Vorstellung Sensey

Moderator: void

Hallo in die Runde.

Ich bin weiblich 27 aus dem südbadischen Raum und interessiere mich (erneut) für den Zen Buddhismus. Deshalb "erneut" weil ich mich mit 19 das erste Mal dafür interessierte, aber das damals sehr schwer zu verstehen und begreifen war.

Dann hatte ich die Thematik beiseite gelegt und ohne Zen Hintergrund dennoch versucht an meinen Ansichten und meiner Lebensweise zu arbeiten. Mich von materiellem Überfulss zu trennen, besonnener zu handeln und zu reagieren, mein Leben zu entschleunigen und meinen Fokus auf relevante Dinge zu legen.
Vorgestern war eine Situation, wo es "klick" machte und ich erstmals begriff, wie das mit der Aufmerksamkeit ist. Sich darauf zu konzentrieren was man geade macht, anstatt gedanklich bereits bei ganz anderen Tätigkeiten zu sein. Das war der Auslöser, der mich wieder an das Thema Zen Buddhismus erinnerte.

Von meinem Wissen zu dem Thema bin ich jedoch derselbe Anfänger wie vor 8 Jahren und fand es daher hilfreich, mich einem Forum anzuschließen. Ich weiß das es in der Region auch eine Zen Schule gibt, aber das ist mir für den Anfang einen Schritt zu schnell.

Lg Sensey.
Herzlich willkommen.
Danke Festus. :)

Lg Sensey.
Liebe Grüße Sensey,

willkommen im Forum. Setz Dich einfach dazu und mach' aktiv mit 8)
Willkommen Sensey.
Herzlich Willkommen, Sensey,
"Mich von materiellem Überfulss zu trennen, besonnener zu handeln und zu reagieren, mein Leben zu entschleunigen und meinen Fokus auf relevante Dinge zu legen."

Ja, das sind hervorragende Maßnahmen, ... "Wir Hippies", (auch Blumenkinder genannt), wussten das bereits vor mehr als 40 Jahren. :wink:

LG mkh´
_()_ Gasho

Bewahre Dir das Gefühl des Anfänger, bleibe neugierig und offen.
Vielen Dank euch für die freundlichen Rückmeldungen. :)

Das klingt, finde ich, in der Theorie recht einfach an sich zu arbeiten und Dinge zu ändern. Aber insgesamt waren es glaube ich schon um die 10 Jahre, bis die Erkentnisse erst Mal zur Umsetzung kamen, und bis es sich letztendlich als durchgängige Lebensweise verinnerlicht hatte. Die 8 Jahre sind aus meiner Sicht nur die Zeit, ab wo es tatsächlich aktiv losging was zu ändern.

Auch in der Gegenwart ertappe ich mich gelegentlich noch, das ich Dinge behalte, sie wo hin stelle wo sie "aus den Augen aus dem Sinn" sind anstatt mich davon zu trennen.
Ich komme dabei in einen inneren Konflikt, weil ich gleichzeitig kein Fan dieser Wegwerf-Gesellschaft bin und ein Problem habe Dinge, die eigentlich noch nutzbar sind zu entsorgen. (Nachdem sie keiner geschenkt wollte). Kleidung wird gespendet das ist kein Problem, anderes erst aufgetragen oder aufgebraucht um unnötige Neukäufe zu vermeiden.

Für mich ist das Problem dabei, das los zu werden was man früher unbedacht kaufte, aber so das es dabei möglichst nicht einfach so in die Mülltonne geworfen wird.
Ich musste entsetzt feststellen, wie viel insgesamt zusammen kam, ohne dass ich wirklich extrem viel hatte. Und ich finde nach wie vor immer wieder weitere Dinge, die weiterhin ausgemistet werden. Aber je weniger ich hier habe, desto befreiter und unbeschweter/unbelasteter fühlt es sich irgendwie an. Es ist alles übersichtlich und ordentlich, und ich bin trotzdem nicht eingeschränkt weil ich das was ich ausmistete zuvor sowieso nicht nutzte/brauchte.

Ich bin auch so weit gegangen, das ich auch meine Ernährung geändert habe. Nichts mehr was dem Körper schadet, kein Zucker beispielsweise, nur noch natürliches, dabei auch möglichst nachhaltiges und regionales.
Meine Erfahrung ist, das der eigene Körper am Besten weiß was man/er braucht und es einem am Besten geht, wenn man darauf vertraut und darauf hört. Anstatt den Körper unnötig zusätzlich damit zu beschäftigen, Ernährungsfehler und sonstige unnötige Einnahmen beseitigen zu müssen. Viele Menschen scheinen aber zu denken es besser zu wissen als ihr Körper oder die Natur und was dabei herauskommt sieht man ja leider oft.

Zurückhaltung und Demut hat mir persönlich entschieden mehr positives gebracht als Überheblichkeit und vermeintliche Überlegenheit und zu meinen, alles nach meinem Wille und meiner Meinung zu machen. Aber trotz der bisher 8-10 Jahre fühlt es sich für mich aber immer noch so an, als wäre ich gerade erst am Anfang des Ganzen.

Wie war das bei euch, wird man sich durchweg so fühlen als stünde man erst am Anfang?
(Entschuldigt den lang gewordenen Text, ich übe noch).

Wer ist online?

Insgesamt ist 1 Besucher online. Im Detail: 0 sichtbare Mitglieder (oder Bots), 0 unsichtbare Mitglieder und 1 Gast
Der Besucherrekord liegt bei 214 Besuchern, die am 27.02.2017 23:21 gleichzeitig online waren.

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast