Hallo miteinander,

Moderatoren: void, Jojo

bin zur Zeit ein buddhistischer Laie der jedoch einer Ordination entgegen sieht.
Mache zunächst ein Fernstudium für die Theorie und um dabei eventuelle Fragen zu klären habe ich mich hier angemeldet.
Bin ein Berliner der im Allgäu lebt und feiere dieses Jahr noch eine five decades party...
Herzlich Willkommen :-) !
Danke für den Gruß, er ist nicht einsam sondern selbstbestimmt und bei sich ruhend.
Ansonsten geht es hier im Forum zu, soweit ich das einschätzen kann, wie in vielen anderen Foren auch, es menschelt und zwar kräftig.
Zur Zerstreuung wunderbar geeignet, denn man kann sich mit egoistische Dinge beschäftigen wer wohl der beste Buddhist von allen ist.
sati-zen hat geschrieben:
Ansonsten geht es hier im Forum zu, soweit ich das einschätzen kann, wie in vielen anderen Foren auch, es menschelt und zwar kräftig.
Zur Zerstreuung wunderbar geeignet, denn man kann sich mit egoistische Dinge beschäftigen wer wohl der beste Buddhist von allen ist.


Schnell erkannt! :D

Und herzlich Willkommen im Forum! :)
Danke für Eure Willkommen, ich bin gerne da wo es menschelt...
Ich habe inzwischen den Eindruck hier im Forum, jeder haut raus wonach ihm gerade ist, auch die schrägsten Dinge aber als 'Menscheln' darf man es nicht benennen.
Hallo sz,
sati-zen hat geschrieben:
Ich habe inzwischen den Eindruck hier im Forum,
jeder haut raus wonach ihm gerade ist, auch die schrägsten Dinge,
aber als 'Menscheln' darf man es nicht benennen.

wo wurde hat Dir das verboten?

Gruss
Mirco hat geschrieben:
Hallo sz,
wo wurde hat Dir das verboten?

Gruss


Ist dieser Satzfetzen mit normaler Schulbildung zu verstehen? Ich habe Probleme damit.
Durch Recherchen im Nitz bin ich mal wieder auf dieses Forum gestoßen und dachte mir das kennst du doch
und so kann ich etwas mitmenscheln als inzwischen Abt eines eigenen Zen buddhistischen Klosters und
einer eigenen geistigen Haltung innerhalb der Dharma-Linie.
sati-zen hat geschrieben:
Mirco hat geschrieben:
Hallo sz,
wo wurde hat Dir das verboten?

Gruss


Ist dieser Satzfetzen mit normaler Schulbildung zu verstehen? Ich habe Probleme damit.


Es ist eine Mischung der beiden Sätze "Wer hat dir das verboten?" und "Wo wurde dir das verboten?".

Der Autor hat eine Bedeutungsnuance verschoben, die nicht alle Satzteile mit sich gerissen hat.
sati-zen hat geschrieben:
Durch Recherchen im Nitz bin ich mal wieder auf dieses Forum gestoßen und dachte mir das kennst du doch
und so kann ich etwas mitmenscheln als inzwischen Abt eines eigenen Zen buddhistischen Klosters und
einer eigenen geistigen Haltung innerhalb der Dharma-Linie.


Glückwunsch zur...äh...Beförderung? :? Egal: Alles Gute auf dem Weg! :upsidedown:
void hat geschrieben:
sati-zen hat geschrieben:
Mirco hat geschrieben:
Hallo sz, wo wurde hat Dir das verboten? Gruss

Ist dieser Satzfetzen mit normaler Schulbildung zu verstehen? Ich habe Probleme damit.


Es ist eine Mischung der beiden Sätze "Wer hat dir das verboten?" und "Wo wurde dir das verboten?".

Der Autor hat eine Bedeutungsnuance verschoben, die nicht alle Satzteile mit sich gerissen hat.


*haha* Nein. Dieser Satzfetzen ist das Ergebnis von Unachtsamkeit vor'm Abschicken.

Ich schrob, korrigierte und löschte vorher geschrobenes nicht richtiglich.

Es sollte geheißen haben: "Von wem und wo wurde Dir solches verbötelt?"

Schulbildung ist kann von zu Hilfe und sein, müssen sie aber nicht.

Gruß
Wie auch immer, jeder kann in einem öffentlichen Forum schreiben was er will ob verständlich oder nicht
und wenn das Verhalten gerade von einem verwirrenden Wahn gesteuert ist kommt Quatsch dabei raus
aber auch das ist menschlich und somit Bestandteil des Ganzen.

