Gleichmut / Gleichgültigkeit

Moderator: void

Inspiriert von dem thread

Son @ Buddhismus im realen Leben (in) Anfängerbereich

kam ich zu den zwei Wörtern, die in threadtitel stehen.

Nach aussen hin mag das Beides gleich aussehen, doch ist es das für mich nicht.
Oft werde ich "gerügt", wenn ich Dinge als nicht so wichtig für mich ansehe.
"Dir ist das ja gleichgültig."

Die Lehrer und Meister bin hinunter zu Buddha sehen den Gleichmut als wichtig an.
Meine Worte im o.g. Thread waren u.a.
Hilf, wenn Du helfen kannst, doch leide nicht, wenn Du nicht helfen kannst. Das ist wahrer Gleichmut.

Wie seht ihr das?

_()_
Gleichgültigkeit ist für mich eine Art von Desinteresse.

Gleichmut ist eine Art von Gelassenheit. Etwa in dem Sinn: Ich freue mich über manche Dinge, hafte aber nicht daran, weder an den Dingen noch an der Freude über sie. Ungute Dinge ertrage ich, versuche aber, nicht daran zu verzweifeln. Wenn es in meiner Möglichkeit liegt, Dinge/Situationen zu ändern/helfen, so tu ich das. Kann ich sie nicht ändern bzw. kann ich nicht helfen, so versuche ich, all dies ohne Verzweiflung, Zorn o.ä. hinzunehmen/anzunehmen.

W.
Ich empfinde und erfahre Gleichmut als relativ neutrales Gefühl, wenn ich es geübt hab dann ist es eine Form die mir Stille gibt.
Gleichmut lässt mich Gleichgültigkeit, mir egal, und Gleichwertigkeit, ist doch alles gleich, erkennen. Gleichmut bringt mich dazu Stellung zu beziehen sei es mit Worten oder Taten. Schützt eben auch vor Aktionismus und Ideologie.
Der Satz: Dir ist ja alles Gleichgültig! ist mir ein Zeichen das ich mein Gleichmütig sein immer noch habe. Wie erkenn ich da? Kaum Emotionen aber Gefühle und ich erkenn Parteilichkeit erzeugen.

Mitgefühl und Gleichmut haben die selbe Wurzel, bedingungslose Liebe, die Liebe die keine Partei ergreifen kann nicht mal die eigene.
Mitleid und Gleichgültigkeit auch, Eigenliebe.
Ich weiß nicht so richtig, ob Gleichgültig hier nicht eine zu negative Bedeutung zugemessen bekommt.

Ist nicht in einer bestimmten Betrachtung wirklich gleich-gültig (gleich geltend). ob ich 5 Richtige im Lotto hab' oder ob jemand versucht, mir ein Messer in den Bauch zu rammen?

Gleich gültig in dem Sinne, daß es zwei Situationen sind, Begegnungen mit der Welt auf die ich mich einstellen muß? Das ist nicht zu verwechseln mit als gleich zu werten zB. hilfreich/nicht hilfreich, angenehm/nicht angenehm.

Einfach nur ein anderer Blickwinkel, vielleicht ist das auch zu distanziert, zu abstrakt
Danke für Eure Posts.

@Ellviral
Also Gleichgültigkeit = interessenloses "mir doch egal".
Während Gleichmut das leidlose Akzeptieren der Dinge ist, aber mit viel eigenem Interesse.

Könnte man dies so sehen?

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Gleichgültigkeit ist m.E. ein negativ besetzter Begriff: z.B. Es ist mir egal, wie es dem anderen geht, dadurch können Feindschaften und Aversionen entstehen.

Durch Gleichmut wird die Gleichgültigkeit aufgehoben, indem das Gegenüber mit Gelassenheit, bzw. ohne Bewertung betrachtet wird.

Gleichmut ist m.E. die Vorstufe, Bedingung von Mitgefühl, welches sich ausschließlich an andere Wesen hilfreich wendet.
Gleichmut äks eine der vier unermesslichen bedeutet, nichts abzulehnen, nichts anzuziehen. Alles so akzeptieren, wie es erscheint und damit zu sein.
jianwang hat geschrieben:
Danke für Eure Posts.

