Negative Arbeit und Negative Kollegen

Moderator: void

Hallo Brüder und Schwestern,

Ich bin neu hier bei Buddhaland.
Meine erste Frage ist wie gehe ich mit Stark negativen Arbeitkollegen um die auch sehr negativ Reden also Lügen, betrügen und schimpfen? und was kann ich am besten tun wen mein Erwerb nicht vörderlich für meine Praxis ist und ich damit nur die Geistesgifte der anderen vördere! Danke für die hilfreichen Antworten.

Herzliche Grüße
Ja das kenne ich auch. Arbeitskollegen kann man sich meist nicht aussuchen, und muss dann mit ihnen auskommen. Für mich ist es oft eine Gradwanderung, wo grenze ich mich ab und mache nicht mit, und wo mache ich mit damit ich nicht als totaler Eremit und nicht-sozialer Kollege dastehe.
Ist mir mein Ruf wichtig, zb wenn man in den Medien, PR, Kultur arbeitet, oder hängt mein beruflicher Erfolg nicht davon ab, zB Fabrikarbeiter? Ich sage mir inzwischen, dass mein Ruf egal ist, die Leute die mich kennen, wissen wie ich drauf bin und können Lügengeschichten und "schlechten Ruf über mich verbreiten" als solches erkennen. Ich achte darauf in welchen Situationen mich der Ärger und die schlechte Laune der Anderen selbst ägern und wann nicht. Meist bemerke ich dann warum es mich ärgert oder warum ich gerade in dieser Situation dafür "empfänglich" bin. Daran kann ich dann arbeiten. Oft ist es bei mir sowas banales, wie zu wenig schlaf. Wenn ich nur 4 h in der Nacht geschlafen hab, dann fahre ich schon beim geringsten angemotzt werden selbst aus der Haut. Wenn ich das dann bemerke, dann muss ich halt den Rest des Tages aufpassen, auf meine Reaktionen, und am Abend dann früher ins Bett. Mir hilft es immer wenn ich bemerke in welcher Situation der Andere gerade ist, dass er seinen eigenen Film schiebt, seine eigene Vorgeschichte hat, warum er jetzt so ärgerlich aggressiv auf mich zukommt. Das ist oft alles garnicht persönlich auf mich gemünzt gemeint, wenn ich das erkenne dann reagiere ich dann auch gelassener.

Ab und an ist es aber auch bei manchen Kollegen von Vorteil wenn man kräftig zurück schießt. Sie meinen sonst man sei schwach und der geeignete Müllkorb für sie. Das ist aber nicht wie ich mit mir umgegangen wissen will. Sich also Respekt verschaffen.
Ein Buddhist oder sonst ein Weiser würde vielleicht raten:
'Nimm dich des Ärgers nicht an. So, als wärst du zu krank, dich um ihn zu kümmern.'
Aber das heißt natürlich nicht, dass das einfach ist.

Viel Glück!
Hallo Nalanda-Student,

da dies Dein erster Beitrag im Forum ist zuerst herzlich willkommen :)

Der Umgang mit problematischen Menschen ist natürlich schon häufiger ein Thema im Forum gewesen. Egal, ob es Familienangehörige, Nachbarn oder Kollegen betroffen hat..

Was kannst Du ändern? Was möchtest Du ändern? Sie oder Deine Einstellung ihnen gegenüber?


In einem Forum für buddhistische Themen ist es ok es anzunehmen - ich bin Buddhist. Daneben bin ich vieles anderes, unter anderem langjähriger Arbeitnehmer und Betriebsrat.