Glückwunsch zur...äh...Beförderung?

Ich würde es nicht Beförderung nennen denn es geht nicht um den Dienstgrad einer Behörde
sondern um die Entwicklung mit zunehmender Reife im Dasein, um einfach nur selbst sein.
Wer dieses mit sich selbst sein im positiven Verhalten erleben kann und psychologisch geschult ist
kann auch ein Kloster leiten und eine Gemeinschaft auf den richtigen Weg führen.
Jeder Mensch mit Erfahrung und erlebter buddhistischer Praxis sollte dazu in der Lage sein
wenn er sich von der kindlichen Bedürftigkeit lossagen kann und Eigenverantwortung praktiziert.
Erleuchtung entsteht weniger durch gehorchen als viel mehr durch Hingabe...
sati-zen hat geschrieben:
Durch Recherchen im Nitz bin ich mal wieder auf dieses Forum gestoßen und dachte mir das kennst du doch
und so kann ich etwas mitmenscheln als inzwischen Abt eines eigenen Zen buddhistischen Klosters und
einer eigenen geistigen Haltung innerhalb der Dharma-Linie.


Auch von mir ganz liebe Glückwünsche, dass du da was aufbaust. Aber ist das wirklich ein Kloster? Es gibt ja einige efolgreiche Meditationszentren mit Lehrern. Aber das Kriterium, dass sich etwas als buddhitisches Kloster bezeichnen darf war doch, dass es da mindestens 5 hauptamtliche Ordinierte gibt.

Was ja sehr schwer ist, weswegen es in Deutschland wenige Zen-Zentren gibt, die sich Kloster nennen dürfen. Mir fällt da nur das Daihi Shobozan Kosho Fumonji als Tochterkloster des Eiheji gegründet und Fumon Nakagawa Roshi als Abt eingesetzt.

Sonst fallen mir da überhaupt keine Zen Klöster ein.Auch Dorin Genpo ist da sehr dezent und nennt seinen Bodaisan Shoboji einen Zen-Tempel und sich selber weder als Abt noch als Roshi. Ich finde das löblich, da er damit die Begriffe nicht entwertet. Und so würde ich etwas nur dann ein Kloster nennen wenn da einige ständige Ordinierte da sind.
sati-zen hat geschrieben:
Ich würde es nicht Beförderung nennen denn es geht nicht um den Dienstgrad einer Behörde
sondern um die Entwicklung mit zunehmender Reife im Dasein, um einfach nur selbst sein.

Wer dieses mit sich selbst sein im positiven Verhalten erleben kann und psychologisch geschult ist
kann auch ein Kloster leiten und eine Gemeinschaft auf den richtigen Weg führen.

Jeder Mensch mit Erfahrung und erlebter buddhistischer Praxis sollte dazu in der Lage sein
wenn er sich von der kindlichen Bedürftigkeit lossagen kann und Eigenverantwortung praktiziert.
Erleuchtung entsteht weniger durch gehorchen als viel mehr durch Hingabe...


Ich wünsch' Dir ausbalancierte Bojjhanga! (-: _()_
Ich kenne Dich nicht void und ein Moderator eines öffentlichen Internetforums sein ist überhaupt keine buddhistische Qualität, eher im Gegenteil. Man sieht es an Deinen formulierten Ansichten ausgerichtet an Reglements die irgend jemand erhoben hat. Jemand der wirklich nach den Erfahrungen Buddhas lebt kennt solche Regeln nicht außer es sind die für die eigene Balance aufgestellten. Aber in Deutschland, ich kenne es zur genüge, brauchen viele Menschen um existieren zu können die Knute des Gesetzes und der Reglements einer Obrigkeit, ohne dem würde ihre Psyche den Dienst verweigern und sie würden aufhören zu atmen. Nur um ein Beispiel zu nennen unabhängig von meinem Kloster befindet sich ganz in der Nähe das Daishin Zen Kloster und Seminarzentrum Buchenberg/Allgäu. Dabei handelt es sich um einen bundesweiten und in Deutschland gegründeten Orden des japanischen Rinzai Zen. Ich habe damit nicht viel zu tun, es sind Nachbarn wie es viele gibt. Hier im Allgäu lassen sich inzwischen eine ganze Reihe von interessanten Gruppen und Strömungen auf ehemaligem Bauernland nieder und ich begrüße das denn wir brauchen mehr spirituelle und geistige Nahrung als Milch und Kartoffeln. Das lässt sich an anderen Orten in Europa günstiger produzieren aber für die Nahrung der Seele ist jeder selbst verantwortlich. So kann ein Kloster ein Zentrum sein in dem diese seelische Empfindung besonders bewusst gemacht wird. Wir wissen, dass überliefert ist, wie Siddhartha den Mittelweg einschlug um Erleuchtung zu finden. So räume ich ein, dass mein Zen Kloster kein in Japan autorisiertes ist sondern es ist völlig frei. Ausgleich schaffen ist eines der wichtigsten Verhaltensweisen im Dasein will man den inneren Frieden erreichen, von Erleuchtung ganz abgesehen.
sati-zen hat geschrieben:
Ich kenne Dich nicht void und ein Moderator eines öffentlichen Internetforums sein ist überhaupt keine buddhistische Qualität, eher im Gegenteil.


