Alle Sinnesobjekte .... ( OT aus "Was ist authentischer Buddhismus?")

Moderator: void

Sunu hat geschrieben:
Was du hier sagst klingt zwar logisch, aber du reflektierst ja gerade was wäre wenn. D.h. auch da sind Gedanken. Da schreit jemand der vom Hammer getroffen wurde..... Du fragst : Warum schreist Du ? .....dann kommt ein Gedanke und ggf die Antwort :..." Es tut weh"....aber was war davor ?


Also in meinem Gehirn sind neben Gedanken, auch viele andere Sachen wie Gefühle, Empfindungen, Wünsche und eben auch Schmerzen. Dies alles erfahre ich. Neben den Gedanken die sich darauf beziehen.
Kleine Bitte: es wäre sehr freundlich von Euch, wenn Ihr bei dem vom MOD vergebenen Threadtitel bleiben könntet oder zumindest nicht den vom Ursprungsthread (der ja auch noch weiterläuft) weiter bzw. erneut verwenden würdet. In der Forenübersicht ist sonst nämlich nicht zu erkennen, in welchem Thread das letzte Posting steht. Dieser Thread hier interessiert mich nicht und es wäre schön, wenn in der Forenübersicht auch zu erkennen wäre, in welchen Thread das letzte Posting nun eigentlich gesetzt wurde. Danke.

()
ok :clown: (Sorry, das konnt ich mir einfach nicht verkneifen :nosee: )
Ellviral hat geschrieben:
Sunu hat geschrieben:
kal hat geschrieben:
dann wäre Zenpraxis also nicht möglich..


Mhh , es kommt darauf an was du darunter verstehst...ich habe es nie so verstanden, dass es darum geht nicht zu denken....sondern darum einfach zu sitzen ...ggf. ohne Gedanken weiter zu verfolgen...
Was heißt denn ggf., ich habe es so gelernt den Gedanken garnicht zu folgen kein Nachdenken auch kein ggf.
Durch das klare erkennen des Unterschiedes zwischen Sinnesobjekten und Geistesobjekten ist mir erst klar geworden wie Dukkha vermindert werden kann. Bei der ganzen Denkerei ist es manchmal nützlich gegen einen Laternenpfahl zu gehen der ja laut der hier erzeugten Theorien garnicht sein kann da er ja nicht erdacht wurde beim Zusammen prallen. Und nu fehlte nur noch: Wenn ich nachdenke gehe ich nicht auf Gehwegen ich fahre über rote Ampeln.



Nein da hast du mich falsch verstanden....ich habe nicht gesagt, dass der Laternenpfahl nicht sein kann ohne denken...sondern nur, dass man nicht wissen kann, ob es ihn gibt ohne denken. Es ist eine bloße Vermutung, dass es ihn ohne denken gibt, d.h. unabhängig vom denken gibt.. Weil, so bald man denkt "da ist ein Laternenpfahl" existiert er nicht ohne den Gedanken " Laternenpfahl" .... Wenn man aber nicht denkt Laternenpfahl, woher soll man wissen, dass da ein Laternenpfahl ist ??? Man mag schmerzen spüren, wenn man davor rennt, aber ohne das Denken : "Das war ein Laternenpfahl", kann man nicht wissen was den Schmerz verursacht hat. Woher soll also jemand wissen, dass es einen authentischen Buddhismus gibt, der unabhängig von den Gedanken daran existiert ? Das ist eine bloße Vermutung...Ich kann nicht wissen ob etwas außerhalb meiner Gedanken existiert...weil ich ohne denken nichts wissen kann.
void hat geschrieben:
Sunu hat geschrieben:
Was du hier sagst klingt zwar logisch, aber du reflektierst ja gerade was wäre wenn. D.h. auch da sind Gedanken. Da schreit jemand der vom Hammer getroffen wurde..... Du fragst : Warum schreist Du ? .....dann kommt ein Gedanke und ggf die Antwort :..." Es tut weh"....aber was war davor ?