Ganz simpel, manchmal ist es einfacher sich einen neuen Job zu suchen, als gegen verkrustete Strukturen zu kämpfen. Wenn die nächst höhere Ebene in der Personalstruktur Deiner Firma keinerlei Interesse an negativen Arbeitsbedingungen oder destruktiven Kollegen zeigt kann es ein Hinweis darauf sein, daß dies als Kontrollmittel durchaus erwünscht ist.
Wer sich mit Buddha beschäftigt erlebt wie der Wandel mit sich selbst passiert und erfährt, dass es meistens nicht die Anderen sind mit denen es Probleme gibt die den Konflikt in sich tragen, sondern man selbst. Hänselnde und lügende Arbeitskollegen haben damit kein Problem, im Gegenteil, sie amüsiert es meistens aber man selbst hat eine Problem damit wenn man der Betroffene ist. Nun gilt es diese Betroffenheit so zu behandeln, dass das Problem gelöst ist. Buddha hat immer wieder vorgemacht wie es geht und es wurde in den Schriften überliefert. Meditieren um seine eigene Mitte zu finden um den Hänseleien nicht mehr als Verletzung ausgeliefert zu sein ist nur eine Möglichkeit des Verhaltens, zugegeben, im Buddhistischen die häufigste und im Alltag gut anwendbare Variante.
Die Analyse der eigenen Persönlichkeit im Verhältnis zu den Mitmenschen ist weitaus schwieriger.
Für sich selbst einen Punkt bestimmen, über den es nicht hinaus gehen soll, dann nach Alternativen suchen. Ansonsten haben Schwierigkeiten jeder Art eine reinigende Wirkung und fördern Mut und Entschlossenheit. Wenn man stark genug ist, schaut man den anderen nur noch zu und hat Mitleid/Mitgefühl, und auf diese Art übt man sich Hass und sonstige negative Emotionen nicht aufsteigen zu lassen. Das bedeutet aber nicht, dass man sich aus eigenem Willen an 'unheilsamen' Orten aufhalten muss.

Grüße
Hallo Ihr Lieben,

danke für die tollen Antworten...
(Mein) Problem ist das (ich) mich nicht mehr wohl fühle in meiner Arbeit seit (ich) Buddhist bin.
Um so mehr ich meinen Geist schule und versuche untugendhaftes verhalten zu vermeiden bzw. die Pratimoksa Gelübde einhalte, desto mehr bemerke ich das fehlverhalten bzw. das Leidhafte verhalten anderer.
Es wird wahrscheinlich an mir liegen....

Herzliche Grüße
Genau, ein Asket ist gut beraten, dass er nicht von allen Menschen verlangt, dass sie genauso leben wie er, es würde wohl den unausweichlichen Tod bedeuten. Wer ein gutes Gefühl mit sich hat sollte doch damit zufrieden sein können, wer dazu jedoch missionieren muss ist auf dem falschen Weg.
danke für die tollen Antworten...
(Mein) Problem ist das (ich) mich nicht mehr wohl fühle in meiner Arbeit seit (ich) Buddhist bin.
Um so mehr ich meinen Geist schule und versuche untugendhaftes verhalten zu vermeiden bzw. die Pratimoksa Gelübde einhalte, desto mehr bemerke ich das fehlverhalten bzw. das Leidhafte verhalten anderer.
Es wird wahrscheinlich an mir liegen....


Vergiß Dich einfach und arbeite - mehr ist nicht zu tun
"Einfach nur arbeiten" ist der allerbeste Ratschlag. Das Ziel dabei ist es das eigene Befinden nicht von dem der anderen abhängig zu machen. Negative Verhaltensweisen produziert man bei innerer Unruhe, bei inneren Konflikten, bei mangelnder Sebstdisziplin. So sind also bei der Entkoppelung eigener Gefühle der Selbstbezogenheit und dem Impuls die negative Situation ebenso zu einer Selbst-Stabilisierung zu nutzen die Menschen zu betrachten, die ihre negative Emotionen nach außen kehren. Oft ist aufgrund der eigenen Vorgeschichte die Notwendigkeit gegeben, bislang unterdrückte Gefühle zunächst zuzulassen um den richtigen Umgang mit ihnen zu lernen. So erfüllt sich auch an diesem Beispiel der Sinn der alten Wahrheit, dass Feinde in Wirklichkeit die besten Helfer seien. Ich nehme davon extreme Beispiele aus, bei denen es um schwere Vergehen geht - in dem Fall ist es wahrscheinlich nur bedauerlich, dass so etwas geschehen muss.
Piti hat geschrieben:
danke für die tollen Antworten...
(Mein) Problem ist das (ich) mich nicht mehr wohl fühle in meiner Arbeit seit (ich) Buddhist bin.
Um so mehr ich meinen Geist schule und versuche untugendhaftes verhalten zu vermeiden bzw. die Pratimoksa Gelübde einhalte, desto mehr bemerke ich das fehlverhalten bzw. das Leidhafte verhalten anderer.
Es wird wahrscheinlich an mir liegen....


