Dieser esoterische Überbau ist nicht durch Erfahrung nachprüfbar. Es gibt allenfalls einzelne Menschen, die - wie in anderen Religionen auch - über völlig subjektive übernatürliche Erlebnisse sprechen. Für alle anderen gilt: entweder glaubt man das in der autoritären Form oder eben nicht. Muss es d...
accinca hat geschrieben:
mukti hat geschrieben:
Oder nichts begehren ist Nibbana.

Nibbana zu begehren kann zu Nibbana führen.
Nämlich dann, wenn Begehren und Nichtwissen überwunden sind.
Kann man sagen.

Denke auch so kann man das auf jeden Fall sagen. Ohne den Wunsch danach, so ganz von selber, wird es nicht klappen.
Das ist eine Vorstellung im Theravada, habe auch schon mal im Palikanon gelesen dass die Götter nicht so interessiert sind an Befreiung, weil es ihnen immer gut geht. aber wo das steht weiß ich leider nicht mehr, falls ich es finde gebe ich dir Bescheid. Ich glaube irgendwie nicht, das dies eine Vo...
Natürlich unterscheiden sich Offenbarungs-Religionen in ihrem Inhalt. Mir geht es dabei aber um das Prinzip, dass Anhänger einer Religion darauf verpflichtet werden, an eine Offenbarung zu glauben und dass dieser Glaubensakt im Sinne von Glaubensgehorsam als wesentlich dafür angesehen wird, ob jema...
Hallo Raphy, Hast du mukti oder fotost oder jemand anders Palikanonstellen für mich wo steht, deutlich wird oder wenigstens Hinweise darauf zu finden sind, dass die menschliche Geburt der Himmlischen vorzuziehen ist. Das ist eine Vorstellung im Theravada, habe auch schon mal im Palikanon gelesen das...
accinca hat geschrieben:
Begehren nach den Nichts ist dem Begehren nach Nibbana
gleich zu setzen. Ähnlich dem Begehren noch Begehrenslosigkeit.