@Ellviral
Also Gleichgültigkeit = interessenloses "mir doch egal".
Während Gleichmut das leidlose Akzeptieren der Dinge ist, aber mit viel eigenem Interesse.

Könnte man dies so sehen?

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Ohne viel eigenem Interesse kann ich nicht als Mensch mit Menschen leben. Nicht "leidlos" das geht nicht, weil Gleichmut nicht leiden ausschließt. Mit Gleichmut können eigene Interessen ohne Gier, Hass, Verblenden, vertreten werden. Das leben dieses Wesens verlangt viel eigen Interesse, das muss aber nicht mit den Geistesgiften durchgesetzt werden.
Gleichgültigkeit – Gleichmut – Mitgefühl, sind immer an „äußere“ Dinge oder Wesen (Mitgefühl) gerichtet; ihre Wirkung bezüglich „Dukkha“ ist karmisch bedingt.
»Ich habe immer daran geglaubt, daß das Gegenteil von Liebe nicht Haß ist, sondern Gleichgültigkeit. Das Gegenteil von Glaube ist nicht Überheblichkeit, sondern Gleichgültigkeit. Das Gegenteil von Hoffnung ist nicht Verzweiflung, es ist Gleichgültigkeit. Gleichgültigkeit ist nicht der Anfang eines Prozesses, es ist das Ende eines Prozesses.«

Erinnerung als Gegenwart. Elie Wiesel in Loccum [Mai 1986]


interessanter Thread.
Wenn Gleichgültigkeit (erster Definitionsansatz bei Wiki)

"Gleichgültigkeit (auch Indifferenz) bezeichnet einen Wesenszug des Menschen, welcher Gegebenheiten und Ereignisse hinnimmt, ohne diese zu werten, sich dafür zu interessieren, sich ein moralisches Urteil darüber zu bilden oder handelnd aktiv zu werden, um diese zu ändern."

im Ignorieren des als gleichgültig angesehenen stecken bleibt, ist Gleichgültigkeit eher negativ.
Wenn Gleichgültigkeit die Basis für eine rationale Auseinandersetzung mit einer Situation darstellt, quasi eine Voraussetzung von Gleichmut, ist Gleichgültigkeit für mich eher hilfreich.

Um es an einem drastischen Beispiel deutlich zu machen - falls ich krank werden sollte, erwarte ich von Ärzten und medizinischem Personal ganz deutlich die größtmögliche Gleichgültigkeit gegenüber Eiter, Einkoten oder anderen ekeligen Begleiterscheinungen von Krankheit. Sie sollten diese Erscheinungen nur als Chancen sehen, sich ein Bild von der Krankheit zu machen um die optimale Behandlung zu finden.
Ellviral hat geschrieben:
Ohne viel eigenem Interesse kann ich nicht als Mensch mit Menschen leben.

"Mein Nachbar ist mir "Sch... egal". Es interessiert mich nicht, wie es ihm geht, was er tut. Ich ignoriere einfach Alles, was mit ihm zu tun hat." => Das wäre für mich dann Gleichgültigkeit, oder?


Ellviral hat geschrieben:
Nicht "leidlos" das geht nicht, weil Gleichmut nicht leiden ausschließt.
ist Gleichmut nicht einer der "Wege", Leiden zu verringern?

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Edit Schreibfehler
Gleichmut heißt für mich Abwarten , Beobachten und bei günstiger Gelegenheit eingreifen um zu helfen und nicht sofort zu reagieren wennes eher alles noch schlimmer machen würde .

Egal ist mir etwas ,wenn ich es vergesse ,zum Beispiel Termine oder Geburtstage .
Dinge die einem wichtig sind vergisst man nicht .

Gleichmut ist das Wissen um Entstehen und Vergehen .

LG :sunny:
jianwang hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Ohne viel eigenem Interesse kann ich nicht als Mensch mit Menschen leben.

