Hallo, aus Wien

Moderator: void

Hallo liebe Buddhisten,

Mein Name ist Stefan, ich bin 23 Jahre alt und komme aus Wien, wo ich auf Lehramt Deutsch und Geschichte studiere, vielleicht auch bald chinesisch.
Zum ersten Mal habe ich mich vor ein paar Jahren mit dem Buddhismus beschäftigt, habe es dann aber auch wieder fallen lassen, auch weil ich mich nicht getraut habe.
Ich möchte nun mehr über den Buddhismus erfahren, auch weil ich sehr unzufrieden mit meiner bisherigen christlichen Religion bin. Ich kann nicht so recht an das alles glauben und das Christentum gibt meinem Leben auch keinerlei Sicherheit die eine Religion auch geben sollte.
Da überwiegen einfach ganz klar die Zweifel.

Im Moment lese ich gerade Buddhismus kurz und bündig von Steven Hagen, ein gutes Buch über den Buddhismus generell, keiner Richtung zu zu ordnen und eine Hand voll Bücher liegen bereits gelesen im Regal.
Ich bin hier um mehr über den Buddhismus zu erfahren, zu lernen und mich darin als echter Anfänger zu Recht zu finden.

Lg. aus Wien, Stefan
Herzlich willkommen Stefan!

Hier gibts ein paar Leute die richtig Ahnung von Buddhismus haben und auch welche, die das bloß meinen (ich habe keine Ahnung und gebs auch gleich zu) :)

Es gibt hier aber sicherlich Gelegenheit spezifische Fragen zu stellen und sich aus den Antworten was Stimmiges raus zu suchen.

Ich wünsch Dir viel Freude im Buddhaland und auch beim Studieren Deiner Lektüre!
Lieber Stefan,

herzlich Willkommen. Die buddhistische Philosophie ist ein weites Feld. Es gibt unterschiedliche Traditonen, (z.B. Theravada, Zen, Tibetischer Buddhismus etc.) ... Lasse Dir Zeit, Eindrücke zu gewinnen, zu versuchen diverse Sichtweisen nachzuvollziehen, und ohne Hast zu ergründen, welche buddhistische Schule Dich anzusprechen scheinṭ.

Lesefutter
Buddhismus: Geschichte, Lehre und Ethik - Karl-Heinz Brodbeck
http://www.khbrodbeck.homepage.t-online ... alehre.pdf

Diverse Themen:
https://www.buddhismuskunde.uni-hamburg ... nwart.html (nach unten scrollen)

PS: Magst Du in einem Deiner ersten Beiträge erklären, was Du unter "Sicherheit die eine Religion auch geben sollte" verstehst?

LG mkha'
Sers Stefan, is amoi ur leiwi, dass du hier bist, heast.
Willkommen und viel Spaß hier :-)
Liebe Grüße Stefan,

willkommen im Forum :D
Danke für das herzliche Hallo von allen :)
mkha' hat geschrieben:
Lieber Stefan,

herzlich Willkommen. Die buddhistische Philosophie ist ein weites Feld. Es gibt unterschiedliche Traditonen, (z.B. Theravada, Zen, Tibetischer Buddhismus etc.) ... Lasse Dir Zeit, Eindrücke zu gewinnen, zu versuchen diverse Sichtweisen nachzuvollziehen, und ohne Hast zu ergründen, welche buddhistische Schule Dich anzusprechen scheinṭ.

Lesefutter
Buddhismus: Geschichte, Lehre und Ethik - Karl-Heinz Brodbeck
http://www.khbrodbeck.homepage.t-online ... alehre.pdf

Diverse Themen:
https://www.buddhismuskunde.uni-hamburg ... nwart.html (nach unten scrollen)

PS: Magst Du in einem Deiner ersten Beiträge erklären, was Du unter "Sicherheit die eine Religion auch geben sollte" verstehst?

LG mkha'


Danke für die nützlichen Links :)
Um auf deine Frage endlich zu antworten: Ein Leben ohne Religion die einem auf die wichtigsten Fragen eine Antwort gibt oder anders formuliert einen Weg aufzeigt wäre das Leben ziemlich trostlos. Wie umgehen mit schweren Schicksalsschlägen, wie umgehen mit den Freunden und Leiden des Lebens? Religion ist da für mich schon immer ein wesentlicher Faktor gewesen. Das heißt nicht, dass ich irgend einer Religion speziell anhänge, habe aber oft darüber nachgedacht oder Dinge gelesen.
Im Moment lese ich auch Bekenntnisse von Augustinus oder hatte auch mal den Koran in der Hand, alles sehr interessante Bücher.
Mein Problem mit den monotheistischen Religionen ist, dieses blinde Glauben....Buddhismus klingt einfach logischer, ist aber auch wesentlich unbequemer...Hm beantwortet das dein Frage halbwegs?
Lieber Stefan,

oh, fein, da bist Du ja wiedeṛ. Ich dachte schon, das Studieren der ersten Links hätte Dich in die Flucht geschlageṇ. :wink:
Du schriebst: beantwortet das dein Frage halbwegs?
Ja, denn diesem Teil Deiner Antwort:
Buddhismus klingt einfach logischer, ist aber auch wesentlich unbequemer...
entnehme ich, dass Dir klar ist, dass Dich Arbeit (mit eigenem Geist) erwarteṭ.

LG mkha'
StefanSonjasson hat geschrieben:
Mein Problem mit den monotheistischen Religionen ist, dieses blinde Glauben....Buddhismus klingt einfach logischer, ist aber auch wesentlich unbequemer [...]


Auch im Buddhismus ist blinder Glaube an Schriften anzutreffen. Es ist bequemer an Texten und Überlieferungen festzuhalten, statt selber zu schauen und zu kontrollieren. Das wird Dir hier im Forum auch oft genug begegnen :P

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