Also in meinem Gehirn sind neben Gedanken, auch viele andere Sachen wie Gefühle, Empfindungen, Wünsche und eben auch Schmerzen. Dies alles erfahre ich. Neben den Gedanken die sich darauf beziehen.


Auch hier...Ich kann nicht wissen, ob diese Dinge ohne bzw. unabhängig von meinen Gedanken bestehen..Ich kann nur sagen, dass ich diese Dinge in Abhängigkeit von meinen Gedanken identifizieren kann. Was ohne diese Gedanken ist, kann ich nicht wissen....Selbst wenn ich sage, dass ich diese Dinge "erfahren" habe, ist da der Gedanke, dass ich sie erfahren habe.
Sunu hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Sunu hat geschrieben:

Mhh , es kommt darauf an was du darunter verstehst...ich habe es nie so verstanden, dass es darum geht nicht zu denken....sondern darum einfach zu sitzen ...ggf. ohne Gedanken weiter zu verfolgen...
Was heißt denn ggf., ich habe es so gelernt den Gedanken garnicht zu folgen kein Nachdenken auch kein ggf.
Durch das klare erkennen des Unterschiedes zwischen Sinnesobjekten und Geistesobjekten ist mir erst klar geworden wie Dukkha vermindert werden kann. Bei der ganzen Denkerei ist es manchmal nützlich gegen einen Laternenpfahl zu gehen der ja laut der hier erzeugten Theorien garnicht sein kann da er ja nicht erdacht wurde beim Zusammen prallen. Und nu fehlte nur noch: Wenn ich nachdenke gehe ich nicht auf Gehwegen ich fahre über rote Ampeln.



Nein da hast du mich falsch verstanden....ich habe nicht gesagt, dass der Laternenpfahl nicht sein kann ohne denken...sondern nur, dass man nicht wissen kann, ob es ihn gibt ohne denken. Es ist eine bloße Vermutung, dass es ihn ohne denken gibt, d.h. unabhängig vom denken gibt.. Weil, so bald man denkt "da ist ein Laternenpfahl" existiert er nicht ohne den Gedanken " Laternenpfahl" .... Wenn man aber nicht denkt Laternenpfahl, woher soll man wissen, dass da ein Laternenpfahl ist ??? Man mag schmerzen spüren, wenn man davor rennt, aber ohne das Denken : "Das war ein Laternenpfahl", kann man nicht wissen was den Schmerz verursacht hat. Woher soll also jemand wissen, dass es einen authentischen Buddhismus gibt, der unabhängig von den Gedanken daran existiert ? Das ist eine bloße Vermutung...Ich kann nicht wissen ob etwas außerhalb meiner Gedanken existiert...weil ich ohne denken nichts wissen kann.
Das ist richtig so. "Laternenpfahl existiert tatsächlich nur als Gedanken es gibt keinen und doch kann man gegen etwas laufen das eben so benannt wird obwohl es ihn als Benennung nicht gibt. Da ist ein "ding" das Schmerzen verursacht man nennt es Laternenpfahl könnte auch Dong sagen doch versteht das dann nur jemand der das auch Dong nennt und nicht Lateng.
Wenn Du das auch so siehst dann sind wir eins wenigsten darin das es sehr viel Arbeit ist diese Dinge/Sinnesobjekte immer von den Geistesobjekten/hier Laternenpfahl zu trennen. Immer sich bewusst sein das auch hier die Daseinsmerkmale nicht vergessen sind.
@sunu
imho ist Dein Festhalten am einem Begriff Dein Problem. Du sagst "Gedanke" und assoziierst sofort alles Wissen über diese Bezeichnung damit. Das ist absolut richtig, wenn Du Dich in der Dualität der Welt bewegst.
Ich nutze da den Begriff "Bewusstheit". Auch nur ein Begriff, doch impliziert er Anderes.
Lies bitte nochmal mein Post über das Zwitschern eines Vogels. Du hörst es, aber nur durch eine aktive Handlung(das Denken darüber) wird es Dir bewusst. Und auch, das es ein Vogel war.
Dieses "Bewusst-Machen" kann sofort geschehen, zeitlich später oder gar nicht.
Und diese "Fähigkeit" :mrgreen: ist gemeint, wenn von "Gedanken nicht folgen" gesprochen wird.
So beginnt jeder: Sitzen und sich zwingen wollen, nicht zu denken. Meiner Erfahrung nach fast unmöglich.
Doch wenn Du weiterübst, wird sich nach und nach dieser "Kampf" gegen Deine Gedanken wandeln.
Und ebenso nach und nach wird der "kleine" Geist ruhiger, wird nach und nach die Aussage klarer "Übung und Erleuchtung ist eins".
Du wirst immer mehr nicht nur beim Sitzen, auch im Alltag dies erkennen. Du wirst bewusster auf die Gegenwart, den "jetzigen Moment" achten.
Und wenn Du sehr intensiv (nicht in Bedeutung "anstrengend") übst, kannst Du irgendwann eine Erfahrung haben, die nicht mehr dualistisch ist. Für die Dauer eines Blitzes wirst Du Nicht-Dualität, die Leere oder wie man es nennen mag erfahren. :shock:
Und das Alles ist es, für das sich das Ganze "lohnt" :mrgreen: , das Üben, die Schmerzen in den Beinen, die Studieren.
Shit, ich kann es nicht erklären, kann wohl niemand.