Vergiß Dich einfach und arbeite - mehr ist nicht zu tun

Danke dafür auch von mir - es hilft wirklich. :)
Nalanda-Student hat geschrieben:
Hallo Ihr Lieben,

danke für die tollen Antworten...
(Mein) Problem ist das (ich) mich nicht mehr wohl fühle in meiner Arbeit seit (ich) Buddhist bin.
Um so mehr ich meinen Geist schule und versuche untugendhaftes verhalten zu vermeiden bzw. die Pratimoksa Gelübde einhalte, desto mehr bemerke ich das fehlverhalten bzw. das Leidhafte verhalten anderer.
Es wird wahrscheinlich an mir liegen....

Herzliche Grüße
Bei mir lief es genau anders herum je mehr ich buddhistisch dachte je weniger nahm ich Anstoß an dem was mir andere zeigten. Mir brachte der Buddhismus die Freude am Lauf des Lebens und eine Geduld die ich nie vermutet hätte. Auch lernte ich die Wünsche dieser Querschießer zu erfüllen, sie ersticken an dieser Wunscherfüllung denn ich habe immer auch die nicht so freudigen Folgen der Wünsche im Bedenken. Ich lasse ihnen den Erfolg und sehe auch zu wie sie gegen ihre eigene Wand fahren, natürlich versuche ich sie dann aus diesem Leid zu retten indem ich darauf hinweise das es ihr Wunsch war der sie da hin brachte. Ihr Wille war geschehen bis zum Erfolg und "von nun an gehts Bergab". Seit vielen Jahren schütze ich mich vor solchen Folgen indem ich immer den Gipfel im Auge habe doch alles tue um ihn nicht zu erreichen. Serpentinen können sowas von entspannend sein.
kleiner Nebenbeitrag - zu Fehler machen:

Das lehrreiche Fehlerfeiern
Kreative Menschen probieren viel aus. Und das bedeutet: kreative Menschen
machen Fehler. Und zwar mehr Fehler, sogar viel mehr Fehler, als die
Langweiler, die immer auf Nummer sicher gehen! In besonders innovativen
Unternehmen gibt es deshalb eine sogenannte „Fehlerkultur“. Fehler sind
erwünscht, wenn sie auf der Suche nach neuen Ideen entstehen, wenn sie
Zeichen von Mut und nicht von Schusseligkeit sind, und wenn am Ende des
Tages aus ihnen gelernt wird. Es gibt sogar Unternehmen, die feiern den „Fehler
des Monats“. Klingt verrückt. Aber wenn man mit einem Augenzwinkern den
Fehler des Monats feiert, dann fällt es im Kreise der Kollegen viel leichter, zu
Fehlern zu stehen, statt sie zu vertuschen. „Fail fast, fail often“ lautet das Mantra
der US-amerikanischen Entrepreneure. Ein Unternehmer, der nicht mindestens
einen anständigen Misserfolg zu vermelden hat, wird als Unternehmer kaum
ernst genommen. Fazit: Der größte Fehler, den Sie machen können, ist keinen
Fehler zu machen.
Aufgrund der Unwissenheit und einer fehlerhaften Einstellung hat man sich bereits diese Existenz erwirkt und ausgesucht. Was soll jetzt noch viel passieren außer den gleichen Fehler immer wieder zu machen und dabei Hoffnungen hegen, es würde sich daran etwas von alleine ändern. Die Suche nach anderen Fehlern ist nur eine nette Ablenkung - wenn Menschen wieder nur aus Unwissenheit das Falsche verändern wollen. Eine wie von Robotern gestaltete Welt gibt manchen eine Scheinsicherheit, die dann aber leider spätestens mit dem Tod enden wird. Das selbe ist aber nach irgendwelchen -Ismen zu suchen. Der richtige Weg dürfte jedem einleuchten insofern er sich von Ablenkungen fern hält.
Hi,
ich habe ein paar Ratschläge gelesen und war am Ende recht ratlos, bis mir einfiel, dass man über solche Leute offen lachen muss. Dann hören sie auf.
Brüll sie mit deinem Lachen an, dass denen die Ohren wackeln.

sakko
Nalanda-Student hat geschrieben:
Meine erste Frage ist wie gehe ich mit Stark negativen Arbeitkollegen um die auch sehr negativ Reden also Lügen, betrügen und schimpfen? und was kann ich am besten tun wen mein Erwerb nicht vörderlich für meine Praxis ist und ich damit nur die Geistesgifte der anderen vördere!

