiben "Geschlossene Zen-Gruppe"?

Diesen Vorschlag kann ich auch unterstützen. Obwohl ich es auch für sinnvoll halte, auf die grundsätzlich buddhistische Ausrichtung hin zu weisen.

Letztlich ist es wichtig, wie wir mit einander sprechen.

Punkt 2: Der Name der Gruppe soll den tatsächlichen Inhalt widerspiegeln.Es soll kein Forum geben, das "Zen" heisst, aber eigentlich nur Soto zulässt. Ein Forum namens "Zen" müsste in der Konzeption und Verwaltung von einer Mehrheit der Zen-Praktizierenden im Forum mitgetragen werden. Andere Foren sind möglich, wenn sie entsprechend heissen. Also ist ein Soto-Forum völlig in Ordnung, wenn es "Soto Forum" o.ä. heisst. Auch individuelle Ideen können weiter umgesetzt werden, aber dann sollte aus der Beschreibung klar hervorgehen, dass es z.B. "Kilayas Dzogchen-Zirkel" ist usw. http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=59&t=16747

Nach dieser Regel ist der Name je allgemeiner jetbesser. Jedenfalls wenn sich die Offenheit des Namens auch im Inhalt der Gruppe widerspiegelt.
Diese Offenheit findet sich in dem von Andreas geschriebenen Text wieder. Und es spiegelt sich auch wieder, dass der Gruppe eine buddhistische Grundlage am Herzen liegt. Wenn man das als Spezifikum lesen möchte, ok.
1. Sinn der neuen Gruppe ist die Errichtung eines Raumes, in dem Zen-Praktizierende aller Schulen und Richtungen miteinander im Zen über Zen reden und schweigen können.
2. Der Name ist "Gruppe buddhistischer Zen-Praktizierender", weil wir der Lehre des Buddha folgen, unabhängig davon, welcher Zen-Schule wir angehören. Dennoch, oder besser: daher sind ausdrücklich auch Zen-Praktizierende Christen und andere Zen-Praktizierende herzlich willkommen, wenn sie die buddhistische Ausrichtung dieser Gruppe akzeptieren.

Es geht hier also in keiner Weise um ein Vereinnahmen. Warum auch?
Festus hat geschrieben:
Diese Gruppe kann einen Raum dafür bieten und sie will es ja auch. Ich halte es auch für wichtig, das diese Gruppe für Nichtmitglieder nicht lesbar ist, so wie andere geschlossene Gruppen auch. Dafür kenne ich meine Pappenheimer hier viel zu gut.


Wir werden also hier im Rest-Forum nicht wissen, wer da in der Geschlossenen Abteilung" ist.
Aber die Gruppe braucht einen autorisierten Dharma-Nachfolger und das machst du. Schließlich hast du dich ja schon mal so nebenbei als ein solcher angedient. Es ist ja völlig klar, dass das für dich wichtig ist. das brauchst du eigentlich nicht noch extra erwähnen.
Aber was ist es in Wahrheit?
Es ist einfach eine Spaltung - und Spaltungen sind unheilsam.
Es wirkt sich natürlich auch auf das Forum insgesamt aus, denn ihr könnt hier lesen und wir bei euch nicht. Das scheint ein Informationsvorsprung zu sein, so nach dem Motto - Wissen ist Macht - aber ihr handelt ja aus der Position der Schwäche.

Letztlich ist es wichtig, wie wir mit einander sprechen.

Erst einmal muss man verstehen, wie der andere spricht und was er wirklich meint, wenn er spricht.

Wenn die Geschlossene Abteilung nicht will, dass die Offene Abteilung mitlesen kann, dann ist das so. Ich will da auch gernicht mit lesen.
Allerdings möchte ich, dass die Mitgliederliste der Gruppe öffentlich ist.
Gibt genug geschlossene Abteilungen bzw. Unterforen hier.
Und warum ist es Dir so wichtig, was die Zennis da bequatschen?
Theoretisch kann ja jeder, der ernsthaft Interesse an Zen hat, Punkt 4 für sich beanspruchen. Wo ist also das Problem?
Festus hat geschrieben:
Baika hat geschrieben:
Wieso sollte man Menschen einen Platzverweis ("raus dem Buddhaland") aussprechen,..

Und Baika hier gleich Demagogie zu Unterstellen, zählt auch nicht gerade zu den gesprächsfördernden Maßnahmen. Genauso wenig wie die Gruppe als zusätzlichen Scheiß zu bezeichnen.

Ich muss doch sehr bitten. Meine Einlassungen als Platzverweis, raus aus dem Buddhaland zu interpretieren, ist schon ein übles Ding, Niveau M.
Bin da sprachlos, dass du so was auch noch verteidigst.
Sicher, die Welt geht damit nicht unter.
Moosgarten hat geschrieben:
Lucy hat geschrieben:
Alles schick.

Klingt, als hättet ihr sehr gründlich gearbeitet.

Viel Freude und Segen!

:vajra:

Du gibst doch in deinem Profil als Richtung nun nicht grad Zen an, oder?