Das schreibe ich ja jetzt auch nicht als Moderator, und das ist ja wirklich keine buddhitische Qualität.

sati-zen hat geschrieben:
So kann ein Kloster ein Zentrum sein in dem diese seelische Empfindung besonders bewusst gemacht wird. Wir wissen, dass überliefert ist, wie Siddhartha den Mittelweg einschlug um Erleuchtung zu finden. So räume ich ein, dass mein Zen Kloster kein in Japan autorisiertes ist sondern es ist völlig frei. Ausgleich schaffen ist eines der wichtigsten Verhaltensweisen im Dasein will man den inneren Frieden erreichen, von Erleuchtung ganz abgesehen.


Vielleicht bin ich ja wirklich zu deutsch und spiessig, aber ich finde es schön, wenn bestimmte Wörte eine feste Bedutung haben. Mir fällt da immer Konfuzius ein:

    Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das Gesagte nicht das Gemeinte. Wenn das, was gesagt wird, nicht stimmt, dann stimmen die Werke nicht. Gedeihen die Werke nicht, so verderben Sitten und Künste. Darum achte man darauf, daß die Worte stimmen. Das ist das Wichtigste von allem.

Wahrschienlich übertreibt er da, aber im Kern stimme ich ihm zu. Worte sollten nicht verwirren. Das Wörterbuch definiert Kloster als Wohnanlage sowie Arbeitsplatz für Mönche oder Nonnen; und von daher ist es schön, wenn man das Wort "Kloster" hört, und dann weiss dass das ein Ort ist, wo rund um die Uhr Mönche bzw Nonnen leben. Während ein Tempel was ist, wo kein Mönch zu sein braucht, Und unter einem buddhitischen Zentrum stelle ich mir einen Ort vor, wo es Kurse gibt und man was lernen kann. Und wenn ich das Wort "Abt" höre, stell ich mir den Vorsteher eine Klosters vor, also den Chef von Mönchen. Weil auch das Wort einfach diese Bedeutung hat und nicht irgendeine andere.

All dies sagt ja nichts über die Qualität aus. Es kann jemand ein ganz hervorragender Zentrumsleiter und Lehrer sein, während ein Abt ja auch unfähig sein kann. Auch bei "Daishin Zen Kloster" frage ich mich, ob der Begriff stimmt und das ein Ort ist, wo Mönche leben? Von der Internetseite her, kommt mir das auch eher wie ein Seminarzentrum vor.