Ich hatte in zwei Stellen jeweils ziemlich unangenheme Leute. Bei dir hört es sich allerdings ärger an als das, was ich damals auszuhalten hatte. Im Nachhinein würde ich einfach ignorieren sagen. Ignorieren ist hierbei nicht genau das richtige Wort. Ignorieren geht ein Willensimpuls voraus diese Leute nicht wahr zu nehmen. Was ich meine ist, dass der Geist sich dadurch nicht stören lässt. Es interessiert den Geist nicht. Für den Geist es belanglos. Wenn man den Zug verpasst hat, nimmt man den nächsten. Warum damit weiter beschäftigen? Ich bin jetzt seit 3 Jahren am Meditieren und am Lesen über die Lehren Buddhas. Jetzt kommt mir langsam die Idee wie das ist, wenn der Geist nicht gestört werden kann.

Ich würde meditieren um an einen nicht störbaren Geist zu arbeiten, der sich für solche Dinge nicht interessiert. Denn er beschäftigt sich mit Herzensgüte, Mitgefühl, Mitfreude, Gelassenheit, etc. Hört sich ganz einfach an und ist sicher sehr schwer. Man muss sich da in kleinen Stücken ranarbeiten.

Wichtig, denke ich, ist es auch zu analysieren, warum einen bestimmte Menschen ärgern. Ich habe mich in meiner ersten Stelle über jemand völlig harmlosen geärgert. Der Typ hat zwar auch gelogen (das erste Mal dachte ich meine Ohren würden nicht mehr funktionieren), aber er war keine Leuchte und ich hätte mich überhaupt nicht mit beschäftigen brauchen. Warum mich das Hintertreiben von diesem Typen so geärgert war ist eine Folge von mehreren sehr starken Anhaftungen und Täuschungen über die Dinge, die ich über Jahrzehnte aufgebaut habe. Ich habe diese Dinge tatsächlich erst 10 Jahre später größtenteils durchschaut. Eventuell liegt viel Analysearbeit vor dir. Andernfalls sind es "einfach" nur miese Typen, die nicht deinen Geist beschäftigen, da dieser die Dinge betrachtet, die das Leben wertvoll macht und andere Dinge liegen lässt.

Daran denken, dass Karma nicht nur die Wirkung auf andere ist, sondern auch die Rückwirkung auf einen selbst. Diese Leute ernten einen Lohn für ihr Verhalten, mämlich die Rückwirkung ihres schlechten Verhaltens auf ihren eigenen Geist. Dieses miese Verhalten führt zu noch mehr Unzufriedenheit. Miese Spielchen bauen den Geist eines rücksichtslosen Spielers auf. Sie rauben sich ihre eigene Lebenszeit und arbeiten sich in einen unheilsamen Geisteszustand hinein. Sie kriegen ihren Lohn. Der eine Typ konnte lügen, dass man es ihm überhaupt nicht ansah. Nur wenn man wusste, dass es nicht stimmt, wusste man Bescheid. Das sind mehrere Jahrzehnte Lügen um so gekonnt lügen zu können. Die Rückwirkung auf den eigenen Geist sind für diesen Typ schrecklich. Lass dir das völlig egal sein und kümmere dich einfach um dein eigenes Karma.

Bei der zweiten Stelle mit schrecklichen Leuten habe ich mich fürchterlich geärgert. Manchmal haben mir abends vor Wut die Ohren gedröhnt. Wie das geht, weiß ich nicht, aber es war so. Meine Lehre ist die nicht wichtig zu nehmen was gar nicht von Bedeutung ist. Warum messen wir alles, was im Beruf geschieht, automatisch große Bedeutung zu? Weil das Ego am Selbstwertgefühl klebt, den der Beruf aufbauen soll. Funktioniert das nicht, wird man wütend. Den Geist auf die Dinge richten, die beruflich wichtig sind (Weiterbildung, Arbeitserfahrung, etc.). Nachdem ich aus diesen Stellen weg bin, sind diese Leute von da ab für alle Zeiten aus meinem Leben draußen. Es hat nie einen Grund gegeben sich mit ihnen zu beschäftigen.

Die Stelle wechseln geht nict? Hört sich ja schon ziemlich mies an, wie deine Kollegen sind. Wo anders ist es bestimmt besser.

Nalanda-Student hat geschrieben:
und was kann ich am besten tun wen mein Erwerb nicht vörderlich für meine Praxis ist und ich damit nur die Geistesgifte der anderen vördere!

Was meinst du damit? Der Beruf bringt es mit sich, dass man es mit etwas "geistig verwahrlosten" Leuten zu tun hat?