Ich danke Dir

_()_

An die Anderen : ich bin Zen-Praktizierender und so meine Worte, also bitte keine Diskussion über "Techniken und Ziele" einer Meditation.
@jianwang
Das ist einen gute Beschreibung. :like:


Ich geh auf die Folgen bei mir ein. Das erkennen von Gedanken als Sinnesobjekte und den Spalt zwischen Gedanken als Geistesobjekte.

Da ist der Gedanke Rose weil da eine sehbar ist, ein Objekt das ich den Namen "Rose" gegeben habe mit "rote" und was nicht noch für Bezeichnungen für die Anwesenheit dieses Objektes. Mit diesen Worten kann ich mich mit jemanden austauschen der dieses Worte auch kennt und so anwendet wie ich oder wenigstes fast.

Dann kommen die Geistesobjekt. Die Gedanken an Schönheit, Geschenk, Gott-geschaffen, Haben wollen.
Darum geht das?!? :? :shock: Ja darum geht das.
Gedanken kommen und gehen doch das erzeugen von Geistesobjekten schaffen die Probleme. Da sind plötzlich die Gedanken verschleiert es gibt nur noch Geistesobjekte. Die Geistesobjekte erhalten Wirklichkeit weil sie nicht mehr geprüft werden können durch Gedanken als Sinnesobjekte. Da wird Rose nicht mehr gesehen weil da eine Schöne, gut Duftende, Hässliche, Stinkende, Geschöpf Gottes, Ausgeburt des Teufels ist und nur die sind wahr weil diese Geistesobjekt Ich bin, so bin ich und so bleibe ich bis in alle Ewigkeit.

Darum lege ich so viel Wert auf Sinnesobjekte und Geistesobjekte. Achso in meinem Leben sind sie in Koexistenz, wissen genau das sie sind und die Geistesobjekte können die Sinnesobjekte nur noch sehr selten verschleiern. Das gleiche gilt dafür das es da ein Geistesobjekt gibt das mir einreden kann das es nur Sinnesobjekte gibt, eines das klar macht das es nur Geistesobjekte gibt und eines das klar mach das beides nicht existiert, das ist schon richtig Hemmend, Dogmatisch, sehr EGO. Hübsch ist auch das das den Sinnesobjekten jede Wirklichkeit abspricht, das ist dann dafür verantwortlich wenn ich mich schneide, gegen was laufe zu viel fresse, gegen Wände anrenne, mit dem Kopf durch die Wand will, Überlichtfliegen kann.
@Ellviral
Ich verstehe es, was Du schreibst. Aber auch @sunu, noch nicht diese Erfahrungen habend?
Deswegen schrieb ich "populärbuddhistisch" :clown: :mrgreen:
Ellviral hat geschrieben:
Moderation:
Dieser Thread wurde als Unterdiskussion aus Was ist authentischer Buddhismus? weil es sich von der Eingangsfrage wegbewegte.


