Sry, aber wenn ich solche populärwissenschaftliche Sendungen sehe, bekommt der Mathematiker in mir oft einen Lachanfall. Dumm, das Du über Mathematik mit jemand sprichst, der dies (neben dem Job) auch als Hobby hat, die derministischen dynamischen Strukturen ... Doch ich werde mich nicht über absol...
@accinca Die Wiedergeburt war im damaligen Indien allgemein anerkannt. Schon in den Veden steht sie beschrieben. Was Buddha änderte war die Abkehr von einer "ewigen Seele" als Perlenkette der Wiedergeburt. Der Buddha hat kein völlig neues "System" erschaffen, sondern die Fehler ...
Heute noch an die Wiedergeburt im wörtlichen Sinne der damaligen Zeit zu glauben ist imho zumindest merkwürdig._()_ Damals auch, zur Zeit des Buddha, gab es viele die nicht an Wiedergeburt glaubten wie heute auch. Aber der Buddha lehrte das nun mal auch wenn andere was anderes glaubten. Aber wo wir...
...Es gibt also letztendlich nichts, was persönliche Eigenschaften hat bzw. zu MIR zugehörig ist. Das was bleibt ist Bewusstsein, unpersönlich, was sich selbst in vielfältiger Form erlebt. Was wird also wiedergeboren? Letztendlich, letztendlich - was ist schon letztendlich? Auf letztendlich kommt e...
Schön auch mal wieder was zu lesen was der Buddha
gelehrt hat und nicht nur immer die persönlichen Ansichten
die hier dauernd zum Thema gemacht werden.
jianwang hat geschrieben:
So wie das Nirvana kein Ort ausserhalb dieser Welt ist, so wenig auch die anderen Daseinsbereiche._()_

Das ist mal wieder eine Logik.
Ich will es auch mal verseuchen:
So wie diese Daseinsbereiche kein Ort ausserhalb dieser Welt sind,
so wenig auch ist Nibbana ein Bereich innerhalb dieser Welt.
Die Frage, ob es einen Anfang der Welt gegeben hat und ob es ein Ende der Welt geben wird, oder nicht, bleibt aber unbeantwortet: "Māluṅkyāputta, wenn die Ansicht besteht 'die Welt ist ewig', kann das heilige Leben nicht gelebt werden; und wenn die Ansicht besteht 'die Welt ist nicht ewig', ka...
Andererseits kann man natürlich (in anderem Sinn) zu Nibbana "Nichts" sagen. Das war natürlich klar, dass ich dich damit auf den Plan rufe. :wink: Mir gefällt Aufhören besser. Ein Nichts impliziert indirekt, dass vorher etwas da gewesen wäre. Wir haben aber nur ein Fließen, eine ständige ...
Ich kann es mir also wirklich nicht vorstellen, warum es die Reinkarnation geben soll, ich finde es auch irgendwie schön, dass wir nur das eine Leben haben und im Augenblick des Todes alle gleichgestellt sind Ich fände es auch schön wenn es denn so wäre. Mir leuchtet allerdings nicht ein wieso das ...
Da sind nur leerer Rahmen, die irgendwo durch die Wahrnehmung bedingt, um etwas gezogen wird. Da fängt etwas an....da hört etwas auf... Wird die Unwissenheit beseitigt, dass es sich bei den Rahmen und dessen Inhalten um etwas absolutes handelt...d.h. erkennt man diese Rahmen ganz und gar, als leere...
jianwang hat geschrieben:
Ich glaube, keiner der im Thread Schreibenden wird Angst haben müssen._()_

Das ist richtig, "müssem" nicht und die anderen auch nicht.
Und Andere haben die Vorstellung, "gutes" Karma bringt Vorteile, "schlechtes" nur Nachteile. Und dann versuchen sie + und - gegeneinander "aufzurechnen". Naja, schaden tut es nicht. "Den Willen nenne ich kamma" hat der Buddha gesagt, weil daraus die Taten in ...
Die Frage, ob es einen Anfang der Welt gegeben hat und ob es ein Ende der Welt geben wird, oder nicht, bleibt aber unbeantwortet: Viele Grüße Elliot Jedenfalls gibt es nach der Lehre keinen Anfang der Wesen: Der Erhabene sprach also: "Unbekannten Anfangs, ihr Bhikkhus, ist dieser Umlauf der Ge...
Die Frage, ob es einen Anfang der Welt gegeben hat und ob es ein Ende der Welt geben wird, oder nicht, bleibt aber unbeantwortet: "Māluṅkyāputta, wenn die Ansicht besteht 'die Welt ist ewig', kann das heilige Leben nicht gelebt werden; und wenn die Ansicht besteht 'die Welt ist nicht ewig', ka...
...Der Buddha lächelte und sagte: "Warum verstehst Du nicht?" Es waren doch auch drei verschiedene Menschen." Für manche ist der Buddha ein Idiot gewesen. Es gibt wohl keinen anderen Grund ihm sowas unterzuschieben. Wenn es keinen einzigen unvergänglichen Gott gibt, und es kommen 100...
Martin (Dhammavaro ) hat geschrieben:
Aber es nimmt die Angst vor der Erleuchtung, weil
die dadurch nicht mehr zustande kommt.