"Mein Nachbar ist mir "Sch... egal". Es interessiert mich nicht, wie es ihm geht, was er tut. Ich ignoriere einfach Alles, was mit ihm zu tun hat." => Das wäre für mich dann Gleichgültigkeit, oder?


Ellviral hat geschrieben:
Nicht "leidlos" das geht nicht, weil Gleichmut nicht leiden ausschließt.
ist Gleichmut nicht einer der "Wege", Leiden zu verringern?

_()_

Edit Schreibfehler
Du hast es doch selber geschrieben: Verringern. Du meinst doch nicht die Leiden die Geburt, altern, sterben für den Körper mit sich bringen beseitigt werden können so lange er lebt? Beseitigt werden können nur die Leiden die durch Gier, Hass, Verblenden vom Menschen erzeugt werden, darum heißen sie ja Geistesgifte. Sie vergiften nicht den Körper sie Vergiften die Gemeinschaft der Menschen.
Ich bring mal ein Beispiel aus einem anderen Thread

Der eigene Tod = Gleichmut oder Gleichgültigkeit ?

Das eine meist bei Buddha-Jüngern, das zweite + Angst meist bei den "Anderen".

Für mich persönlich ist Gleichmut auch mit Wissen verbunden, das ja u.a. auch Achtsamkeit beinhaltet.

Ist es mir gleichgültig, weil ja eh jeder mal stirbt oder bin ich gleichmütig, da ich es aus der Lehre her anerkenne?

_()_
Ich finde es hat auch was mit Wertung zu tun.
Beim Gleichmut enthalte ich mich einer Wertung und bleibe im Nicht-Wissen
Bei Gleichgültigkeit bewerte ich mit "sinnlos" o.Ä. als voreingenommene Grundhaltung, die die Sicht trübt und den Vollzug des Lebens im Gegensatz zum Gleichmut hemmt.
Hallo, interessantes Thema. Ich empfinde den Gleichmut manchmal als Gleichgültigkeit. Gleichmut besagt doch auch, die Fassung zu bewahren. Neutral gegenüber Situationen zu bleiben und diese hinzunehmen ohne Aktionismus. Die Dinge so sein zu lassen wie sie sind. Oder sich generell einer Wertung zu enthalten, als sich für etwas einzusetzen das man als richtig empfindet.
Wie ist das vereinbar mit unserer westlichen Arbeit bei Verantwortung im Job, die eigentlich jeder hat der Arbeitet? Oder verstehe ich etwas falsch?
Lucky hat geschrieben:
Hallo, interessantes Thema. Ich empfinde den Gleichmut manchmal als Gleichgültigkeit. Gleichmut besagt doch auch, die Fassung zu bewahren. Neutral gegenüber Situationen zu bleiben und diese hinzunehmen ohne Aktionismus. Die Dinge so sein zu lassen wie sie sind. Oder sich generell einer Wertung zu enthalten, als sich für etwas einzusetzen das man als richtig empfindet.
Wie ist das vereinbar mit unserer westlichen Arbeit bei Verantwortung im Job, die eigentlich jeder hat der Arbeitet? Oder verstehe ich etwas falsch?

Man macht einfach so gut wie möglich seinen Job. Wo siehst Du da genau eine mögliche Unvereinbarkeit?
Wie bleibst du ohne Wertung wenn du dich für eine Sache im Job entscheiden musst? Wie gehst du mit "keinen Aktionismus" um, wenn es heißt Ziele umzusetzen innerhalb einer definierten Zeit? Wie greifst du bei Konflikten ein wenn du neutral bleibst und abwartest?
Gleichgültig bezeichne ich den Gemütszustand, den man entwickelt, wenn einen eine Sache/Umstand nicht betrifft, man sich nicht darauf einlässt und vor allem kein Mitgefühl entwickelt.