Sunu hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Paradox existiert nur im Menschlichen Denken es hat keinerlei Entsprechung außerhalb von diesem.


Was "existiert" außerhalb von diesem ?
Alle Sinnesobjekte an denen mit den Khandha angehaftet werden kann, doch nie mit den Sinnen selber.



Nochmal zurück dazu...darum ging es mir ursprünglich...nicht um ein Dong oder einen Laternenpfahl...
Wie kannst du wissen, dass Sinnesobjekte außerhalb deines Denkens bestehen ? Sobald du es weißt sind sie doch mit deinem Denken verknüpft....wenn du nicht denkst, dann kannst du doch auch nichts von Sinnesobjekten wissen..
Sunu hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Moderation:
Dieser Thread wurde als Unterdiskussion aus Was ist authentischer Buddhismus? weil es sich von der Eingangsfrage wegbewegte.


Sunu hat geschrieben:

Was "existiert" außerhalb von diesem ?
Alle Sinnesobjekte an denen mit den Khandha angehaftet werden kann, doch nie mit den Sinnen selber.



Nochmal zurück dazu...darum ging es mir ursprünglich...nicht um ein Dong oder einen Laternenpfahl...
Wie kannst du wissen, dass Sinnesobjekte außerhalb deines Denkens bestehen ? Sobald du es weißt sind sie doch mit deinem Denken verknüpft....wenn du nicht denkst, dann kannst du doch auch nichts von Sinnesobjekten wissen..
Ich weiss ja auch nichts von den Sinnesobjekten. Das einzig das ich weiss ist das meine Sinne wahrnehmen doch was sie wahrnehmen WEISS ich erst wen Gedanken erscheinen. Was die Gedanken bedeuten weiss ich erst wenn ich sie mit Vorstellungen die ich habe vergleiche.
jianwang hat geschrieben:
@sunu
imho ist Dein Festhalten am einem Begriff Dein Problem. Du sagst "Gedanke" und assoziierst sofort alles Wissen über diese Bezeichnung damit. Das ist absolut richtig, wenn Du Dich in der Dualität der Welt bewegst.
Ich nutze da den Begriff "Bewusstheit". Auch nur ein Begriff, doch impliziert er Anderes.
Lies bitte nochmal mein Post über das Zwitschern eines Vogels. Du hörst es, aber nur durch eine aktive Handlung(das Denken darüber) wird es Dir bewusst.


Genau...erst durch das denken wird es bewusst.... das ist der Punkt. Woher will also jemand wissen, ob etwas unabhängig bzw. außerhalb dieses Denkens bestand hat ? Du weißt nichts von Vogelgezwitscher, bevor es dir nicht bewusst wird. Wenn es dir aber bewusst wird, dann ist das Denken mit im Spiel und du kannst nicht wissen, ob es schon ohne dein denken existiert hat... Das es ohne dein denken existiert, ist dann nur eine bloße Vermutung. Das ist schwer zu erkennen... Im Zen sagt man doch : " Man kann den Geist nicht durch den Geist erkennen."
Da ist ein recht großes Loch in deinem Sehfeld...das Hirn schließt dieses Loch einfach und du nimmst es nicht wahr...und auf ähnliche weise nimmst du auch nicht wahr, wenn du denkst.... und so denkst du vlt., dass da etwas außerhalb, unabhängig von deinem denken existiert...egal wie du es nennst....Das kann man aber nicht wissen...
Und eine dualistische Sichtweise ist dann doch eher die Vermutung, dass da ein unabhängiges Innen und Außen ist.
Ellviral hat geschrieben:
Ich weiss ja auch nichts von den Sinnesobjekten. Das einzig das ich weiss ist das meine Sinne wahrnehmen doch was sie wahrnehmen WEISS ich erst wen Gedanken erscheinen. Was die Gedanken bedeuten weiss ich erst wenn ich sie mit Vorstellungen die ich habe vergleiche.