Entschuldigung, ich habe mich vertan mit dem eröffnungspost.

Leider neige ich öfter zu schnellschüssen.

ich habe insgesamt eine Menge Fehler.


Komm klar!
@Tychiades

Aus welchem Grund wäre es für Dich wichtig, dass Du weißt, wer der Gruppe angehört?

Würdest Du Dich dann zukünftig diesen Mitgliedern gegenüber anders verhalten?
Moosgarten hat geschrieben:
...Ich muss doch sehr bitten. Meine Einlassungen als Platzverweis, raus aus dem Buddhaland zu interpretieren, ist schon ein übles Ding, Niveau M.
Bin da sprachlos, dass du so was auch noch verteidigst.
Sicher, die Welt geht damit nicht unter.


Jeder interpretiert Äußerungen immer so, wie er es gerade kann. Da unterscheidest du dich nicht im Geringsten von Baika oder auch von mir. Ob wir daraus dann einen Film drehen, ist etwas anderes.
Baika hat geschrieben:
@Tychiades

Aus welchem Grund wäre es für Dich wichtig, dass Du weißt, wer der Gruppe angehört?


Aus Bequemlichkeit. Ich müsste es mir nämlich sonst selbst erschließen - was ich natürlich kann.

Würdest Du Dich dann zukünftig diesen Mitgliedern gegenüber anders verhalten?


Ich kann nicht in die Zukunft gucken. Du?
Lucy hat geschrieben:
Moosgarten hat geschrieben:
Lucy hat geschrieben:
Alles schick.

Klingt, als hättet ihr sehr gründlich gearbeitet.

Viel Freude und Segen!

:vajra:

Du gibst doch in deinem Profil als Richtung nun nicht grad Zen an, oder?


Entschuldigung, ich habe mich vertan mit dem eröffnungspost.

Leider neige ich öfter zu schnellschüssen.

ich habe insgesamt eine Menge Fehler.


Komm klar!


@Lucy
es war einfach unhöflich, vergiss es. So sond die Menschen

Von mir ein Danke :oops:

_()_
Ja ich möchte so ein Forum, damit dieser Unsinn hier dann da geschieht, weit weit weg. Bitte schnell machen!!!
Ich wollte mich eigentlich zu diesem Themenkomplex nicht äußern. Da ich jedoch wegen einer Stellungnahme angefragt wurde, möchte ich diese auch öffentlich (und nicht nur für eine geschlossene Gruppe :wink: ) abgeben.

Ich verstehe die Motive für die Einrichtung einer solchen Gruppe durchaus, kann mich jedoch nicht mit ihnen identifizieren. Internetforen sind Teil des öffentlichen Diskurses und es ist gut, dass es heute solche Möglichkeiten gibt, sich ohne Zulassungsbeschränkungen auf unkomplizierte Weise und ohne großen Aufwand an diesem Diskurs zu beteiligen - sei es nun lediglich als Mitlesender oder als jemand, der sich aktiv einbringt. Das ist auch ein Stück Umsetzung des demokratischen Prinzips, mit seinen bekannten Vor- und Nachteilen. Dass man aufgrund der niedrigen Zugangshürden kein Niveau wie bei der humanistischen res publica literaria erwarten kann, halte ich angesichts des Vorteils der Offenheit für (nahezu) Jeden für einen akzeptablen Nachteil.

Alternativ dazu gibt es die Möglichkeit des privaten, nicht-öffentlichen Austauschs. Auch in einer Gruppe. Wenn diese nicht übermäßig groß ist, braucht es dazu nicht einmal eine Email-Liste, da genügt schon die CC-Funktion des Emailprogramms. Was mich betrifft, so wähle ich meine Partner für diese Art des Austauschs selbst aus - das delegiere ich nicht an einen Gruppenleiter und auch nicht an eine Gruppe, die erst einmal darüber abstimmt, ob ich mit deren Mitgliedern reden darf und ob sie mit mir reden wollen. Ich muss meine kärglichen Weisheiten nicht unbedingt unter die Leute bringen - wenn ich erst um die Erlaubnis bitten muss, mich in erlauchter Runde äußern zu dürfen, lasse ich es lieber sein. So wichtig ist mir das nicht.

Grundsätzlich halte ich nichts von Abgrenzungen oder gar Ausgrenzungen - und Ausgrenzung ist genau die Funktion dieser geplanten Gruppe. Der Sangha ist unbegrenzt, der Dharma ist öffentlich. Die ganze Idee hat für mich - sorry, wenn ich das so offen sagen muss - den Ruch des Elitären. Das ist nicht mein Verständnis von Zen. Entweder man sitzt in seiner Hütte oder man geht auf den Markt. Letzteres kann ja wohl nicht darauf hinauslaufen, auf dem Markt dann eine Ecke für Gleichgesinnte einzuzäunen. Wobei man nicht einmal Zaungäste zulassen will ...

Aber okay - ist nur meine unmaßgebliche Meinung. Die Entscheidung ist ja wohl schon gefallen und ich gebe hier nur meinen Dissenz zu Protokoll.