Gleichmut/Gelassenheit bezeichne ich einen Gemütszustand den man entwickelt, wenn man an einer Sache Anteil nimmt, Metta entwickelt dabei aber kaltblütig bleibt, d.h. sich nicht anderen Gefühlen unterwirft. Weder positive (überschwengliche Freude) noch negative (Abscheu, Hass, Angst).
Man kann aber auch der Meinung sein, das zwischen "khanti"
und upekkhā besonders upekkhā-sambojjhanga noch ein gewisser
Unterschied sein müßte.
jianwang hat geschrieben:
...
"Mein Nachbar ist mir "Sch... egal". Es interessiert mich nicht, wie es ihm geht, was er tut. Ich ignoriere einfach Alles, was mit ihm zu tun hat." => Das wäre für mich dann Gleichgültigkeit, oder?
..


Öhmmmm - nein?

Dein Nachbar ist ein Mensch; die, die im Moment im Senegal vor Hunger krepieren sind Menschen, Gleich in Bezug auf Interesse im Beispiel. Gleich gültig.
Lucky hat geschrieben:
Wie bleibst du ohne Wertung wenn du dich für eine Sache im Job entscheiden musst?

Man benutzt seinen Kopf wie das alle Anderen auch tun. Bei Gleichmut geht es ja nicht darum die Gesetze der Logik auszuhebeln.

Lucky hat geschrieben:
Wie gehst du mit "keinen Aktionismus" um, wenn es heißt Ziele umzusetzen innerhalb einer definierten Zeit?

Du tust Dein Bestes, aber lässt dich nicht verrückt machen. Was nicht im Bereich des Möglichen ist wird klar kommuniziert.

Lucky hat geschrieben:
Wie greifst du bei Konflikten ein wenn du neutral bleibst und abwartest?

Wenn man Personalverantwortung hat versucht man sich ein möglichst klares Bild zu machen und eine unvoreingenommene, möglichst gerechte Lösung herbei zu führen. Gleichmut wäre hier mMn eher so zu sehen, dass man sich nicht auf eine der Seiten ziehen lässt, aber es heißt nicht, einer Entscheidung aus dem Weg zu gehen.

Edit:
Gleichmut hat nicht den Zweck, den Gleichmütigen davor zu schützen, Entscheidungen treffen zu müssen wenn es dafür an der Zeit ist. Gleichmut kann aber dazu führen, dass die Entscheidungen nicht auf Basis der eigenen Vorlieben/Interessen getroffen werden, sondern von einer neutraleren Warte aus.
Wenn man nicht gerne Entscheidungen trifft bedeutet Gleichmut sich nicht vor Entscheidungen zu drücken, sondern gleichmütig anzuerkennen was gerade ansteht
Sorry, aber das widerspricht sich doch. Übrigens, man benutz immer seinen Kopf.
Du schreibst, in einem vorigen Post, man bleibt ohne Wertung. OHNE Wertung kann man nicht eine Entscheidung treffen. Man muss etwas werten. In dem Moment, in dem man entscheidet, wertet man. Sonst könnte ich auch mit Augen zu entscheiden. Bitte keine Wortklauberei!

Beim zweiten Punkt könntest du recht haben. Wobei es unzählige Abstufungen gibt und jeder für sich Aktionismus als etwas anderes wertet.

Eine unvoreingenommene gerechte Lösung herbeiführen. Wobei man auch hier wieder wertet. Was für den einen gerecht ist, ist für den anderen ungerecht. So funktionieren unsere Betriebe. Oder glaubst du, man könnte immer neutral bleiben und die "gerechteste" Lösung für alle durchsetzen? Wir leben nicht im Schlaraffenland.
Wenn man Entscheidungen trifft, hat man in der Regel gewisse Interessen für eine Sache. Ohne Interessen, also mit völliger Gleichgültigkeit, könnte man keine Entscheidungen treffen. Dann wäre es mir egal in welche Richtung es geht.

Grüße
Lucky hat geschrieben:
Sorry, aber das widerspricht sich doch. Übrigens, man benutz immer seinen Kopf.
Du schreibst, in einem vorigen Post, man bleibt ohne Wertung. OHNE Wertung kann man nicht eine Entscheidung treffen. Man muss etwas werten. In dem Moment, in dem man entscheidet, wertet man. Sonst könnte ich auch mit Augen zu entscheiden. Bitte keine Wortklauberei!