Sobald du weisst, dass deine Sinne wahrnehmen, ist schon das Denken mit im Boot. Das die Sinne unabhängig vom Denken wahrnehmen, bleibt somit eine bloße Vermutung.
Nein, du versuchst zu streiten.

Eine Frage : übst Du shikantaza (einfach nur richtig sitzen) oder Zazen?
Denn ohne die Erfahrungen auf dem schwarzen Kissen ...

:shock: :lol: :rofl: 8)

Sry, ich musste gerade an meinen Meister denken : "Komm näher, ich zeige es Dir." (Besser nicht, der haut!!!)
Aber seine Schläge waren immer gut, mein Denken über Ja/Nein, Rechts/Links, Gut/Schlecht zu beenden.

:warn:
Komm mal näher, sunu, ich zeige es Dir. :angel:

Nun aber wieder ernst : Du kannst es nicht denkend erfahren.
(EDIT nicht mal Nagaryuna könnte es)

_()_
jianwang hat geschrieben:
Nein, du versuchst zu streiten.

Eine Frage : übst Du shikantaza (einfach nur richtig sitzen) oder Zazen?
Denn ohne die Erfahrungen auf dem schwarzen Kissen ...

:shock: :lol: :rofl: 8)

Sry, ich musste gerade an meinen Meister denken : "Komm näher, ich zeige es Dir." (Besser nicht, der haut!!!)
Aber seine Schläge waren immer gut, mein Denken über Ja/Nein, Rechts/Links, Gut/Schlecht zu beenden.

:warn:
Komm mal näher, sunu, ich zeige es Dir. :angel:

Nun aber wieder ernst : Du kannst es nicht denkend erfahren.
(EDIT nicht mal Nagaryuna könnte es)

_()_


Du redest wirr...wenn du von deinem Meister in der Hauptsache gelernt hast, dass man mit dem Stock droht, wenn es an konstruktiven Argumenten fehlt...dann ist da irgendwas schief gelaufen.... Gegenfrage...muss es unbedingt ein schwarzes Kissen sein ?
@sunu
Deine Worte zeigen: Du hast nicht verstanden, das der Stock keine Drohung ist, sondern Hilfe. So what ... dann "argumentiere" weiter.

Und das "schwarze Kissen" ist nur eine Metapher für die Versenkungsübung.
Ich selbst kann es aus gesundheitlichen Gründen nicht nutzen.Soll ich dann sagen "auf dem und dem Stuhl"?
Ich wünsche Dir schöne Tage.

_()_
(Nickt Dir noch zu und geht.)
jianwang hat geschrieben:
@sunu
Deine Worte zeigen: Du hast nicht verstanden, das der Stock keine Drohung ist, sondern Hilfe. So what ... dann "argumentiere" weiter.




Naja, jedem das seine :wink:
Sunu hat geschrieben:
Wenn er nicht denkt, "oh es stinkt", dann rümpft er einfach nur die Nase...... aber eben nicht weil es stinkt... Das sind ja nur deine Gedanken dazu .

Wenn du wartest und den ehemaligen Säugling später einmal fragst, warum er die Nase gerümpft hat.....Dann wird die ehrliche Antwort wahrscheinlich sein, dass er sich daran nicht erinnern kann....


Danke für die Erklärung.
cinnamon hat geschrieben:
Sunu hat geschrieben:
Wenn er nicht denkt, "oh es stinkt", dann rümpft er einfach nur die Nase...... aber eben nicht weil es stinkt... Das sind ja nur deine Gedanken dazu .

Wenn du wartest und den ehemaligen Säugling später einmal fragst, warum er die Nase gerümpft hat.....Dann wird die ehrliche Antwort wahrscheinlich sein, dass er sich daran nicht erinnern kann....


Danke für die Erklärung.


