Was ist denn nun so schwierig daran, deinen vollständigen Erfahrungsbericht irgendwo ins Netz zu stellen und hier den Link anzugeben? Es wurde dir ja sogar angeboten dann hier darüber zu diskutieren.
Man kann eine Stupa einfach nur als kulturellen Fremdkörper empfinden oder sie kann einem auch völlig egal sein. Aber erstens leben wir in einer globalisierten Welt wo alles Mögliche einfließt, und nicht in einer abgeschotteten Burg. Und zweitens kann man sich dafür interessieren was sie bedeutet, w...
Sinneswahrnehmung (einschließlich Geistsinn) geschieht zu dem Zeitpunkt wo sie geschieht, nicht vorher oder nachher. Bist Du Dir da sicher? Begründung? Was soll ich da begründen... Auge, Sehobjekt, Kontakt, Bewusstsein, zack - Wahrnehmung. Das Bewusstsein ist nicht in der Gegenwart weil es versunke...
Ich stelle hier die Behauptung auf, dass es kein Leben in der Gegenwart gibt. Der Versuch, die Gegenwart zu erfahren, ist vergeblich. Genau, denn "erfahren" bedeutet, Gedanken an eben Gewesenes zu haben. Die Erfahrung selbst ist leer. Vor etwas Angst zu haben und es dann wirklich zu "...
Kunst hat nicht nur einen einzigen Zweck - sie kann Schönheit vermitteln oder Wahrheit, Ausdruck individuellen Erlebens sein oder Symbol für ein Kollektiv, bloße Unterhaltung bieten oder Einsichten vernitteln, der Erbauung dienen oder dem Fatalismus, usw. Was Kunst ist und was nicht entscheidet jede...
sind Beispiele die bei mir keinen Kunstgenuss hervorrufen Wer macht schon Kunst, damit sie jemand genießen kann? Da ließen sich viele aufzählen, die mittels Kunst das Schöne, Beglückende oder Erhebende ausdrücken wollen. Über Kunst gibt es viele unterschiedliche Meinungen, auch von den Künstlern se...
Also mit "überall" habe ich nicht die ganze Welt gemeint und mit "bedeutende Menschen" keine Teufel in Menschengestalt. Habe auch keine Ahnung, wo was künstlich überhöht sein soll. Na Hauptsache wir freuen uns.
Es ist nun mal da was jetzt da ist, auch Gedanken an Zukunft und Vergangenheit, oder Gedanken darüber, dass im Grunde nichts da ist.
Überall stehen Statuen und Büsten bedeutender Menschen herum, das gehört zur Kultur. Wenn etwa der Erfinder der Nähmaschine in einem Park steht zu freudig-stolzem Gedenken an den technischen Fortschritt, warum soll nicht auch an den Buddha erinnert werden, zu Gedenken und Inspiration was er der Mens...
immer wieder interessant, wie an den basics gezweifelt wird ;) Macht mich ab und zu eher fertig. Mich wundert bald gar nichts mehr. Nur wenn nach gründlicher Betrachtung bestimmte Dinge in gewohnte Ansicht übergegangen sind, kann man erstmal etwas stutzig werden wenn was auseinandergenommen und ins...
Tychiades hat geschrieben:
Man kann die Gegenwart nicht erfahren. Man kann nur Dinge erfahren (erleben) und die sind nur in der Gegenwart erfahrbar.


:like:
Also jemand kann doch sehr viel Mühe in etwas stecken, mit dem ich nicht anfangen kann. Bei mir ist das z.B Ballett. Ich verstehe, dass es sehr viel Übung braucht um seinen Körper zu so einen Beweglichkeit zu bringen, aber mit dem Resultat kann ich nichts anfangen. Auch bei vielen Sportarten ist es...
Einmal bin ich in eine Ausstellung mitgegangen, da war irgendein ein kleines Video auf die Rückseite der Sitzfläche eines umgekippten Sessels projeziert. Als ich mich auf die Couch einer gewöhnlichen Sitzgarnitur setzte, hat mich jemand entrüstet aufgefordert, mich sofort von diesem Kunstwerk herunt...
Bakram hat geschrieben:
Dies tun Lamas, sie schicken ihre Ansicht/Meinung als Wahrheit in die Welt hinaus.
Von mir aus dürfen sie das, tun wir hier ja auch dauernd :)