Was den Namen angeht - warum nicht 'Safe-space für Zen-Buddhisten'? :mrgreen: Sorry - das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen ... Nein, geht schon in Ordnung. Ich fand es gut, dass wenigstens die Zen-Buddhisten hier so etwas bislang nicht für nötig hielten. Wenn ihr Euch etwas davon versprecht, dann probiert es halt aus.

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Sudhana hat geschrieben:
Was den Namen angeht - warum nicht 'Safe-space für Zen-Buddhisten'? :mrgreen: Sorry - das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen ... Nein, geht schon in Ordnung. Ich fand es gut, dass wenigstens die Zen-Buddhisten hier so etwas bislang nicht für nötig hielten. Wenn ihr Euch etwas davon versprecht, dann probiert es halt aus.

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Ich hatte die Idee „Zuflucht für Zen-Buddhisten" :D

Ich finde öffentlich auch besser, weil ab und zu gibt es doch vielleicht etwas brauchbares, sinnvolles oder was auch immer, dass würde ich auch nicht anderen vorenthalten wollen. Manchmal ist es nur ein kleines Detail.

Aber was nicht da ist, ist auch nicht wichtig. Den Sinn macht man sich ja letztendlich immer selber. So oder so. (Weder ein Zuviel noch ein Zuwenig dadurch ;) )
Ich finde es schade, sollten sich interessante Gespräche immer mehr in Privatgemächer verlagern. Nach der Intervention von Brahma Sahampati soll Buddha ja geäußert haben: aufgetan sind die Tore zum Todlosen. Sie jetzt wieder nach und nach zu schließen, ist doch schade.

Es soll doch in naher Zukunft nicht die groteske Situation eintreffen, dass man in einem konfessionsübergreifenden Buddhismus-Forum wie Buddhaland dann doch wieder nur Allgemeines und seine eigene Schulrichtung liest, weil sich alle in ihren eigenen geschlossenen Gruppen austauschen.

Mein zugegeben oberflächlicher Eindruck der letzten Tage ist, dass die Moderation jetzt um einiges griffiger moderiert. Dies sollte doch einen ernstgemeinten Austausch im öffentlichen Bereich unterstützen.

Von daher mein Appell, die geschlossene Zen-Gruppe sollte für deren Mitglieder nicht die Default-Einstellung für Fragen, Beiträge usw. sein, sondern die Ausnahme.
Für mich als schlampige, langjährige und eher theorieferne "buddhistische Zen Praktizierende" war das offene Zen Forum immer eine grosse Bereicherung, voll von - teilweise auch ungewollten - Anregungen. Schade, würde ich die Diskussionen teilweise nicht mehr verfolgen können weil ich eventuell die Bedingungen eines Eintritts in die geschlossene Gruppe nicht erfülle. Welche Kriterien gibt es denn für die Gruppenzugehörigkeit? Muss man viele buddhistische Beiträge in BL geschrieben haben oder einen Kanon der Fachliteratur studiert haben? Das stell ich mir anstrengend vor.

Ansonsten bin ich immer dafür, die Ideen erstmal auszuprobieren. Einfach tun und sehen was sich entwickelt. Nur Mut!
Liebe happygolucky,

happygolucky hat geschrieben:
Für mich als schlampige, langjährige und eher theorieferne "buddhistische Zen Praktizierende" war das offene Zen Forum immer eine grosse Bereicherung, voll von - teilweise auch ungewollten - Anregungen. Schade, würde ich die Diskussionen teilweise nicht mehr verfolgen können weil ich eventuell die Bedingungen eines Eintritts in die geschlossene Gruppe nicht erfülle. Welche Kriterien gibt es denn für die Gruppenzugehörigkeit? Muss man viele buddhistische Beiträge in BL geschrieben haben oder einen Kanon der Fachliteratur studiert haben?


Wir haben uns auf diese Grundbedingung geeinigt:

Andreas hat geschrieben:
Der oder die Interessent*in sollte sich dem Zen-Buddhismus wirklich verbunden fühlen und die folgenden Regeln von ganzem Herzen bejahen und bereit sein, sie in dieser Gruppe zu leben:

Lege am Tor Deine Waffen ab, die am Körper und die in Deinem Herzen.
Sieh' die Äußerungen der Anderen als Ausdruck ihres So-Seins und akzeptiere es.
Versuche nie, Deine Erfahrungen den Anderen aufzuzwingen.
Störe nie Unterhaltungen über das Dharma durch profanes Plappern.
Versuche nie, jemanden zu provozieren, diese Regeln zu brechen.


Herzliche Grüße und Dank für Deine guten Wünsche :)

Andreas
happygolucky hat geschrieben:
Welche Kriterien gibt es denn für die Gruppenzugehörigkeit? Muss man viele buddhistische Beiträge in BL geschrieben haben oder einen Kanon der Fachliteratur studiert haben?

Die Kriterien hat die Gruppe oben im ersten Beitrag skizziert. ;)

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