Gerne... Und Danke dir auch...
Sunu hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Ich weiss ja auch nichts von den Sinnesobjekten. Das einzig das ich weiss ist das meine Sinne wahrnehmen doch was sie wahrnehmen WEISS ich erst wen Gedanken erscheinen. Was die Gedanken bedeuten weiss ich erst wenn ich sie mit Vorstellungen die ich habe vergleiche.


Sobald du weisst, dass deine Sinne wahrnehmen, ist schon das Denken mit im Boot. Das die Sinne unabhängig vom Denken wahrnehmen, bleibt somit eine bloße Vermutung.
Genau das hat Buddha ja auch bemerkt. Für Buddha war das genau das Problem diese Vermutung. Er hat dann auch entdeckt das die Skandha ein ichbin ermöglichen, ja weil sie da sind, sie Ergreifen, sich damit Gedankengemacht können.

Selbst der Säugling fängt an zu begehren, nicht nur seine körperlichen Bedürfnisse, sonder nach Aufmerksamkeit, nach Beschäftigung, er macht deutlich das er was fühlt zu mögen und setzt sein Schreinen ein um das zu bekommen was er glaubt möchten und er schreit so lange bis er das bekommt was er glaubt zu möchten. Er hat eben noch keine anderen Begriffe entwickelt die es ihm ermöglichen an die Dinge zu kommen die er will nicht nur die die er braucht für seinen Körper. Das was sich Gedankenmacht entwickelt sich wenn die Skandhas da sind und wenn genug Hirnmasse da ist dann erscheint ein ichbin dass immer genauer Zeigen kann was es jetzt möchte und was es jetzt braucht.

Es kommt auch zu Verwicklungen von "brauch ich" und "möchte ich" daraus erscheint, aus dem ich(das sich Gedanken macht mit ergreifen der Gedanken der Skandhas) ein ichbin das versucht seinen indifferenten MöchtenWillen/Gefühle mit Begehren und nicht mögen durchzusetzen.

Wenn das so aufgeschlüsselt wird bleibt für Vermutungen kein Platz. Das Ego macht sich Wahrheiten mit den Vorstellungen, aus dem Gedankenmachen des ichbin, das sein Gedankenmachen durch festhaltendes ergreifen der nur Gedanken der Skandhas erzeugt.


Jedes Ergreifen, festhalten der Gedanken der Skandhas erzeugt Vorstellungen und ichbin, das ergreifen der Vorstellungen und dann zu Wahrheiten machen erschafft EinIch Ego. Nur das Ego mit Seinen Wahrheiten kann Gier, Hass und Glaubenwollen erzeugen und in diesem Sinn handeln. Buddha hat genau erkannt das es das ergreifen der Vorstellungen ist das zu Dukkha führt. Die Ursachen der Mögliche Anfang von Dukkha ist das ergreifen der Gedanken der Skandhas und das erscheinen von ichbin. Wenn es ichbin gibt sind da noch keine Probleme nur Lösungen. Ist aber Einich/Ego da gibt es nur Probleme und Kompromisse, Einigungen Verträge in jeder Form.
#

Buddha erkannte die Grenze zwischen Sinnesobjekt und Geistesobjekt genau da, zwischen Skandhas und ichbin, mit dessen Vorstellungen beginnen die Geistesobjekte.
Ellviral hat geschrieben:
Sunu hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Ich weiss ja auch nichts von den Sinnesobjekten. Das einzig das ich weiss ist das meine Sinne wahrnehmen doch was sie wahrnehmen WEISS ich erst wen Gedanken erscheinen. Was die Gedanken bedeuten weiss ich erst wenn ich sie mit Vorstellungen die ich habe vergleiche.


Sobald du weisst, dass deine Sinne wahrnehmen, ist schon das Denken mit im Boot. Das die Sinne unabhängig vom Denken wahrnehmen, bleibt somit eine bloße Vermutung.
Genau das hat Buddha ja auch bemerkt. Für Buddha war das genau das Problem diese Vermutung. Er hat dann auch entdeckt das die Skandha ein ichbin ermöglichen, ja weil sie da sind, sie Ergreifen, sich damit Gedankengemacht können.

