Beta barrel

Moderatoren: void, Jojo

Hallo ihr Lieben!

Ich habe das Forum heute in einer Phase äußerster Inaktivität /Faulheit zufällig entdeckt und mich flugs angemeldet.

Zum Buddhismus an sich kam ich trotz vorhandener "Ansätze" erst vor kurzem über Umwege von diesem gerade boomenden Minimalismus-Trend... In welche Richtung ich mich einordnen soll, weiß ich noch nicht recht - vielleicht zum säkularen; allerdings hat auch der tibetische seine Reize für mich und die Zazen-Praxis gefällt mir ebenso ganz gut...

Ich bin auch noch am Überlegen, ob ich mich an der Sangha eines der örtlichen Buddhismus-Zentren meiner Stadt beteiligen soll (weil ich doch recht viel zu tun habe) und ob ich mich auch öffentlich zum Buddhismus bekennen soll (was mit keinerlei Kirchenaustritt in Verbindung stünde, da ich atheistisch aufgewachsen bin). Nur schreckt mich dahingehend ein bisschen die Tatsache ab, dass man einfach ein Formular ausfüllt und einschickt und somit offiziell Buddhist ist. (Wie haltet ihr das denn?)

Insgesamt hoffe ich in diesem Forum, das ich vorhabe eher sporadisch zu besuchen, auf einen regen (und respektvollen) Austausch über Ansichten und darauf mir allmählich in ein paar meiner typischen "Anfänger-Fragen" etwas klarer zu werden.


Liebe Grüße
Beta barrel
Herzlich willkommen im Forum :)
Bist Du Österreicher? In Deutschland kann man nicht Buddhist werden, indem man irgendwohin ein Formular schickt.
Liebe Grüße Beta barrel,

willkommen in Forum,

Hätte ich hier in Deutschland die Möglichkeit ein Formular auszufüllen um meine Zugehörigkeit zur Lehre zu bekunden - ich weiß es nicht..

Persönlich und in direktem Kontakt habe ich kein Problem damit, aber ...........
Ja, ich bin Österreicherin.

Ist Buddhismus in Deutschland denn keine staatlich anerkannte Religion bzw. gibt es keine übergeordnete Gesellschaft, unter der sich alle buddhistischen Gruppen vereinen wie bei einem Dachverband? Ich muss zugeben, ich bin jetzt ein bissel verwirrt :upsidedown:
Nein, in DE ist Buddhismus rechtlich gesehen keine Religion. Es gibt einen Dachverband, der aber freiwillig ist und längst nicht alle Buddhisten bzw. buddhistischen Vereine vertritt. "Buddhist" ist daher ein reine Selbstbeschreibung und kein offizieller Status, den man irgendwo erklären könnte. Wer sich in DE als Buddhist nicht mit seiner "Geburtsreligion" identifizieren kann, kann offiziell/rechtlich nur konfessionslos sein.

kilaya

Disclaimer: Alle Aussagen unter Vorbehalt als juristischer Laie ;)
Oh, das verblüfft mich jetzt ehrlich. Ich nehm gern naiv an, dass Deutschland und Österreich sich rechtlich gesehen in denselben Gefilden bewegen...

Mal sehen, ob ich die Möglichkeit dieses Formulars nutzen werde... Ist der Vergleich zwischen erstrittenem (Frauen-)Wahlrecht, das man/frau nutzen sollte, und dem Recht offiziell buddhistisch zu sein, das man dann wahrnehmen sollte, zu weit hergeholt? :P
Vielleicht interessant für die juristische Fraktion

http://www.buddhismus-deutschland.de/anerkennung-als-koer/

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