Oder nichts begehren ist Nibbana. Da lassen sich einige Wortspiele machen - es ist, es ist nicht, es ist und ist nicht, weder ist es noch ist es nicht,... such dir eins aus.
Ich lasse äußerst ungern etwas in den Lehrreden beiseite oder besser gesagt eigentlich nichts. Was mir erlaubt vorkommt ist allerdings, Aussagen in einem historischen Zusammenhang zu verstehen und in heutigem Kontext zu interpretieren. Wer könnte das verbieten, wir leben ja nicht in einer Gesellsch...
Die Sprache lädt ja zu Verdinglichungen und Metaphern ein. Schon "Verlöschen" ist ja eine Metapher und eben auch vieles von den Buddhaworten, die mukti zitiert: ⋅ "Es gibt, ihr Mönche, ein Bereich, wo weder Festes noch Flüssiges ist," ⋅ „Es gibt, Mönche, ein ...
Es mag ja verschiedene Vorstellungen von Nibbana geben aber wenn wir von dem sprechen was der Buddha als das Ziel seiner Lehre gelehrt hat, das ist nibbana gar kein Zustand vielmehr das Aufgeben jeglichen Zustands, eine Negation. So hat er es auch gelehrt: »Es gibt, ihr Mönche, ein Bereich, wo wede...
"Dies und dies allein ist das Auge der Weisheit. Es mag schwierig sein, diesen Status zu erlangen. Es hat aber nichts mit religiösen, pseudoreligiösen oder übernatürlichen Zuständen zu tun. Besonders wenn man die Götter und Maras in der Lehrrede S.56.11. beiseite lässt und den Satz - "Wis...
Es scheint dass das Verständnis der Lehre zunächst eine Angelegenheit des individuellen Zuganges ist, der sich mit fortschreitender Praxis als richtig oder falsch erweist, also inwieweit er von Dukkha befreit und zu einer wirklichkeitsgemäßen Sicht führt. Oder, was meint ihr? Das war aber schon imm...
So verstanden würde es sich beim Buddhismus um eine Offenbarungs-Religion wie etwa der christlichen handeln: Das offenbarte religiöse "Wissen" kann nicht durch unsere menschliche Vernunft ergründet, sondern muss der Offenbarung entnommen und dogmatisch geglaubt werden. In der Regel verbun...
Es gibt aber auch verschiedene Ansichten darüber, was die Kernpunkte seien. Und bezüglich der Notation muss man wohl entweder die alten Sprachen der Überlieferung studieren, oder man verlässt sich auf die Aussagen derjenigen, die das getan haben. Wobei es zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen komm...
1. Das was der Buddha in der Nacht des Erwachens gesehen hat, wird aber auch ganz anders überliefert, nämlich wie in der Mahāvagga des Vinayapitaka - schlicht und ergreifend paticcasamuppada. Und die wiederum ist Ausgangspunkt unzähliger wirklicher Argumentationen im Suttapitaka. So findet sich imm...
Wir leben nun mal in persönlichen Befindlichkeiten die sich aus dem Ausschnitt der Welt ergeben, den wir den Umständen entsprechend wahrnehmen. Kultur, Anlagen, Fähigkeiten, Wünsche, Begegnungen, Erfahrungen usw. Widersprüche bis ins Letzte rational auszuräumen scheint meiner Wenigkeit in dieser Sa...
Eine Antwort auf die Frage wie sich Wiedergeburt und Anatta vereinbaren lassen bietet sich dort auch ohne die genaueren Details zu kennen. Ja, wenn die nur mal jemand von den Abhidhamma-Kennern referieren würde. Man kann vorhandene Referate lesen und mit den Verfassern oder deren Studenten in Konta...
Ebenso wie die Ich-Vorstellung nicht zu Ende ist mit dem Tod, sondern sie setzt sich fort in einem nächsten Leben. In jedem Augenblick oder Bewusstseinsmoment sind Informationen von vorigen Momenten enthalten, weshalb das Ganze innerhalb eines Lebens als kontinuierliches Ich anmutet, durch die Erin...
Also den Abhidhamma habe ich nur teilweise, und dass ich ihn nicht studiert habe, habe ich bereits angemerkt. Wie kommst du dann dazu, jemanden sein Studium zu empfehlen, wenn du garnicht weißt, dass da eine Antwort steht? Eine Antwort auf die Frage wie sich Wiedergeburt und Anatta vereinbaren lass...
Diese beiden Sachen führen also nicht zur Beantwortung der Frage. Schumann folgt einfach seinen Glaubensvorstellungen. Ich weiß nicht warum du meinen Beitrag in diesem Zusammenhang zitierst und so darauf antwortest. Ich habe von Schumann nichts geschrieben und für nähere Beschreibungen des Wiederge...
Das steht für mich ganz und gar nicht außer Frage. Die Lehre von der Wiedergeburt gab es doch schon lange vor Buddha. Für jemanden für den Wiedergeburtslehre neu ist, kann es natürlich so aussehen, als hätte sie Buddha gelehrt. Für die jenigen aber, die mit der Wiedergeburtslehre aufgewachsen sind,...
Diese beiden Sachen führen also nicht zur Beantwortung der Frage. Schumann folgt einfach seinen Glaubensvorstellungen. Ich weiß nicht warum du meinen Beitrag in diesem Zusammenhang zitierst und so darauf antwortest. Ich habe von Schumann nichts geschrieben und für nähere Beschreibungen des Wiederge...
Diese beiden Sachen führen also nicht zur Beantwortung der Frage. Schumann folgt einfach seinen Glaubensvorstellungen. Ich weiß nicht warum du meinen Beitrag in diesem Zusammenhang zitierst und so darauf antwortest. Ich habe von Schumann nichts geschrieben und für nähere Beschreibungen des Wiederge...
Glaube - das hat so einen Beigeschmack aus dem christlichen Weltbild, wo der bedingungslose Glaube an den Sohn Gottes das Wesentliche ist. Dass der Buddha Wiedergeburt gelehrt hat steht außer Frage, sogar die Religionswissenschaft widerspricht dem nicht. Das steht für mich ganz und gar nicht außer ...
Nicht beantwortet wurde Frage 2: Wie soll das vonstatten gehen? Etwa so, wie ich weiter oben schon zitiert habe: Eine konkrete Antwort auf Frage 2 gibt beispielsweise Hans Wolfgang Schumann in seinem Buch "Der historische Buddha": Er beschreibt, dass die Tatabsichten das Bewusstsein sozus...
Schön, dass Ihr Euch offenbar einig seid im Glauben. Aber wisst Ihr auch, was Ihr da eigentlich glaubt? Wenn ja, könnt Ihr folgende drei Fragen sicherlich beantworten: 1. Was genau wird wiedergeboren? 2. Wie geht das vonstatten? 3. Wie kann das, was wiedergeboren wird, "Ich" sein, ohne da...
Genauso verstehe ich die Lehre auch. Verstehe es auch so. Tut gut zu wissen dass man im Forum damit nicht alleine dasteht, bei soviel Kritik an dieser Sichtweise. Während Buddha und seine Zuhörer "die Realität" (vorrangig) in den Erfahrungen sahen, die sich "an ihnen abspielten"...
Ja aber dann wäre das Unwandelbare im Wandelbaren gefangen, Ja genau, solche Vorstellungen gibts sicher auch. Besser vorstellbar finde ich dass das Bewusstsein nicht etwas aus sich heraus bestehendes Unwandelbares ist sondern ständig entsteht und vergeht, in Verbindung mit Objekten. Bei der Wiederg...
Wie könnte ein unwandelbarer Kern auch wiedergeboren werden, dann wäre er ja nicht unwandelbar. Es gibt Ideen da änderte er sich nicht sondern inkarniere.(wörtlich:"einfleischen") Ja aber dann wäre das Unwandelbare im Wandelbaren gefangen, von Unwissen bedeckt so dass es sich selber nicht...
Klar ist nur, das der Buddha lehrte das es keinen unwandelbaren Kern gibt der immer wieder geboren würde.. Wie könnte ein unwandelbarer Kern auch wiedergeboren werden, dann wäre er ja nicht unwandelbar. Der Buddha hatte nämlich für die Wiedergeburt einen ganz anderen Grund erkannt, nämlich Begehren...
...so gibt es doch auch wahre Theravadins, nicht nur Ayya Khema, welche accincas merkwürdigen Auslegungender Schriften widersprechen würden. Wo widerspricht denn Ayya Khema und welche Theravadins widersprechen noch? Ich konnte in diesem Thread bislang bei accinca keine Widersprüche zum Theravada en...