Und die Absurdität erreicht ihre Spitze in der Einbildung
damit eine gute Tat gemacht zu haben, wegen andere zu
verzichten - nicht etwa wegen eigener Unfähigkeit und Unverständnis - i wo.
mukti hat geschrieben:
Der Buddha hätte nicht den achtfachen Pfad zur Beseitigung der Ursache von Leid gelehrt, wenn Triebbefreiung vom Zufall abhinge.

Genau :!: Hätte ja anderes auch keinen Sinn gemacht.
Wenn es Gott gäbe wäre dies und jenes das Resultat - mehr steht da nicht. Z.B. wird ebenso das Resultat genannt wenn alles Zufall wäre, was nicht bedeutet dass der Buddha das nicht ausgeschlossen hätte. Manche Sätze sind schwer zu deuten. Der Buddha hat den Zufall ausgeschlossen und die Ursachen er...
Hi! Nur mal aus Interesse: Soweit ich es verstanden habe, mach die Absicht das Karma. Gleichzeitig sagt die Lehre, dass man in der Tierwelt wiedergeboren werden kann. Sagt die Lehre eigentlich auch was aus, wie eine Fliege oder Amöbe sich in höhere Bereiche "vorarbeiten" kann? Sie hat nun...
kesakambalo hat geschrieben:
Hi,
einfach mal die Längere Sammlung des PK lese°


So sind der Ausreden keine Grenzen gesetzt.
Vermutlich ist es so, dass in manchen Schulen schon das Wahrnehmen von Sinneseindrücken vermieden werden sollte, weil Sinneseindrücke an sich eine Form von Begierde sind. In anderen Schulen ist das nicht so, Im der Lehre des Buddha ist das auch nicht unbedingt so. Allerdings, beim "normalen Me...
Spock hat geschrieben:
accinca hat geschrieben:
Und einen wirklichen Ursprung gibt es in der Lehre auch nicht.

Er meint DN 27.

Auch D 27 begründet keinen Monotheismus.
Die Formulierung:
"Das gibt es (oder gibt es nicht) in der Lehre"
beinhaltet bei mir natürlich auch D 27.
Gruß
...Im Prinzip ist die Lehre monotheistisch und der Rest nur rankendes Beiwerk. Lest halt mal nach, da ihr das sonst sowieso nicht glaubt! Aber richtig lesen und verstehen müßte man auch können. Wenn die Lehre eins nicht ist, dann ist es monotheistisch. Und einen wirklichen Ursprung gibt es in der L...
Würdest Du sagen, Genuss ist das gleiche wie Vergnügen? Wenn einer das Vergnügen genießt ist es zumindest fast gleich. Da muß man mal die Linguisten fragen. Sprache ist sehr eigenwillig. Wenn man die Dinge, die man benötigt "genießt" (ohne sie zu unterscheiden in "gut" und "...
Sherab Yönten hat geschrieben:
Aber "benötigt" hat er das Essen und die Getränke schon, oder?

In der Tat kann man Dinge benötigen ohne
das man daran Vergnügen hat. Allerdings
wird beim Essen oft mehr gegessen als benötigt.
Sherab Yönten hat geschrieben:
Ein erleuchteter Mensch, wie der Buddha, brauchte Wasser zum Trinken und etwas zu essen, weil er einen menschlichen Körper hatte.
Oder weil Erleuchtete nicht mehr anhaften?

Hat man das im Anfänger-Bereich denn nicht erklärt? :?
Genuss und Erfreuen muss nichts mit Befriedigung zu tun haben! Irgendwie scheinst dein Geist vom Thema des Genuss und Vergnügen des sinnlichen Befriedigens und Begehrens und der Frage ob es lohnt jetzt auf die Sinnesvergnügungen zu verzichten, abgekommen zu sein und sich lieber etwas anderes zu kon...
Ich stimme Sherabs 2. Absatz voll zu. Geniessen und das Erfreuen an weltlichen Dingen steht nicht im Widerspruch mit dem Erkennen der Wahrheit, wenn es in Absichtslosigkeit, in unschuldiger Präsenz geschieht. Im Gegenteil, der Genuss mittels Sinnen kann noch mehr erblühen, weil die Wahrnehmung nich...
Wer ohne Anhaftung und Bewertung und ohne jegliche Vorstellungen "genießt", der lebt einfach "nur" im "Hier und Jetzt". Diese Art von Genuss/Vergnügen ist "befreiend", weil sie frei von Erwartungen, ohne Ängste und den damit verbundenen Enttäuschungen ist. Di...
kal hat geschrieben:
Warum sollte mit "Erleuchtung" auch der Genuss und das Vergnügen wegfallen?

Weil Genuss und das Vergnügen von der Befriedigung
des Begehrens abhängig ist. Und durch die Erwachung
auch die Abhängigkeit von begehrten Dingen überwunden ist.