Selbst der Säugling fängt an zu begehren, nicht nur seine körperlichen Bedürfnisse, sonder nach Aufmerksamkeit, nach Beschäftigung, er macht deutlich das er was fühlt zu mögen und setzt sein Schreinen ein um das zu bekommen was er glaubt möchten und er schreit so lange bis er das bekommt was er glaubt zu möchten. Er hat eben noch keine anderen Begriffe entwickelt die es ihm ermöglichen an die Dinge zu kommen die er will nicht nur die die er braucht für seinen Körper. Das was sich Gedankenmacht entwickelt sich wenn die Skandhas da sind und wenn genug Hirnmasse da ist dann erscheint ein ichbin dass immer genauer Zeigen kann was es jetzt möchte und was es jetzt braucht.

Es kommt auch zu Verwicklungen von "brauch ich" und "möchte ich" daraus erscheint, aus dem ich(das sich Gedanken macht mit ergreifen der Gedanken der Skandhas) ein ichbin das versucht seinen indifferenten MöchtenWillen/Gefühle mit Begehren und nicht mögen durchzusetzen.

Wenn das so aufgeschlüsselt wird bleibt für Vermutungen kein Platz. Das Ego macht sich Wahrheiten mit den Vorstellungen, aus dem Gedankenmachen des ichbin, das sein Gedankenmachen durch festhaltendes ergreifen der nur Gedanken der Skandhas erzeugt.


Jedes Ergreifen, festhalten der Gedanken der Skandhas erzeugt Vorstellungen und ichbin, das ergreifen der Vorstellungen und dann zu Wahrheiten machen erschafft EinIch Ego. Nur das Ego mit Seinen Wahrheiten kann Gier, Hass und Glaubenwollen erzeugen und in diesem Sinn handeln. Buddha hat genau erkannt das es das ergreifen der Vorstellungen ist das zu Dukkha führt. Die Ursachen der Mögliche Anfang von Dukkha ist das ergreifen der Gedanken der Skandhas und das erscheinen von ichbin. Wenn es ichbin gibt sind da noch keine Probleme nur Lösungen. Ist aber Einich/Ego da gibt es nur Probleme und Kompromisse, Einigungen Verträge in jeder Form.
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Buddha erkannte die Grenze zwischen Sinnesobjekt und Geistesobjekt genau da, zwischen Skandhas und ichbin, mit dessen Vorstellungen beginnen die Geistesobjekte.


Danke erstmal für diesen tollen Beitrag....Mhhh ...Aber eine Sache juckt mich da noch
Ich würde als Fazit nicht sagen, dass der Buddha diese Grenze erkannte, sondern, dass er sie bewusst an dieser Stelle zog, als eine Orientierungslinie für diejenigen, die sich in ihren eigens geschaffenen Geistesobjekten verlaufen haben. Ohne diese Grenzen wäre ja eine Kommunikation auch nicht möglich....darum reicht die Kommunikation auch nur eben genau bis zu dieser... Dahinter befindet sich gähnende Leere, was man so aber auch nicht wirklich sagen kann....weil es wieder so klingt, als ob da was wäre. Aber da ist ja gar nichts wirklich räumliches, kein dahinter und davor...kein etwas und auch kein nichts...keine Trennung zw. innen und außen...Keine Grenze zwischen Sinnes- und Geistesobjekt und auch kein großes Ganzes....noch ist das alles nicht.
Eben das ist ja alles eine Suppe. Doch die Gedanken, das Gedanken machen, Vorstellungen, Wahrheiten sind ja immer nur Hinweise. Wahrheiten werden abgebaut, Vorstellungen erkannt und frei gelassen, Gedankenmachen erhält seinen Orte des organisieren von Handeln und dann kommt das Wissen um die drei Daseinsmerkmale und alles Gedenke bricht zusammen doch nicht zerstört sonder frei gelassen als Bausteine die nur noch so lange zusammen sind wie es gebraucht wird. Alles ist im Fließen ohne groß Hindernisse zu bauen.
Das Problem dieses Ding mit Sprache auseinander zu nehmen ist es einige Worte gleich sind für Unterschiedliche Dinge. Auch gibt es da das Problem das ich dich nicht sprechend kenne dann könnten wir uns viel schneller verstehen weil dann auch der der spricht, der Körper, anwesend ist und der spricht sehr direkt und unmissverständlich so das bei selben Worten ungleiches erscheint und verstanden wird, denn der Körper versteht auch viel schneller als der Geist. Sprache ist mehr Körper wobei Schrift nur Geist ist. Aber Gelesenes muss erst über den Körper zum Geist. Egal wie schnell man verstehend liest.
jianwang hat geschrieben:
Du empfindest in der falschen Erfahrung