Habe ich dich recht verstanden und du definiert Kloster als einen Ort intensiver spirituellen Praxis und wenn du diesem vorstehst, nennst du dich Abt? Kannst du das nicht nochmal überdenken, damit es kleinkarrierte Wortgläubige wie mich nicht so irritiert und sie sich dann ganz was anders vorstellen? Gerade wenn du keine Wert auf offizielle Anerkennungen legst, wäre es doch schön, wenn du das in einer Weise benennst, die dazu passt.
Hallo,
zunächst finde ich es gut, wie Du Dich mit dem Thema beschäftigst. Ich finde es relativ einfach und simpel und benenne mein Tun ein Zen buddhistisches Kloster zu gründen bei dem ich dann automatisch der Abt bin, denn das hat für ein geistiges, spirituelles und seelisch empfindsames, kurz achtsames Leben Konsequenzen, für eine logische Tat um Verantwortung für das Dasein zu übernehmen.
So geht es weniger um eine materielle, sexuelle oder andersartig mit niederen Empfindungen versehene Befriedigung, sondern eine Haltung die nur in einem Kloster praktisch zu leben möglich ist und zwar die spirituelle Haltung der geistigen Erfüllung. Der Lehrer, Berater, Therapeut oder Meister ordnen sich diesem spirituellen Gedanken unter und deshalb trägt der Abt die Verantwortung für alle Belange des Lebens, für sich selbst und für Andere. Wir könnten viel mehr Menschen in Deutschland gebrauchen die sich so einer Verantwortung des Bewusstseins stellen können und diese Haltung vorleben, wir hätten viel weniger unzufriedene Mitmenschen auf Grund des materiellen Begehrens. Deshalb ist das Benennen des Klosters so wichtig, ein Ort der Entsagung auf der einen Seite und des geistigen Reichtums auf der Anderen.
Vielleicht solltest Du Dich von alten überlieferten Traditionen der Ahnen lösen, ein Kloster ist heute nicht mehr eine Stätte in der alte verschrumpelte und verbiesterte impotente und weltfremde Geschöpfe hausen die vor lauter Verbitterung der Lust nicht aus ihren dunklen Zellen finden, sondern ich habe ein City-Kloster gegründet, es befindet sich im Zentrum der Stadt und nimmt so an allen Aktivitäten der Nachbarn und Mitmenschen teil. Die Spiritualität mitten unter den Menschen und weniger in einer Abgeschiedenheit der Einöde. So ist auch das Daishin Zen Kloster zwar eher auf dem Land aber als deutsche Linie ganz modern und es leben dort Leien Nonnen und Mönche für eine gewisse Zeit und verrichten die Arbeit um das Schulungszentrum zu betreuen. Das sind junge Leute die sich diese Zeit in ihrem Leben nehmen um die Erfahrung eines Zen Klosters zu machen. Ich begrüße das sehr denn es kann nur eine Bereicherung im Dasein bedeuten. Mein Kloster ist viel kleiner als das Daishin Zen Kloster aber darum geht es nicht, entscheidend ist die geistige Haltung eines Abts Verantwortung zu übernehmen im geistigen Bereich des Bewusstseins und wenn jeder sein eigener Abt wäre könnte es die Lösung unserer sozialen und psychischen Probleme in der Gesellschaft bedeuten. Genauso wie wenn jeder Mensch ein Buddha wäre.
Es geht doch weniger darum Angst vor Würdenträgern und hierarchisch höher gestellten Personen zu haben und vor ihnen voller Ehrfurcht zu schlottern oder zu versteinern, es geht darum die Probleme des Zusammenlebens zu lösen und dafür bietet das Dharma mehr Möglichkeiten als alles Andere. Siddharthas Biographie ist glaubhaft warum er auf die Lösungswege gekommen ist und um diese Möglichkeiten vorzuleben in exemplarischer Form braucht es das praktische und gelebte Kloster und keine Schulungseinheit wie an der Volkshochschule. Auch das erfüllte geistige und spirituelle Leben besteht im Tun und deshalb reicht die Theorie nicht aus, es ist das Verhalten, Erleben und Spüren notwendig. Enthaltsam leben ist in einem Kloster noch relativ einfach möglich, auf einer Wirtschaftsmesse mit vielen Werbeangeboten ist es viel schwieriger. Deshalb findet der Anfang in einem Kloster statt und nicht in einem Luxus Schulungshotel mit vier Sternen, das ist der Sinn des Begriffes Kloster in Deutschland unserer Zeit und wenn sich die Menschen die enthaltsam sein wollen als Nonnen und Mönche bezeichnen ist das völlig o.k. auch ohne Ordinierung durch irgendwelche Würdenträgern, für Lebensbewältigung braucht es keine Erlaubnis.
sati-zen hat geschrieben:
...
Vielleicht solltest Du Dich von alten überlieferten Traditionen der Ahnen lösen, ein Kloster ist heute nicht mehr eine Stätte in der alte verschrumpelte und verbiesterte impotente und weltfremde Geschöpfe hausen die vor lauter Verbitterung der Lust nicht aus ihren dunklen Zellen finden, sondern ich habe ein City-Kloster gegründet, es befindet sich im Zentrum der Stadt und nimmt so an allen Aktivitäten der Nachbarn und Mitmenschen teil. ...

