Weg und Ziel?

Moderator: void

Genau es gibt verschiedene Wege oder Arten. Wobei mir keine Meditation bekannt ist, wo dieses "Wünschen" mehr oder weniger ist. Das hängt ja vom "Ich" ab und nicht von der Form.
jianwang hat geschrieben:
Jederzeit "Jetzt" sein ist imho das Schwierigste, oder?

Und das, obwohl es sich doch nur um eine virtuelle Größe handelt
zwischen erlebten jetzt sein und gedachtem jetzt sein.
Der virtuell ist beides.
@accina

Das zweitere, gedachte, ist imho kein wirkliches Jetzt, da die Gedanken zu langsam dafür sind.

_()_
Hi,
ich habe eure Beiträge gelesen und frage mich immer noch warum so kompliziert?
Es gibt den Achtfachen Weg und die dabei auftretenden Bewußtseinsveränderungen werden bei Neumann als Freiungen bezeichnet. Die achte Stufe ist die Auflösung der Wahrnehmbarkeit, was auch die Auflösung des Bewusstsein impliziert.
kesakambalo hat geschrieben:
Hi,
ich habe eure Beiträge gelesen und frage mich immer noch warum so kompliziert?
Es gibt den Achtfachen Weg und die dabei auftretenden Bewußtseinsveränderungen werden bei Neumann als Freiungen bezeichnet. Die achte Stufe ist die Auflösung der Wahrnehmbarkeit, was auch die Auflösung des Bewusstsein impliziert.

Vielen Dank für die Information.
jianwang hat geschrieben:
@accina
Das zweitere, gedachte, ist imho kein wirkliches Jetzt, da die Gedanken zu langsam dafür sind.

Dann wäre das gedachte "Jetzt sein" in dem gedacht wird
nicht in Gedanken wo anderes zu sein noch irrealer
als das gewöhnlich empfundene jetzt sein.
antelatis hat geschrieben:
Na ja, vielleicht muss man sich ja entscheiden, man kann halt nicht immer alles haben. Entweder sich auf das Leben konzentrieren, oder daran glauben, dass das Leben eine Illusion ist, die man überwinden muss, um Nirvana erreichen zu können.


Muss man das?
Das Leben ist da... das Leben überwindet sich mit dem Leben. Ob es bis dahin eine Illusion ist... wie wichtig ist diese Annahme und hat sie eine Bedeutung für das Leben? Wenn Leid existiert, wieso sollte Leid nicht reduziert werden, unabhängig davon ob das Leben eine Illusion ist oder nicht?
Ich habe es nie so empfunden, dass ich mich entscheiden muss. Wenn ich etwas Nicht weiß, oder von Etwas nichts weiß, dann ist da Nichts, was ich annehmen müsse (eben auch nicht, dass da Nichts wäre). Ich muss mir eigentlich nur eingestehen, dass ich etwas auch nicht Wissen muss. Wenn ich dann später zu einer Sache Wissen bekomme, dann ergibt sich automatisch, dass ich nicht mehr sagen kann, nichts mehr zu wissen. Zumindest vordergründig. Später wird man das anders sehen :D
Weltreisender hat geschrieben:
Wenn Leid existiert, wieso sollte Leid nicht reduziert werden, unabhängig davon ob das Leben eine Illusion ist oder nicht?

Normalerweise könnte man sagen: "Da hast du recht und das sollte man auch".
Ich weiß allerdings nicht genau was du unter "Illusion" verstehen möchtest.
Man könnte auch sagen: Das Leben ist ein virtueller Vorgang
der das Leiden erst ermöglicht. Natürlich kann dieser Vorgang
mehr oder weniger Leidhaft sein, wobei die Formulierung
"weniger Leidhaft" hohes Glück bedeutet bzw. bedeuten kann.
Im wesentlichen gibt es (in der Welt) zwei Arten von Glück,
nämlich das Glück das von äußeren Umständen abhängt und
das innere Glück das von geistigen Umständen abhängt in
normalerweise unbekannten Ausmaß. Und dieses hohe Glück
hat insbesondere nur einen Makel, den Makel der Vergänglichkeit.
Und natürlich auch das Problem die geistigen Dinge so zu
entwickeln, das es sich überhaupt entfalten kann, womit
wir bei den sog. Befleckungen oder geistigen Trübungen sind.
accinca hat geschrieben:
jianwang hat geschrieben:
@accina
Das zweitere, gedachte, ist imho kein wirkliches Jetzt, da die Gedanken zu langsam dafür sind.

Dann wäre das gedachte "Jetzt sein" in dem gedacht wird
nicht in Gedanken wo anderes zu sein noch irrealer
als das gewöhnlich empfundene jetzt sein.

Könntest Du bitte Dein "Verquirltes" so formulieren, das es auch Anderen verständlich ist?
Es gebe, sagte er, vier Wege: den mühsamen Weg verbunden mit langsamer Durchschauung, den mühsamen Weg verbunden mit schneller Durchschauung, den mühelosen Weg verbunden mit langsamer Durchschauung und den mühelosen Weg verbunden mit schneller Durchschauung, und er fragte, auf welchem dieser vier Wege Sāriputta zum Nirvana gelangt sei. "Mühelos und mit schneller Durchschauung", erwiderte Sāriputta (A IV, 168)

http://www.palikanon.com/buddhbib/07budjng/budjng02.htm
accinca hat geschrieben:
Weltreisender hat geschrieben:
Wenn Leid existiert, wieso sollte Leid nicht reduziert werden, unabhängig davon ob das Leben eine Illusion ist oder nicht?

Normalerweise ... sind.

Immer wieder diese selben irrlichtigen Bilder.
Was wäre denn Glück ohne Pecht?
Was wäre denn Illusion ohne Realität?
Wo ist denn das Gute ohne das Böse?
Spacy hat geschrieben:
Wo ist denn das Gute ohne das Böse?

Da kann das Gute aber von Glück sagen das es das Böse gibt.
Oder sage doch gleich das Böse ist das Gute.
Oder gut und böse gibt es nicht, wurde abgeschafft.
Erinnert mich schwer an Zenismus alles auf den Kopf
zu stellen. Vielleicht hat es aber auch was mit dem
Politik in Deutschland zu tun?
accinca hat geschrieben:
Spacy hat geschrieben:
Wo ist denn das Gute ohne das Böse?

Da kann das Gute aber von Glück sagen das es das Böse gibt.
Oder sage doch gleich das Böse ist das Gute.
Oder gut und böse gibt es nicht, wurde abgeschafft.
Erinnert mich schwer an Zenismus alles auf den Kopf
zu stellen. Vielleicht hat es aber auch was mit dem
Politik in Deutschland zu tun?

Um die Irrelevanz zu verstehen, muss man sich daneben stellen (können).

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