Das ist ein grober Fehler auf dem Weg der Erkenntnis - Empfinden, falsch, Erfahrung. Das geht ja Mal gar nicht!
Ellviral hat geschrieben:
Das Problem dieses Ding mit Sprache auseinander zu nehmen ist es einige Worte gleich sind für Unterschiedliche Dinge. Auch gibt es da das Problem das ich dich nicht sprechend kenne dann könnten wir uns viel schneller verstehen weil dann auch der der spricht, der Körper, anwesend ist und der spricht sehr direkt und unmissverständlich so das bei selben Worten ungleiches erscheint und verstanden wird, denn der Körper versteht auch viel schneller als der Geist. Sprache ist mehr Körper wobei Schrift nur Geist ist. Aber Gelesenes muss erst über den Körper zum Geist. Egal wie schnell man verstehend liest.


Schreiben ist schon auch körperlich nur natürlich nicht so direkt wie eine Unterhaltung. Es gibt halt unterschiedliche Möglichkeiten sich auszudrücken.
Und da passt jeweils das eine ggf. besser als das andere.
Sunu hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Das Problem dieses Ding mit Sprache auseinander zu nehmen ist es einige Worte gleich sind für Unterschiedliche Dinge. Auch gibt es da das Problem das ich dich nicht sprechend kenne dann könnten wir uns viel schneller verstehen weil dann auch der der spricht, der Körper, anwesend ist und der spricht sehr direkt und unmissverständlich so das bei selben Worten ungleiches erscheint und verstanden wird, denn der Körper versteht auch viel schneller als der Geist. Sprache ist mehr Körper wobei Schrift nur Geist ist. Aber Gelesenes muss erst über den Körper zum Geist. Egal wie schnell man verstehend liest.


Schreiben ist schon auch körperlich nur natürlich nicht so direkt wie eine Unterhaltung. Es gibt halt unterschiedliche Möglichkeiten sich auszudrücken.
Und da passt jeweils das eine ggf. besser als das andere.
Daraus ergibt sich für mich das beobachtete Phänomen das ich verstehe was ich lese, die Antwort erscheint aus diesem Verstehen und die darauf folgende Antwort wird dann im Zusammenhang nicht mehr verstanden. Das heißt ich muss versuchen den Eingangstext neu zu verstehen. Wahrscheinlich der Grund das wenn ich ein Buch nach Jahren wieder lese ein ganz anderes Buch in Händen halte.
Wenn ich nicht verstanden werde muss ich Feedback bekommen sonst kann ich mein Verstehen nicht prüfen. Das Problem der Sprache und der Sprachwissenschaftler ist das jeder Mensch eine eigene hat die immer wieder darauf geprüft werden muss ob es Einigung gibt oder Verstehen.
Hi,
da wurde mal wieder viel geschrieben aber eine Definition habe ich leider vermisst.
Meines erachten ist die Darstellung der Lehre von Gotamo Buddho, in den Auszügen aus dem Pali-Kanon der authentistischte Buddhismus: buddh. Erkenntnis, Achtfachfacher Weg und die acht Jhanas.
Der ganze Rest kreist nur um diese drei Begriffe.

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