›Ich‹ und ›Zeit‹ ausgehend von Zen-Meister Dōgen

Moderator: void

Wurde mir gerade von einem Bekannten zugeschickt.

›Ich‹ und ›Zeit‹ ausgehend von Zen-Meister Dōgen
Di. 9. Mai 17:00 - 19:00
G40-213, Zschokkestraße 32, 39104 Magdeburg, Deutschland Karte
http://www.selbstkonzepte.info

Referent
Prof. Dr. Rolf Elberfeld | Inhaber der Professur für Kulturphilosophie an der Universität Hildesheim

Abstract
Dōgen Kigen (1200-1253) gilt nicht nur als einer der größten Zen-Meister, sondern auch als ein bedeutender Denker. Wendet man sich seinen Texten zu, so sind viele zunächst überrascht über die oft ›theoretisch‹ anmutenden Sprachwendungen, die man bei einem ›Zen-Buddhisten‹ nicht erwartet. Zen scheint gerade in Europa dafür zu stehen, alle intellektuellen Gedankenspiele aufzugeben und die sprachliche Dimension radikal abzuschneiden. Dies ist bei Dōgen explizit nicht der Fall, da er vielmehr umgekehrt den sprachlichen Ausdruck bis zur äußersten Grenze nutzt, um das Sichrealisieren von Wirklichkeit auch in der Sprache zu üben. Im Vortrag werden einige Theorie-Stücke zum Zusammenhang von ›Ich‹ und ›Zeit‹ bei Dogen vorgestellt, die auch in Verbindung mit bestimmten phänomenologischen Ansätzen zur Zeittheorie diskutiert werden sollen. Zudem soll am Ende des Vortrags ein Bezug zur gegenwärtigen Hirnforschung hergestellt werden.


Hier das Video:
http://mediaweb.ovgu.de/Mediasite7/Play/ca4d009fa98647728ef9ceab9f67b9d31d?catalog=e0f74689-3d93-4765-a57a-01f5ca51f6f1more
irgendwie ist mein voriges posting in der Leere verschwunden * grinst * also nochmal

Du hast wie viele das Problem, das du nur die Übersetzungen kennst. DIese sind meist schon "europäisiert.

Das geschieht oft auch bei den koan - Sammlungen, weswegen ich da oft andere Möglichkeiten nutze.

_()_
jianwang hat geschrieben:

Du hast wie viele das Problem, ....

Aha.
Festus hat geschrieben:
Wurde mir gerade von einem Bekannten zugeschickt.

›Ich‹ und ›Zeit‹ ausgehend von Zen-Meister Dōgen
Di. 9. Mai 17:00 - 19:00
G40-213, Zschokkestraße 32, 39104 Magdeburg, Deutschland Karte
http://www.selbstkonzepte.info

Referent
Prof. Dr. Rolf Elberfeld | Inhaber der Professur für Kulturphilosophie an der Universität Hildesheim

Abstract
Dōgen Kigen (1200-1253) gilt nicht nur als einer der größten Zen-Meister, sondern auch als ein bedeutender Denker. Wendet man sich seinen Texten zu, so sind viele zunächst überrascht über die oft ›theoretisch‹ anmutenden Sprachwendungen, die man bei einem ›Zen-Buddhisten‹ nicht erwartet. Zen scheint gerade in Europa dafür zu stehen, alle intellektuellen Gedankenspiele aufzugeben und die sprachliche Dimension radikal abzuschneiden. Dies ist bei Dōgen explizit nicht der Fall, da er vielmehr umgekehrt den sprachlichen Ausdruck bis zur äußersten Grenze nutzt, um das Sichrealisieren von Wirklichkeit auch in der Sprache zu üben. Im Vortrag werden einige Theorie-Stücke zum Zusammenhang von ›Ich‹ und ›Zeit‹ bei Dogen vorgestellt, die auch in Verbindung mit bestimmten phänomenologischen Ansätzen zur Zeittheorie diskutiert werden sollen. Zudem soll am Ende des Vortrags ein Bezug zur gegenwärtigen Hirnforschung hergestellt werden.


Hier das Video:
http://mediaweb.ovgu.de/Mediasite7/Play/ca4d009fa98647728ef9ceab9f67b9d31d?catalog=e0f74689-3d93-4765-a57a-01f5ca51f6f1more
Uji Sein-Zeit. Was für ein echter Begriff. Dank für den Link! Dieses ganze "Gestammel" kann ich nur darum verstehen weil ich für Uji den grundlegenden Begriff gefunden habe, vielleicht nur für mich. "Alle Erscheinungen sind bedingte Erscheinungen des bedingten Entstehens, die bedingten Erscheinungen sind nicht das bedingte Entstehen." Das ist mein Hebel für die Worte Buddha.
Doch Uji bedeutete eigentlich das es nur eine Zeit gibt (die Zeit ist eindimensional), das Jetzt. Alle anderen Zeiten sind Erscheinungen des bedingten Gedankenmachenden-Nachdenken/Geist, diesem, Uji Zeitsein, kommen wird sehr nahe wenn wir soweit wie möglich in diesem Jetzt sind, also alle Vorstellungen nicht beachten außer die das Jetzt immer Jetzt ist, war, sein wird.
"Alle Erscheinungen sind bedingte Erscheinungen des bedingten Entstehens, die bedingten Erscheinungen sind nicht das bedingte Entstehen."

Alles Hervorgehen ist bedingtes Hervorgehen durch das bedingten Entstehen, das bedingte Hervorgehen ist nicht das bedingte Entstehen.
Sein ist Zeit sein, doch nicht bedingtes Entstehen sein, sondern immer Hervorgehen aus bedingten Erscheinungen des bedingten Entstehens sein.

Hüsch nich, genauso gut wie der Prof. Meines ist aber nicht nur durch Buddha, Dogen sondern auch durch Lesch abgesichert. Geh ist erst von ab wenn es Info die jenseits der Planck-Einheiten gibt oder wenn der endgültige Wert von Pi feststeht.

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