Sowas firmiert heutzutage vielleicht unter "säkularer Buddhismus". Dazu gehören dann "säkulare Klöster", "säkulare Mönche" und "säkulare Äbte". :mrgreen:
Im Allgäu ist ja echt "krass was los".
Posten und Pöstchen-heiß nachjefragt. Woher kommt das ?
Stero hat geschrieben:
Sowas firmiert heutzutage vielleicht unter "säkularer Buddhismus". Dazu gehören dann "säkulare Klöster", "säkulare Mönche" und "säkulare Äbte". :mrgreen:


Warum auch nicht?
Buddhismus hat viele Ausprägungen und Gesichter - so verschieden die Menschen halt sind. Keiner dieser Wege ist besser oder schlechter als der andere oder wahrer oder falscher. Ich kann z. B. mit Buddhismus als Religion nichts anfangen. Für mich ist Buddhismus nur das, als das, was er m. E. gedacht war: Eine Geistesschulung. Irgendwo habe ich mal die Formulierung gelesen, dass Buddhismus die älteste Verhaltenstherapie der Welt sei. Das trifft es ganz gut für mich und so erlebe und erfahre ich es auch.
Elke hat geschrieben:
Stero hat geschrieben:
Sowas firmiert heutzutage vielleicht unter "säkularer Buddhismus". Dazu gehören dann "säkulare Klöster", "säkulare Mönche" und "säkulare Äbte". :mrgreen:


Warum auch nicht?
Buddhismus hat viele Ausprägungen und Gesichter - so verschieden die Menschen halt sind. Keiner dieser Wege ist besser oder schlechter als der andere oder wahrer oder falscher. Ich kann z. B. mit Buddhismus als Religion nichts anfangen....

Ich hab mal mit säkularen Buddhisten diskutiert :lol: Seitdem weiß ich, dass da wo "Buddhismus" draufsteht, Religion drin ist. 8)
Elke hat geschrieben:
Eine Geistesschulung. Irgendwo habe ich mal die Formulierung gelesen, dass Buddhismus die älteste Verhaltenstherapie der Welt sei.

So habe ich den Buddhismus auch verstanden als ich die Biographie von Siddhartha Gautama gelesen habe, er dann als
Buddha den Dharma lehrte und so Begründer des Buddhismus wurde. Da ich selber Therapeut bin sehe ich in ihm den
Begründer der ersten Therapie um das Leid des Daseins zu lindern. Diese Geisteshaltung ist Bestandteil des von mir
gegründeten Zen Klosters in dem ich automatisch als Abt fungiere. Es ist durchaus vergleichbar mit einer
psychotherapeutischen Praxis bei der ein leitender Therapeut den Vorsitz hat. Nur mit dem Unterschied, dass in einer
Praxis hauptsächlich psychisch kranke Menschen behandelt werden und in einem Zen buddhistischen Kloster alle
Menschen seelische Erholung finden können völlig unabhängig von ihrem Gesundheitszustand. Ja, das Allgäu ist ein Ort
der positiven Energie in dem das Ausleben von seelischen und spirituellen Empfindungen besonders gut möglich ist.
Deshalb gibt es immer mehr interessante Menschengruppierungen, nicht nur buddhistische, die sich hier niederlassen
und Ihre Geisteshaltung einbringen. Wer jedoch Religion braucht als Rezeptbuch für das Verhalten sollte in eine Kirche
gehen und ist hier völlig falsch, die Verhaltenstherapie zeigt mögliche Wege zur Lösung auf aber die praktischen Lösungen
im Leben können letztlich nur durch Selbstheilungskräfte erreicht werden ganz individuell und persönlich.
sati-zen hat geschrieben:
... Da ich selber Therapeut bin sehe ich in ihm den Begründer der ersten Therapie um das Leid des Daseins zu lindern. ... Wer jedoch Religion braucht als Rezeptbuch für das Verhalten sollte in eine Kirche gehen ...

Oder dein Kloster besuchen :mrgreen:
Dachte, dass mit den Ich-AG s im Zen wäre von vorgestern und hätte sich mal erledigt. Weißt du diese Art "Zen" kann jeder allein "praktizieren" und ohne "Anleitung" - das holt keine tote Maus mehr hinterm Ofen hervor.
Erst mal braucht es wirklich Stille, Abkehr. Ne ganz normale Gastfreundschaft. Ich glaube die Leute haben Angebote satt.
Da das Thema etwas abgedriftet ist, habe ich alle Beiträge zu der Frage "Ist säkularer Buddhismus eine Religion" in einen ebenso benamsten Thread verschoben:
http://buddhaland.de/viewtopic.php?f=1&t=15784&sid=82e531f9a2c480bc92ef0ef83bf609ad
Das Ausgliedern finde ich gut. Entschuldigung an den Threadstarter, daß wir Dein Thema so weit abgebogen haben.