Grüße, Anandasa
Jede schlechte Person hat mindestens eine gute Eigenschaft.
Lieber Nalanda Student
Wenn du dich mit der buddhistischen Lehre beschäftigst,dann solltest du wissen dass es keine schlechten Menschen gibt.
Niemand ist zur Gänze negativ.
Auch wenn negative Handlungen ausgeführt werden ist ein Mensch nicht negativ.
Die Intention ist entscheidend ob die Handlungen negativ sind oder positiv.
Es hängt zu einem beachtlichen Teil von uns selbst ab wie wir Menschen wahrnehmen und ob unsere Arbeit unserer Gesinnung entsprechend ist.
Ein Ordinierter kann nicht als Schlachter arbeiten und ein Mörder hat etwas unheilsames getan.Das ist eine Tatsache.
In jedem Menschen ruht ein Kern Buddhanatur.
Wir sollten an diese Buddhanatur in uns selbst und im anderen glauben.
Andere Menschen abzuwerten und nur das schlechte zu sehen bringt niemandem etwas Gutes.

Mit freundlichen Grüßen
Sangmo hat geschrieben:
In jedem Menschen ruht ein Kern Buddhanatur.
Wir sollten an diese Buddhanatur in uns selbst und im anderen glauben.

Kernlos ist die Welt und damit auch "der Mensch".
Ob ein Mensch als gut oder schlecht zu bezeichnen ist,
liegt an den Motiven Gier, Haß und Verblendung und daran
welchen Schaden andere und er selber daran erleiden.
Eine Buddhanatur gibt es nicht und hat der Buddha auch nicht gelehrt.
So romantisch das mancher auch finden mag.
Mohan Gnanathilake hat geschrieben:
Jede schlechte Person hat mindestens eine gute Eigenschaft.


Ja, zum Beispiel die, dass man ihnen dankbar sein könnte, weil Sie uns z.B. zeigen, wie man Geduld üben könnte :)
Kernlos ist die Welt und damit auch "der Mensch".
Ob ein Mensch als gut oder schlecht zu bezeichnen ist,
liegt an den Motiven Gier, Haß und Verblendung und daran
welchen Schaden andere und er selber daran erleiden.
Eine Buddhanatur gibt es nicht und hat der Buddha auch nicht gelehrt.
So romantisch das mancher auch finden mag.


:like:
Mohan Gnanathilake hat geschrieben:
Jede schlechte Person hat mindestens eine gute Eigenschaft.
Unter der Oberfläche der Person ist der Mensch.
Ellviral hat geschrieben:
Mohan Gnanathilake hat geschrieben:
Jede schlechte Person hat mindestens eine gute Eigenschaft.
Unter der Oberfläche der Person ist der Mensch.

:like: ...und dessen muss man sich immer mal wieder bewusst erinnern, bei manchen Personen besonders...
Carneol hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Mohan Gnanathilake hat geschrieben:
Jede schlechte Person hat mindestens eine gute Eigenschaft.
Unter der Oberfläche der Person ist der Mensch.

:like: ...und dessen muss man sich immer mal wieder bewusst erinnern, bei manchen Personen besonders...
Brauch ich nicht ich hab das immer umgekehrt gemacht, da ist ein Mensch und der spielt eine Person. Ich kann Personen verletzen ohne das ich den Menschen treffe.
Mach ich wirklich schon immer, weiss es aber erst einige Jahre. Glaubte das das alle Menschen so machen. :)
Ellviral hat geschrieben:
Carneol hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Unter der Oberfläche der Person ist der Mensch.

:like: ...und dessen muss man sich immer mal wieder bewusst erinnern, bei manchen Personen besonders...
Brauch ich nicht ich hab das immer umgekehrt gemacht, da ist ein Mensch und der spielt eine Person. Ich kann Personen verletzen ohne das ich den Menschen treffe.
Mach ich wirklich schon immer, weiss es aber erst einige Jahre. Glaubte das das alle Menschen so machen. :)

Ich bemühe mich, grundsätzlich niemanden zu verletzen...

Wie meinst du das, die Person verletzen ohne dass du den Menschen triffst? Mal angenommen, ein Kollege von dir ist auch Koch, dann ist die "Person" die Rolle "Koch" oder? Und wenn du die Person verletzt, dann indem du seine Kochkünste herabsetzt? Meinst du nicht, dass da auch der Mensch darunter leidet, dass du seine "Person" (seine berufliche Rolle) beschädigst?
Carneol hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Carneol hat geschrieben:
:like: ...und dessen muss man sich immer mal wieder bewusst erinnern, bei manchen Personen besonders...
Brauch ich nicht ich hab das immer umgekehrt gemacht, da ist ein Mensch und der spielt eine Person. Ich kann Personen verletzen ohne das ich den Menschen treffe.
Mach ich wirklich schon immer, weiss es aber erst einige Jahre. Glaubte das das alle Menschen so machen. :)

Ich bemühe mich, grundsätzlich niemanden zu verletzen...