Beim zweiten Punkt könntest du recht haben. Wobei es unzählige Abstufungen gibt und jeder für sich Aktionismus als etwas anderes wertet.

Eine unvoreingenommene gerechte Lösung herbeiführen. Wobei man auch hier wieder wertet. Was für den einen gerecht ist, ist für den anderen ungerecht. So funktionieren unsere Betriebe. Oder glaubst du, man könnte immer neutral bleiben und die "gerechteste" Lösung für alle durchsetzen? Wir leben nicht im Schlaraffenland.
Wenn man Entscheidungen trifft, hat man in der Regel gewisse Interessen für eine Sache. Ohne Interessen, also mit völliger Gleichgültigkeit, könnte man keine Entscheidungen treffen. Dann wäre es mir egal in welche Richtung es geht.

Grüße

"Ohne Wertung" bezieht sich ja auf die eigenen Ego-Anteile - das was wir aus unserer Egoperspektive als gut/schlecht bewerten. Die gilt es raus zu lassen. Wenn ich mir eine KFZ Versicherung aussuche muss ich natürlich werten welche für mich die Vernünftigste ist.

Und wegen der "gerechten Lösung", ja eine perfekte Lösung gibt es selten, deshalb auch das Wort "möglichst". Wenn man selber von der anstehenden Entscheidung betroffen ist, dann gilt es eben seine eigenen Interessen nicht höher zu werten als die Anderen.
Gleichmut hat für mich !!! nicht den Beigeschmack des Abwarten wollen.
Das würde (wiederum für mich) eher zu gleichgültig passen.

_()_
Manchmal drängt sich der Verdacht auf, Buddhisten wären gegenüber allen weltlichen Problemen gleichgültig, weil sie idealerweise eine innere Ruhe ausstrahlen. Diese innere Ruhe kann aber auch verbunden werden mit (Bodhisattva) Aktivität. Aus dieser gleichmütigen Ruhe heraus zu handeln und das zu tun "was nötig ist", ist das Gegenteil von Gleichgültigkeit. Es ist eine Form von Engagement, die aber nicht verwechselt werden darf mit blindem Aktionismus.
Sherab Yönten hat geschrieben:
Manchmal drängt sich der Verdacht auf, Buddhisten wären gegenüber allen weltlichen Problemen gleichgültig, weil sie idealerweise eine innere Ruhe ausstrahlen. Diese innere Ruhe kann aber auch verbunden werden mit (Bodhisattva) Aktivität. Aus dieser gleichmütigen Ruhe heraus zu handeln und das zu tun "was nötig ist", ist das Gegenteil von Gleichgültigkeit. Es ist eine Form von Engagement, die aber nicht verwechselt werden darf mit blindem Aktionismus.
Man ist dann zwar nicht auffällig aber wichtig ohne darauf zu bestehen wichtig zu sein. Tun nicht was nötig ist sondern das was zu tun ist.
Sherab Yönten hat geschrieben:
Manchmal drängt sich der Verdacht auf, Buddhisten wären gegenüber allen weltlichen Problemen gleichgültig, weil sie idealerweise eine innere Ruhe ausstrahlen. Diese innere Ruhe kann aber auch verbunden werden mit (Bodhisattva) Aktivität. Aus dieser gleichmütigen Ruhe heraus zu handeln und das zu tun "was nötig ist", ist das Gegenteil von Gleichgültigkeit. Es ist eine Form von Engagement, die aber nicht verwechselt werden darf mit blindem Aktionismus.


Deswegen dieser Thread - wie klarmachen, das es KEINE Gleichgültigkeit ist.

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@Ellviral
Das erinnert mich an einen Spruch aus dem Bushido
"Zu sehen, was recht ist und es nicht zu tun bezeugt einen Mangel an Mut."

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jianwang hat geschrieben:
@Ellviral
Das erinnert mich an einen Spruch aus dem Bushido
"Zu sehen, was recht ist und es nicht zu tun bezeugt einen Mangel an Mut."

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Danke! Der ist wirklich gut.

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