Kleines technisches Problem - beim Öffnen des verlinkten neuen Themas werde ich aus dem Forum ausgeloggt. Ist das so gewollt? Ich kann mich natürlich wieder neu einloggen, ist auch nicht wild..
Zunächst danke an die Moderation im Chaos Ordnung geschaffen zu haben bis das Chaos wieder gewinnt. Die Methode ist altbekannt, auch ganz unbewusst, dass wenn einem ein Thema in einem Internetforum unangenehm ist und es nicht beendet werden kann, so viele Postings zu schreiben, dass es dann auch untergegangen ist.

Hier ging es um das von mir gegründete Kloster, den Buddhismus als beste Psychotherapie und die Ich-AG. Grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass der Mensch als selbst verwaltetes und eigenständiges Wesen innerhalb der sozialen Gemeinschaft die besten Chancen hat ein erfülltes Leben zu empfinden. Denn Abhängigkeit und Anhaftung machen unfrei und führen zu Unzufriedenheit und Frustration. So ist jeder Mensch der zur Bewältigung beiträgt und das Leid lindern kann zunächst eine gut funktionierende Ich-AG bevor er sich anderen zuwendet und in den Austausch tritt.
Gestern kam bei einer Sendung über Schlafstörung eine von Beruf praktizierende Endspannungs-Therapeutin die Schlafprobleme hat weil sie sich nicht entspannen kann. So absurd ist die Welt und völlig verlogen aber da sich das nicht so einfach ändern lässt gilt es damit umzugehen.
Den Menschen als autonomes System zu begreifen, auch in der Gemeinschaft, in der Familie, ist Bestandteil meines Klosters, mit Störungen von innen und außen für die jedoch Lösungen gefunden werden können als Antwort und Ausgleich. Wer sich als autarkes System begreift hat gute Chancen inneren Frieden und Wohlbefinden zu ermöglichen trotz oder gerade der Umwelteinflüsse und der Anstöße.
Hier ist die Möglichkeit mal wieder ein paar Worte in eigener Sache zu formulieren. Dass von mir gegründete Zen buddhistische Kloster hat sich weiter etabliert und bringt die ersten 'Früchte' hervor, hauptsächlich in Form von 'Nichts' und von 'Leerheit' im spirituellen Sinn.
Die Früchte stammen aus dem Garten einer Bewohnerin des Klosters und werden zu verschiedenen Speisen verarbeitet. Danke an die Gabe dieser Bewohnerin. Ansonsten bin ich als Abt dieses Klosters sehr streng wie es im Zen-Buddhismus notwendig und gut ist, lasse nichts unkommentiert durchgehen was in irgendeiner Form an Anhaftung erinnert nur um Trost von außen zu bekommen anstatt die eigenen inneren Kräfte und Energien zu bemühen um das Leid im Dasein zu mildern. Es ist deshalb ein Kloster weil hauptsächlich die spirituellen Kräfte der Achtsamkeit das soziale Leben beeinflussen.
Dabei geht es nicht um Religion denn das ist eine Anhaftung an vorgegebene Inhalte, sondern es geht um die geistige Transzendenz im philosophischen Sinn damit das Ganze was Leben ausmacht begriffen werden kann. Es steht nicht die Trennung der Dinge im Vordergrund sondern die Verbindung in der Mitte um so den Pfad der Erleuchtung, wie es Buddha vorgelebt hat, zu beschreiten.
Leider erlebe ich hier im Forum solche Haltung nur selten, meistens geht es um Zitate aus überlieferten Schriften damit bewiesen werden kann wer Recht hat. Dabei, würde jeder zunächst bei sich bleiben und das eigene Innere formulieren, er stets Recht behalten würde denn niemand kann die eigene Haltung besser beschreiben als man selbst. So geht es auf dem Pfad zur Erleuchtung weniger darum, dass mich die Anderen toll finden und bejubeln, Buddha war kein Rock-Star im Gegensatz zu Jesus und seiner Verherrlichung, sondern darum, dass ich den inneren Frieden mit mir finde. Sicher der Weg ist lang und wann man jemals bei der Erleuchtung ankommt ist ungewiss aber wenn man diesen Pfad nie betritt, dann kommt man mit Sicherheit nie an. Der Pfad heißt weniger ich bekenne mich oder konvertiere zum Buddhismus, das kann scheinheilig sein, der Pfad heißt ich widerstehe den äußeren Verlockungen und Verdrängungen und bleibe ganz bewusst bei meinem persönlichen Problem was immer das ist.

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