Wie meinst du das, die Person verletzen ohne dass du den Menschen triffst? Mal angenommen, ein Kollege von dir ist auch Koch, dann ist die "Person" die Rolle "Koch" oder? Und wenn du die Person verletzt, dann indem du seine Kochkünste herabsetzt? Meinst du nicht, dass da auch der Mensch darunter leidet, dass du seine "Person" (seine berufliche Rolle) beschädigst?
Wenn seine Handlungsergebnis nichts taugen und seinen und meinen Arbeitsplatz gefährden werde ich ihm das sehr deutlich sagen. Das kann und hat oft genug dem Menschen eine Chance gegeben sich auch in seiner Rolle zu zeigen und diese den Gegebenheiten anzupassen. Du bringst hier einige Grundsätzlichkeit durcheinander. Ich differenziere das was Mensch ist sehr genau aus und bei Dir sind da viele Anteile von Person drin. Ich liebe Menschen das heißt auch das ich sehr viele Personen nicht ausstehen kann. Der Mensch bleibt für mich immer sichtbar. Das nenne ich Mitgefühl. Der arme Mensch muss mit so einer Person leben, das schreit nach Befreiung.
Das was du meinst ist worüber sich der Mensch leider immer wieder identifiziert und d efiniert ?
Zum Beispiel die Arbeit ,Familie
und Besitz .
Wenn man das trennen kann und das d e m Menschen rüber bringt ist das eine Kunst die sehr schwer ist Die Menschen möchten ja gerne eine Persönlichkeit darstellen .
Interesante Methode ,werde es auch anwenden weil das viele doch nicht so gut beachten .
Wenn jetzt jemand zu mir sagt *Du hast eine Meise * meint er mich nicht als Mensch sondern als Person :) :nosee: :nohear: :nospeak:

LG :sunny:
citröen hat geschrieben:
Das was du meinst ist worüber sich der Mensch leider immer wieder identifiziert und d efiniert ?
Zum Beispiel die Arbeit ,Familie
und Besitz .
Wenn man das trennen kann und das d e m Menschen rüber bringt ist das eine Kunst die sehr schwer ist Die Menschen möchten ja gerne eine Persönlichkeit darstellen .
Interesante Methode ,werde es auch anwenden weil das viele doch nicht so gut beachten .
Wenn jetzt jemand zu mir sagt *Du hast eine Meise * meint er mich nicht als Mensch sondern als Person :) :nosee: :nohear: :nospeak:

LG :sunny:
Genau damit fing es an. Ich war einfach das was man über mich sagte. Dadurch bekam ich Abstand von Dem den sie meinten, denn wenn ich niemand war außer ich dann konnten sie mich nicht meinen sondern nur das was ihnen erschien.
Ich bin ich kein Vergleich möglich.
Ellviral hat geschrieben:
Du bringst hier einige Grundsätzlichkeit durcheinander. Ich differenziere das was Mensch ist sehr genau aus und bei Dir sind da viele Anteile von Person drin.

Wie meinst du das - wie differenzierst du das anders aus als ich es getan habe? Welche Anteile von "Person" siehst du in meiner Darstellung noch bei "Mensch"? LG
Hallo Nalanda-Student,

ich kenn das Gefühl, auch wenn meine Kollegen ganz nett waren und nur die Ziele des Unternehmens nicht mehr mit meiner Zuwendung zum Buddhismus hin gepasst haben.

Da bleibt nur eins: mittelfristig den Arbeitgeber wechseln und bis dahin versuchen, das ganze besser zu ertragen. Hilfreich ist da vielleicht der Leitfaden von Thich Nhat Hanh "Achtsames Sprechen und Zuhören" (oder so ähnlich).

Zum Abschluss noch'n Spruch:

Respect yourself enough to walk away from anything that no longer serves you, grows you, or makes you happy.

OK, nicht ganz buddhistisch (vor allem das "makes you happy"), da ja das Glücklichsein aus einem selbst kommt, aber ich finde den Spruch trotzdem nicht ganz falsch.

LG
Stefan

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