Da kommt es dann drauf an welche Ansicht wohin führt.
Man kann es beobachten - aha das ist ein Gedanke, das ist ein Gefühl, das ist ein Wunsch, das ist ein durch die Sprechwerkzeuge ertönendes Wort. Der Zweck ist die Erkenntnis und befreiende Erfahrung, dass man das alles nicht ist.
Hi Sherab Yönten, ich denke auf diese Punkte kommt an - dass Siddharta diese Einsicht hatte und als Buddha gelehrt hat, weil er gesehen hat dass es Menschen gibt die das verstehen können. Die genaueren Details der Biographie sind unwichtig. Auch dass er vorher nicht lehren wollte ist nachvollziehbar...
Was denn für ein eigentliches Geheimnis des Buddhismus?
Zu wissen von der eigenen Sterblichkeit und der deiner Lieben ist das Eine - es dann wirklich zu erleben, etwas ganz anderes und ein ähnlicher Schockmoment wie die Erlebnisse des Prinzen auf seinen Ausflügen. Nur folgt auf diesen Schockmoment meistens nicht die tiefe Einsicht: Da kam mir, ihr Mönch...
Der Buddhalehre wird durch Praxis verständlicher, nicht durch Grübeln über Ansichten. Wenn ich die Essenz der Lehre in einem kurzen Satz zusammenfassen müsste, würde ich ihn so formulieren: Die Welt ist verbunden mit Leid, die einzige Möglichkeit das Leid zu beenden ist die Abwendung von der Welt. D...
Losang Lamo hat geschrieben:
Draufhauen? Ist verkehrt, oder? :oops:

(Ich mach hier ein bisschen Witze über mich selbst.)


Verstanden ! Na also geht ja. :) :wink: (heiter, schelmisch)
Mögliche Maßnahmen im Zweifelsfall:

Nachfragen wie etwas gemeint ist.
Drauf einsteigen bis sich herausstellt ob es so gemeint war wie man es wahrgenommen hat.
Ignorieren weil es unwichtig oder nicht themenrelevant ist.
Noch was möglich?
...Dies als kleine Antwort, ich meine Tychiades und mukti diskutierten, ob es "Rechte Rede" oder "Rechte Tat" sei (auf Dharma/Dhamma bezogen). Die Intention des Threads lag aber nur bei den verlinkten Verhaltensregeln und einer Diskussion darüber. So, ich habe das nur als eine k...
Möchte hierauf noch antworten: Heißt ja auch "Rede" und nicht "Schreibe". Was meines Erachtens nicht bedeutet, dass man nicht auf rechtes Schreiben zu achten braucht. Klar - das nennt sich dann leserlich. Na schön, Rechtschreibung ist auch nicht ganz unwichtig. Es gibt da mehrere...
Ich seh' schon ich bleibe bei meinen einfachen Prinzipien :lol: Sachlich und freundlich.
Oder noch einfacher: Wenn man liebende Güte zur Entfaltung bringt, gibt es auch keine unrechte Rede oder Schreibe.
Sherab Yönten hat geschrieben:

Tychiades hat geschrieben:
Schreiben gehört daher schon zur Rechten Tat.


Das klingt für mich logisch! Dann wäre die Thread Überschrift falsch...


Naja Reden ist ja auch eine Tat. Schreiben ist schon mit dem Reden verwandt finde ich als verbale Mitteilung, wenn auch nur auf Worte beschränkt.
... Aber, wie gesagt, bei der Rechten Rede gibt es noch wesentlich mehr Aspekte zu beachten (Augen, Stimme, Körperhaltung, Nähe/Distanz u.s.w.) wie im Rahmen einer schriftlichen Kommunikation. Wenn 80 % von dem was geredet wird der Empfänger interpretiert, dann muss der Sender bei den restlichen 20...
Ist das nicht auch persönlich - gegen Leute die sich nicht mehr wehren bzw. dazu keine Stellung mehr nehmen können?

Vielleicht ist es mit prinzipiellen Grundsätzen ganz einfach: Sachlichkeit, Freundlichkeit, Höflichkeit, Friedfertigkeit.
Tychiades hat geschrieben:
Heißt ja auch "Rede" und nicht "Schreibe".


Was meines Erachtens nicht bedeutet, dass man nicht auf rechtes Schreiben zu achten braucht.
Grobe Rede und zielend auf die Person ist in M.41 beschrieben:

Dann gebraucht er barsche Worte, Reden, die spitzig und stechend sind, andere beleidigen, andere verletzen, Äußerungen des Zornes, die zu keiner Einigung führen: solche Worte spricht er.
Da muss man aber schon sehr müde sein, ist ja fast wie eine Ohnmacht. Wenn ich einschlafe wache ich immer gleich auf weil der Kopf runtersinkt, sogenannter Sekundenschlaf.